Unfassbares

Die traurige Geschichte von Nikolausi

Nikolausi kam am 6.12.2017 zu uns, daher erhielt er auch den Namen Nikolausi. Er war sehr abgemagert, zittrig und hinfällig. Bei den ärztlichen Untersuchungen stellte sich schnell heraus, das er neben seiner Unternährung, Verflohung, Verwurmung, auch eine schlimme Lungenentzündunge hatte. Nikolausi kämpfte von Anfang an um sein Leben und wir versuchten alles um ihn zu retten. Doch in der Nacht zum 10.12 war der Kampf vorbei. Wir konnten ihn leider nicht retten. Schlimm das in unserem sogenannten Wohlfahrtsstaat ein Tier überhaupt so elendig leben musste.

Unendliches Leid

Wir müssen euch etwas sehr trauriges, für uns entsetzliches berichten. Ihr alle nehmt großen Anteil an unserem Nicki, der uns im Alter von 3 Tagen zu unserer Pflegestelle in Gierschnach gebracht wurde. Wir hatten in Gierschnach in den letzten 2 Jahren schon über 31 Katzen gerettet und ihnen geholfen. Und immer wieder auf die Missstände dort aurmerksam gemacht.
Nicki war NR.32. Wir hatten als Nicki uns gebracht wurde, gebeten das Gelände ab zu suchen, da dort garantiert noch mehr Kitten sein müssen.
Nun muss ich euch über Nr.33 berichten.
Das arme Katerchen wurde uns ca 20 Uhr gebracht.
Wir sind zutiefst erschüttert und schockiert.
Wie können Menschen so etwas zulassen oder zuschauen, das es vor ihrer Haustüre geschieht und nicht eingreifen.
Der arme kleine Kerl, war fast verhungert, blutarm durch unzählige Flohbisse und schier ausgetrocknet durch Flüssigkeitsmangel.An dem Bild mit den entblösten Zahnfleisch könnt ihr erkennen wie ausgeprägt seine Blutarmut war.
Wir finden keine Worte für solch eine Unmenschlichkeit und sind zutiefst erschüttert und fragen uns, ob all unsere Arbeit noch Sinn macht, wenn wir so etwas nicht verhindern können!
Da man nicht auf uns hört und uns nicht helfen lässt und auch nicht selber einschreitet!

 

Das Ergebnis von unbehandeltem Katzenschnupfen!

Diese Katze wurde Juni 2016, anlässlich einer Fangaktion von 34 Katzen auf einem Bauernhof, eingefangen.

Sie wurde sofort eingeschläfert!

 

Todkranke Katzenmutter mit drei 2 Wochen alten Babies ausgesetzt

Am 5.5.2015 um 23 Uhr wurden die Katzenschutzfreunde informiert, dass junge Leute auf der Raststätte im Elztal eine kleine Transportbox gefunden hatten.
Eingequetscht saß eine Katzenmutter mir drei Kitten in dem sehr engen Behältnis. Wer weiß, wie lange sie da schon saß – eingesperrt, welche Qual! Ohne Futter oder Wasser!
Nachdem ein Ehrenamtler des Vereins die Katzenfamilie abgeholt hat, wurde die Familie liebevoll versorgt und den Babies Aufzuchtsmilch gefüttert, da sie sehr mager und ausgetrocknet waren.
Anscheinend hatte die Katzenmutter, durch den Flüssigkeitsmangel, zu wenig Milch.

Die sehr verschmuste liebe Mama war ein Schatz und hatte nicht nur über 40 Grad Fieber, sondern auch großen Hunger. Die Mutter wurde schleunigst zum Tierarzt gebracht.
Man sah, das die Katzenmutter nicht optimal gehalten wurde, sie war sehr dünn und an manchen Stellen fehlte ihr Fell. Ohr – und Hautmilben plagten sie auch.
Aber nicht nur das, die Mutti hatte eine schwere Erkrankung, nämlich Leukose. Durch den Streß und dieses ganze Dilemma, was das arme Tier mit ihren Babies durchmachen mußte,
ist die Krankheit wahrscheinlich ausgebrochen. Nach einem schweren Kampf von 16 Tagen mit Tierarzt und aufopfernder Pflegestelle hatte die liebe Katzenmutti den Kampf verloren.
Es ging ihr so schlecht, das die Tierärztin sie nur noch erlösen konnte.

Was sind das für feige Menschen, die eine hilflose Mutti mit Kitten einfach aussetzen? Der Verein der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. sind immer bereit zu helfen oder Wege aufzuzeigen, dass den Tieren geholfen wird.
Sprechen SIE mit uns.

