Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Telefon: (02646) 915928

info@katzenschutzfreunde.de

Archiv:

Unter dem Motto „Tierisch gut – Gemeinsam stark für Tiere“ förderte die Sparda Bank dieses Mal Institutionen und Vereine, die sich in Rheinland-Pfalz und im Saarland für Tiere in unserer Region stark machen - egal ob Tierheime, Rettungshundestaffeln, Gnadenhöfe, Wildparks oder regionale Tierschutzvereine.

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Sparda Bank. Für unsere Tierschutzarbeit erhielten wir 1.000 €.
Damit können wir wieder einigen Fellnasen unterstützen oder sogar wieder Leben retten.
Dankeschön!!!!

Tierquäler am Werk?? Drei schwerverletzte Katzen in Westum aufgefunden

Diese und zwei weitere verwilderte Katzen wurden in Westum auf einem Wiesengrundstück schwer verletzt aufgefunden.Wochenlang müssen sie sich gequält haben, bis man sie fand. Ein unvorstellbares Grauen. Wer tut diesen armen Geschöpfen so etwas an? Sie konnten die Hinterbeine nicht mehr benutzen. Sie schliffen die Beine hinter sich her. Laut den Tierärztinnen hatten die armen Kreaturen alle die gleichen Verletzungen. Vom Rücken abwärts gelähmt. Über Blase und Kotabsetzungen hatten sie keine Kontrolle mehr. Leider konnten wir nichts mehr für die die Katzen tun, sie wurden von ihrem Leid durch die Tierärztinnen der KSF erlöst. Wie es zu diesen Verletzungen gekommen ist, weiß Niemand. Vermutet wird, dass Jemand mit einem Blasrohr oder Ähnlichem mit Plastikmonition die Katzen verletzt hat. Da die Katzen verwildert waren, kam man nicht an sie heran, es konnte so auch keine stumpfe Gewalt mit Schlägen oder Ähnlichem erfolgt sein. Wir bitten die Anwohner in Westum in der Nähe vom Zeiberberg die Augen offen zu halten. Von einer Obduktion haben die Katzenschutzfreunde absehen müssen, da die Kosten dieser drei Wildlinge schon ein Loch in die Kasse des Vereins gefressen hat. Die Wildlinge wurden vor 8 Jahren auf Kosten des Vereins kastriert und entwurmt. Die Futterkosten dieser ehemaligen Wildlinge übernahm seit Jahren ebenfalls zum größten Teil der Verein. So werden von den Katzenschutzfreunden viele Futterstellen betreut und selbstverständlich fühlt sich der Verein auch für die Tierarztkosten verantwortlich. Wildlinge sind auf die Hilfe von Menschen angewiesen.
Bitte helfen sie mit einer Futterspende.
Unsere Futterspender in Rot stehen im Edeka in Ahrweiler und Kempenich, in Mayen bei der Bartz Tiernahrung, in Andernach im Futterhaus und in Weibern
im DGS Getränkemarkt von Kai Hück neben dem Lidl. Gerne würden wir noch mehr Futterspender aufstellen. Bei Interesse einfach unter der Hotline oder info@katzenschutzfreunde.de melden.

Unfassbar!!! Schwer verwahrloste Katze in Löhndorf gefunden

Natürlich kommen solche Anrufe immer Freitag Abend:"Fundkatze in Löhndorf, scheu". Als dann endlich die Katze bei unserer Tierärztin in Bad Neuenahr gegen 21 Uhr ankam, konnten wir unseren Augen nicht trauen. Die arme Kreatur war so verfilzt, dass sie weder ihre Notdruft verrichten konnte, noch war ihr Hals beweglich. Von dem anderen Zustand kann man sich ein Bild machen, wenn man die Fotos anschaut. (Katze ist in Narkose)
Die Langhaarkatze, wahrscheinlich eine Maine Coon- Angora Mix hatte kein Haarkleid mehr, sondern eine einzige fest zusammenhängende Matte. Starr wie ein Brett, schwer wie ein Teppich lastete ihr Fell auf ihrem ausgemerkelten Körper. Natürlich war das Tier auch ausgetrocknet und halbverhungert. Unvorstellbar!! Wie lange mag sie umhergeirrt sein? Was ist mit dem armen Tier passiert? Warum sah Niemand vorher wie es der Katze geht? Diese Fragen wird uns leider Niemand beantworten können. Die Ehrenamtler der Katzenschutzfreunde und eine tierliebe Frau aus Löhndorf haben agiert. Nun ist das arme Tier komplett geschoren und lebt momentan in einem Haushalt wo es warm ist, sie regelmäßiges Futter und Wasser bekommt und viel viel Liebe. Wir glauben nicht, dass das süße Mäuschen, wenn auch im Moment etwas "nackig", noch einmal da auszieht.

(weitere Infos siehe Anhang)

Nach 4 Jahren wurde Katze Bubbles gefunden

Anfang Oktober 2012 verließ Bubbles wie jeden Morgen das Haus, kehrte aber diesmal nicht zurück. Wir suchten die Gegend ab, fragten bei Nachbarn, verständigten die Katzenschutzvereine und das nahegelegene Tierheim und natürlich auch TASSO, da unsere Bubbels gechippt und dort registriert war. Bubbels blieb aber leider verschwunden.
Dann passierte das unglaubliche. Am 04. Oktober 2016, bekam ich per Handy eine Nachricht von TASSO, ich möge mich bitte melden, es gäbe Neuigkeiten von Bubbels. Ich konnte es nicht glauben. Nach kurzem Kontakt mit der Tierschutzorganisation TASSO, nahm ich telefonischen Kontakt mit dem Finder meiner Katze auf. „Wir haben ihren Kater gefunden, der Tierarzt hat bestätigt, dass es sich um einen schwarz-weißen Kater handelt. Unsere Bubbles war schwarz-weiß, aber eindeutig eine kastrierte Katze. Auch wenn ich mich gewundert habe, wie dieser Kater an die Chipnummer meiner Katze gekommen ist, war die Aufregung und Freude wohl umsonst gewesen. Ich habe mich mit dem Gedanken abgefunden, dass es nicht Bubbles war, die gefunden wurde.
Zwei Tage später riefen mich die Finder der Katze/ des Katers wieder an. Die gefundene Katze war doch unsere Bubbels. Der Tierarzt, der sie untersucht hatte, hatte eine Ziffer des Chips falsch notiert und darauf bestanden, dass es ein kastrierter Kater sei. Da die Finder den rechtmäßigen Weg gehen wollten, brachten sie Bubbels ins Tierheim nach Troisdorf. Dort wurde der Chip nochmals ausgelesen und es bestätigte sich, es war unsere vermisste Katze.
Sofort setzten wir uns ins Auto, um unsere Katze wieder nach Hause holen zu können. Es war uns allerdings bewusst, dass es nicht so einfach werden würde Bubbles mitzunehmen, da wir mittlerweile zwei neue Katzen haben. Der Finder unserer Katze begleitete uns in Tierheim und erklärte, er und seine Frau würden Bubbels gerne bei sich behalten, da sie in den letzten Tagen schon vermehrt Kontakt zu ihnen aufgenommen und auch schon das Haus erkundet hatte.
Bubbels befand sich in sehr gepflegtem Zustand. Sie sah aus wie an dem Tag, als sie uns verlassen hatte. Trotzdem konnte ich sie leider nicht mit nach Hause nehmen. Schweren Herzens überließ ich Bubbels den neuen Besitzern, wo sie es als Einzelkatze sehr gut hat.
Auf Nachfragen, ob sie wüssten wo Bubbels auf einmal herkam, stellte sich heraus, dass in der Nähe der neuen Besitzer, ein älterer Herr gelebt hatte. Dieser sei mit seinem Auto des Öfteren durch die Gegend gefahren und hat Tiere eingesammelt, die er für Streuner hielt. Es scheint, als wäre er auf einer seiner Touren auf unsere Katze gestoßen und hat sie, warum auch immer, mitgenommen. Alleine wäre Bubbles nicht zu ihm eingestiegen, da sie eine recht scheue Katze ist. Auf diesem Wege seinen wohl mehrere Katzen in den Besitz des alten Mannes gelangt. Man ist in der Nachbarschaft auf die Katzen aufmerksam geworden, da der alte Herr verstorben ist und sich niemand mehr um die Katzen gekümmert hat.
Unsere Bubbles lebt jetzt glücklich bei ihren neuen Besitzern im 25 km entfernten Meckenheim. Wir stehen weiterhin in Kontakt zu ihnen und dürfen Bubbles auch besuchen.
Meine Bitte an alle Tierhalter: lassen Sie ihr Tier, egal ob Hund oder Katze, nicht nur chippen, sondern denken Sie bitte auch daran, das Tier zu registrieren. Denn nur so, ist es möglich, dass gefundene Tiere wieder ihren Weg nach Hause finden.
Liebe Grüße,
Heike Schwenn, Mitglied der Katzenschutzfreunde

Großzügige Spendenübergabe von Happy Dog und Familie Klinger

In den letzten Tagen fand zum 6. Mal eine Futterspendenübergabe der Fressnapf Klinger Märkte in Erftstadt statt. Die Spenden stammen aus der erfolgreichen „Nikolaus-Napf-Aktion“, die seit Beginn für Begeisterung bei allen Tierfreunden sorgt. Die Kunden hatten die Möglichkeit den Napf ihres Lieblings in einer der Fressnapf Klinger Filialen abzugeben und diesen dann in der Nikolauszeit, gefüllt mit allerlei Leckereien, wieder abzuholen.
Die Firma Happy Dog beteiligte sich auch dieses Mal wieder an der Aktion und spendete insgesamt 5000 kg Futter für die regionalen Tierschutzvereine.
Auch dieses Jahr wurden die Katzenschutzfreunde mit einer großzügigen Spende von
160 Kg Trockenfutter von Happy Cat bedacht. Ein herzliches Dankeschön an Familie Klinger und an die Firma Happy Dog!!

Frühlingsmarkt in Adenau

Der Frühlingsmarkt in Adenau war für die Katzenschutzfreunde sehr erfolgreich, Dank den Mitglieder und Gönnern die 20 Kuchen, Muffins,
Sahne und Kaffee gespendet haben. Es wurden über 500,€ für die leckeren Köstlichkeiten von Besuchern und Mitgliedern gespendet.
Natürlich konnten auch Infos rund um die Katze an den "Mann" gebracht werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben.

(weitere Infos siehe Anhang)

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. ziehen Bilanz - 9. Mitgliederversammlung -Jahresbericht 2016 – Vorstandswahlen - Satzungsänderung

Es gab viel zu erledigen an diesem schönen Sonntag den 26. März 2017, der Vorstand der KSF hielt im Hotel zum Goldenen Anker in Bad Neuenahr seine 9. Mitgliederversammlung ab. Auf dem Programm standen Vorstandswahlen und Satzungsänderungen.
Nun aber erst der Jahresbericht von 2016 den die 1. Vorsitzende Andrea Brezina auf der Versammlung kurz wiedergab.
Die fleißigen Helfer des Vereins kümmerten sich im Jahr 2016 um über 400 Katzen.
Über 300 Katzen beherbergten sie im Katzenhaus und auf den privaten Pflegstellen. Die nicht zähmbaren 57 Katzen von Fangaktionen wurden wieder an betreuten Futterstellen ausgewildert.
29 ehemalige Wildlinge wurden mit viel Geduld und Mühe gezähmt und konnten somit auch vermittelt werden. Die restlichen Katzen gingen wieder an ihre Besitzer zurück, da es sich um Fundtiere handelte.
Die Pflegestellen und auch das Katzenhauspersonal arbeiten beispielhaft, z.B. Silvia Reither konnte seitdem sie für den Verein arbeitet 105 Katzen aufnehmen und vermitteln. S. Reither ist seit dem großen Animal Hoardingfall vom September 2015 als Pflegestelle tätig. Damals rettete der Verein 74 Katzen aus einem 80 qm Haus in Sinzig-Koisdorf. Karin Hennrichs, ebenso eine Pflegestelle war auch wieder in diesem Jahr mit Fangaktionen vieler Wildlinge sehr erfolgreich. Diese Wildlinge können keinen Nachwuchs mehr gebären, so wird das unkontrollierte Katzenaufkommen minimiert.
Zu erwähnen sind ebenso Martina Bayram, Anne Burg, Birgit Deutschmann-Rönn, Guilliana Deutschmann, Nadja Schröder, Pascal Voigt, Petra Mosblech, Angelika Bombien die sich als Pflegestellen und Fangakteure eingesetzt haben. Nadine Harpel, die für die Nachkontrollen Koordination verantwortlich ist, arbeitete ebenso fleißig mit ihren Damen, die die Vor- und Nachkontrollen ausführen. Leider war das Jahr mit vielen schwierigen Katzen versehen, die entweder
Leukose oder Katzenaids infiziert oder ansonsten im Umgang sehr kompliziert waren. Taube, blinde Katzen oder sehr alte Tiere wurden ebenso von den Tierschützern aufgenommen und vermittelt. 25 alte Katzen über 8 Jahren konnten die Helfer des Katzenschutzvereines in ein neues Zuhause bringen.

Die Schatzmeisterin Silvia Mohr berichtete über das Geschäftsjahr, zu erwähnen wäre das die Katzenschutzfreunde an Ausgaben 2016 über 67.000,-€ hatten, dem standen an Einnahmen nur 58.800,-€ gegenüber. Durch die Kastrationswochen und die vielen Tierarztkosten waren diese emens hohen Ausgaben zu erklären. Allein an Futterkosten wurden 13.232,-€ ausgegeben.Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurden der Schatzmeisterin Silvia Mohr und dem Restvorstand die Entlastung erteilt.
Die anwesenden Mitglieder genehmigten die vorgeschlagene neue Satzung, die der alte Vorstand mit der Rechtsanwältin Frau Klatte-Wahl der KSF in vielen Stunden geschrieben hatte. Es wurde eine Vorstandserweiterung vorgenommen, sodass die Arbeit auf weitere Schultern verteilt wird.
Die Mitglieder der KSF wählten neu in den Vorstand:
1. Vorsitzende Andrea Brezina
2. Vorsitzender Rudolf Brezina
Geschäftsführer Michael Seifert
Schatzmeisterin Angelika Bombien
Schriftführerin Elke Becker
Pressesprecherin Sabine Krupp
1. Beisitzerin Birgit Deutschmann-Rönn
2. Beisitzer Michael Abert
3. Beisitzerin Silvia Reither
Natürlich wurden auch noch zwei Kassenprüfer gewählt. Nach fast 3 Stunden konnte die 1. Vorsitzende die Versammlung schließen.

An dieser Stelle möchte ich mich, die 1. Vorsitzende Andrea Brezina bei allen 503 Mitgliedern der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel auf das Herzlichste für ihre aktive und passive Unterstützung des Vereins für das Wohl der Katzen bedanken.

Bild: Vorstand der KSF von links nach rechts: Pressesprecherin Sabine Krupp, Schatzmeisterin Angelika Bombien, 2.Beisitzer Michael Abert, 1. Vorsitzende Andrea Brezina, Geschäftsführer Michael Seifert,
3.Beisitzerin Silvia Reither, Schriftführerin Elke Becker, 2. Vorsitzender Rudolf Brezina
1. Beisitzerin Birgit-Deutschmann-Rönn fehlt leider auf dem Bild


Inhaber Herr Bartz aus Polch hilft den Katzen des Vereines

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V., konnten mit Herrn Bartz dem Inhaber von „Bartz Tiernahrung GmbH & Co. KG“ einen weiteren Helfer im Kampf gegen hungernde Katzen begrüßen. Seine Kunden finden nun am Kassenbereich seines Ladenlokals eine unserer Futterspendenboxen vor. Diese wurde von unserem Geschäftsführer Michael Seifert, eine unserer Pflegestellen Frau Martina Bayram an eine Mitarbeiterinnen übergeben. Wir freuen uns über jede Hilfe in Form einer Futter- oder Geldspende.

Kai Hück, Inhaber des Getränkemarktes in Weibern hilft den Katzen der Katzenschutzfreunde

Im DGS Getränkemarkt in Weibern konnte mit Inhaber Kai Hück nicht nur ein weiteres Mitglied begrüßt werden, sondern stellvertretend für alle hungernden Katzen konnte Michael Seifert Geschäftsführer der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. eine Futterbox im Eingangsbereich des Marktes platzieren. Herr Hück ist selbst großer Tierfreund und hofft auf viele Futterspenden.
Der Getränkemarkt führt selbst leider keine Tiernahrung, diese ist aber im gegenüber liegenden Lidl erhältlich.

Christian Keller unterstützt die Katzenschutzfreunde

Im neueröffneten Edekamarkt in Kempenich konnten Mitglieder des Vorstandes der Katzenschutzfreunde, die von Herrn Rübenach gespendete Futterbox im Eingangsbereich platzieren. Die Vorsitzende Andrea Brezina, der Geschäftsführer Michael Seifert und die Pflegestelle Silvia Reither konnten Herrn Christian Keller auch als neues Mitglied des Vereins begrüßen. Christian Keller, ebenso ein Tierfreund wie wir, wünscht sich, dass viele Futterspenden für die hungernden Katzen des Vereines gespendet werden.
Der Verein sucht noch weitere Standorte für Futterspendenboxen. Sprechen Sie uns bitte an.

Danke, danke und nochmals danke...............

Dieses Mal möchten wir uns ganz herzlich bei den vielen Tierfreunden bedanken, die unseren Schätzchen bei der Wunschkugelaktion im Fressnapf, all die Wünsche erfüllt haben. Überwältigend! Nicht nur die Vierbeiner freuen sich, auch die Ehrenamtler sind glücklich über so viel Hilfsbereitschaft.

Es war sehr schön.......................

Der Vorstand der Katzenschutzfreunde lud die fleißigen Ehrenamtler zu einem leckeren Buffet nach Weibern in die Eifelstube ein. Die Vorsitzende Andrea Brezina stellte die Katzenschutzhelfer untereinander vor und erzählte die Begebenheiten wie jeder Einzelne auf den Verein aufmerksam wurde. Stunden später stand fest, dass es noch einige weitere Aufgaben an die Helfer zu verteilen gab und so bekamen die Tierfreunde unter anderem noch eine neue Pflegestelle dazu. Die Gespräche rund um die "Katz" und um neue Strategien, wie die Tierschützer noch effektiver arbeiten können, endeten am Nachmittag. Für alle Zweibeiner stand fest, " Wir machen weiter und helfen den Vierbeinern"!

