Satzung

Satzung Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Stand 01.03.2017

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel. Er ist in das
Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz „e. V.“.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Schalkenbach.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit des Vereins
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes. Der Satzungszweck wird
insbesondere verwirklicht durch
(a) die Aufnahme von Katzen als herrenlose Tiere, Fundtiere oder Abgabetiere, die von
Mitgliedern des Vereins (Pflegestellen) oder im vereinseigenen Katzenhaus im Rahmen
der vorhandenen Kapazitäten vorübergehend aufgenommen und gepflegt werden.
(b) die Unterstützung beim Betrieb von Futterstellen für herrenlose Katzen,
(c) Kastrationskampagnen
(d) Öffentlichkeitsarbeit.
(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(4) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
(2) Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Bei Minderjährigen
ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen. Der Vorstand
entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Eine Ablehnung des Antrags
muss er gegenüber dem Antragsteller nicht begründen.
(3) Juristische Personen können als Mitglied aufgenommen werden; das Stimmrecht wird
durch einen bevollmächtigten Vertreter ausgeübt; die Vollmacht ist bei jeder Mitgliederversammlung
im Original nachzuweisen.
(4) Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Mitglieder oder sonstige
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern
ernennen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen
Personen auch mit deren Erlöschen.
(2) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit
einer Frist von vier Wochen zum Monatsende erklärt werden. Bereits eingezogene Beiträge
werden auf Antrag anteilig erstattet.
(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Dem Mitglied ist der beabsichtigte Ausschluss unter Angaben von Gründen schriftlich
mitzuteilen; das Mitglied hat Gelegenheit, zu den Gründen des Ausschlusses innerhalb
von zwei Wochen ab Zugang der Mitteilung Stellung zu nehmen. Über den endgültigen
Ausschluss wird nach Eingang der Stellungnahme entschieden.
Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied.
(a) schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise
schädigt oder
(b) mehr als zwei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und
trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die Rückstände nicht eingezahlt
hat
(c) Ist das Mitglied verzogen, ohne seine neue Adresse dem Vorstand mitzuteilen, ist der
Beschluss über den Ausschluss mit Absendung an die alte Adresse wirksam.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Jedes Mitglied hat das Recht, an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Jedes
Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.
(2) Jedes Mitglied fördert nach seinen Möglichkeiten die Interessen des Vereins und unterstützt
das Vereinsleben durch seine Mitarbeit, insbesondere leistet es regelmäßig seine
Mitgliedsbeiträge.
(3) Das Mitglied wird eine Adressenänderung dem Vorstand unverzüglich mitteilen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
(1) Jedes Mitglied hat einen im Voraus fällig werdenden jährlichen Mitgliedsbeitrag zu
entrichten. Bei Neueintritt im laufenden Jahr wird der gesamte Jahresbeitrag fällig.
(2) Der Beitrag ist innerhalb der ersten drei Monate des Kalenderjahres, bei Neueintritt nach
dem 1. April innerhalb eines Monats nach der Aufnahme, zu entrichten. Liegt die Genehmigung
des Mitglieds vor, kann der Beitrag per Lastschrift eingezogen werden.
(3) Der Vorstand kann den Beitrag im Einzelfall ermäßigen, stunden oder erlassen, wenn
besondere Gründe (z.B. soziale Härte) vorliegen.
(4) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
(5) Ehrenmitglieder sind von den Mitgliedsbeiträgen befreit.

§ 7 Formalien
(1) Einladungen und Beschlüsse können, soweit sie hier ausdrücklich genannt sind,
schriftlich oder per Email vorgenommen werden; der Vorstand stellt sicher, dass
Mitglieder, die nicht über einen Zugang zu Emails verfügen, Ihre Einladungen per Post
erhalten.
(a) Einladungen zu Vorstandssitzungen, § 12 (1)
(b) Einladungen zu Mitgliederversammlungen, § 14 (1)
(c) Anträge zur Tagesordnung für die Mitgliederversammlung, § 14 (2);
(d) Mitteilung über Änderungsanträge zur Satzungsänderung, die innerhalb der
Wochenfrist eingereicht wurden, § 14 (2)
(d) Beschlussfassung im Vorstand, § 12 (1), § 12 (4) und § 14 (4)
(e) Mitteilung der neuen Adresse/Kontaktdaten an den Vorstand, § 4 (3 c) und § 5 (3)
(2) In den hier nicht genannten Fällen ist Schriftform vorgeschrieben. Hierfür ist erforderlich,
dass das Schriftstück eigenhändig unterschrieben und per Post übersandt wird. Eine
Übersendung des Schriftstücks per Fax ist nicht ausreichend.

§ 8 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister,
dem Geschäftsführer, dem Schriftführer, dem Pressesprecher und bis zu drei
Beisitzern.
(2) Der Verein wird durch die beiden Vorsitzenden oder einen der Vorsitzenden mit dem Geschäftsführer
oder dem Schatzmeister jeweils gemeinschaftlich vertreten.
Die Mitglieder des Vorstands sind nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit,
d. h. sie dürfen mit sich selbst keinen Vertrag im Namen des Vereins schließen.
(3) Bei Rechtsgeschäften, die einen Geschäftswert von 5.000,- Euro übersteigen, ist eine
Beschlussfassung des Vorstandes erforderlich. Näheres regelt die Geschäftsordnung
des Vorstandes.
(4) Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten grundsätzlich ehrenamtlich. Ihnen kann eine
Vergütung gezahlt werden. Über die Höhe der Vergütung entscheidet die
Mitgliederversammlung.