 

Rassekatzen im Wald ausgesetzt im Juni 2014

So lieb, so verschmust, so an Menschen gewöhnt, dass sie nur im Haushalt integriert aufgewachsen sein können. Wieder einmal wurden Katzenbabys einfach im Wald ausgesetzt, dieses Mal sogar Rassekatzenbabys.

Warum?

Wir nehmen immer alle Babys so schnell wie nur irgend möglich auf, ebenso wie die meisten anderen Tier- und Katzenschutzorganisationen auch. Wir alle sind immer bemüht, dass die Katzenmutter kastriert werden kann. Es findet sich jedes Mal eine Lösung für die Kosten der Kastration!

Bitte setzen Sie keine Babys aus. Es bedeutet den Tod für die Kleinen. Sie haben keine Chance zu überleben, da sie im Haus geboren worden sind. Wenden Sie sich an uns oder eine andere Tierschutzorganisation. Wir helfen ggf. mit Kittenfutter aus und klären mit Ihnen die Möglichkeiten bei den Kosten der Kastration, damit dieser Kreislauf ein Ende haben kann.

 

Kater auf dem Baum wurde einfach seinem Schicksal überlassen

Am 20.05.2014 erhielten wir einen Anruf von einer Anwohnerin aus Bad Bodendorf, die uns mitteilte, dass in der Nachbarschaft seit 6 (!) Tagen eine Katze auf einem Baum sitzt. Die örtliche Feuerwehr war am 2. Tag von der Besitzerin verständigt worden. Diese konnte aber nichts ausrichten, da der Kater aus lauter Angst vor dem auf der Leiter stehenden Feuerwehrmann nur noch höher kletterte und somit unerreichbar wurde. Einen Tag später war die Feuerwehr erneut gerufen geworden. Dieses Mal versuchte man den Kater mittels eines Wasserstrahls aus seiner Starre zu holen und zum Hinabklettern zu bewegen, doch auch das blieb erfolglos. Danach hatte die Feuerwehr keine Möglichkeiten mehr, noch etwas für den Kater zu tun. Der Baum ist alt und morsch und steht noch dazu so ungünstig, dass man mit einem Feuerwehrauto oder mit einer Hebebühne nicht an ihn heranfahren kann.

Die Besitzerin des Katers beschloss nun, da die Situation ja ausweglos erschien, den Kater seinem Schicksal zu überlassen.

Unsere engagierte Anruferin konnte und wollte das so nicht akzeptieren. Nach vielen erfolglosen Telefonaten landete sie bei den Katzenschutzfreunden und fragte, ob wir denn noch eine Idee hätten. Hatten wir! Glücklicherweise kennen wir viele nette Menschen, die für so ziemlich Alles gute Ideen und auch die richtigen Kontakte haben. So kam es, dass der Forstbetrieb Volker Karle aus Ahrweiler von einer unserer netten Helferinnen benachrichtigt wurde und nur etwa eine Stunde später waren zwei Mitarbeiter der Firma an Ort und Stelle. Sie kletterten unter Gefahr für das eigene Wohl, jedoch mit größtmöglicher Absicherung, auf dem Baum und retteten den Kater. Dieser hatte, nach 6 Tagen bei Hitze, ohne Wasser und Futter, nicht einmal mehr die Kraft sich zu wehren.

Den gefährlichen, mühevollen und über eine Stunde dauernden Einsatz der beiden Kletterer des Forstunternehmens Karle können wir gar nicht genug loben und möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken!

Wieder auf dem Boden angekommen, kümmerten sich die Anwohner der Straße rührend um das arme Tier. Sie gaben ihm Futter und vor allem Wasser. Eine der beteiligten Helferinnen war sogar bereit, den Kater bei sich aufzunehmen. So weit sollte es aber nicht kommen, denn plötzlich tauchte die Besitzerin des Katers wieder auf und forderte vehement ihr Tier zurück! Unglücklicherweise hat die Anwohnerin den Kater der Besitzerin zurückgegeben.

Wir haben keinen Namen oder eine Adresse, wo der Kater jetzt ist und somit keine Möglichkeit, uns davon überzeugen zu können, ob es dem Kater wirklich gut geht.
Wer kennt die Besitzer dieses Katers oder weiß wo er Zuhause ist? Wir würden uns sehr freuen, wenn die Besitzerin sich auch selbst melden würde.

Es liegt uns sehr am Herzen, zu wissen, dass es dem Tier gut geht!

Herzlichen Dank
Ihre Katzenschutzfreunde

 

Arme Sunshine im Glück! Mai 2014

Sunshine hat sich ihren Namen verdient. Unsere Katzenmama von 5 kleinen, süßen Babys lässt einem einfach das Herz aufgehen.