Erreichbarkeit unserer Telefonhotline

Wer sich für unsere Pflegekatzen interessiert kann individuell einen Termin für das erste Kennenlernen vereinbaren. Man ist nicht an irgendwelche Besuchszeiten gebunden. Diese Informationen bekommen Sie unter der Katzenschutzhotline 02646/915928. Sollte einmal der Anrufbeantworter laufen, sprechen sie ihr Anliegen auf Band und unser Telefondienst ruft zeitnah zurück. Entweder sind unsere "Helfer" in Sachen Katzen unterwegs oder manche von ihnen sind auch berufstätig. Bitte haben sie Verständnis dafür.

Wunschkugelaktion beim Fressnapf in Ahrweiler

Liebe Christkinder unserer Fellnasen, auch in diesem Jahr nehmen unsere Katzen bei der Wunschkugelaktion teil. Auf jedem Wunschzettel hat das Kätzchen, das auf dem Foto ist einen Wunsch geäußert. Bitte fahrt zum Fressnapf in Ahrweiler und löst die jeweiligen Wünsche ein. Dann helft ihr den armen Kätzchen. Herzlichen Dank.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. begrüßen ihr 500. Mitglied

Anscheinend gibt es sie doch, die tierlieben Menschen! Heute konnte die Vorsitzende Andrea Brezina, mit einer ihrer Pflegestellen Nadja Schröder, Herrn Jürgen Rübenach aus Spessart / Kempenich im Verein der Katzenschutzfreunde als 500. Mitglied herzlich begrüßen.
Jürgen Rübenach fertigt als Unternehmer Volierensystembauten an.

Er wird den Katzenschutzfreunden kostenlos Futterspendenboxen herstellen. Leider hat der Verein nur beim Edeka in Ahrweiler eine Futterbox stehen, die Tierfreunde hoffen, dass sich noch tierliebe Geschäftsleute finden lassen, wo die neuen Futterboxen plaziert werden können.

Mal etwas zum Schmunzeln...

Eigentlich ist im Katzenkinderzimmer genügend Platz, doch unseren fünf Kuschelmonstern kann es gar nicht eng genug sein. Glücklich und zufrieden erholen sie sich, eng aneinander geschmiegt, von den vielen Spielabenteuern mit ihrer Pflegemama...

Unglaublich !! 4-5 Wochen alte Katzenbabys im Wald gefunden

Es können nur Katzenhasser sein, die kleine zahme Katzenbabys im Alter von ca. 4-5 Wochen im dunklen Wald aussetzten. Im Koisdorfer Wald sahen mehrere Personen schon am Samstag zwei handteller große Katzenbabys. Man sollte meinen, dass Menschen in der heutigen Zeit wüssten, dass diese Kätzchen alleine im Wald nicht lange überleben. Für Marder, Fuchs oder Dachs sind die Kleinen ein willkommenes Abendessen. Aber weit gefehlt! Erst am Montag wurden die Katzenschutzfreunde über die Kitten informiert. Halbverhungert und fast verdurstet waren die Kleinen. So versuchten tierliebe Frauen, unter anderem auch die Schriftführerin des Vereins, Biggi Deutschmann-Rönn, einige Stunden lang die Babys einzufangen. Durch das Aussetzen der Tiere im Wald waren sie nur sehr ängstlich geworden, und so konnten die Damen das zweite Kätzchen dann endlich Dienstagmorgen gegen 5 Uhr mit einer Lebendfalle der Katzenschutzfreunde einfangen. Mittlerweile sind die Kleinen auf einer Pflegestelle in Schalkenbach und erholen sich von dem riesigen Schrecken. Der Hunger und Durst konnte sofort gestillt werden, und gesundheitlich sind sie auch auf gutem Kurs. In einigen Wochen sind die Kleinen bereit bei einer verantwortungsbewussten Familie einzuziehen. Dann sind sie gechipt, geimpft und mehrfach entwurmt. Tausend Dank an die Menschen, die nicht weg gesehen haben!!

Flohmarkt, Kaffee & Kuchen bei den Katzenschutzfreunden

Das Wetter konnte für den Event der Katzenschutzfreunde nicht besser sein. Am vergangenen Sonntag scheuten die fleißigen Tierschützer des Vereins die Arbeit nicht und bauten etliche Flohmarkttische mit Allerlei auf. Den leckerem selbstgebackenen Kuchen ließ man sich schmecken und nach einem netten Gespräch über Katzen und so manches andere verging der Nachmittag wie im Flug.

Die Spenden konnten sich sehen lassen und so kamen, sage und schreibe 572,20 € in die Kasse der Katzenschutzfreunde.

Herzlichen Dank an alle Helfer und auch Besucher.

Die Katzenschutzfreunde mit Katzenbabys "on Tour"

Die Eventtruppe des Vereins hatte einen guten Erfolg in Rheinbach. Bei selbstgebacken Kuchen und leckerem Kaffee fanden nette Gespräche mit Katzeninteressierten an diesem Nachmittag vor dem Fressnapf statt.

Hightlight war: fünf kleine Katzenbabys, sie mussten auch mitgenommen werden, da die Vorsitzende Andrea Brezina, die ebenfalls bei dem Event half, die Flaschenbabys versorgen musste. Die Kleinen wurden gefunden und hatten schweren Katzenschnupfen und vereiterte Augen. Wären sie nicht in professionelle
Hände gekommen, hätten sie sehr wahrscheinlich ihr Augenlicht verloren.

Diese Babys stammen aus einer Fangaktion: Karin Hennrichs, eine Pflegestelle des Verein war mit Lebendfallen über Wochen beschäftigt und fing an einer Stelle im Kreis Ahrweiler 31 verwilderte Katzen ein. Alle Katzen wurden auf Kosten des Vereins kastriert, entwurmt und gechipt. Viele Kitten wurden an dieser Fangstelle tot vorgefunden, und einige mussten wegen schlimmen blutenden, vereiterten Augen eingeschläfert werden.
Ein grausames Bild, das die Tierfreunde nicht vergessen werden.
Die Katzenschutzfreunde haben eine Bitte an die Bevölkerung: "Sollten Sie Kitten sehen, die alleine oder krank sind, sofort bei der
Hotline, welche von Petra Mosblech, Carsten Jachowski oder Andrea Brezina bedient wird, melden".

(weitere Infos siehe Anhang)

Warum Katzen aus dem Tierschutz besser sind.......

Immer wieder erfahren die Katzenschutzfreunde welches Dilemma Menschen durchlaufen,nachdem sie eine Katze von privaten Leuten adoptiert haben.Kitten sind oft nicht tierärztlich untersucht,fast niemals entwurmt,geimpft und gechipt sowieso nicht.Die privaten Anbieter nehmen oft eine viel zu hohe "Schutzgebühr",obwohl keine Tierarztleistungen oder sonstiges stattgefunden haben. Es werden einzelne Katzenbabys viel zu früh von der Mutter getrennt, weil man sie "los" werden will, um Arbeit und Geld für das Futter zu sparen oder weil die Kleinen nur süß sind. Das Sozialverhalten der Kätzchen bleibt auf der Strecke und oftmals werden die Kitten krank,da sie unter enormen Streß durch das Umsetzen leiden. Noch hinzu kommt, dass viele Kitten nicht artgerecht vermittelt werden,sie gehen alleine in Haushalte zu Menschen,die viele Stunden aus dem Haus sind oder werden häufig viel zu früh in den Freigang gelassen.Das Problem ist,dass die kleinen Kätzchen orientierungslos und sehr unbedarft durch die Gegend laufen und so kommen viele von ihnen zu Tode oder werden irgendwo halbverhungert gefunden.Natürlich können Katzenkinder auch schon mit 5 Monaten geschlechtreif sein und so passiert es ebenso,dass die Tiere schwanger werden, viel zu früh,selber noch noch ein Kind.

Das alles muß nicht sein, wir von den Katzenschutzfreunden informieren die Interessenten vollständig, freundlich und sind auch nach der Vermittlung für alle Anliegen "rund um die Katze" ansprechbar. Wir vermitteln Ihnen die Katze, die zu Ihnen passt und machen Sie auch wichtige Dinge aufmerksam, die oft nicht bedacht werden. Wir geben Hilfestellungen bei Vergesellschaftung von "Hund und Katz"! Wir nehmen im Notfall, auch nach Jahren, unsere ehemalige Katze/n wieder zurück. Ohne - Wenn und Aber - .
Kein Mensch kann eine Garantie geben, was in seinem Leben passiert. Wir haben dafür Verständnis und verurteilen nicht.

Wir machen Katzenschutz! Sprechen Sie uns an!

In der Vermittlungen stehen wieder viele erwachsene Katzen und auch Katzenbabys. Unsere Schutzgebühren betragen bei Kitten: ab 80,-€, sie sind
dreifach entwurmt, geimpft, gechipt. Bei erwachsenen Katzen ab 110,-€, diese sind ebenfalls mehrfach entwurmt, gechipt, geimpft und kastriert.
Von diesen Schutzgebühren finanzieren wir unter anderem Fangaktionen, gefundene, verunfallte oder schwer erkrankte Katzen, die oftmals keine Schutzgebühr einbringen. Ebenfalls hält Vater Staat die Hand auf, auch wir als Verein müssen Umsatzsteuer bezahlen.
Die Katzenschutzfreunde suchen immer noch helfende Hände. Wenn tragende Katzen gefunden werden, braucht der Verein Aushilfspflegestellen.

Katzenbabys, verschmust und verspielt

Hier sehen sie nur einige von den hübschen Katzenbabys die ein artgerechtes Zuhause suchen. Die Katzenschutzfreunde

haben getigerte, schwarze, silbergraue und schwarzweiße Kitten zu vermitteln. Momentan haben die fleißigen Pflegestellen

der Katzenschutzfreunde über 35 kleine Racker und noch einige tragende Katzendamen zu versorgen. Rund um die Uhr wird gepflegt,

viermal am Tag gefüttert, gespielt und gekuschelt, denn dies alles braucht ein Katzenkind. Die Kleinen werden dann mehrfach entwurmt, einmal geimpft und gechippt

ins neue Heim entlassen. Unter Artgerecht verstehen wir, dass die Kitten bis zur 12. Lebenswoche bei der Mama bleiben

und Sozialverhalten lernen können. Zu Zweit oder zu einer bereits bestehenden Katze, die bis ca 5 Jahre ist, können dann die kleinen Monster umziehen.

Die 14 Pflegestellen der Katzenschutzfreunde sind an vielen Örtlichkeiten, so werden lange Anfahrtswege zum Besuchen der Kätzchen erspart.

Indiuviduell können die Interessenten einen Termin für das erste Kennenlernen vereinbaren und sind nicht an irgendwelche Öffnungszeiten gebunden.

Sprechen sie uns an! Sollte einmal der Anrufbeantworter laufen, einfach besprechen und unsere Telefonfee ruft zurück.

Entweder sind unsere "Helfer" in Sachen Katzen unterwegs oder manche von ihnen sind auch berufstätig. Bitte haben sie Verständnis dafür.

Nach wie vor sind Petra Mosblech und Andrea Brezina immer bereit Auskunft oder Hilfestellungen "rund um die Katz" anzubieten.

Viele Infos und auch weitere Samtpfoten zu sehen unter www.katzenschutzfreunde.de

Hotline: 02646/915928 oder info@katzenschutzfreunde.de

Die Katzenschutzfreunde suchen immer noch helfende Hände. Wenn tragende Katzen gefunden werden, braucht der Verein Aushilfspflegestellen.
Wer die Katzen des Vereins finanziell unterstützen möchte, spendet bitte auf das Konto
bei der Volksbank in Ahrweiler IBAN: DE61577615910416125800 ( Spendenquittungen können gerne ausgestellt werden. )

Kastrations-und Kennzeichnungspflicht für Katzen Brohltal

die Verbandsgemeinde Brohltal hat eine Rechtsverordnung über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen erlassen, die am 01.07.16 in Kraft getreten ist. Dadurch wird der Katzenschutz entschieden verbessert werden.

Auf Grund des § 13 b Tierschutzgesetzes in der Fassung vom 18.05.2006 (BGBl. I S. 1206, l313), zuletzt geändert durch Artikel 8 Abs. 13 des Gesetzes vom 03.12.2015 (BGBI. I S. 2178), in Verbindung mit §§ 1 und 2 der Landesverordnung zur Übertragung der Ermächtigung und über die Zuständigkeit nach § 13 b des Tierschutzgesetzes vom 02.07.2015 (GVBI. S. 171) erlässt die Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal für das Gebiet der Verbandsgemeinde Brohltal folgende Rechtsverordnung:

§1
Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Katzen
(1) Katzenhalterinnen und Katzenhalter, die ihrer Katze Zugang ins Freie gewähren, haben diese von einer Tierärztin/einem Tierarzt auf eigene Kosten kastrieren und mittels Tätowierung oder Mikrochip kennzeichnen zu lassen. Die Kastration ist spätestens mit dem Beginn des 6. Lebensmonats der Katze durchführen zu lassen. Die Kennzeichnung kann früher als die Kastration erfolgen, sie muss aber spätestens mit dem Beginn des 6. Lebensmonats der Katze ebenfalls durchgeführt sein.
(2)Als Katzenhalter/in im vorstehenden Sinne gilt auch, wer freilaufende Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellt
(3)Der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal ist auf Verlangen ein Nachweis über die durchgeführte Kastration und Registrierung vorzulegen.
(4)Gekennzeichnete Katzen sind unverzüglich in einer dafür vorgesehenen Datenbank (siehe Anlage) zu registrieren. Die Registrierung ist nach jedem Halterwechsel zu aktualisieren.

§2
Ausnahmen
Für Zuchtkatzen können auf schriftlichen Antrag Ausnahmen von der Kastrationspflicht zugelassen werden, sofern eine entsprechende Kontrolle und Versorgung der Nachzucht glaubhaft dargelegt wird.

§3
Maßnahmen
Wird eine fortpflanzungsfähige Katze, die unkontrollierten freien Auslauf hat, im Geltungsbereich dieser Rechtsverordnung angetroffen, so kann dem Halter/der Halterin aufgegeben werden, das Tier kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Ist eine fortpflanzungsfähige angetroffene Katze nicht gekennzeichnet und registriert und kann ihr Halter/ihre Halterin deswegen nicht innerhalb von 48 Stunden identifiziert werden, so kann die Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal die Kastration auf Kosten des Halters/der Halterin durchführen lassen. Ein vom Halter/von der Halterin personenverschiedener Eigentümer/personenverschiedene Eigentümerin hat die Maßnahmen nach Satz 1 und 2 zu dulden.

§4
Ordnungswidrigkeiten
(1)Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen Gebote dieser Verordnung können mit einer Geldbuße geahndet werden. Das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) in der jeweils geltenden Fassung findet Anwendung. Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Ziffer 1 0WiG ist die Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal.
(2) Ordnungswidrig handelt, wer
a)entgegen § 1 Absatz 1, 2 und 4 eine Katze nicht kastrieren oder kennzeichnen und registrieren lässt,
b)entgegen § 1 Absatz 3 den Nachweis auf Verlangen nicht vorlegt.
(3)Die Ordnungswidrigkeiten nach Absatz 2 können mit Geldbußen bis 1 .000 EUR geahndet werden.

§5
Inkrafttreten
Diese Rechtsverordnung tritt am 1 . Juli 2016 in Kraft.

Niederzissen, den 27.06.2016
Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal
Johannes Bell, Bürgermeister
Anlage
Verzeichnis von Organisationen, die Katzen kostenlos registrieren:
1 . Deutsches Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn
Tel: 0228-60496-0
Service-Nr. (24 Stunden erreichbar): 0228-60496-35
Fax: 0228-60496-40
Internet: www.registrier-dein-tier.de

2. TASSO-Haustierzentralregister für die
Bundesrepublik Deutschland e.V.
Otto-Volger-Straße 15
65843 Sulzbach/Ts.
Tel.: 06190-937300
Fax: 06190-937400
Internet: www.tasso.net

Waffelessen und Kaffee für einen guten Zweck

Die Katzenschutzfreunde nutzten das schöne Wetter beim Fest der "Guten Laune" in Ahrweiler und luden zum Waffelessen ein.

So wurden nicht nur Mitglieder des Vereins, sondern auch Passanten und Einkäufer beim Fressnapf durch den Duft der Waffeln angelockt.

Eigenlich bleibt wenig Zeit zwischen Fangaktionen, Tierarztbesuche, der Katzenpflege, der vielen Vermittlungen und des regelmäßigen Telefondienstes der Tierfreunde.

Aber ein Teil des Vorstandes und einige ehrenamtliche Helfern ließen es sich nicht nehmen und klärten interessierte Katzenliebhaber über Katzenerkrankungen, Unsauber- und Futterunverträglichkeiten auf.
Auch der nette Filialleiter Patrick Krummbein und seine Kollegin wurden mit leckeren Waffeln ebenfalls verwöhnt, denn er hatte es den Ehrenamtlern des Vereins ermöglicht, einen Stand vor dem Fressnapf zu errichten.
Wie der Tag zu Ende war, wurden 22 Liter Waffelteig und 80 Tassen Kaffee von Birgit Deutschmann-Rönn und der Vorsitzenden Andrea Brezina an den "Mann" gebracht. Jeder konnte für den Verein spenden was der Geldbeutel her gab.
So kam eine gespendete Summe von 250,28 € für die Katzen der Katzenschutzfreunde zusammen. Spät abends gab es noch eine Herausforderung für Birgit Deutschmann- Rönn und Andrea Brezina.
Sie retteten durch geübte Griffe zwei von vier Katzenbabys, die verkehrt herum im Geburtskanal einer gebärenden Katze lagen.
Natürlich sind Mutter und Babys wohl auf und können in 10 Wochen vermittelt werden.
Wenn das kein schöner Tag war!