§ 10 Aufgaben des Vorstands
Dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und dem Schatzmeister
des Vereins obliegen die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner
Geschäfte. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
(a) die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung einschließlich der Aufstellung
der Tagesordnung,
(b) die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
(c) die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,
(d) die Aufnahme neuer Mitglieder,
(e) der Ausschluss von Mitgliedern
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Sie regelt die Aufgaben und Befugnisse der
Vorstandsmitglieder im Einzelnen.

§ 11 Bestellung des Vorstands
(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtsperiode von drei Jahren
gewählt; jedes Vorstandsmitglied wird einzeln gewählt. Mitglieder des Vorstands können
nur Mitglieder des Vereins sein; mit dem Ende der Mitgliedschaft im Verein endet auch
die Mitgliedschaft im Vorstand. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines
Mitglieds durch die Mitgliederversammlung ist zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf
der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt.
(2) Scheiden ein oder mehrere Mitglieder während der laufenden Amtsperiode aus dem
Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder des Vorstands berechtigt, ein Mitglied
des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den
Vorstand zu wählen. Die Amtszeit des Nachfolgers endet mit dem Ende der laufenden
Amtsperiode.

§ 12 Beratung und Beschlussfassung des Vorstands
(1) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom 1. Vorsitzenden,
bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, einberufen. Eine Einberufungsfrist von
einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens
zwei Mitglieder aus dem Kreise des 1. Vorsitzenden, des 2. Vorsitzenden, des
Geschäftsführers und des Schatzmeisters anwesend sind. Bei der Beschlussfassung
entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die des
2. Vorsitzenden.
(2) Beisitzer nehmen an den Sitzungen des Vorstands teil, sie haben Stimmrecht.
(3) Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Protokollführer
sowie vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, oder im
Falle deren Abwesenheit einem anderen Mitglied des Vorstands zu unterschreiben.
(4) Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht, wenn mindestens fünf Mitglieder des Vorstandes
einem Vorschlag zustimmen oder einen Beschluss fassen, wobei zwei Mitglieder aus
dem Kreise des 1. Vorsitzenden, des 2. Vorsitzenden, des Geschäftsführers und des
Schatzmeisters stammen müssen.

§ 13 Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidung in folgenden Angelegenheiten:
(a) die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands für drei Jahre
(b) die Wahl von zwei Kassenprüfern für jeweils ein Jahr,
(c) die Entgegennahme des Jahresberichts des Vorsitzenden und des Schatzmeisters sowie
des Berichts der Kassenprüfer
(d) die Entlastung des Vorstandes
(e) Änderung der Satzung und des Vereinszwecks
(f) die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
(g) die Ernennung von Ehrenmitgliedern,
(h) die Auflösung des Vereins oder die Verschmelzung des Vereins mit einem anderen
Verein.

§ 14 Einberufung der Mitgliederversammlung
(1) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, ist vom Vorstand eine ordentliche
Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt unter Einhaltung einer
Frist von vier Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.
(2) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens
zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eine Ergänzung der
Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.
(3) (a) Nimmt der Vorstand Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung an, werden diese
Ergänzungen erst in der Mitgliederversammlung mündlich bekannt gegeben; soweit
Anträge zur Auflösung des Vereins oder zur Änderung der Satzung gestellt werden,
werden diese schnellstmöglich bekannt gegeben.
(b) Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht aufgenommen wurden oder
die erstmals in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung
mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Dies gilt nicht für
Anträge, die eine Änderung der Satzung oder die Auflösung oder Verschmelzung des
Vereins zum Gegenstand haben; solche Anträge müssen innerhalb der in § 14 (2)
genannten Frist gestellt werden.
(4) Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es
das Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder dies
schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Eine Ladungsfrist von
zwei Wochen ist einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.

§ 15 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden des Vorstands, bei dessen
Verhinderung vom 2. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von einem durch die
Mitgliederversammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet.
(2) Die Mitgliederversammlung beschließt in offener Abstimmung. Wünscht ein Mitglied
geheime Abstimmung, wird diese geheim durchgeführt.
(3) Für Beschlüsse ist die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder ausreichend. Bei
Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
(4) Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder
auf sich vereinen, ist gewählt, wer in einem zweiten Wahlgang die Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen erhalten hat. Erhalten mehrere Kandidaten gleich viele der
abgegebenen Stimmen, ist zwischen ihnen eine Stichwahl durchzuführen.
(5) Ein Beschluss über die Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins
kann mit Zustimmung 3/4 der anwesenden Mitglieder gefasst werden, sofern die Zahl der
zustimmenden anwesenden Mitglieder 25 % aller Mitglieder umfasst. Andernfalls ist der
Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung mit
entsprechender Tagesordnung einzuberufen. In dieser Mitgliederversammlung bedarf es
für die Änderung des Zwecks oder die Auflösung des Vereins der Zustimmung von 3/4
der anwesenden Mitglieder. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(6) Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll
zu fertigen, das vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben
ist.

§ 16 Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke
Im Falle der Auflösung des Vereins sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende
gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine
anderen Personen beruft. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Wildvogel-Pflegestation
Kirchwald e.V., hilfsweise dem Deutschen Tierschutzbund e.V., zwecks Verwendung für die
Förderung des Tierschutzes. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn
dem Verein die Rechtsfähigkeit entzogen wurde.