Doch der Reihe nach:
Am Dienstag erhielten wir einen Anruf, dass in einem Garagenanbau eine Katze ihre Babys bekommen hat und keiner weiß, wem diese Katze gehört oder woher sie auf einmal kommt. Es wurde abgesprochen, dass wir uns mittwochs die kleine Familie mal ansehen, um abschätzen zu können, ob die Mutterkatze zahm oder wild ist und wir sie am Freitag aufnehmen oder ggf. zu einem späteren Zeitpunkt mit der Falle fangen.

Bewaffnet mit einer vollen Packung Leckerstangen, Futter und Näpfen stand ich am nächsten Tag bei sehr netten Leuten vor der Tür, die mich zur Garage begleiteten. Im hinteren Anbau ganz oben auf einem Brett, in einer großen Kiste mit hohem Rand, fauchte uns eine schwarze Katze entgegen. Vorsichtig stieg ich auf eine Leiter und hielt der kleinen Dame eine Leckerstange hin, die mir sofort aus den Fingern gerissen wurde. Keine 3 Sekunden später tauchte ihr Kopf schon wieder auf und ich konnte gar nicht schnell genug die restlichen 9 Stangen aus der Verpackung holen, so gierig wurden sie verschlungen. Ich durfte die kleine Katze streicheln und einen Blick in ihre Kiste werfen, in der 5 ca. 14 Tage alte Babys lagen. Die Katzenmama war so dürr und dabei so lieb und zutraulich, dass ich beschloss, sie lieber sofort aufzunehmen. In den schnell geholten Transportkorb ging sie mit Hilfe einer weiteren Leckerstange freiwillig rein, die Babys nahm ich mitsamt Karton mit.

Zu Hause im Pflegezimmer traute ich meinen Augen nicht, als ich mir die kleine Katze im Tageslicht ansah. Mit so einem runden Bauch konnte sie nur tragend, aber nicht die Mama sein. Sie kümmerte sich zwar rührend um die Babys und ließ sie sogar trinken, obwohl sie überhaupt keine sichtbare Milchleiste hatte. Also was nun?
Wir stellten für die Nacht eine Falle bei den Leuten in die Garage, falls die richtige Mutter noch kommt und brachten Babys und Amme auf eine Pflegestelle, die sich um Flaschenbabys kümmert. Am nächsten Tag ging diese liebe Pflegestellenmama mit allen zum Tierarzt, da die Kleinen ein wenig Schnupfen hatten und wir wissen wollten, wie weit die schwarze Katze mit ihrer Schwangerschaft war. Sunshine ließ brav einen Ultraschall beim Tierarzt machen, sich den Bauch und die Zitzen abtasten.

Diagnose: abgemagert, voller Würmer und harter Darmschlingen, keine Babys im Bauch, aber sicher die Mutter der 5 Kleinen, nur hat sie kaum noch Milch, weil sie halb verhungert ist.

Sunshine wird nun auf unserer Pflegestelle gepäppelt, die Babys werden mehrmals täglich zugefüttert. Diese liebe Katze genießt dankbar jede Streicheleinheit, die sie kriegen kann und kümmert sich vorbildlich um ihre Babys. Endlich im Warmen und regelmäßig Futter!
So eine zahme, liebe und absolut zutrauliche Katze muss einmal Besitzer gehabt haben, die sie wahrscheinlich ausgesetzt haben, als sie merkten, dass sie trächtig war. Wir fragen uns immer wieder, wie man sich gegenüber einem Lebewesen so verhalten kann. Diese Katzen haben fast keine Chance, plötzlich draußen und ganz auf sich allein gestellt, zu überleben. So wog Sunshine auch nur noch 2 kg als sie bei uns ankam. Sie hätte nur noch wenige Tage mit ihren Babys überlebt, wenn sie nicht durch Zufall gefunden worden wäre.

Arme, fürsorgliche Sunshine, sie wäre lieber bei ihren Babys verhungert, als sie allein zu lassen auf der Suche nach Futter. Wir hoffen für diese kleine, liebe Katze, dass sie die Chance bekommt, ein umsorgtes Leben zu führen, sie hat es sich wirklich verdient!

 

Oktober 2013

Zwei Kleine Kätzchen mitten im Wald ausgesetzt ! Unfassbar!