Pflegestellentreffen im Katzenhaus

Die Vorsitzende Andrea Brezina begrüßte im vereinseigenen Katzenhaus in Schalkenbach zehn von vierzehn privaten Pflegestellen der Katzenschutzfreunde.
Bei gutem Kaffee und selbstgebackenen Muffins wurden Erfahrungen im Bereich der Katzenversorgung, der Vermittlungen und vielen anderen wichtigen Details ausgetauscht. Natürlich mussten die Damen auch wieder Neuigkeiten rund um die Tierschutz- und Kastrationsverträge, Vor- und Nachkontrollen und besseres Handling von Katzenerkrankungen erfahren. Auch ernste und unangenehme Themen wurden angesprochen, wie z.B. Leukose- und katzenaidsinfizierte Katzen, denn die Damen wollen auch in Zukunft alle an einem Strang ziehen. Unterstützt durch unsere Geschäftsführerin und Telefonfee Petra Mosblech, welche nicht nur den Kontakt zwischen den Katzeninteressenten und Pflegestellen herstellt, sondern auch in engem Austausch mit den Pflegestellen steht. Silvia Harst, unsere stellvertretende Vorsitzende, ebenfalls Pflegestelle, die auch noch für die schriftliche Erfassung der Tierschutz-, Besitzerdaten und der Tassoanmeldungen zuständig ist, war mit von der Partie und erklärte auf was die Pflegestellen beim Ausfüllen der Verträge besonders achten sollten. In allem war es ein harmonischer Nachmittag, die Zeit verging wie im Flug und so konnten die zuverlässigen Pflegestellen der Katzenschutzfreunde auch mal ein wenig verschnaufen. Denn ehrenamtliche Tierschutzarbeit ist kein Zuckerschlecken!

Großzügige Spendenübergabe von der Fressnapf Klinger GmbH

Am 19.04.2016 fand zum 5. Mal die Futterübergabe der Fressnapf Klinger Märkte statt. Die Spenden stammen aus der „Nikolaus-Napf-Aktion“, die dieses Mal erfolgreicher war als je zuvor. Insgesamt wurden 6167 Näpfe abgegeben.
Die Fressnapf Kunden hatten die Möglichkeit, den Napf ihres Lieblings in einer Fressnapf Klinger Filiale abzugeben und diesen um die Nikolauszeit gefüllt, mit vielen Leckereien, wieder abzuholen.
Auch dieses Mal beteiligte sich die Firma Happy Dog an der Aktion und spendete pro abgegebenen Napf 1kg Futter, somit konnten insgesamt über 6000kg Futter an die regionalen Tierschutzvereine gespendet werden.
Auch wurden wieder die Katzen der Katzenschutzfreunde bedacht und sie bekamen insgesamt 120 Kg Trockenfutter gespendet. Die Vorsitzende Andrea Brezina und ihr Ehemann Rudolf hatten nette Gespräche mit dem Fressnapfinhaber H. Klinger und seiner Tochter. Auch hier wie letztes Jahr : Herzlichen Dank im Namen unserer Samtpfötchen!

Jahresrückblick der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Wieder einmal kein einfaches Jahr, welches die Katzenschutzfreunde hinter sich gebracht haben. Allein die Aufnahmezahlen der Fundkatzen sprechen Bände. Insgesamt wurden 219 Fundkatzen in mehr oder weniger schlechtem Zustand aufgenommen, versorgt, je nachdem ausgewildert und wenn sich kein Halter fand, wieder nach Genesung oder Zähmung vermittelt.
Der Verein setzt sich auch für Katzenhalter ein, die nicht mehr in der glücklichen Lage sind, für ihre Katze sorgen zu können, so wurden 218 Abgabekatzen aufgenommen. Auffallend viele Katzenmütter mit Babys oder verwilderte tragende Katzen mussten von den Pflegestellen aufgenommen werden. Natürlich wurden auch Kitten gefunden, die nicht einmal mehr als 150 Gramm wogen. Mit viel Mühe und Fürsorge konnten auch diese kleinen Wesen gerettet werden. Fangaktionen von verwilderten Katzen im gesamten Kreis Ahrweiler gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Katzenschutzfreunde, die mittlerweile über 450 Mitglieder haben. Im September 2014 wurden insgesamt 74 Katzen aus einem Animal Hoarding Haushalt befreit, mit Hilfe vom Tierheim Andernach sowie der Koblenzer Katzenhilfe konnten die fleißigen Tierschützer viele der „armen Socken“ auch noch 2015 in gute Hände vermitteln. Der Großteil der tierärztlichen Kosten trug der Kreis Ahrweiler. Herzlichen Dank!
Unsere Events bei Fressnapf, Knauber, noch unter der Leitung von R.R. und das Sommerfest der Mitglieder waren ein voller Erfolg. Die Spendenaktion, wie jedes Jahr in Nürburg von Mitgliedern initiiert, trug auch dazu bei, Tierarztrechnungen und weitere Unkosten zu bezahlen. Natürlich sollte man auch die vielen kleinen und großen Spendenbeträge der tierlieben Bevölkerung nicht unerwähnt lassen. Tausend Dank dafür! Die Mitglieder, die immer noch treu an der Seite der Vorsitzenden und des neuen Vorstandes sind, haben ebenfalls ein großes Dankeschön verdient. Schön, dass dieses Vertrauen nach den letzten Monaten nicht antastbar war und ist.
Leider haben die Katzenfreunde nicht viele Möglichkeiten, Futterspendenboxen aufstellen zu können. So bietet uns der Fressnapf in Ahrweiler an, Futterspenden für uns zu sammeln. Bei Edeka in Ahrweiler steht auch seit kurzem eine Futterspendenbox. Die Box bei Knauber mussten wir nach Wechsel der Filialleitung entfernen, schade!
Dieses Futter kommt nicht nur unseren Pfleglingen zu Gute, sondern auch verwilderten Katzen an den eingerichteten Futterstellen, die von älteren Leuten gefüttert werden, diese tierlieben Menschen haben oftmals keinen allzu großen Geldbeutel. Bitte helfen SIE auch diesen Katzen.
Geplant für 2016 ist, weiterhin für die hilfesuchende Bevölkerung in Sachen Katzen da zu sein. Die Hotline 02646/915928 der Katzenschutzfreunde wird sehr gut von der Bevölkerung frequentiert. Der Verein möchte in Zukunft auch das ganze Jahr mit einem Zuschuss die Menschen unterstützen, die nicht in der Lage sind, hohe Kastrationskosten zu zahlen. Sprechen Sie uns an, wir helfen gerne.
Momentan haben wir ca 30 Katzen auf den Pflegestellen, natürlich auch etwas scheuere Tiere, die dringend ein schönes Zuhause brauchen. Helfende Hände, die die Vereins- und Katzenschutztätigkeit unterstützen möchten, sind immer herzlich willkommen.

Kastrationenwochen

Kastrationszuschüsse
Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. planen vom 18.01. bis 18. 02. 2016 eine Kastrationswochen-Aktion ins Leben zu rufen. Der Verein würde sich bereit erklären einen Monat lang Kastrationszuschüsse für bedürftige Menschen zur Verfügung zu stellen. Zu zahlen ist der einfache Satz der Gebührenverordnung der Tierärzte, die sich an dieser Aktion beteiligen, sowie abzüglich des bezuschussten Betrages von 35€ (Katze) und 25€ (Kater) und 10,-€ für einen Chip. Der Zuschuss zur Kastration wird nur gewährt, wenn das Tier gleichzeitig via Chip gekennzeichnet wird: Ohne Kennzeichnung keine Unterstützung für die Kastration! Die Onlineregistrierung bei Tasso wird direkt von der Praxis auf den Besitzer vorgenommen.
Als Bedürftige kommen für uns folgende Zielgruppen in Frage:

- Sozialhilfeempfänger (Hartz-4), Ausweis und gültige SGB-II-Bescheinigung des Amtes muss vorgelegt werden
- Arbeitslosenempfänger (ALG 1), Ausweis und gültige SGB-I-Bescheinigung des Amtes muss vorgelegt werden
- Rentner mit geringfügigem Einkommen (bis 1000,-€), Rentennachweis
- Alleinerziehende mit geringfügigem Einkommen (bis 1000,-€), Gehaltsnachweis
- Menschen mit Schwerbehinderung ab 50 %,(bis 1.000,-€) Schwerbehindertenausweis
- Studenten/Auszubildende, gültiger Ausweis
Damit die Unterstützung auch in die richtige Richtung fliesst, müssen Personen aus einer der obengenannten Zielgruppen einen schriftlichen Nachweis erbringen, dass sie dieser Zielgruppe angehören. Der Antrag auf Kastrationszuschuss liegt in den Tierarztpraxen aus. Weitere Stellen, an denen Bedürftige den Antrag beziehen können: Kreisverwaltung Ahrweiler, Verbandsgemeinde Brohltal, Tafel in Bad Neuenahr und in der Zweigstelle Sinzig, Bürgerbüro Bad Neuenahr und Remagen, Arbeitsamt Bad Neuenahr und Sinzig, Sozialkaufhaus Lisa Remagen, Petra`s Lädchen Bad Neuenahr.

Wir möchten mit dieser Kastrationsaktion unseren Beitrag zur Verminderung der unkontrollierten Vermehrung freilaufender Katzen leisten, da wir in den letzten Jahren festgestellt haben, dass immer mehr Menschen einfach nicht die finanziellen Mittel besitzen eine Kastration in Höhe von 80€ bis 120€ zu zahlen. Aufgrund der mangelnden Zuordnung von Fundkatzen hat die Kennzeichnung der Tiere eine ebenso hohe Priorität für uns.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.
Tel. 02646/915928 oder info@katzenschutzfreunde.de

Teilnehmende Tierarztpraxen:
Frau Dr. Dekeyzer in Bad Neuenahr, Tel. 02641/24923
Herr Dr. Dedenbach in Bad Neuenahr, Tel.02641/917719
Frau Dr. Frentzen in Kempenich/Spessart, Tel. 02655/9624831
Frau Dr. Mundt-Adam in Dedenbach, Tel. 02646/1461
Frau Dr. Hildebrandt und Frau Schmalenbach in Bad Breisig, Tel.02633-4767857

Petra Elsner "Petra´s Lädchen" aus Bad Neuenahr hat ein Herz für die Katzenschutzfreunde

Am 19.12.1015 fand die Spendenübergabe in Petra´s Lädchen mit vielen anderen ehrenamtlichen Helfern statt.
In gemütlicher Runde und einem Weihnachtskaffee hatten die Katzenschutzfreunde Gelegenheit, sich mit Petra Elsner über die Katzenschutzarbeit in 2015 auszutauschen. Frau Elsner sprach viel Lob aus, für die unbürokratische und schnelle Hilfe für viele herrenlose Katzen, die gesund gepflegt und dann wieder in ein schönes Zuhause finden konnten. Mit der großzügigen Spende von 500 Euro kann auch 2016 wieder viel Gutes bewirkt werden. Ein herzliches Dankeschön an die Damen, die das ganze Jahr mit ihrem Secound Hand Verkauf eine tolle Arbeit geleistet haben, um diese Spendengelder vielen Vereinen zu Gute kommen lassen.

Das schöne Foto hat uns der Fotograf Hans-Jürgen Vollrath (www.ahr-foto.de) kostenlos zur Verfügung gestellt, auch bei ihm möchten wir uns herzlich bedanken!









Spende von Familie Hennrichs

Es duftete nach frischem Glühwein, Kartoffelkuchen und warmen Kakao vor dem Haus der Familie Hennrichs in Nürburg.
Wie jedes Jahr organisiert die Pflegestelle der Katzenschutzfreunde ein kleines Treffen mit netten Menschen zur Adventszeit. Kleine Geschenke, wie selbst geschnitzte Bären, Eulen oder Weihnachtssterne, die von dem Ehepaar zur Weihnachtszeit hergestellt werden, konnte man gegen eine Spende erwerben. Es ist ein nettes unkompliziertes Miteinander wo man sich mittlerweile schon kennt.
Die tierlieben Menschen aus Nürburg spendeten bei dieser Aktion und so kam eine stolze Summe von 588,-€ zusammen.
Wir sagen "Herzlichen Dank" und freuen uns über soviel Engagement!

Bei Kauber das Waffel- und Kuchenessen war ein Erfolg

Wieder wurden die Katzenschutzfreunde durch nettes Beisammensein tierlieber Menschen im Freizeitmarkt Knauber
belohnt. Einige Mitglieder des Vereins spendeten insgesamt 12 Kuchen und die nette Fillialleiterlin Frau Regine Reichmann hatte 10 Liter leckeren Waffelteig für den Verkauf vorbereitet.
So lockte der Duft von frischgebackenen Waffeln und gutem Kaffee die Kunden und Interessierten zu den Katzenschutzfreunden.
Katzeminzekissen und Knotenbettchen von der Nähgruppe (gegründet und geleitet durch Jessica Koch) wurden ebenfalls verkauft.
Der Erlös von knapp 400,-€ kann somit wieder für Tierarztkosten, Futter und Streu der mittlerweile über 400 aufgenommen Pflegekatzen im Jahr 2015 verwendet werden.
Herzlichen Dank an ALLE, die mitgeholfen haben!!

Großzügige Spende der Firma Ball Packaging Europe Holding GmbH & Co. KG

Die Katzenschutzfreunde bedanken sich recht herzlich bei der Ball Packaging Europe für die großzügige Spende von 330,-€.

..bitte bekannt machen- passen Sie auf ihre Tiere auf !

Chlorphacinon wird offenbar derzeit großflächig auf Feldern in einigen Bundesländern eingesetzt, nachdem der BLV auf Drängen der Bauernverbände die Ausbringung von Chlorphacinon ausnahmsweise genehmigt hat. Das Zeug ist eigentlich seit 2007 EU-weit verboten … Eigentlich müssten die Landwirte alle Flächen markieren, auf denen sie Giftköder ausbringen, aber …eigentlich halt. Es ist tödlich für alles, was Mäuse frisst, vom Greifvogel bis zu Hund und Katze!

http://www.westfalen-blatt.de/Ueberregional/Artikel/2105762-Notfallzulassung-von-Chlorphacinon-ausgesetzt-BUND-Wenn-Greifvoegel-oder-Katzen-die-verendeten-Maeuse-oder-Feldhamster-fressen-koennen-sie-sterben-NRW-stoppt-Toeten-von-Feldmaeusen

http://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/01_Aufgaben/02_ZulassungPSM/01_ZugelPSM/02_Genehmigungen/psm_ZugelPSM_genehmigungen_node.html

(weitere Infos siehe Anhang)

Ein großes Dankeschön an die Sponsoren

Über den neuen "Glanz" an unserem, von lieben Vereinsmitgliedern gespendeten Vereinsauto freuen wir uns außerordentlich.

Dem Lackiercenter Weyers aus Heimersheim/Bad Neuenahr verdanken wir es zusätzlich, dass man uns auch künftig bei Außentätigkeiten schon am Vereinslogo erkennen kann. Das Lackiercenter Weyers hat es zudem möglich gemacht, dass nun auch im „vorbeifahren“ die Möglichkeit besteht, Kontaktdaten der Katzenschutzfreunde in Erfahrung zu bringen. Unsere Arbeit erleichtert das auf jeden Fall.

Einem weiteren Mitgliederehepaar, das namentlich nicht genannt werden möchte, verdanken wir es, dass unsere in nicht unerheblichem Umfang anfallende Katzenwäsche wieder strahlend sauber wird. Im Rahmen unsere Arbeit haben wir
mit viel schmutziger Wäsche zu kämpfen und eine so große Menge an gestiftetem Waschmittel hilft dabei, dass es unsere Stubentiger auch immer sauber und gemütlich haben.

Unser Verein ist bei der Ausführung seiner Arbeit nicht nur auf die Hilfe und Unterstützung von Mitgliedern, sondern auch von außen angewiesen.

Wir möchten uns hiermit herzlichst bei den Spendern für diese aktive Hilfe mit einem lauten "Miau" bedanken. Sie haben es möglich gemacht, dass wir nun noch schneller im Notfall vor Ort sein können und man auch sofort weiß, wer denn da vorfährt.
Wie auch Sie uns durch eine Sach- oder Geldspende unterstützen können, erfahren Sie auf unserer Webseite, oder rufen Sie uns einfach an.

