Katzen müssen kastriert werden

Katzen nicht zu kastrieren ist unverantwortlich: sie vermehren sich, auch unter erschwerten Bedingungen, weiter. Unkastrierte Katzen werden immer wieder rollig, sind unausgelastet, leiden häufig unter Gesäugetumoren oder können eine lebensbedrohliche Gebärmuttervereiterung bekommen. Unkastrierte Kater prügeln sich mit anderen Katern (Revierkämpfe), werden oft bei ihrer Streunerei überfahren oder markieren in der Wohnung mit Urin.
Haben die Tiere Leukose oder Katzenaids, werden sie diese gefürchteten Krankheiten, natürlich auch übertragen.
Katzen werden im Schnitt mit 5 – 7 Monaten geschlechtsreif, Kater mit etwa 7 – 9 Monaten. Es ist ein hartnäckiger Irrglaube, dass Katzendamen vor der Kastration einmal Babies bekommen sollten. Das „Markieren“ fällt bei Katern nach der Kastration auch weg.

Für einen Tierarzt ist die Kastration ein Routineeingriff welcher in Narkose durchgeführt wird. Für das Tier ist der Eingriff weitgehend ungefährlich. Der Tierarzt entfernt bei der Katze die Eierstöcke, beim Kater die Hoden.

Wenn trotzdem Katzennachwuchs zu befürchten ist, wenden sie sich bitte an uns, wir kümmern uns um die Kleinen und stehen ihnen beratend zur Seite. Wir vermitteln die Katzen nur mit einem Tierschutzvertrag und einer zwingenden schriftlichen Zusicherung, dass die Katze ab einem bestimmten Alter kastriert wird. Der sogenannte Kastrationsbeleg wird dann von dem behandelden Tierarzt unterschrieben und an uns zurück gesandt. So haben wir die Kontrolle, dass aus den vermittelen Babies nicht wieder Nachwuchs produziert wird.

Das Problem der unkontrollierten Katzenvermehrung lässt sich nur mit Ihrer Hilfe und Verantwortungsbewußtsein in den Griff zu bekommen.

Katzenkastration ist gelebter Tierschutz!!!