Wieder einmal wurden in einem Waldstück bei Jammelshofen zahme Katzenbabies im Alter von ca 10- 12 Wochen gefunden. Das eine Katzenbaby hatte unglaubliches Glück, denn fast hätte ein Quadfahrer das Baby überfahren. Zum Glück reagierte er schnell und so entdeckte er auch noch das zweite Kleine im Unterholz. Sofort wurden die Katzenschutzfreunde informiert. Gut war, das der Verein noch nach 20 Uhr ans Telefon geht. Die hübschen Kätzchen haben entzündete Augen und einen kleinen Schnupfen. Hungrig stürzten sie sich auf das Futter, dass die Pflegestelle der Katzenschutzfreunde in Nürburg bereit hielt. Mittlerweile sind die Babies auf einer Pflegestelle in Bad Neuenahr eingezogen und werden dort liebevoll verwöhnt. Wenn sie sich etwas berappelt haben und die Erkältung auskuriert ist, suchen sie eine nette Familie, die zu schätzen weiß, wie man mit Lebewesen verantwortungsbewußt umzugehen hat.

 

Wieder todkranke Babies gefunden

Ohrmilben, Flöhe, Würmer, eitriger Katzenschnupfen, eitrige Augenentzündung, verdreckt, stinkend voll gekotet von Kuhmist und abgemagert. So saßen die zwei 4-5 Wochen alten Katzenbabies in Wallers auf der Straße. Fast hätte man sie überfahren. Eine aufmerksame Anwohnerin hat reagiert und die „armen Socken“ zu den Katzenschutzfreunden gefahren. Sofort fuhr die Pflegestelle der Katzenschutzfreunde aus Schalkenbach zum Tierarzt. Infusionen, Antibiotika und Serum, Schmerzmittel und Reinigung der Nase, Augen und Ohren mußten die kleinen Babies über sich ergehen lassen. Auch können sie noch nicht alleine essen, ein Teil der Zungenschleimhaut hat sich von der Zunge abgelöst, so haben sie auch noch große Schmerzen beim Fressen. Mit tierärztlicher Hilfe (tägl.) und der Aufopferung der Pflegestelle werden sie hoffentlich wieder gesund. Wenn es auch noch Wochen oder gar Monate dauert, bis sie vermittelt werden können, aber sie haben eine Chance. Die Tierfreunde werden nicht über Leben und Tod bestimmen und solche Katzenbabies erlösen, nur weil es Geld kostet und Arbeit macht. So versuchen sie erst einmal Leben zu retten. Aber müssen solche Geschöpfe, die zur falschen Zeit am falschen Ort geboren wurden, so leiden? Wann fangen unsere Politiker an zu reagieren? Wann kommt die Kastrationspflicht?
„Leute “ laßt auch in ländlichen Bereiche eure Katzen kastrieren! Auch kastrierte Katzen fangen Mäuse. Auch muß eine Katze nicht erst einmal Junge bekommen, ehe sie kastriert wird. Die Katzenschutzfreunde brauchen Hilfe, nicht nur Geld, um helfen zu können, sondern auch Menschen, die einsehen, das diese Katzen nur eine Chance haben, wenn es endlich die Kastrationspflicht gibt.

 

Momente, die uns trotzdem weiter machen lassen

Der Anruf kam von einem Fabrikmitarbeiter: Auf unserem Gelände laufen ca. 5-7 Katzen herum, die wir mit unseren Mittagessensresten füttern. Sie gehören sehr wahrscheinlich dem Nachbarn, drei dieser Katzen sind in einem ganz schlechten Zustand, eine hat sogar verklebte Augen und Nase und ist offensichtlich krank, aber es kümmert sich keiner um diese Tiere. Können Sie helfen? Es kommt doch jetzt der Winter!
Also fahren wir hin und sehen uns die Tiere an, bringen Futter mit und ein Winterhäuschen, schalten den Veterinär der Kreisverwaltung ein und fangen die 4 schlimmsten Katzen. Keine dieser Katzen ist kastriert und eine so krank, dass sie erst mal gesund gepflegt werden muss. Wir wissen nicht, ob die Katzen zahm und verängstigt oder verwildert sind. Deswegen kommen alle auf eine Pflegestelle, um zu sehen, wie sie sich entwickeln. Parallel arbeiten wir mit dem Veterinär, da offenbar Tiere in schlechter Haltung zum Züchten missbraucht werden.
Das Fazit nach 2 Monaten: Drei, der von uns gefangenen und kastrierten Katzen, werden nicht so zahm, dass sie vermittelt werden könnten. Die ursprünglichen Besitzer wollen sie auf gar keinen Fall mehr auf ihrem Gelände haben! Das Tierheim Remagen erlaubt uns, die Katzen geimpft, an einer von ihnen betreuten Futterstelle dazu zu setzen. Vielen Dank noch mal! Nach langen, zähen Verhandlungen, vielen Rückschlägen und nochmal Wochen später, gelingt es uns dann doch, mit der Genehmigung der Besitzer, die restlichen Katzen fangen, kastrieren und dort wieder aussetzen zu dürfen. Alle Kosten für die tierärztlichen Behandlungen, einschließlich der Kastrationen aller Katzen, sowie die Futterkosten tragen die Katzenschutzfreunde allein.
Der kleine, kranke Kater hat seine eigene Geschichte. Er ist das einzige Tier, das zahm ist und alle Behandlungen, Spritzen und Tabletten geduldig erträgt. Er war sehr abgemagert und als Langhaarmix, hätte er eine regelmäßige Fellpflege gebraucht. Wir haben ihm beim Tierarzt einen richtigen Kamm aus verfilzter Wolle herunter geschnitten. Wochenlang musste er Medikamente bekommen und mit seiner Gesundheit ging es ständig auf und ab. Ein Bluttest zeigte uns aber, dass er sowohl Leukose, als auch FIV negativ ist. Durch eine Anzeige im Internet meldete sich eine ganz liebe Familie, die den Tierschutz großschreibt und unseren kleinen, süßen Schatz bei sich aufnahm, obwohl klar war, dass noch viele Kosten auf sie zukommen werden.
Die Bilder, die wir dann von ihnen geschickt bekamen, geben uns die glücklichen Momente, die uns weiter machen lassen! (Apr. 2012)