Alle Jahre wieder!!! Der Verein hat bis jetzt schon 92 Katzenbabys aufgenommen

Und es nimmt kein Ende. Von den Kosten möchten wir gar nicht erst reden.
Eigentlich sind die Monate Mai, Juni und Juli die schönsten im Jahr, leider sind es aber auch die Monate, wo nicht nur der Verein der Katzenschutzfreunde eine wahre Schwemme an Katzenbabys aufnehmen muss.
Die Katzenschutzfreunde haben bis jetzt schon sage und schreibe 92 Katzenbabys in ihrer Obhut, davon sind es 13 Flaschenbabys. Das heißt, sie werden von den ehrenamtlich arbeitenden Pflegestellen rund um die Uhr betreut. Mit einer Kastration- und Kennzeichnungspflicht könnte man das Ganze in eine erträgliche Größe schrumpfen. Aber leider sind noch immer viele Katzenbesitzer nicht bereit, ihr Katzen kastrieren und kennzeichnen zulassen. Zum einen aus finanziellen Gründen, aber auch aus Unwissenheit und Gleichgültigkeit. Oft kommt es zu Aussagen wie... "das regelt die Natur schon, es müssen doch nur Kater kastriert werden oder das es ein Eingriff in die Natur ist" Wie viele Menschen greifen in die Natur ein? Sie nehmen die Pille oder greifen zu anderen Verhütungsmethoden um kontrolliert Nachwuchs zubekommen. Warum geht das bei unseren Katzen also nicht?
Das Leid so vieler Tiere könnte erspart bleiben, wenn wir Menschen etwas mehr Verantwortung und Weitblick hätten. Wie kann es sein, dass in unserem Zeitalter noch immer Katzenbabys ertränkt, erschlagen oder einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen werden? Nicht nur im Ausland gibt es zu Hauf Katzen, auch in Deutschland vor der eigenen Haustür findet Katzenelend statt! Nur wer sieht es? Oder wer will es sehen?
Die sozialen Netzwerke sind voll mit Schicksalen ausgesetzter und weggeworfener Katzen, die wenn sie viel Glück haben, von tierlieben Menschen oder Tierschutzorganisationen, so wie wir es sind, noch zur rechten Zeit gefunden und versorgt werden. Man muss es mal sagen, bei Vielen kommt leider auch jede Hilfe zu spät. Sie werden in Kartons auf Raststätten ausgesetzt, neben den Mülleimer gestellt, in Papier eingewickelt und weggeworfen oder einfach in der Mülltonne entsorgt. Dabei könnte man das alles durch die Kastrationspflicht, im Laufe der nächsten Jahre in den Griff bekommen. Machen wir dem Leid ein Ende und fangen endlich an Verantwortung zu übernehmen!
Für alle die aus finanziellen Gründen ihre Katze nicht kastrieren lassen können, sprechen sie uns an, wir sind immer bereit zu helfen.
Kontaktdaten unter der Tel. 02646/915928 oder info@katzenschutzfreunde.de

Pressemitteilung der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Hilfe, wir brauchen dringend ein schönes Zuhause

Hallo liebe Leute, erinnert ihr euch noch an uns? Ja, wir sind zwei der Babys die im April an der Raststätte Elztal zusammen mit unserer Mama und einem weiteren Schwesterchen in einem kleinen Transportkorb ausgesetzt wurden. Tja nun sind wir schon ein bisschen größer und würden gerne zu tierlieben verständnisvollen Menschen umziehen. Wir sind Leukose positiv, deshalb sollen wir nur in Wohnungshaltung vermittelt werden. Vielleicht wird unser Immunsystem damit auch alleine fertig. Benehmen tun wir uns wie zwei super gesunde Kätzchen. Wir sind seeeehr aktiv und essen tun wir auch richtig gut. Nur dicker werden wir einfach nicht, denn wir haben noch was im Körper, das nennen die Menschen "orientalische Gene", keine Ahnung was das ist, aber das macht wohl, dass wir so schmal und hochbeinig (und schnell) sind. Also, wenn sich einer von euch netten Menschen für uns beide tolle Katzen interessiert, kommt uns doch mal besuchen. Wir können in einen Haushalt vermittelt werden wo Kinder und nette Hunde wohnen.
Weitere Fragen zu uns und unserer Krankheit beantworten die netten Katzenschutztanten sehr gerne und nach der Vermittlung stehen sie uns, und auch euch, immer zur Seite.
Bis hoffentlich bald!
Es freuen sich auf euch
Nicky und Nina

Sommerfest der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Rund 100 Mitglieder, Pflegestellen, Freunde und Förderer feierten passend zum Sommeranfang, am Sonntag, den 21. Juni 2015, das alljährliche Sommerfest der KSF in der Schützenhalle in Sinzig-Löhndorf. Petrus ist wohl auch ein Katzenfreund, denn pünktlich zu Beginn des Festes stellte er den Regen ein und ließ die Sonne herauskommen. So konnten in gemütlicher Atmosphäre und vor allem trocken, die Würstchen und Steaks von den fleißigen Helfern gegrillt werden. Dazu gab es viele leckere Salate und Nachspeisen, die allgemein großes Lob erhielten und so wurden neben vielen Katzengeschichten auch fleißig Rezepte ausgetauscht. Jeder fand schnell Anschluss und Gesprächspartner.

Für die Pflegestellen ist das Sommerfest immer eine gute Gelegenheit neues von ihren ehemaligen Schützlingen zu erfahren. Viele Menschen, die einer oder zwei unserer Pfleglinge ein neues Zuhause gegeben haben, sind Mitglieder geworden und berichten uns gerne von den Taten und Untaten ihrer Samtpfoten.

Momentan warten natürlich auch immer noch liebe Katzen auf neue Besitzer. In diesem Jahr sind es so viele junge Katzenmütter wie noch nie vorher. 15 kleine Familien sind in unseren Pflegestellen untergebracht, deren Mamas sich sicherlich ein sorgenfreies Leben nach der Aufzucht ihrer Babys mehr als verdient haben. Aber auch ältere Katzen und Katzenbabys möchten in ein liebevolles Heim vermittelt werden.

Wer gerne eine Katze bei sich aufnehmen möchte, kann sich auf unserer Homepage www.katzenschutzfreunde.de umsehen. Unser Telefondienst berät jeden gerne ausführlich, hilft das passende Tier zu finden und gibt dann die Telefonnummer der Pflegestelle weiter. Dort kann man dann alle noch bestehenden Fragen in Ruhe besprechen und auch nach der Vermittlung stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. und besonders der Vorstand, der komplett vertreten war, möchten sich ganz herzlich bei allen bedanken, die wieder geholfen haben, ein gelungenes Fest zu veranstalten. Viele fleißige Hände ermöglichten einen entspannten Tag und die zahlreich erschienen Mitglieder sorgten für interessante Gespräche und eine harmonische Atmosphäre.

Ein großes Dankeschön an alle Helfer!!

Unsere Truppe hat gestern beim Gewerbeparkfest in Heimersheim eine stolze Summe erwirtschaftet.
Es wurden 24 Kuchen (ca 350 Stücke) verkauft und etliche Tassen Kaffee (ca 250 Tassen.)
Einnahmen aus diesem Verkauf und des Glücksrates incl. Spenden waren über 750,-.

Der Verkauf von unserem Shop- Katzenminzekissen, Katzenbücher und Knotenbettchen betrugen 140,-

Der Vorstand bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung der vielen Kuchenbäckerinnen,
sowie für die tatkräftige Hilfe unserer Ehrenamtler am Stand.

Unserer Mitglieder Martina und Norbert Weyers (Autolackiercenter) gilt ebenso unser Dank für die Möglichkeit, dass wir an diesem Fest teilnehmen konnten.

Als Vorsitzende muß ich ehrlich sagen : " Mir hat es Spaß gemacht mit Euch wieder etwas für die Katzen bewirkt zu haben"!

Herzliche Grüße
Andrea Brezina


PS : Bitte an alle Mitglieder: nochmal als Erinnerung an die Anmeldung unseres Sommerfestes denken,
es findet am 21.6.2015 um 15.30 Uhr in der Schützenhalle in Löhndorf statt.

Die Katzenschutzfreude und die Pfötchenretter waren dabei!

Wieder einmal sehr großzügig wurde die zwei Tierschutzvereine von der Familie Klinger mit ihrer Futteraktion bedacht.
Die zwei Vereine bekamen über 250 Kg Hunde- und Katzentrockenfutter.

Insgesamt wurden 4.300 kg Tierfutter für den regionalen Tierschutz sowie 4.500 für die Stephanus-Schule in Zülpich
verteilt. Die Spenden stammen aus der Nikolaus-Napf-Aktion die die Fressnapf Klinger GmbH
2011 zum ersten Mal startete. Die Fressnapf-Kunden hatten die Möglichkeit, den Napf ihres Lieblings
in einer Fressnapf-Klinger-Filiale abzugeben und konnten diesen am Nikolaustag gefüllt mit vielen
Geschenken für Ihren Liebling wieder abholen. Insgesamt wurden 4.300 Näpfe in den 12 Fressnapf-
Filialen von Familie Klinger abgegeben. Pro Napf spendete Fressnapf Klinger einen Euro (aufgestockt
auf 4.5000 Euro) an die Stephanus-Förderschule in Zülpich, deren Schüler geholfen haben die Tüten
liebevoll zu füllen.
Auch die Firma Happy Dog beteiligte sich an dieser Aktion und spendete je abgegeben Napf ein
Kilogramm Tierfutter für die regionalen Tierschutzvereine.

So sagen wir wieder HERZLICHEN DANK!

Todkranke Katzenmutter mit drei 2 Wochen alten Babies ausgesetzt

Am 5.5.2015 um 23 Uhr wurden die Katzenschutzfreunde informiert, dass junge Leute auf der Raststätte im Elztal eine kleine Transportbox gefunden hatten.
Eingequetscht saß eine Katzenmutter mir drei Kitten in dem sehr engen Behältnis. Wer weiß, wie lange sie da schon saß - eingesperrt, welche Qual! Ohne Futter oder Wasser!
Nachdem ein Ehrenamtler des Vereins die Katzenfamilie abgeholt hat, wurde die Familie liebevoll versorgt und den Babies Aufzuchtsmilch gefüttert, da sie sehr mager und ausgetrocknet waren.
Anscheinend hatte die Katzenmutter, durch den Flüssigkeitsmangel, zu wenig Milch.

Die sehr verschmuste liebe Mama war ein Schatz und hatte nicht nur über 40 Grad Fieber, sondern auch großen Hunger. Die Mutter wurde schleunigst zum Tierarzt gebracht.
Man sah, das die Katzenmutter nicht optimal gehalten wurde, sie war sehr dünn und an manchen Stellen fehlte ihr Fell. Ohr - und Hautmilben plagten sie auch.
Aber nicht nur das, die Mutti hatte eine schwere Erkrankung, nämlich Leukose. Durch den Streß und dieses ganze Dilemma, was das arme Tier mit ihren Babies durchmachen mußte,
ist die Krankheit wahrscheinlich ausgebrochen. Nach einem schweren Kampf von 16 Tagen mit Tierarzt und aufopfernder Pflegestelle hatte die liebe Katzenmutti den Kampf verloren.
Es ging ihr so schlecht, das die Tierärztin sie nur noch erlösen konnte.

Was sind das für feige Menschen, die eine hilflose Mutti mit Kitten einfach aussetzen? Der Verein der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. sind immer bereit zu helfen oder Wege aufzuzeigen, dass den Tieren geholfen wird.
Sprechen SIE mit uns.

Danke liebe Zooplus- und Amazon-Besteller!

Wir möchten uns einmal ganz herzlich bei allen Zooplus- und Amazon-Bestellern bedanken, die über den Link auf unserer Homepage bei diesen beiden Firmen bestellt haben. Im Jahr 2014 haben wir durch euch eine Provision von sage und schreibe 323,64 Euro bei Zooplus und 210,85 Euro bei Amazon bekommen. Im 1. Quartal 2015 schon allein von Zooplus 164,75 Euro!! Davon können wir wieder einiges an Katzenbedarf für unsere lieben Samtpfoten einkaufen. Also nochmals vielen lieben Dank und gerne weiter so!

Eure Katzenschutzfreunde

Vorstand der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. mit neuen Gesichtern

Am 21.03.2015 konnte die 1. Vorsitzende Frau Andrea Brezina 43 der mittlerweile 440 Mitglieder der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. zur Jahreshauptversammlung im Restaurant Kleinertz in Ahrweiler begrüßen. Auf der Tagesordnung standen neben den Tätigkeitsberichten auch die Neuwahlen des gesamten Vorstandes, der auf einigen Posten neu besetzt wurde. Als Geschäftsführerin löste Frau Kerstin Kuhlow Frau Carmen Schumacher ab, die dem Vorstand aber als Beisitzerin erhalten bleibt. Seit Januar 2015 sind Frau Ute Holz als 2. Vorsitzende und Herr Stefan Perl als Schatzmeiser im Amt und wurden von der Versammlung, wie der restliche Vorstand, einstimmig wieder gewählt.
In seinem ersten Kassenbericht konnte Herr Perl dann auch gleich eine positive Entwicklung der Zahlen präsentieren, da glücklicherweise die Einnahmen 2014 die Ausgaben deutlich übertrafen.

In ihrem ausführlichen Jahresrückblick dankte Frau Brezina allen fleißigen Helfern, die wieder enormes geleistet hatten. So wurden von den Katzenschutzfreunden insgesamt 417 Katzen versorgt, davon fanden 375 ein neues Zuhause, 8 Tiere mussten leider erlöst werden und der Rest wurde an betreuten Futterstellen wieder ausgewildert.

Auf vielen verschiedenen Veranstaltungen verkauften Mitglieder Kaffee und Kuchen, am Glücksrad konnte gedreht werden und an Flohmärkten wurde für den guten Zweck teilgenommen. Dazu kam der Erlös der Katzenminzekissen, die auch bei vielen Tierärzten erhältlich sind, und Knotenkissen der Nähgruppe um Jessica Koch. Stolze 3000 Euro konnten so den Katzen zusätzlich zu gute kommen. Frau Brezina betonte, dass die KSF sich glücklich zu schätzen wissen, dass mittlerweile 89 Menschen ehrenamtlich für den Verein tätig sind und bedankte sich herzlich.

Das Jahr 2014 war geprägt durch außergewöhnliche Ereignisse in der Katzenschutzarbeit.
So wurden im Frühjahr 2 ausgesetzte junge Rassekätzchen (Cornish Rex) im Wald bei Marienthal gefunden und die KSF konnten die Rettung eines Katers organisieren, der 3 Tage auf einem Baum festsaß. Im Sommer konnte sogar noch ein Senioren Team, Katze Maxi, 22 Jahre alt und Kater Junior, 15 Jahre alt, in ein liebevolles Zuhause vermittelt werden und ebenso ein Kater, der leider an FIV (Katzenaids) erkrankt ist.
Im September wurden aus einem Animal Hoarding Fall 69 Katzen aufgenommen. Diese Tiere lebten in unzumutbaren Verhältnissen in einem Haus mit nur 80 qm. Frau Dr. Frenzen kastrierte mit ihrem Team in nur 3 Tagen 43 Katzen. Durch Zeitungsartikel und Facebook erfuhren die KSF eine enorme Resonanz. Jeden Tag kamen Geldspenden und Pakete mit Futterspenden an. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch viele Tierschutzorganisationen unterstützten die KSF in dieser Zeit. Ohne diese großartige Hilfe wäre das nicht zu schaffen gewesen. Bis auf 2 Katzen konnten alle Tiere an liebevolle Menschen vermittelt werden.

Abschließend berichtete Frau Andrea Brezina, dass Burgbrohl erfreulicherweise als erste Kommune im Kreis Ahrweiler die Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen eingeführt hat. Die KSF wollen sich, gerne in Zusammenarbeit mit den anderen ansässigen Tierschutzvereinen, mit aktuellen Zahlen an die umliegenden Gemeinden wenden, um die Notwendigkeit der Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht zu dokumentieren, damit sich bald weitere Kommunen anschließen.

Nach dem offiziellen Teil blieben noch viele Mitglieder länger. Es wurde angeregt über die berichteten Ereignisse diskutiert und noch viele nette Anekdoten von den eigenen Katzen erzählt. Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. bedanken sich bei allen Mitgliedern für die wertvolle Hilfe im Katzenschutz und eine angenehme, reibungslose Jahreshauptversammlung.

Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen

Burgbrohl hat als erste Kommune im Kreis Ahrweiler die Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen beschlossen. Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. und sicher auch alle anderen Vereine der Region, hoffen, dass sich bald weitere Kommunen anschließen werden.
Doch welche Vorteile bringt das?
Die großen Schlagworte heißen: Verhinderung der unkontrollierten Vermehrung von Katzen! Aber das ist lediglich ein Aspekt von vielen Vorteilen, die durch das Kastrieren aller freilaufenden Katzen entstehen. Unkastrierte Katzen und Kater durchstreifen auf der Suche nach einem Partner große Gebiete, dabei kommen sie auch in vielen Wohngegenden mit unseren geliebten Stubentigern in Kontakt. Bei Revierkämpfen übertragen sie viele gefährliche bis lebensbedrohliche Krankheiten, wie FIV (sog. Katzenaids) und Leukose, aber auch schon beim Fressen aus einem Napf können sich unsere Katzen mit FIP , eitrigen Augenentzündungen, Toxoplasmose, Giardien, Kokzidien und vielem mehr infizieren.

Unkastriert sind nicht nur verwilderte Hauskatzen. Viele Menschen halten nicht viel von Kastrationen, zum einen sind sie ihnen zu teuer und zum anderen halten sich hartnäckig immer noch viele Vorurteile.

Eines lautet: Kastrierte Katzen fangen keine Mäuse!
Obwohl sie von uns gut gefüttert werden, wird dieses erstens allein schon durch die vielen lieben Geschenke, die uns unsere kastrierten Katzen täglich vor die Tür legen, widerlegt. Zweitens ist das genaue Gegenteil der Fall, denn kastrierte Katzen fangen häufig sogar mehr Mäuse, da sie sich nicht ständig auf der Suche nach einem Partner oder mit der Aufzucht ihrer Jungen abplagen müssen.
Ein weiteres Vorurteil lautet: Kastrieren ist wider die Natur!
Auch das kann man so nicht stehen lassen. In der Natur müssen sich die Katzen sicher reichlich vermehren, damit einige wenige das nächste Jahr erleben. Aber in der Natur werden Katzen auch nicht durch Menschen gefüttert! Sie sterben viel früher durch Krankheiten, verhungern oder werden gerissen. Unsere gut gefütterten, am und im Haus lebenden, unkastrierten Katzen werden viel älter und müssen viel mehr Babys bekommen, die dann verschenkt oder sonst entsorgt werden. Das ist wider die Natur!

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht ist, dass Fundtiere schnell ihrem Besitzer zugeordnet werden können. Die Kosten der Tierheime würden enorm gesenkt. Fundtiere müssen erst 14 Tage im Tierheim oder bei anderen Organisationen verbleiben, bevor sie überhaupt in die Vermittlung dürfen. Und selbst wenn sie schon vermittelt sind, hat der Besitzer, wenn er nachweisen kann, dass das Tier ihm gehört, 6 Monate das Recht, sein Tier zurück zu fordern. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Tier adoptiert und nach 3 Monaten kommt jemand und will es zurück. So etwas passiert nicht bei gekennzeichneten und registrierten Tieren.

Ein großer Vorteil für die Katzenschutzorganisationen ist auch, dass dann logischerweise nicht gekennzeichnete Katzen keinen Besitzer hätten. Wir haben so oft Anrufe von verzweifelten Anwohnern, die sich über unkastrierte Tiere beschweren, die ihre Hauskatzen verfolgen und verprügeln. Die Anwohner wissen auch meistens, woher diese Katzen kommen und wem sie wahrscheinlich gehören. Solange die Besitzverhältnisse ungeklärt sind oder die Eigentümer sich weigern ihre Tiere kastrieren zu lassen, sind uns in so Fällen dann leider die Hände gebunden. Mit einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht würden den Besitzern dann hohe Geldstrafen drohen oder wir könnten die Katzen wegfangen, kastrieren und falls sie zahm sind, in ein liebevolles Zuhause vermitteln.

Die Katzenschutzfreunde sagen mal wieder DANKE!!!

Am 15.01.2015 durften wir wieder mit unserer wunderbaren Spenderin, die ihren Namen nicht genannt haben möchte, beim Fressnapf in Ahrweiler für unsere Pflegekatzen einkaufen gehen. Mehrere Einkaufswagen, bis obenhin voll mit Futter, Leckereien und Katzenstreu, durften wir letztendlich an die Kasse schieben und diese wurden von unserer lieben Spenderin bezahlt. Wir sagen VIELEN HERZLICHEN DANK im Namen unserer samtpfotigen Pfleglinge!!