 

Hungernde und leidende Katzen in unserem Sozialstaat ?

Dieses arme Tier haben die Katzenschutzfreunde R-A-E mit 14 anderen Katzen aus einem nicht zumutbarem Zuhause befreit. Drei weitere Katzen sind noch in der Wohnung, wir hoffen, dass das Veterinäramt vom Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler seiner Arbeit nachkommt. Die Katzen waren leider alle stark untergewichtig, ausgetrocknet, verwurmt und verfloht. Manche sind herzkrank und durch den starken Flohbefall blutarm. Nun brauchen sie liebevolle Menschen, die sie aufpäppeln. Regelmäßiges Futter und Wasser gab es im alten Zuhause nicht. Die Katzen mußten im Dreck und Sperrmüll leben. Ein einziges Katzenclo stand für die armen Kreaturen, die eigentlich Sauberkeit lieben, zur Verfügung. Trotzdem sind die Katzen auf der Pflegestelle sauber und gehen auf den Katzenclo, der natürlich regelmäßig mehrmals am Tag gereinigt wird. Der Kratzbaum wird auch fleißig benutzt. David und seine Freunde (oder Geschwister) sind nur lieb und dankbar. Leider konnten sie noch nicht geimpft und kastriert werden. Sie brauchen noch einige Zeit bis sie die Behandlungen vertragen. Allerdings waren sie schon zur Untersuchung beim Tierarzt und wurden gegen Flöhe und Würmer behandelt. Die Kosten für Kastrationen, Impfungen ect. werden mal wieder explodieren, deshalb bitten die Katzenschutzfreunde um Spenden.
Wer hat ein Herz und adoptiert diesen lieben Schatz und/oder einen der anderen schmusigen Vierbeiner. Zwei Katzenbabies gibt es von 10 Wochen, 2 Kätzchen ca 6-7 Monate und die anderen Kätzchen sind zwischen 9 Monate bis zu 2 Jahren.
Wir bitten um Hilfe! Momentan haben wir 50 Katzen auf unseren Pflegestellen.
Nachtrag : Das Veterinäramt hat die drei letzten Katzen nicht befreit, dass haben wir mal wieder getan. Wegen Flohbefall mußte das ganze Mehrfamilienhaus entfloht werden. Die Flöhe waren in den anderen Wohnungen auch eingezogen, auch bei den Leuten, die keine Tiere hatten. Man hätte die Population und das Katzensterben mildern können.

 

Tierquäler am Werk?? Drei schwerverletzte Katzen in Westum aufgefunden

Diese und zwei weitere verwilderte Katzen wurden in Westum auf einem Wiesengrundstück schwer verletzt aufgefunden.Wochenlang müssen sie sich gequält haben, bis man sie fand. Ein unvorstellbares Grauen. Wer tut diesen armen Geschöpfen so etwas an? Sie konnten die Hinterbeine nicht mehr benutzen. Sie schliffen die Beine hinter sich her. Laut den Tierärztinnen hatten die armen Kreaturen alle die gleichen Verletzungen. Vom Rücken abwärts gelähmt. Über Blase und Kotabsetzungen hatten sie keine Kontrolle mehr. Leider konnten wir nichts mehr für die die Katzen tun, sie wurden von ihrem Leid durch die Tierärztinnen der KSF erlöst. Wie es zu diesen Verletzungen gekommen ist, weiß Niemand. Vermutet wird, dass Jemand mit einem Blasrohr oder Ähnlichem mit Plastikmonition die Katzen verletzt hat. Da die Katzen verwildert waren, kam man nicht an sie heran, es konnte so auch keine stumpfe Gewalt mit Schlägen oder Ähnlichem erfolgt sein. Wir bitten die Anwohner in Westum in der Nähe vom Zeiberberg die Augen offen zu halten. Von einer Obduktion haben die Katzenschutzfreunde absehen müssen, da die Kosten dieser drei Wildlinge schon ein Loch in die Kasse des Vereins gefressen hat. Die Wildlinge wurden vor 8 Jahren auf Kosten des Vereins kastriert und entwurmt. Die Futterkosten dieser ehemaligen Wildlinge übernahm seit Jahren ebenfalls zum größten Teil der Verein. So werden von den Katzenschutzfreunden viele Futterstellen betreut und selbstverständlich fühlt sich der Verein auch für die Tierarztkosten verantwortlich. Wildlinge sind auf die Hilfe von Menschen angewiesen.

 

Unfassbar!!! Schwer verwahrloste Katze in Löhndorf gefunden

Natürlich kommen solche Anrufe immer Freitag Abend:“Fundkatze in Löhndorf, scheu“. Als dann endlich die Katze bei unserer Tierärztin in Bad Neuenahr gegen 21 Uhr ankam, konnten wir unseren Augen nicht trauen. Die arme Kreatur war so verfilzt, dass sie weder ihre Notdruft verrichten konnte, noch war ihr Hals beweglich. Von dem anderen Zustand kann man sich ein Bild machen, wenn man die Fotos anschaut. (Katze ist in Narkose)
Die Langhaarkatze, wahrscheinlich eine Maine Coon- Angora Mix hatte kein Haarkleid mehr, sondern eine einzige fest zusammenhängende Matte. Starr wie ein Brett, schwer wie ein Teppich lastete ihr Fell auf ihrem ausgemerkelten Körper. Natürlich war das Tier auch ausgetrocknet und halbverhungert. Unvorstellbar!! Wie lange mag sie umhergeirrt sein? Was ist mit dem armen Tier passiert? Warum sah Niemand vorher wie es der Katze geht? Diese Fragen wird uns leider Niemand beantworten können. Die Ehrenamtler der Katzenschutzfreunde und eine tierliebe Frau aus Löhndorf haben agiert. Nun ist das arme Tier komplett geschoren und lebt momentan in einem Haushalt wo es warm ist, sie regelmäßiges Futter und Wasser bekommt und viel viel Liebe. Wir glauben nicht, dass das süße Mäuschen, wenn auch im Moment etwas „nackig“, noch einmal da auszieht.

 

Unglaublich!!! 4-5 Wochen alte Katzenbabys im Wald gefunden

Es können nur Katzenhasser sein, die kleine zahme Katzenbabys im Alter von ca. 4-5 Wochen im dunklen Wald aussetzten. Im Koisdorfer Wald sahen mehrere Personen schon am Samstag zwei handteller große Katzenbabys. Man sollte meinen, dass Menschen in der heutigen Zeit wüssten, dass diese Kätzchen alleine im Wald nicht lange überleben. Für Marder, Fuchs oder Dachs sind die Kleinen ein willkommenes Abendessen. Aber weit gefehlt! Erst am Montag wurden die Katzenschutzfreunde über die Kitten informiert. Halbverhungert und fast verdurstet waren die Kleinen. So versuchten tierliebe Frauen, unter anderem auch die Schriftführerin des Vereins, Biggi Deutschmann-Rönn, einige Stunden lang die Babys einzufangen. Durch das Aussetzen der Tiere im Wald waren sie nur sehr ängstlich geworden, und so konnten die Damen das zweite Kätzchen dann endlich Dienstagmorgen gegen 5 Uhr mit einer Lebendfalle der Katzenschutzfreunde einfangen. Mittlerweile sind die Kleinen auf einer Pflegestelle in Schalkenbach und erholen sich von dem riesigen Schrecken. Der Hunger und Durst konnte sofort gestillt werden, und gesundheitlich sind sie auch auf gutem Kurs. In einigen Wochen sind die Kleinen bereit bei einer verantwortungsbewussten Familie einzuziehen. Dann sind sie gechipt, geimpft und mehrfach entwurmt. Tausend Dank an die Menschen, die nicht weg gesehen haben!

 

Hilfe! Wir brauchen Hilfe!