Jahresrückblick der Katzenschutzfreunde

Unter diesem Motto trafen sich die hilfsbereiten Tierschützer in Altenahr im Hotel Caspari zu einem leckeren Mittagsbuffet! Anschließend berichtete die 1. Vorsitzende, Andrea Brezina, über die zeitweise regelrecht turbulenten Geschehnisse des vergangenen Jahres und beantwortete diverse Fragen der zum Teil erst seit kurzem helfenden Hände. In entspannter Atmosphäre wurden in größeren und kleineren Gruppen rege Katzenschutzfragen erörtert und diskutiert. Das freundschaftliche Miteinander im Sinne der Katzen war an diesem Tag deutlich spürbar.
Das Jahr 2014 stand für die Katzenschutzfreunde unter dem Stern der großen Hilfsbereitschaft.
Für den Verein arbeiten mittlerweile ehrenamtlich 89 tierliebe Menschen.
Nicht nur das es helfende Hände gab, die die Arbeit der Katzenschutzfreunde unterstützten, sondern auch die Ehrenamtler wuchsen über sich hinaus und retteten 74 Katzen aus unzumutbaren Umständen in nur 5 Tagen. Unterstützung für die folgenden Monate bekam der Verein durch das Kreisveterinäramt, die treuen Tierärzte des Vereins und von den 26 Pflegestellen. Hilfe von tierlieben Menschen in Form von Spenden und die Unterstützung einiger Aushilfspflegestellen machten den Tierschützern die Arbeit leichter. Der deutsche Tierschutzbund (die KSF sind seit 2012 Mitglied) spendete eine Palette Katzenfutter und die Fressnapf Klinger GmbH eine ganze Palette Katzenstreu. Leider sind immer noch Katzen aus dem Animal-Hoarding Haushalt zu vermitteln, da sie entweder chronisch krank sind oder so scheu, dass man sie nicht anfassen kann. Auch hier werden sich nach wie vor noch Tierliebhaber finden müssen.
Insgesamt wurden von den Ehrenamtlern des Vereins im Jahr 2014, 417 Katzen versorgt. Davon wurden insgesamt 375 Tiere vermittelt. Die restlichen Katzen wurden an geschützten Futterstellen der Tierfreunde wieder ausgewildert. Für 8 Katzen kam jede Hilfe zu spät, sie mussten durch den Tierarzt erlöst werden.
Um diese großartige Katzenschutzarbeit leisten und finanzieren zu können, fanden mehrere Events und Futterspendenaktionen beim Knauber Freizeitmarkt und Fressnapf in Ahrweiler statt. Mitglieder machten zu Gunsten der Katzen Flohmärkte und spendeten den Ertrag. Andere Mitglieder spendeten selbstgemachten Kuchen, Einweggeschirr und Kaffee. Knoten-, Katzenminze- Lavendelkissen und Schlüsselanhänger wurden gefertigt und stehen zum Verkauf auf der Homepage des Vereins oder bei vielen Tierärzten der Katzenschutzfreunde.
Ein ganz großes Dankeschön an die vielen Helfer, die nicht im Einzelnen erwähnt werden können. Die Katzenschutzfreunde sind sehr stolz darauf, sagen zu können, auch im Jahr 2014 wieder eine großartige Katzenschutzarbeit geleistet zu haben.
Tausend Dank an den Vorstand und die mittlerweile 435 Mitglieder der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V., ohne diese Menschen wäre das alles nicht möglich gewesen!

Jahresrückblick der Katzenschutzfreunde - weitere Fotos

Kaffee- und Kuchenverkauf am 22.11.2014 bei Knauber Freizeitmarkt in Ahrweiler

Am 22.11.2014 fand der erste von zwei Kaffee- und Kuchenverkäufen beim Knauber Freizeitmarkt in Ahrweiler statt. Es waren sehr schöne Stunden mit netten Gesprächen und wunderbaren Kuchen, die jedem Konditor Konkurrenz machen konnten. Wer das auch gerne einmal miterleben möchte, hat dazu am 29.11.2014, ebenfalls wieder beim Knauber Freizeitmarkt, die Chance.

Der Hundesportverein Ahrtal aus Bad Neuenahr (Bengener Heide) unterstützte uns mit einer Futterspende für die Animal Hoarding Katzen

Hmmm schmeckt das gut, würden jetzt unsere Magen- und Darm-Empfindlichen Katzen sagen, so viel leckeres getreidefreies Futter! Vielen lieben Dank für eure Spende lieber Hundesportverein Ahrtal e.V.
Eure Katzenschutzfreunde

Vielen Dank für Ihre Spende!

Wir möchten uns bei allen Spendern bedanken, die wir nicht einzeln anschreiben konnten.

Ihre Spenden haben uns sehr geholfen, die Aufnahme von 69 Katzen zu organisieren, die wir aus einem Haushalt geborgen haben. Inzwischen sind alle Tiere ärztlich versorgt, auf Pflegestellen untergebracht und die ersten Katzen haben ein neues Zuhause gefunden.

Unser Dank gilt auch den Tierschutzvereinen in der Nachbarschaft, die einzelne Tiere aufgenommen haben und für uns Geld gesammelt haben. So viel Solidarität ist sicher erwähnenswert und hat uns sehr gefreut.

Da auf den meisten Zahlungsbelegen keine Anschriften stehen, konnten wir nicht jedem antworten und auch keine Spendenquittungen ausstellen.

Wer noch eine Spendenquittung für die Steuer oder seine Unterlagen benötigt, der meldet sich bitte bei unserem Kassenwart

Fressnapf Klinger GmbH spendet für die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Ein ganz großes Dankeschön geht an die Fressnapf Klinger GmbH. Der Filialleiter in Ahrweiler, Herr Krumbein, überreichte letzten Samstag der 1. Vorsitzenden der Katzenschutzfreunde, Frau Andrea Brezina, eine großzügige Spende für den Katzenschutz. Diese kommt nach dem Animal Hoarding Fall, in dem der Verein fast 70 Katzen aus einem Haushalt geborgen hatte, sehr gelegen. 1 Tonne fit+fun Katzenstreu, sowie 440 Schälchen fit+fun Junior Futter kann man bei dem momentan großen Verbrauch auf den Pflegestellen mehr als gut gebrauchen.
Nicht alle Tiere aus dem Animal Hoarding Fall sind schnell vermittelbar, da sie krank oder noch zu verängstigt sind. 2 Katzen haben gerade erst ihre Jungen bekommen und müssen noch einige Wochen auf den Pflegestellen verbleiben. Dazu kommen nach wie vor viele Katzenbabys, die abgegeben oder von verwilderten Müttern eingefangen worden sind und die auch noch sehnsüchtig auf ein eigenes Zuhause warten.
Insgesamt können knapp 100 Katzen, die die Tierliebhaber aus verschiedenen Miseren gerettet haben, vermittelt werden, 71 davon sind Katzenbabies.
Zum Glück haben die Katzenschutzfreunde viele sehr engagierte Mitglieder, wie Claudia und ihr Mann Guido Ohlig. Sie helfen bei der Lagerung der gespendeten Sachen und verteilen Streu und Futter an die Pflegestellen des Vereins.
Andere Mithelfer übernehmen Fahrten, um Katzen in ein neues Zuhause zu begleiten oder machen Vor- und Nachkontrollen bei vermittelten Katzen. Auch hier wollen wir uns ganz herzlich bedanken, denn ohne diese Hilfe könnten wir das alles gar nicht schaffen.
Und natürlich vergessen wir nicht die Privatpersonen, die Geld, Sachspenden oder Futter für die armen, leidgeprüften Katzen spendeten, auch hier sprechen wir unseren herzlichen Dank aus.

Spendenübergabe des Katzenschutzvereines Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.



Wir bedanken uns

ganz herzlich beim

Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

für die großzügige Hilfe im Fall des Animal Hoarding aus Sinzig.



Vielen Dank

Zwischenbilanz im Animal Hoarding Fall Sinzig

Der Animal Hoarding Fall aus Sinzig, in dem die Katzenschutzfreunde innerhalb von 5 Tagen alle Tiere aus dem Haus heraus holen konnten, löste nach Bekanntwerden, eine Welle der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung aus. Fassungslosigkeit machte sich breit, als die KSF erfuhren, dass vorher schon 27 Organisationen angerufen worden sind und noch keiner geholfen hat.

Die insgesamt 69 Katzen konnten z.T. auf11 neuen Hilfspflegestellen und viele der 16 vereinseigenen Pflegestellen verteilt werden. Einige Tiere durften sogar schon in ein neues Zuhause einziehen. Dankeswerter Weise hat das Tierheim Andernach 3 Tiere und die Katzenhilfe Koblenz sogar 6 Katzen bei sich aufgenommen. Hilfsangebote kamen sogar aus Vereinen in Rüsselsheim, Ingelheim und Mainz.

Der Kreisveterinär hat uns die Kostenübernahme für die erste tierärztliche Versorgung in Aussicht gestellt. An dieser Stelle möchten wir uns ganz besonders herzlich beim gesamten Team der Tierarztpraxis Frau Dr. Frentzen bedanken, die alle ohne Zögern sofort Überstunden einlegten. In nur 3 Tagen wurden insgesamt 34 Katzen kastriert!
Die Katzenhilfe Neuwied, das Tierheim Remagen und der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler unterstützen mit Futter, Streu und Spendenaufrufen, die sie organisieren und an uns weiterleiten.

Dennoch benötigen wir auch weiterhin dringend Spendengelder, hochwertiges Nassfutter oder spezielles Durchfall-Nassfutter, da viele Tiere abgemagert sind und speziell gefüttert werden müssen oder an Durchfall und Erbrechen leiden. Viele brauchen deswegen regelmäßige Behandlungen durch einen Tierarzt. Bei einer solchen Anzahl von Katzen müssen wir damit rechnen, dass die laufenden Kosten für Futter und Streu noch lange immens sein werden. So viele Tiere lassen sich nicht in kürzester Zeit vermitteln, zumal einige der Tiere durch die unregelmäßige Futtergabe ein gestörtes Essverhalten haben. Auch standen die Katzen unter enormen Stress, das schlägt vielen auf Magen und Darm. Wir müssen dem einen oder anderen Tier noch etwas Zeit lassen.

Das Team der Katzenschutzfreunde möchte sich ganz herzlich bei allen Menschen bedanken, die in den letzten Tagen ihre Hilfe angeboten haben. Täglich kommen Anrufe und E-Mails mit Spendenangeboten, viele nutzen den Link auf der Homepage, um über unseren PayPal-Button zu spenden. Pakete kommen bei uns an und wir freuen uns über Dinge, wie Spielzeug und Kratzbretter, die dringend gebraucht wurden, da viele Katzen überlange oder eingewachsene Krallen haben. Kuschelige Decken und Kissen wurden gespendet und die Katzen haben sich darauf geräkelt und wenn man weiß, wo die Katzen vorher leben mussten, versteht man, warum sie alles so genießen. Sauber, weich und es stinkt nicht.

Wir bemühen uns, alle Anfragen so schnell wie möglich zu beantworten, manchmal schreiben und telefonieren wir noch abends um 22:00 Uhr oder schon morgens um 6:00 Uhr.

Glücklicherweise haben wir auch viele Anfragen zur Aufnahme einer Katze oder Katers. Auch hier kann es etwas dauern, bis wir uns melden. Falls mal Jemand vergessen wurde, bitten wir das zu entschuldigen, rufen sie noch mal an und erinnern uns. Es ist niemals beabsichtigt! Vor jeder Vermittlung steht für uns ein ausführliches Gespräch mit den Interessenten, bevor wir die Telefonnummern der Pflegestellen weitergeben. Auch die eigentliche Vermittlung benötigt meistens 1-2 Stunden, um das Tier, bzw. die Menschen kennen zu lernen.

Das alles benötigt sehr viel Zeit und unsere Pflegekatzen müssen auch noch versorgt, geschmust und gekuschelt werden.

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Wir benötigen dringend einen stabilen, großen Kratzbaum, gerne auch gebraucht!

Hilfe! Wir brauchen Hilfe!

Letzte Woche wurden die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. über einen schweren Fall des Animal Hoardings in Sinzig informiert. Am Dienstag, den 23.09.2014, war unsere 1. Vorsitzende Frau Andrea Brezina mit einer Kollegin das erste Mal vor Ort. In einem kleinen Haus mit ca. 120 qm fanden sie für Mensch und Tier einfach unhaltbare Zustände vor. Die Besitzerin der Katzen konnte keine genauen Angaben über die Anzahl der Tiere machen. Mittlerweile wissen wir, dass es fast 70! Katzen sind, wenn wir nicht noch welche finden. Das Haus ist größtenteils unbeheizt und feucht, alles stinkt nach Katze und Urin.

Fast alle Katzen waren unkastriert, 2 sind tragend und 3 Katzen haben Babys, die teilweise in einem sehr schlechten Gesundheitszustand und unterernährt sind. Der Rest der Tiere, es sind sehr viele Langhaar und Halblanghaarkatzen dabei, die regelmäßige Fellpflege benötigen, erstreckt sich über die gesamte Bandbreite. Von gut genährt, zutraulich und verschmust bis zu abgemagert, ängstlich und verstört ist alles dabei.

Wir haben alle unkastrierten Tiere zum Tierarzt gebracht, 2 Babys mussten an einem für sie lebensgefährlichen Nabelbruch operiert werden und ein ca. 14 Jahre alter Perserkater musste komplett geschoren werden, da er fast nicht mehr laufen konnte, so verfilzt war das arme Tier. Die weiblichen Katzen litten an Gebärmutterentzündungen oder hatten noch geschwollene Zitzen.
Glücklicherweise hat unsere Tierärztin Überstunden eingelegt, so dass jetzt erst einmal alle Tiere kastriert und die kranken Katzen medizinisch versorgt worden sind.

Wir brauchen dringend Hilfe!

Welche Tierschutzorganisation hat noch Kapazitäten und kann uns Katzen abnehmen und unterbringen? Das Tierheim Andernach hat schon 3 Katzen aufgenommen, die Koblenzer Katzenhilfe dankenswerter Weise 6 Katzen.
Wer kann noch helfen?

Wir brauchen dringend Futter und vor allem Streu oder Geldspenden für Tierarztkosten, etc.
Wer kann vorübergehend als Pflegestelle ein oder zwei Tiere aufnehmen, bis sie vermittelt werden können? Futter und Streu können gestellt werden, ebenso das nötige Zubehör. Tierarztrechnungen gehen immer über den Verein. Bei Fragen und Problemen helfen wir natürlich so schnell wie möglich und lassen niemanden allein.

Katzen, die schon vermittelbar sind, suchen jetzt sehnsüchtig nach einem neuen Zuhause. Wir können nicht alle auf unserer Homepage vorstellen, da es einfach zu viele sind. Rufen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne.

Das sind die Gewinner unseres Fotowettbewerbs am Sommerfest

Die größten Gewinner des Fotowettbewerbs sind natürlich wir! Dank der regen Teilnahme und der Vielzahl der wunderbaren Fotos, die wir durch diese Aktion bekommen haben, ist unsere Fotokiste nun wieder bestens gefüllt! Wir haben jetzt jede Menge tolle Motive, um unsere Plakate, Gruß- und Danksagungskarten und was uns sonst noch Kreatives einfällt, wieder zu bestücken. Also ein großer Dank an alle Teilnehmer!
Auch wenn Sie keinen der vorderen Plätze mit Ihrem Foto erreicht haben, heißt das nicht, dass uns Ihre Bilder nicht gefallen haben und irgendwann, auf irgendeinem Plakat oder einer Karte, entdecken Sie Ihren Liebling vielleicht wieder. Die Auswahl der besten Fotos fiel uns ohnehin sehr schwer und wir waren froh, dass uns unsere Sommerfestbesucher diese Entscheidung abgenommen haben. Nun möchten wir natürlich auch die Gewinner des Fotowettbewerbs bekannt geben und auch die entsprechenden Fotos veröffentlichen. Diejenigen, die nicht an unserem Sommerfest Ihren Preis entgegen nehmen konnten, bitten wir, sich bei uns zu melden.

Hier nun unsere bzw. Ihre gewählten TOP 16:

Kategorie A (=Allgemeine Fotos):
1. Platz: Kater Krümel von Familie Dörle
2. Platz: Kater Quincy von P. Quintus
3. Platz: Kater Paulchen von Familie Kühnel

Kategorie G (=Gruppenfotos)
1. Platz: Fridolin und Muffin von K. Hielscher
2. Platz: Julchen und Justus von Familie Holthuysen
3. Platz: Maily und Mugatu von Familie Groß

Kategorie P (=Portraits)
1. Platz: Katze Debbie von I. Sattler
2. Platz: Kater Joker von C. Wanders
3. Platz: Kater Mads von Familie Kreuzer / Müller

Kategorie S (=Szenen und Situationen)
1. Platz: Kater Merlin von Familie Monjour
2. Platz: Kater Paulchen von Familie Kühnel
3. Platz: Katze Lille von Familie Stangier

Die Fotos, die von den Kindern unserer Mitglieder gemacht wurden, haben eine eigene Kategorie (K) bekommen und dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen:
1. Platz: Katze Lily von Familie Pandorf
2. Platz: Gruppenfoto der Katzen Cherry, Coke, Joey, Tiffy, Mickey - Fam. Kirch
3. Platz: Katze Cherry der Familie Kirch
4. Platz: Katze Lily von Familie Pandorf

Nochmals herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer!

Ihr Vorstand der Katzenschutzfreunde

Weitere Siegerfotos vom Fotowettbewerb

Flohmarkterlös beim Heimatfest in Adenau zu Gunsten der Katzenschutzfreunde

Auch in diesem Jahr spendeten Ramona und Frank Monjour aus Adenau ihren kompletten Flohmarkterlös den Katzenschutzfreunden Rhein-Ahr-Eifel e.V.
Es kam die stattliche Summe von 450,- zustande.
Das Geld wird dringend gebraucht, da die Ehrenamtler momentan 76 Katzen auf den 16 Pflegestellen versorgen.
Fangaktionen von verwilderten Katzen vornehmen, wo anschließend auch die Kastrationskosten übernommen werden.

Mittlerweile gehören 407 Mitglieder zu den Katzenschutzfreunden. Aber helfende Hände werden immer noch
dringend gesucht. So brauchen die Tierschützer einige Leute, die z. B. Futterspenden oder Sonstiges bei Spendern abholen
oder/und an betreute Futterstellen gebracht werden müßten. Wer hat ein Herz, ein bißchen Zeit und möchte den Helfenden helfen?

Futterspenden können auch gerne beim Fressnapf in Ahrweiler abgegeben werden
oder man wirft sie beim Knauber in die Spendenbox. Vielen Dank!

Das 400. Mitglied der Katzenschutzfreunde wurde geworben

Die letzte Woche war für die 1. Vorsitzende Frau Andrea Brezina gefüllt mit vielen Terminen. Fast tägliche Tierarztbesuche mit kranken Katzenkindern und Fangaktionen,
um Katzenbabys von verwilderten Müttern eine Chance auf ein besseres Leben in einem Zuhause zu ermöglichen. Glücklicherweise auch Termine zur Vermittlung von erwachsenen Katzen, die in der Babyzeit oft lange auf ein neues Heim warten müssen.

Dass unsere Arbeit aber auch große Unterstützung von Tier- und Katzenliebhabern erhält, zeigt sich in der stets wachsenden Zahl unserer Mitglieder. So konnte Frau Brezina letzte Woche in Spessart Frau Dr. Rike Frentzen und ihren Lebenspartner als 399. und 400. Mitglied bei den Katzenschutzfreunden begrüßen. Frau Dr. Frentzen ist eine unserer Tierärzte / innen, mit denen wir viel und gerne zusammen arbeiten und ohne deren Hilfe unsere Arbeit nicht zu schaffen wäre.

Großer Erfolg beim Lichterfest in Hain

Wieder einmal hatten sich einige fleißigen Hände der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel für den guten Zweck "Katzenschutz" nützlich gemacht.
Nachdem Landrat Dr. Pföhler und Johannes Bell die Tierschützer begrüßte und natürlich auch aus der Tombola Lose zog, fing der Nachmittag schon wunderschön an. Die vielen Spenden durch den Losverkauf, das Glücksrad, was super bei den Kindern ankam und der Katzenkuschelkissenverkauf brachte eine Spendensumme von 450,- für die Ehrenamtler ein. Mit diesen Geldern werden Fundkatzen oder
Kastrationsaktionen, kranke und alte Katzen finanziert. Der Verein ist auf Spender und Mitglieder angewiesen, sonst könnte man den "armen Socken" nicht helfen.
Nochmal ein großes Dankeschön an alle Helferlein und an die Verbandsgemeinde Brohltal, die uns den Standplatz zur Verfügung gestellt hat.
Wir kommen wieder, versprochen!

NOTFALL!!! Bubi ist FIV-positiv und sucht ein neues Zuhause

Bubi ist FIV-positiv und sucht ein neues Zuhause
männlich,
kastriert,
geb. ca. 2009

Wer richtige, gestandene Kater mag, wird bei dem wunderbaren Bubi voll auf seine Kosten kommen. Bubi stand eines Tages verletzt und hinkend bei einem unserer Mitglieder vor der Tür und bettelte um Futter. Sie rief uns an und fragte nach einem Pflegeplatz, den wir glücklicherweise innerhalb kurzer Zeit auch frei hatten und so nahmen wir Bubi auf. Die Untersuchung beim Tierarzt zeigte, dass Bubi einen alten Bruch am Vorderbein hat, der ihn zum Glück aber nicht großartig behindert. Er wurde kastriert und leider zeigte nun der Bluttest, dass Bubi FIV-positiv ist (Felines Immundefizienz-Virus, eine Immunerkrankung, bei der die Katze zwar Träger dieses Virus ist, aber dennoch ein langes Leben haben kann). Seine anderen Blutwerte sind jedoch perfekt. Nun suchen wir für Bubi ein neues Zuhause. Eine weitere FIV-positive Katze im Haushalt ist kein Problem. Bubi findet es aber sicher auch toll, seine neuen Menschen ganz für sich alleine zu haben. FIV kann durch Stress ausgelöst werden, deshalb sollte es in seinem neuen Reich etwas ruhiger zugehen, ohne kleinere Kinder oder Hunde. FIV ist auf den Menschen nicht übertragbar! Für Bubi ist die Möglichkeit des gesicherten Freigangs wichtig (katzensicher eingezäunter Balkon, Terrasse oder Gartenstück). Ihn nach seinem langen Leben auf der Straße in einer Wohnung einzusperren, ist sicher nicht im Sinne des Katers. Bubi muss einmal Besitzer gehabt haben, denn schon nach kurzer Eingewöhnungszeit lässt er sich mit Hingabe von seiner Retterin und der Pflegestellentante streicheln, kommt auf den Schoß und wirft sich einem vor die Füße. So sind wir denn auch sicher, dass sich dieser traumhafte Kater sehr schnell an seine neuen Menschen anschließen wird. Bubi freut sich nun auf seiner Pflegestelle auf Besuch von lieben Leuten, die ihm ein neues Zuhause geben möchten

Auch FIV / AIDS Katzen dürfen glücklich sein

Das Immundefizienzsyndrom der Katzen (auch Felines erworbenes Immundefizienz-syndrom, umgangssprachlich Katzen-Aids) ist eine virale Infektionskrankheit von Katzen. Der Erreger ist das Feline Immundefizienz-Virus (FIV) aus der Familie der Retroviren. Das Virus schwächt das Immunsystem und löst Folgeerkrankungen aus, die zum Tod führen. Es ähnelt damit dem Auslöser von Aids beim Menschen, ist aber für diesen ungefährlich. (WIKIPEDIA)
Es wird geschätzt, dass weltweit über 10% der Katzen FIV positiv sind.

Die Diagnose FIV positiv ist sicherlich für jeden Katzenbesitzer erst mal ein Schock, wenn man sich aber dann etwas in die Materie einarbeitet, erkennt man, dass man/Katze auch damit gut leben kann! Denn eine FIV positive Katze ist nicht gleich eine kranke Katze.
Lebensdauer und Lebensqualität hängen sehr stark von den Lebensumständen ab. Interessant ist sicherlich auch der Bericht einer im Katzenschutz aktiven Frau mit viel Erfahrung bei FIV-Katzen (http://www.katzen-forum.net/infektionskrankheiten/28699-fiv-katzen-duerfen-gluecklich-sein.html).
Die Übertragung des Virus ist ähnlich wie beim Menschen, nämlich übers Blut, also bei heftigen Beissereien, durch Geschlechtsverkehr und von der Mutter auf die ungeborenen Babys. Besonders gefährdet sind freilebende, unkastrierte Kater, die häufig in Revierkämpfe verwickelt sind. Der normale soziale Kontakt zwischen Katzen führt nicht zu einer Ansteckung, nicht jeder Biss führt automatisch zu einer Übertragung.
Eine FIV positive Katze hat ein durch den Virus geschwächtes Immunsystem, was aber nicht gleichzeitig heißt, dass sie sich von einer Erkrankung nicht wieder erholen kann. Die Genesung dauert nur evtl. etwas länger. Erst etwa fünf bis neun Jahre nach der Infektion werden die ersten aidsartigen Symptome sichtbar.

- Katzenaids überträgt sich nicht auf den Menschen
- Infizierte Katzen können auch alt werden
- Infizierte Katzen sollten nicht in Freigang, können aber mit anderen infizierten Katzen zusammen leben
- Stress sollte vermieden werden

Es gibt tierliebe Menschen, die bewusst ältere Tiere aufnehmen, um ihnen noch einen schönen Lebensabend zu gönnen.
Es gibt tierliebe Menschen, die sich bewusst für kranke Tiere (Herzprobleme, Schilddrüsenprobleme, Diabetes,..) entscheiden.
Es gibt sicherlich tierliebe Menschen, die bewusst einer FIV positiven Katze ein schönes Zuhause schenken möchten.

Nachtrag zum Artikel MUTIGE RETTUNGSAKTION Kater im Baum seinem Schicksal überlassen Ahrweiler Journal vom 31.05.2014

Beim Lesen unseres o.g. Artikels kann der Eindruck aufgekommen sein, dass die Freiwillige Feuerwehr von Bad Bodendorf nur wenig getan hat, um dem Kater im Baum zu helfen. Dies war von uns so nicht beabsichtigt und wir möchten das nun richtig stellen:
Die Freiwillige Feuerwehr von Bad Bodendorf wurde von der Besitzerin des Katers um Hilfe gebeten, diesen aus dem 18-20 Meter hohen Baum zu retten. Der Kater saß sehr weit oben und die höchste Rettungsleiter der Feuerwehren, die es z.Z. gibt, erreicht 14 Meter. Plus Feuerwehrmann, der ca. 1 m über die Leiter hinausragte, plus einer Schaufel, die als verlängerter Arm diente, kam man dann auf ca. 16 Meter Reichweite. Leider immer noch nicht genug um an den Kater heranzukommen. Das extrem schwierige Gelände um den Baum verhinderte zudem auch den Einsatz einer Hebebühne oder anderen Geräts. Stundenlang, bis fast in die Nacht hinein, wurde von der Feuerwehr versucht, den Kater zum Hinabklettern zu bewegen oder diesen zu erreichen. Auch die Besitzerin, die die ganze Zeit beim Einsatz dabei war, konnte mit Rufen und Locken nichts ausrichten. Letztendlich musste dieser Einsatz abgebrochen werden. Am nächsten Tag rückte die Feuerwehr erneut an. Der im vorhergehenden Artikel beschriebene Wasserstrahl wurde übrigens nicht auf die Katze gerichtet, sondern über der Katze wie Regen versprüht denn es gibt Informationen bzw. Berichte, dass Katzen wenn es regnet eher von einem Baum herunterklettern. Leider brachte auch diese Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg. Deshalb blieb der Feuerwehr, nach insgesamt mehr als 6 Stunden Einsatz, nur noch die Möglichkeit, der Besitzerin einen Kletterer in Diensten der Feuerwehr aus Köln zu empfehlen, welcher aber, vermutlich aus Kostengründen, nicht gerufen wurde.

Eine Anmerkung von uns zum Schluss:
Melden Sie sich bei uns, wenn die Hilfe für Ihre Katze in einer Notsituation mit Kosten verbunden ist, die sie nicht tragen können. Wir finden sicher eine gemeinsame Lösung, so wie auch in diesem Fall. Wäre dieses Angebot der Besitzerin des Katers bekannt gewesen, hätte dem Tier sicherlich früher geholfen werden können.
Katzen, die so lange ohne Futter und Wasser überleben mussten, sollten unbedingt von einem Tierarzt behandelt werden um mögliche Organschäden zu vermeiden. Auch bei den hierdurch entstehenden Tierarztkosten können die Katzenschutzfreunde im Notfall Hilfe leisten. Für uns ist es der schönste Lohn, wenn wir nach solchen Aktionen eine Rückmeldung bekommen, dass es der Katze wieder gut geht.

Neues von unseren Seniorenteam Maxi und Junior im Juni 2014

Natürlich wollen wir weiterhin über unsere beiden Senioren berichten! Maxi, geschätzte stolze 22 Jahre alt und Junior, 15 Jahre alt (oder jung), wurden von uns vor der Vermittlung nicht mehr kastriert, da wir dachten, dass sie die Narkose wohl nicht mehr überstehen. Wir wurden eines Besseren belehrt!

Da der Tierarzt der neuen Familie bei Junior die Zähne sanieren musste und er nun mal in Narkose lag, kastrierte er ihn gleich mit und entfernte sogar einen im Bauchraum liegenden Hoden. Dabei entdeckte er bei ihm eine schwere Blasenentzündung, die natürlich auch sofort mit behandelt wurde. Maxi wurde sogar auf ihre alten Tage rollig und litt dabei sehr. Deswegen wurde sie dann ebenfalls kastriert und gleich noch der Zahnstein an ihren Zähnen entfernt.

Maxi und Junior erholten sich glücklicherweise sehr schnell und erfreuen sich, so zu sagen runderneuert, bester Gesundheit und genießen ihr Leben nun mehr denn je.

Wir wollten uns natürlich an den Kosten der medizinischen Versorgung beteiligen, aber dies wurde mit der Begründung abgelehnt: "Das sind unsere Katzen und für die tragen wir die Verantwortung!"
Da bleibt uns nur noch herzlich Danke schön zu sagen und uns zu freuen, dass wir das Glück hatten, diese tollen, tierlieben Menschen für unsere Senioren gefunden zu haben.

Leider erleben wir als Katzenschutzverein oft das Gegenteil. Viele Katzen die wir aufnehmen, auch Abgabekatzen, haben schlechte Zähne, Blasensteine, Ohrmilben oder Flöhe, obwohl sie vorher z.T. reine Wohnungskatzen waren oder sind, wie unsere Senioren, nie kastriert worden.
Wir sind zwar der Auffassung, dass man Katzen nicht jährlich impfen lassen muss, aber einmal im Jahr sollte der Tierarzt aufgesucht werden, um die Katze gründlich untersuchen zu lassen. Herz, Ohren, Zähne müssen kontrolliert werden und ab einem gewissen Alter sollte auch die Blase mit untersucht werden. Wir tragen schließlich die Verantwortung für ein Lebewesen!

Rassekatzen im Wald ausgesetzt im Juni 2014

So lieb, so verschmust, so an Menschen gewöhnt, dass sie nur im Haushalt integriert aufgewachsen sein können. Wieder einmal wurden Katzenbabys einfach im Wald ausgesetzt, dieses Mal sogar Rassekatzenbabys.

Warum?

Wir nehmen immer alle Babys so schnell wie nur irgend möglich auf, ebenso wie die meisten anderen Tier- und Katzenschutzorganisationen auch. Wir alle sind immer bemüht, dass die Katzenmutter kastriert werden kann. Es findet sich jedes Mal eine Lösung für die Kosten der Kastration!

Bitte setzen Sie keine Babys aus. Es bedeutet den Tod für die Kleinen. Sie haben keine Chance zu überleben, da sie im Haus geboren worden sind. Wenden Sie sich an uns oder eine andere Tierschutzorganisation. Wir helfen ggf. mit Kittenfutter aus und klären mit Ihnen die Möglichkeiten bei den Kosten der Kastration, damit dieser Kreislauf ein Ende haben kann.

Fest der guten Laune auch ein Fest für die Katzen im Mai 2014

Super Wetter, viele Besucher, ein phantastischer Standplatz vor dem Knauber-Freizeitmarkt und gute Laune wohin man blickte. Das waren die perfekten Voraussetzungen für unseren Kuchen und Kaffeeverkauf zugunsten der Katzenschutzfreunde-Katzen. 22 leckere und natürlich selbstgebackene Kuchen und viel frischgebrühter Kaffee wurden in angenehmen Gesprächsrunden verzehrt und wer zu wenig Zeit hatte, nahm sich den Kuchen einfach mit nach Hause. Bei unserem Glücksrad gab es nur Gewinne und auch der Verkauf der handgearbeiteten Katzenminze- und Knotenkissen ermöglichten einen überwältigenden Erlös, der nun unseren Pfleglingen zugutekommen kann.

Frau Regine Reichmann, Filialleiterin bei Knauber, unterstützte uns nicht nur an allen Ecken, sondern sie wurde sogar auch Mitglied unseres Vereines, ebenso wie ihre Kollegin Frau Fuchs. Ohne ihren engagierten Einsatz und die tollen Rahmenbedingungen, die uns der Knauber-Freizeitmarkt bot, wäre ein so reibungsloser Ablauf nicht möglich gewesen.

Die Katzenschutzfreunde freuen sich, dass außerdem noch 6 weitere Mitglieder gewonnen werden konnten, die uns so langfristig und kontinuierlich unterstützen wollen.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützen: bei unseren fleißigen Kuchenbäckerinnen, bei Jessica Koch und ihren emsigen Näherinnen, bei unseren strahlenden Kuchenverkäuferinnen und natürlich bei allen, die den Kuchen gegessen haben.

Vielen Dank, dass wir durch euch so vielen Katzen helfen können!
Versprochen: Wir kommen wieder!

Eure Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Kater auf dem Baum wurde einfach seinem Schicksal überlassen

Am 20.05.2014 erhielten wir einen Anruf von einer Anwohnerin aus Bad Bodendorf, die uns mitteilte, dass in der Nachbarschaft seit 6 (!) Tagen eine Katze auf einem Baum sitzt. Die örtliche Feuerwehr war am 2. Tag von der Besitzerin verständigt worden. Diese konnte aber nichts ausrichten, da der Kater aus lauter Angst vor dem auf der Leiter stehenden Feuerwehrmann nur noch höher kletterte und somit unerreichbar wurde. Einen Tag später war die Feuerwehr erneut gerufen geworden. Dieses Mal versuchte man den Kater mittels eines Wasserstrahls aus seiner Starre zu holen und zum Hinabklettern zu bewegen, doch auch das blieb erfolglos. Danach hatte die Feuerwehr keine Möglichkeiten mehr, noch etwas für den Kater zu tun. Der Baum ist alt und morsch und steht noch dazu so ungünstig, dass man mit einem Feuerwehrauto oder mit einer Hebebühne nicht an ihn heranfahren kann.

Die Besitzerin des Katers beschloss nun, da die Situation ja ausweglos erschien, den Kater seinem Schicksal zu überlassen.

Unsere engagierte Anruferin konnte und wollte das so nicht akzeptieren. Nach vielen erfolglosen Telefonaten landete sie bei den Katzenschutzfreunden und fragte, ob wir denn noch eine Idee hätten. Hatten wir! Glücklicherweise kennen wir viele nette Menschen, die für so ziemlich Alles gute Ideen und auch die richtigen Kontakte haben. So kam es, dass der Forstbetrieb Volker Karle aus Ahrweiler von einer unserer netten Helferinnen benachrichtigt wurde und nur etwa eine Stunde später waren zwei Mitarbeiter der Firma an Ort und Stelle. Sie kletterten unter Gefahr für das eigene Wohl, jedoch mit größtmöglicher Absicherung, auf dem Baum und retteten den Kater. Dieser hatte, nach 6 Tagen bei Hitze, ohne Wasser und Futter, nicht einmal mehr die Kraft sich zu wehren.

Den gefährlichen, mühevollen und über eine Stunde dauernden Einsatz der beiden Kletterer des Forstunternehmens Karle können wir gar nicht genug loben und möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken!