Letzte Woche wurden die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. über einen schweren Fall des Animal Hoardings in Sinzig informiert. Am Dienstag, den 23.09.2014, war unsere 1. Vorsitzende Frau Andrea Brezina mit einer Kollegin das erste Mal vor Ort. In einem kleinen Haus mit ca. 120 qm fanden sie für Mensch und Tier einfach unhaltbare Zustände vor. Die Besitzerin der Katzen konnte keine genauen Angaben über die Anzahl der Tiere machen. Mittlerweile wissen wir, dass es fast 70! Katzen sind, wenn wir nicht noch welche finden. Das Haus ist größtenteils unbeheizt und feucht, alles stinkt nach Katze und Urin.

Fast alle Katzen waren unkastriert, 2 sind tragend und 3 Katzen haben Babys, die teilweise in einem sehr schlechten Gesundheitszustand und unterernährt sind. Der Rest der Tiere, es sind sehr viele Langhaar und Halblanghaarkatzen dabei, die regelmäßige Fellpflege benötigen, erstreckt sich über die gesamte Bandbreite. Von gut genährt, zutraulich und verschmust bis zu abgemagert, ängstlich und verstört ist alles dabei.

Wir haben alle unkastrierten Tiere zum Tierarzt gebracht, 2 Babys mussten an einem für sie lebensgefährlichen Nabelbruch operiert werden und ein ca. 14 Jahre alter Perserkater musste komplett geschoren werden, da er fast nicht mehr laufen konnte, so verfilzt war das arme Tier. Die weiblichen Katzen litten an Gebärmutterentzündungen oder hatten noch geschwollene Zitzen.
Glücklicherweise hat unsere Tierärztin Überstunden eingelegt, so dass jetzt erst einmal alle Tiere kastriert und die kranken Katzen medizinisch versorgt worden sind.

Wir brauchen dringend Hilfe!

Welche Tierschutzorganisation hat noch Kapazitäten und kann uns Katzen abnehmen und unterbringen? Das Tierheim Andernach hat schon 3 Katzen aufgenommen, die Koblenzer Katzenhilfe dankenswerter Weise 6 Katzen.
Wer kann noch helfen?

Wir brauchen dringend Futter und vor allem Streu oder Geldspenden für Tierarztkosten, etc.
Wer kann vorübergehend als Pflegestelle ein oder zwei Tiere aufnehmen, bis sie vermittelt werden können? Futter und Streu können gestellt werden, ebenso das nötige Zubehör. Tierarztrechnungen gehen immer über den Verein. Bei Fragen und Problemen helfen wir natürlich so schnell wie möglich und lassen niemanden allein.

Katzen, die schon vermittelbar sind, suchen jetzt sehnsüchtig nach einem neuen Zuhause. Wir können nicht alle auf unserer Homepage vorstellen, da es einfach zu viele sind. Rufen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne.

 

75 jährige Frau füttert jeden Tag 15 bis 20 Katzen

Wer hilft hier wieder? Kein Tierheim fühlt sich in der Lage solchen Menschen, die Mitleid mit den Katzen haben, zuhelfen. Es heißt wie überall, „kein Platz, kein Geld, keine Leute, keine Zeit !“ Eine alte Frau im Kreis Koblenz füttert seit Jahren die armen Kreaturen von ihrer kleinen Rente durch und es werden immer mehr Katzen. Logisch, aus zwei Katzen werden in 10 Jahren 80 Millionen Katzen. ERSCHRECKEND!! Wir haben angefangen einige Katzen, die in einem sehr schlechten Zustand sind, zuholen, dem Tierarzt vorzuführen und auf einer liebevollen Pflegestelle aufzupäppeln. Die Pflegestellen arbeiten seit Monaten viele Stunden täglich, oftmals wird das eigene Leben von diesen tierlieben Menschen vernachlässigt.
Natürlich alles ohne Bezahlung. 12 Stunden und mehr für den Katzenschutz täglich? Keine Hilfe von Seiten der Einrichtungen die eigentlich dafür zuständig wären. Diese Katzen sind alle sehr zahm, aber leider nicht entwurmt, geimpft und auch unkastriert. Bis diese Tiere vermittelbar sind, bedarf es langer Wege, das Geld muß auch irgendwie erbracht werden.
Haben wir nicht in vielen kleinen Ortschaften ähnliche Verhältnisse wie in südlichen Ländern? Wenn unsere Winter wärmer wären, würden im Frühjahr wesentlich mehr Katzen übrigbleiben. Muß das sein? Wir fordern kontrollierte

 

Tierquäler?