Wieder auf dem Boden angekommen, kümmerten sich die Anwohner der Straße rührend um das arme Tier. Sie gaben ihm Futter und vor allem Wasser. Eine der beteiligten Helferinnen war sogar bereit, den Kater bei sich aufzunehmen. So weit sollte es aber nicht kommen, denn plötzlich tauchte die Besitzerin des Katers wieder auf und forderte vehement ihr Tier zurück! Unglücklicherweise hat die Anwohnerin den Kater der Besitzerin zurückgegeben.

Wir haben keinen Namen oder eine Adresse, wo der Kater jetzt ist und somit keine Möglichkeit, uns davon überzeugen zu können, ob es dem Kater wirklich gut geht.
Wer kennt die Besitzer dieses Katers oder weiß wo er Zuhause ist? Wir würden uns sehr freuen, wenn die Besitzerin sich auch selbst melden würde.

Es liegt uns sehr am Herzen, zu wissen, dass es dem Tier gut geht!

Herzlichen Dank
Ihre Katzenschutzfreunde

Arme Sunshine im Glück! Mai 2014

Sunshine hat sich ihren Namen verdient. Unsere Katzenmama von 5 kleinen, süßen Babys lässt einem einfach das Herz aufgehen.

Doch der Reihe nach:
Am Dienstag erhielten wir einen Anruf, dass in einem Garagenanbau eine Katze ihre Babys bekommen hat und keiner weiß, wem diese Katze gehört oder woher sie auf einmal kommt. Es wurde abgesprochen, dass wir uns mittwochs die kleine Familie mal ansehen, um abschätzen zu können, ob die Mutterkatze zahm oder wild ist und wir sie am Freitag aufnehmen oder ggf. zu einem späteren Zeitpunkt mit der Falle fangen.

Bewaffnet mit einer vollen Packung Leckerstangen, Futter und Näpfen stand ich am nächsten Tag bei sehr netten Leuten vor der Tür, die mich zur Garage begleiteten. Im hinteren Anbau ganz oben auf einem Brett, in einer großen Kiste mit hohem Rand, fauchte uns eine schwarze Katze entgegen. Vorsichtig stieg ich auf eine Leiter und hielt der kleinen Dame eine Leckerstange hin, die mir sofort aus den Fingern gerissen wurde. Keine 3 Sekunden später tauchte ihr Kopf schon wieder auf und ich konnte gar nicht schnell genug die restlichen 9 Stangen aus der Verpackung holen, so gierig wurden sie verschlungen. Ich durfte die kleine Katze streicheln und einen Blick in ihre Kiste werfen, in der 5 ca. 14 Tage alte Babys lagen. Die Katzenmama war so dürr und dabei so lieb und zutraulich, dass ich beschloss, sie lieber sofort aufzunehmen. In den schnell geholten Transportkorb ging sie mit Hilfe einer weiteren Leckerstange freiwillig rein, die Babys nahm ich mitsamt Karton mit.

Zu Hause im Pflegezimmer traute ich meinen Augen nicht, als ich mir die kleine Katze im Tageslicht ansah. Mit so einem runden Bauch konnte sie nur tragend, aber nicht die Mama sein. Sie kümmerte sich zwar rührend um die Babys und ließ sie sogar trinken, obwohl sie überhaupt keine sichtbare Milchleiste hatte. Also was nun?
Wir stellten für die Nacht eine Falle bei den Leuten in die Garage, falls die richtige Mutter noch kommt und brachten Babys und Amme auf eine Pflegestelle, die sich um Flaschenbabys kümmert. Am nächsten Tag ging diese liebe Pflegestellenmama mit allen zum Tierarzt, da die Kleinen ein wenig Schnupfen hatten und wir wissen wollten, wie weit die schwarze Katze mit ihrer Schwangerschaft war. Sunshine ließ brav einen Ultraschall beim Tierarzt machen, sich den Bauch und die Zitzen abtasten.

Diagnose: abgemagert, voller Würmer und harter Darmschlingen, keine Babys im Bauch, aber sicher die Mutter der 5 Kleinen, nur hat sie kaum noch Milch, weil sie halb verhungert ist.

Sunshine wird nun auf unserer Pflegestelle gepäppelt, die Babys werden mehrmals täglich zugefüttert. Diese liebe Katze genießt dankbar jede Streicheleinheit, die sie kriegen kann und kümmert sich vorbildlich um ihre Babys. Endlich im Warmen und regelmäßig Futter!
So eine zahme, liebe und absolut zutrauliche Katze muss einmal Besitzer gehabt haben, die sie wahrscheinlich ausgesetzt haben, als sie merkten, dass sie trächtig war. Wir fragen uns immer wieder, wie man sich gegenüber einem Lebewesen so verhalten kann. Diese Katzen haben fast keine Chance, plötzlich draußen und ganz auf sich allein gestellt, zu überleben. So wog Sunshine auch nur noch 2 kg als sie bei uns ankam. Sie hätte nur noch wenige Tage mit ihren Babys überlebt, wenn sie nicht durch Zufall gefunden worden wäre.

Arme, fürsorgliche Sunshine, sie wäre lieber bei ihren Babys verhungert, als sie allein zu lassen auf der Suche nach Futter. Wir hoffen für diese kleine, liebe Katze, dass sie die Chance bekommt, ein umsorgtes Leben zu führen, sie hat es sich wirklich verdient!

Seniorenteam hat ein Zuhause gefunden (Mai 2014)

Hallo liebe Tier- und Katzenschützer, Freunde und Mitglieder,

wir, die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V., starteten diesen Rundruf, um 2 Katzensenioren helfen zu können. Der Besitzer ist gestorben und die Kinder konnten die Beiden leider nicht aufnehmen. Maxi und Junior waren typische Bauernhofkatzen und als der Besitzer seinen Hof aufgab, hat er beide mit ins Haus genommen. Das ist schon viele, viele, viele Jahre her!

Maxi, eine schwarze rüstige Katze, geschätzt auf 22-25 Jahre!!!
Junior, ein getigerter Kater, mindestens 15 Jahre alt!!!

Erfreulicherweise haben die Beiden ein tolles neues Zuhause gefunden, worüber wir uns alle sehr, sehr freuen!

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel


Großzügige Spende von der edition tieger im Autorenhaus Verlag Berlin (April 2014)

Begeistert erhielten die Katzenschutzfreunde die großzügige Spende von der edition tieger im Autorenhaus Verlag Berlin! Dafür möchten wir uns auf diesem Weg recht herzlich bedanken und freuen uns auf unterhaltsamen Lesestoff rund um die Katz! Folgende Bücher werden u.a. in Verbindung mit unserem Fotowettbewerb verlost: Goethes Katze, Literarische Katzengeschichten und Die geschenkte Katze.
Diese und viele andere tolle Bücher über Tiere natürlich auch noch einige mehr für Katzenliebhaber finden Sie im Angebot des Tierprogramms auf http://www.edition-tieger.de.
Schauen Sie doch mal vorbei und lassen sich von den wunderschönen Geschichten verzaubern!

Ein großes Dankeschön geht an CaTzS.de

einen wunderbaren Onlineshop für ganz tolles, ausgewähltes Katzenspielzeug das die Miezen begeistert. Herr Markus Gasser spendete uns bereits im letzten Jahr Spielzeug und macht auch in diesem Jahr wieder viele Katzen glücklich. Sehen Sie selbst ein Mäuseparadies (über 250Stk.) für aufgeweckte Katzen sowie eine Auswahl an weiterem Spielzeug. Wir möchten uns im Namen der Katzen recht herzlich mit einem großen schnurrigen Miau für die großzügige Spende bedanken! Schauen Sie doch mal auf www.CaTzs.de vorbei und begeistern Sie Ihre Katze mit neuem Spielzeug! Sie finden den Shop auch ganz bequem über unsere Linkliste.

Ein herzliches Dankeschön an ......... (März 2014)

........Herr Filipe da Costa spendete für die Katzen der Katzenschutzfreunde eine Summe von 300,-.
Eine Mitgliedschaft für den Verein incl. einem netten Gespräch bei der Spendenübergabe fand in den neuen Geschäftsräumen des Versicherungsvertreters Filipe da Costa statt.
Er hatte vor kurzem diese weitere Continentale-Versicherungsgeschäftsstelle an der Koblenzer Str. 36a in Bad Breisig eröffnet.
Einige fachkundige Gespräche über Krankenversicherungen von Katzen konnte die Vorsitzende Andrea Brezina mit dem netten Sponsor führen.
Bei einigen Vermittlungen kommt es immer wieder vor, das die Interessenten von Katzen zwar die laufenden Kosten, wie Futter und Streu überblicken können,
aber oft überfordert werden, wenn tierärztliche Kosten hinzukommen. Da braucht nur ein Freigänger einen Unfall zu haben und ruckzuck fallen 500 und mehr für irgendwelche OP Kosten an.
Deshalb empfehlen die Katzenschutzfreunde eine Tierkrankenversicherung, so sind die Besitzer beruhigt, wenn ihrem geliebten Tier etwas passieren sollte.

Die Jahreshauptversammlung der Katzenschutzfreunde-Rhein-Ahr-Eifel e.V. war gut besucht

Am 23.03.2014 begrüßte der Vorstand der KSF 52 Teilnehmer zur jährlichen Jahreshauptversammlung. Mittlerweile zählt der Verein fast 370 Mitglieder. Die 1. Vorsitzende, Frau Andrea Brezina, und der neue Kassenwart, Herr Martin Voullieme, informierte sie über die Arbeit des vergangenen Jahres.
Das Jahr 2013 begann mit einer von insgesamt drei Großaktionen, in denen unzählige Katzen gefangen, kastriert und tierärztlich versorgt worden sind. Der Großteil dieser Tiere war so scheu, dass sie nicht vermittelbar waren und zum Teil leider so krank, dass sie trotz aufopferungsvoller Pflege letztendlich nur noch von weiterem Leiden erlöst werden konnten. Solche Ereignisse stellen natürlich für die ehrenamtlich tätigen Pflegestellen eine enorme psychische Belastung dar. Eine nicht weniger aufwendige, aber doch schönere Arbeit, war die Aufzucht von 30 Flaschenbabys, die anfänglich alle 3 Stunden gefüttert werden mussten, auch nachts. Insgesamt konnten ca. 200 Katzenbabys vermittelt werden, selbstverständlich nur mit Kastrationsverträgen, die auch bisher alle eingehalten worden sind. 2013 wurde sich um 570 große und kleine Katzen gekümmert, 405 konnten in ein neues Zuhause vermittelt werden.
Der Vorstand der Katzenschutzfreunde wurde auf der letztjährigen Jahreshauptversammlung damit beauftrag, den beachtlichen Kassenstand zu reduzieren. Es wurde damit begonnen ein Lagerhaus für Futter, Boxen, Fallen und vieles mehr zu bauen, so dass diese nicht mehr länger in den Privaträumen der Pflegestellen untergebracht werden müssen. Hier können dann zukünftig auch Vorstandssitzungen und Pflegestellentreffen abgehalten werden. Zur Reduzierung des Kassenstandes trugen auch die hohen Pflegekosten der nicht zu vermittelnden Katzen bei.
Das 2. Sommerfest der KSF war trotz schlechten Wetters ein voller Erfolg und auch in diesem Jahr soll es wieder ein Sommerfest geben. Hier können dann alle Teilnehmer die Sieger unseres Fotowettbewerbes wählen. Jedes Mitglied und alle Besitzer einer Katzenschutzfreunde-Katze haben die Möglichkeit maximal 2 Bilder ihrer Lieblinge an unsere E-Mail-Adresse: info@katzenschutzfreunde zu schicken und so an dem Wettbewerb teilzunehmen.
Frau Brezina bedankte sich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern Charlott und Axel Lichtenstein für die wertvolle geleistete Arbeit und überreichte als kleines Dankeschön ein Weinpräsent des Weingutes Schreiner in Rech, das wir für diesen Anlass gespendet bekommen haben.
Die Anwesenheit von Herrn Landrat Dr. Pföhler gab Frau Brezina die Möglichkeit sich persönlich für die Spende des Kreises Ahrweiler an unseren Verein zu bedanken. Sie wünscht sich aber für die Zukunft, dass dem Tierschutz insgesamt eine höhere Bedeutung zu gemessen werden sollte.
Der Verein der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. besteht seit nunmehr 5 Jahren. Das wurde genutzt, um vielen Mitgliedern eine Urkunde und ein kleines Präsent zur 5-jährigen Mitgliedschaft zu überreichen.
Die Versammlung verlief in freundlicher Atmosphäre. Im Anschluss blieben noch viele Mitglieder für weitere nette Gespräche über Erlebnisse mit ihren Katzen und aus dem Katzenschutz.
Die Katzenschutzfreunde bedanken sich für die rege Beteiligung, viele informative Diskussionen und eine gelungene, harmonische Jahreshauptversammlung.

270 kg Happy Cat Trockenfutter Spende von Fa. Fressnapf Klinger in Erftstadt-Lechenich

Die Katzenschutzfreunde gehörten zu den ausgewählten regionalen Tierschutzvereinen, die am 25.03.2013 eine Spende aus der Nikolaus-Napf-Aktion der 12 Fressnapf-Filialen der Familie Klinger in Erftstadt entgegen nehmen durften. Unsere Vorsitzende Andrea und ihr Mann Rudolf waren vor Ort in Erftstadt und erhielten eine Spende von insgesamt 270 kg Katzen-Trockenfutter der Firma Happy Cat. Es wurden zahlreiche nette Kontakte geknüpft mit anderen Tierschutzvereinen der Region und auch mit Familie Klinger, der wir an dieser Stelle nochmals ganz herzlich danken möchten.

Danke an den Fressnapf in Ahrweiler (Februar 2014)

Futterspendenaktion war erfolgreich.
Herzlichen Dank an den Zweigstellenleiter Herrn Krummbein und seine netten Mitarbeiterinnen.

Transparenz bei den Katzenschutzfreunden

Wir müssen uns wieder gesund schrumpfen!

Der Vorstand der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. traf sich Anfang Januar zur ersten Sitzung in neuer Besetzung. Frau Carmen Schumacher ist die neue Geschäftsführerin und Herr Martin Voullime übernahm das Amt des Kassenwartes. Nach 4 Jahren positiver Bilanzen, muss für das Jahr 2013 ein deutlicher Verlust verkraftet werden. Zwar stiegen in diesem Jahr die Einnahmen durch Mitgliedschaften und Spenden um knapp 13% an, die Ausgaben steigerten sich jedoch enorm um plus 75% auf rund 70.000 Euro!

Jetzt gilt es für die anstehende Jahreshauptversammlung im März 2014, eine klare Bestandsaufnahme zu machen, unnötige Ausgabequellen zu schließen und Konzepte zu überdenken.

Die KSF blicken auf 5 Jahre intensiven Katzenschutz zurück (der Aktivkreis Katzenschutzfreunde Brohl- und Vinxtbachtal auf 6 Jahre) und haben sich einen großen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Die gute Erreichbarkeit und die häufig sehr schnelle Hilfe lassen an manchen Tagen das Telefon kaum stillstehen. Die Hilfegesuche werden dabei deutlich mehr, die Anrufe zur Vermittlung der Katzen bleiben aber relativ gleich. Das hat dazu geführt, dass 2013 mit neuen Pflegestellen erheblich mehr Katzen aufgenommen wurden, aber nicht im gleichen Maße wieder vermittelt werden konnten. Viele dieser Tiere stammten aus Fällen des Animal Hoarding, waren vernachlässigt, unterernährt, krank und natürlich unkastriert.

Diesen dadurch deutlich verlängerten Verweilzeiten der Katzen auf den Pflegestellen, folgten hohe Kosten für Futter und Streu, erhöhte Tierarztkosten u.a. durch die 2. Impfung der Grundimmunisierung, bis hin zu Kastrationskosten für Katzen, die schon als Babys zu den KSF gekommen sind. Insgesamt wurden ca. 400 Katzen in ein neues Zuhause vermittelt, davon 200 als Babys mit Kastrationsvertrag. Für fast 150 Katzen wurden die Kastrationskosten übernommen, bei 136 verwilderten Katzen bezahlten die KSF die Kosten für die Fahrten zu den Fangstellen, die Kastrationen und / oder die Wurm- und Flohmittel.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel müssen sich wieder gesund schrumpfen, wenn sie auch in den nächsten Jahren effektiv arbeiten und vielen helfen wollen. Dazu gehört vorrangig, dass mit weniger Pflegestellen insgesamt weniger Katzen aufgenommen werden dürfen, vor allem im späten Frühjahr und Sommer, wenn wieder die Flut der Katzenbabys über alle hereinbricht. Weniger Pflegestellen mit weniger Katzen bedeuten kürzere Zeiten der Unterbringung, schnellere Vermittlung dieser Katzen und so weniger Folgekosten. Nur so kann sichergestellt werden, dass auch weiterhin genügend Gelder für verwilderte Katzen, Kastrations- und Fangaktionen, sowie ausgesetzte und kranke Tiere bereitstehen.


Katzen, die noch sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten und viele weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie unter www.katzenschutzfreunde.de.
Futter- und Geldspenden kommen zu 100% den Katzen zu Gute und helfen uns, schnell und unkompliziert zu helfen, wo Hilfe benötigt wird.
Spendenkonto bei der Volksbank RheinAhrEifel BLZ: 577 615 91, Konto Nr. 416 125 800.
Vielen Dank!

...................Dezember 2013................Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. auf den Weihnachtsmärkten in Altenahr, Sinzig und Koblenz

Erstmalig in diesem Jahr hatten Jessica Koch und unsere Assistentin der Geschäftsstelle, Vera Maurer, die Idee, dass sich die Katzenschutzfreunde mit Ständen auf verschiedenen Weihnachtsmärkten präsentieren sollten.
Gesagt getan und nach vielen Telefonaten und E-Mails der beiden bekamen wir die Möglichkeit bei den Altenahrer Sternstunden sowie den Weihnachtsmärkten in Sinzig und Koblenz einen Stand zu betreiben.