Warum muß so eine kleine arme Katze so leiden? Da gibt es den Katzenwelttag und so manche nette Sachen, aber Gesetze, das Menschen ihre Katzen in so einem erbarmungswürdigen Zustand halten, nicht. Die Anwohner und Nachbarn schauen weg, weil sie Angst davor haben, dass ihre eigenen Tiere vergiftet werden. Das Ordungsamt und der Kreisveterinär, ebenso das Tierheim Remagen ist verständigt, mal schauen was passiert. Die Katzenschutzfreunde müssen mal wieder herhalten, die haben ja Mitleid und nichts bessere zu tun. Heute Abend haben wir wieder so eine kleine Katze bekommen, vielleicht gerademal 8 Wochen alt, wenn überhaupt. Aus den Augen und der Nase läuft der Eiter heraus, die Hornhaut ist nur noch ein einziger Matsch. Die Katze ist blind und bekommt kaum Luft, weil ein Katzenbesitzer nicht in seine Katzen Geld investiert. Eine Impfung gegen Katzenschnupfen hätte das Leid verhindert, vielleicht hätte man ja auch die Mutterkatzen kastrieren lassen können. Was geht in so einem Menschen vor, der so egoistisch ist und die Tiere leiden läßt.
Nachsatz : Die kleine Katze musste eingeschläfert werden und leider laufen noch etliche von den armen Tieren nicht nur da herum. Katzenschnupfen ist ansteckend, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird, sterben die Babies alle auf grausame Art.
Gemeinsamkeit macht stark, aber wo ist sie in diesem Fall, warum schauen viele Menschen weg?

 

Wenn Kinder Kinder kriegen

Zu jung und zu unerfahren, eine streßte Mutter (Abgabetier) hat bei uns ihre Babies viel zu früh bekommen. Sechs kleine Kerle (60 Gramm) lagen halb tot bei uns im Pflegeraum, kleine Frühchen, kalt und leider zwei schon tot. Die Wiederbelebung für die Vier durch Rubbeln hat fürs Erste geholfen. Nun versuchen wir mittels Rotlich und tröpfchenweise Katzenmuttermilchersatz die Kleinen am Leben zuerhalten. Die Prognose der Tierärztin ist nicht so gut, das die Kleinen überleben.
Eine schwangere Mutter stillt die letzten Zwei, die anderen Babies sind leider gestorben, man muß sie alle 2 Stunden anlegen und festhalten, da sie zu schwach sind und die Zitze immer wieder verlieren. Aus Sicherheitsgründen wird Babersatzmilch noch nachgefüttert. Ein Kirschkernkissen wärmt die zwei Kleinen, da sie ihre Körpertemperatur nicht halten können.
Wir haben es versucht, heute am 20.7.2010 nach viel Mühe, Liebe und Arbeit sind nun auch die letzten Kätzchen gestorben. Bitte lasst eure Katzen RECHTZEITIG kastrieren, damit sich soetwas nicht wiederholt.

 

Halsband eingewachsen

Leider sind immer wieder Katzenbesitzer sich nicht im Klaren, was Halsbänder für fatale Folgen für Katzen haben können.
Die Halsbänder verrutschen, scheuern unter der Achsel der Katze und wachsen schließlich ein.
Die Katze hat große Schmerzen, frißt nicht mehrund kann kaum noch laufen. Wenn kein Mensch sich um sie kümmert, verendet die Katze elendig.
Bei dieser süßen lieben Katze, die ca ein halbes Jahr alt ist, muß eine Hauttransplation gemacht werden,da an dieser Stelle zu wenig Haut übrig ist, um es zu nähen,
es würde durch die Bewegungen immer wieder aufreißen. Diese Katze ist ein Fundtier, das noch zu allem Überfluss eine Gebärmuttervereiterung hat und trotz des
schlechten Ernährungszustand eine Chance hat wieder gesund zu werden. Wir werden keine Kosten scheuen, sie wird von einer Tierärztin operiert und stationär
von dieser, einige Zeit versorgt. Nun hoffen wir für diesen armen Wurm, wenn er gesund ist eine neue, verantwortungsbewußte Familie zu finden. Coco musste am Dienstag Abend leider eingeschläfert werden, weil Sie Leukose positiv war. Eine ansteckende Virusinfektion für Katzen die immer tödlich endet. Die ehemaligen Besitzer dieser Katze haben vergessen, dass man auch immer Pflichten gegenüber seinem Haustier hat, dazu gehört auch regelmässiges Impfen. Besonders die Grundimunisierung für junge Katzen ist lebens notwenig. Wenn das Tier gechipt oder tätoviert gewesen wäre, hätte es kein Halsband gebraucht. Eine kostenlose Registrierung bei Tasso ist ebenso wichtig wie kastrieren.