Was nun folgte war ein schierer Kraftakt an Organisation: Betreuer für die Stände mussten gefunden werden, die Dinge, die zum Verkauf angeboten werden sollten, mussten hergestellt, gebacken, gekocht, gebastelt, genäht und vor allem auch an Ort und Stelle gebracht werden. Dafür, dass alles so reibungslos geklappt hat und wir so viele schöne Dinge anbieten konnten, möchten wir folgenden Helfern ganz besonders danken:
Familie Caspari ( Gästehaus und Hotel in Altenahr) besorgten kurzfristig für unseren Stand in Altenahr eine Kabeltrommel. Jessica Koch, die in Sinzig und Altenahr die Stände schichtweise betreute und Danke auch ihrer lieben und fleißigen Nähgruppe, die wieder etliche der begehrten Katzenminzekissen und andere schöne Dinge genäht hat. Des Weiteren danken wir Petra Bauer, Andrea Brezina, Kirsten Brenner, Iris Frenger, Sonja Jähn, Eva und Jo Groß, Daniel Klein, Gottfried Koch, Yvonne Kohzer, Elke Laupsien, Antonia Mies, Heidi Müller, Jenny Nettekoven, Anne Ostermann, Gerlinde Schuy, Anna Schüssler, Petra Vendel und Jessica Wolf für ihren unermüdlichen Einsatz in den Ständen und drumherum sowie fürs Backen, Kochen und werkeln. Und nicht zu vergessen natürlich ein dickes Dankeschön an Sabine Krupp und ihrem Freund Uwe, die ganz viele dieser wundervollen und dekorativen Holzscheiben, gefüllt mit Vogelfutter, hergestellt haben. Diese schönen Holzscheiben können übrigens auch ohne Weihnachtsmarkt direkt von den Katzenschutzfreundenbezogen werden. Ebenso die Katzeminzekissen, die sehr begehrt bei den Katzen sind. Bei Interesse schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@katzenschutzfreunde.de oder rufen Sie uns an unter 02646-915928.

Zum Schluss möchten wir an dieser Stelle auch allen anderen, die hier nicht namentlich genannt sind, für die kleinen und größeren Dinge, die mit zum Gelingen dieser Weihnachtsmarkt-Aktion beigetragen haben, ganz herzlich
Danke sagen und können jetzt, da alles zum Abschluss gekommen ist feststellen, dass die viele Arbeit und die Mühen sich gelohnt haben und wieder etwas mehr Geld da ist, um einige mehr herrenlose Katzen versorgen,
tierärztlich behandeln und füttern zu können. Also herzlichen Dank auch im Namen unserer samtpfotigen Pfleglinge! Ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen.

...................Dezember 2013..................Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel bedankten sich.....

mit einer Weihnachtsfeier bei allen Pflegestellen und vielen weiteren fleißigen Helfern für die wertvolle geleistete Arbeit im Tierschutz. Dank der großzügigen Spende des Haus Caspari in Altenahr konnte wieder in deren gemütlichen Räumen das leckere Essen genossen werden.

Die 1. Vorsitzende Frau Andrea Brezina bedankte sich bei allen Anwesenden mit einem kleinen Geschenk, das u.a. ein Glas mit, von ihr selbstgekochter, Weihnachtsmarmelade und ein Katzenminzekissen enthielt. Diese Katzenminzekissen werden von einer Arbeitsgruppe, initiiert von Jessica Koch, genäht und in verschiedenen Tierarztpraxen zum Verkauf angeboten. Der Erlös dieser Kissen kommt zu 100 % den Katzenschutzfreunden zu Gute. Iris Frenger, die fleißigste Näherin, hat schon über 2500 Kissen für den Katzenschutz genäht und wurde mit einer Ehrenmitgliedsurkunde geehrt.

Nach dem offiziellen Teil fanden alle schnell Gesprächsthemen und der Nachmittag verlief in angenehmer und auch oft lustiger Atmosphäre.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. wünschen allen eine besinnliche und entspannte Adventszeit, eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit in irgendeiner Weise unterstützt und gefördert haben, vor allem bei den Medien, die mit ihren Artikeln und Sendungen die Vermittlungschancen unserer Katzen enorm verbessern. Momentan warten immer noch ca. 20 Katzenkinder von 4-7 Monaten auf unseren Pflegestellen auf ein neues Zuhause und natürlich auch viele erwachsene Katzen.

Weitere Bilder Weihnachtsfeier...

...................Herbst 2013................Wir sagen mal wieder HERZLICHEN DANK

Ramona und Frank Monjour wird das Ehrenamt für die Katzen der Katzenschutzfreunde nicht zuviel. Sie sammelten fleißig Futter und Streu acht Stunden lang im REWE in Adenau. Einfach war es für das Ehepaar nicht, manche Leute fühlen sich belästigt, wenn man sie anspricht und ihnen die Not der Katzen schildert. So leisteten die Tierliebhaber durch ihre nette Art eine gute Überzeugungsarbeit.
Das Ergebnis: 80 Liter Streu, 34 KG Trockenfutter, 122 KG Feuchtfutter und eine Geldspende von 100 . Auch vielen Dank an die Chefin vom REWEMARKT in Adenau !

..............Oktober 2013................Zwei Kleine Kätzchen mitten im Wald ausgesetzt ! Unfassbar!

Wieder einmal wurden in einem Waldstück bei Jammelshofen zahme Katzenbabies im Alter von ca 10- 12 Wochen gefunden. Das eine Katzenbaby hatte unglaubliches Glück, denn fast hätte ein Quadfahrer das Baby überfahren. Zum Glück reagierte er schnell und so entdeckte er auch noch das zweite Kleine im Unterholz. Sofort wurden die Katzenschutzfreunde informiert. Gut war, das der Verein noch nach 20 Uhr ans Telefon geht. Die hübschen Kätzchen haben entzündete Augen und einen kleinen Schnupfen. Hungrig stürzten sie sich auf das Futter, dass die Pflegestelle der Katzenschutzfreunde in Nürburg bereit hielt. Mittlerweile sind die Babies auf einer Pflegestelle in Bad Neuenahr eingezogen und werden dort liebevoll verwöhnt. Wenn sie sich etwas berappelt haben und die Erkältung auskuriert ist, suchen sie eine nette Familie, die zu schätzen weiß, wie man mit Lebewesen verantwortungsbewußt umzugehen hat.

Gelungenes Sommerfest der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. Sommer 2013

Trotz Regens und gesunkener Temperaturen fanden über 100 Mitglieder, Pflegestellen, Freunde und Förderer der KSF am Samstag den Weg in die Westumer Schützenhalle zum Sommerfest. Bei Kaffee und Kuchen kam man schnell ins Gespräch, tauschte Geschichten und Anekdoten über Katzen aus und lernte nette Leute kennen. In guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge, es wurde viel gelacht und durch das gemeinsame Interesse an Katzen, ging auch der Gesprächsstoff nie aus. Ein leckeres Buffet mit Fleisch und vielen mitgebrachten Salaten rundete den Abend ab.
Erwähnenswert ist die Spende des Ehepaares Monjour. Ein herzliches "Danke schön" gilt an diese Mitglieder aus Adenau, die den Erlös ihres Flohmarktverkaufes komplett den KSF spendeten. So konnte während des Sommerfestes ein symbolischer Scheck in Höhe von 540,- Euro überreicht werden.

Ebenso möchten die Katzenschutzfreunde einer sehr tierlieben Bürgerin aus Bad Neuenahr danken, die zwei Tage vorher 5 Einkaufswagen voll mit Futter gefüllt hatte. Damit konnten wieder viele Pflegestellen mit Vorräten ausgestattet werden. Besonders begehrt war natürlich das Kittenfutter, das im Sommer zur Babyzeit meist knapp wird und besonders teuer ist.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. und insbesondere der Vorstand, der komplett vertreten war, möchten hiermit ausdrücken, wie wichtig es ist, Menschen zu finden, die in eine Richtung blicken. Denn nur "Gemeinsam sind wir stark" und können so den Katzen helfen. So ermöglichten viele fleißige Hände, den Mitgliedern, einen unvergesslichen Tag in einer harmonischen und entspannten Atmosphäre

Bilder Sommerfest 2013

weitere Bilder Sommerfest 2013

Große Futterspende (Sommer 2013)

Herzlichen Dank an die großzügige Spenderin Frau Alice Thull.
Die Tierfreundin spendete Futter im Wert von über 600,- .
Die Katzenschutzfreunde durften bei Rewe in Bad Neuenahr drei Einkaufswagen und bei Fressnapf in Ahrweiler zwei Einkaufswagen mit leckeren Sachen für die Katzen füllen.


Vielen Dank!!!

Ein vielfaches DANKESCHÖN an die Fa. XXL Großbildtechnik Dirk Barckmann

Heute haben wir von dem großzügigen Spender Dirk Barckmann drei wunderschöne Banner für die Unterstützung unserer Katzenschutzarbeit bekommen.
Da wir dieses Jahr wieder ein Sommerfest planen, ebenso einige Auftritte auf Weihnachtsmärkte stattfinden lassen werden, kommen diese wunderschönen, sehr hochwertigen Banner zur Geltung.
Nochmals TAUSEND DANK !!

Jahreshauptversammlung


Am 20.04.2013 konnte die 1. Vorsitzende Frau Andrea Brezina 42 Mitglieder der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Auf der Tagesordnung standen neben den Tätigkeitsberichten auch die Neuwahlen des gesamten Vorstandes, der einstimmig wieder gewählt wurde.
Der Verein hat aktuell 328 Mitglieder, davon sind ca. 50 ehrenamtlich für den Verein aktiv.
Im vergangenen Jahr wurden ca. 380 Katzen vermittelt, davon waren 140 sogenannte Wildchen, die dank des Außengeheges und Zeit aufwendiger Betreuung durch die Pflegestellen an Menschen gewöhnt werden konnten.
Diese große Anzahl an Wildchen erklärt sich durch viele Fangaktionen des Vereines. Die KSF sind telefonisch fast immer erreichbar und der gute Ruf und der große Einzugsbereich ermutigt viele Menschen uns um Hilfe zu bitten.
2012 nahmen wir insgesamt 53 Fundkatzen auf. Im Gegensatz zu den Tierheimen bekommen wir keine Zuwendungen der Kommunen für diese Tiere und finanzieren Kastration, Unterbringung und häufig aufwendige Pflege, da viele dieser Tiere krank sind, selbst. Frau Brezina verdeutlichte in diesem Zusammenhang abschließend noch einmal die Wichtigkeit der Einführung der Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht, damit es u.a. bessere Möglichkeiten gibt, ausgesetzte Tiere wieder ihren Besitzern zuzuordnen. Das Aussetzen eines Tieres ist nach 3 Nr. 3 des Tierschutzgesetzes verboten und kann mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 geahndet werden.
Der Kassierer des Vereines Herr Axel Lichtenstein gab einen sehr positiven Finanzbericht des letzten Jahres ab. Erfreulicherweise konnte wieder mehr eingenommen werden, wie schon in den letzten 4 Jahren, als ausgegeben wurde.
Die KSF wollen einen Teil der erzielten Überschüsse in ein dringend benötigtes Lagerhaus investieren, damit der beachtliche Bestand an Transportboxen, Fangfallen, Kratzbäume und gespendetem Futter sowie Streu nicht mehr in unseren privaten Eigenheimen und Scheunen untergebracht werden muss.
Desweiteren wurde ein unabhängiger, vom deutschen Tierschutzbund empfohlener Steuerberater mit einem Steuercheck beauftragt. Er soll die Kassenführung aus dem Blickwinkel der gesetzlichen Steuerverpflichtungen beleuchten und weitere Sparmöglichkeiten aufzeigen, von denen der Verein profitieren kann.
Schriftführerin Frau Susanne Kanera berichtete, dass dringend weitere Hilfe bei der Katzenschutzarbeit nötig sei und notierte im Anschluss an die JHV die Namen neuer Helfer in eine Helferliste. Jeder der seinen Beitrag zum Tierschutz leisten möchte, ist herzlich willkommen. Die Möglichkeiten aktiv zu werden sind sehr vielfältig und können auf der Internetseite der KSF www.katzenschutzfreunde.de unter Neuigkeiten nachgelesen werden.
Sie erläuterte auch den neuen Patenschaftsantrag und die Patenmöglichkeiten.
Die Versammlung verlief absolut reibungslos und im Anschluss blieben noch viele für weitere nette Gespräche über Erlebnisse mit ihren Katzen aus dem Katzenschutz.
Die Katzenschutzfreunde bedanken sich für eine rege Beteiligung, viele informative Diskussionen und eine gelungene, harmonische Jahreshauptversammlung.

Los gehts!

Unsere ersten Babys, geb. am 08.04.2013, sind da und mit ihnen gleich auch noch 3 trächtige Katzenmütter. Die Baby-Zeit hat begonnen!

Verwilderte Katzenmütter:
Zwei dieser Katzen sind verwildert und es ist unwahrscheinlich, dass sie noch zahm werden. Aber wir können zum Glück die Babys direkt an Menschen gewöhnen und dann mit Kastrations- und Schutzvertrag vermitteln. Das geht für uns sehr viel einfacher und auch schneller.
Sollten Sie wissen, dass irgendwo eine trächtige verwilderte Mutter herum läuft, geben Sie uns bitte so früh wie möglich Bescheid. Diese Katzen können in unserem Außengehege relativ stressfrei und vor allem geschützt, ihre Kinder bekommen und versorgen die Kleinen da liebevoll bis sie selbstständig fressen. Später wird die Mutter kastriert und wieder ausgewildert.
Außerdem haben wir so die Möglichkeit bei Notfällen schnell eingreifen und helfen zu können. Jährlich sterben viele Katzen elend durch Komplikationen bei der Geburt, die Babys werden von Raubtieren gefressen oder werden krank und verenden langsam und qualvoll. Die, die überleben, bekommen dann wieder 2-3 Mal im Jahr neuen Nachwuchs.

Bekommen verwilderte Katzen in freier Natur ihren Nachwuchs, verstecken sie ihn so, dass ihn keiner finden kann. Wir können dann die Kitten meist erst mit 8-12 Wochen fangen und da ist es dann schon ungewiss, ob sie noch zahm werden und jemals vermittelt werden können. Alternativ werden die Katzenbabys zufällig früher gefunden. Wenn wir Glück haben, können wir die Mutter auch fangen und mit noch viel mehr Glück nimmt sie ihre Kinder wieder an, aber leider ist dies oft nicht der Fall. Die Mutter wird kastriert wieder frei gelassen und die Katzenbabys sind nun Flaschenbabys, die viel Arbeit machen.


Zahme Katzenmütter:
Es kommt immer wieder vor, dass zahme tragende Katzen ausgesetzt werden oder, die bessere Lösung, bei uns abgegeben werden. Meist sind sie nicht zum ersten Mal trächtig. Wir wissen, dass es viel Arbeit macht, Babys im Haus aufwachsen zu lassen und dann bekommt man sie auch nicht immer alle verkauft. Und dann?
Bitte lassen Sie ihre Katzen rechtzeitig kastrieren!
Sollten Sie dennoch Katzennachwuchs haben, verschenken Sie ihn bitte nicht!
Wir vermitteln unsere Babys nur mit Schutz- und natürlich Kastrationsvertrag, der dann auch von uns überprüft wird. Nur so können wir auf lange Sicht, die jährliche Katzenbaby-Schwemme in den Griff bekommen. Wir nehmen ihren Nachwuchs auf, wenn wir alle Babys bekommen und Sie Ihre Katze dann kastrieren lassen, wir helfen Ihnen dabei.

Patenschaften oder Gnadenbrotstellen

Nicht immer lassen sich alle Katzen problemlos vermitteln. Wir nehmen natürlich erst einmal alles auf, was unsere Hilfe braucht. Die meisten Abgabetiere sind gesund und finden schnell ein neues Zuhause, aber manche sind auch schon alt und / oder krank. Unsere Fundkatzen, selbst wenn sie in schlechtem Zustand gefunden wurden, erholen sich recht schnell.
Aber manchmal funktioniert es eben nicht so. Junge Wildchen sitzen über viele Wochen auf unseren Pflegestellen oder im Gehege, um sie mit viel Geduld an die Menschen zu gewöhnen. Alte Tiere oder Tiere mit schweren Erkrankungen bleiben auch meistens lange auf einer Pflegestelle.

Für diese Tiere suchen wir liebe Menschen, die gezielt helfen wollen:

1. Mit einer Patenschaft
Sie übernehmen eine Patenschaft für ein Tier, für eine unserer Futterstellen oder allgemein für unsere schwer vermittelbaren Katzen, etc. mit der Sie uns monatlich mit einem von Ihnen bestimmten Betrag unterstützen

2. Mit einer Gnadenbrotstelle
Sie nehmen ein schwer oder nicht mehr vermittelbares Tier bei sich auf, damit unsere aktive Pflegestelle wieder mit anderen Katzen belegt werden kann. Wir übernehmen alle Tierarztkosten und ggf. Futter und Streu.

Melden Sie sich einfach bei uns.

Wer kann und will helfen?

Unser Verein besteht nun seit ca. 4 Jahren und entwickelt sich ständig weiter. Nicht nur unsere Mitgliederzahlen steigen regelmäßig an, auch unser Bekanntheitsgrad wird größer. Dadurch können wir schneller und somit mehr Katzen vermitteln, aber auch die anfallenden Arbeiten werden mehr.
Wir suchen fleißige Hände, die uns unterstützen wollen!
Diese Hilfe kann sehr vielfältig sein und auch die Zeit, die man investieren kann, ist absolut flexibel.

Einfach bei uns anrufen oder eine Mail schreiben.


Hier erst mal eine erste Übersicht, wie wir uns die Hilfe vorstellen könnten:

- Gelegentliche Vor- und Nachkontrollen in der näheren Umgebung des Wohnortes und deren Koordination
- Telefonische Hilfe für eine Pflegestelle, d.h. bei neuen Besitzern anrufen, ob sich eine Katze gut eingelebt hat, ob Impftermine eingehalten wurden, ob eine Kastration durchgeführt wurde (bei Vermittlung von Babykatzen)
- Abholfahrten vom Tierarzt oder bei Abgabekatzen beim alten Besitzer, um sie zur Pflegestelle zu bringen
- Notfallpflegestelle; unsere normalen Pflegestellen sind besetzt und sie nehmen einmal übergangsmäßig ein Tier auf oder können sich vorstellen in den Sommermonaten eine schwangere Katze zu beherbergen.
- Sie haben Interesse uns bei Fangaktionen zu unterstützen und das Fangen von Katzen zu lernen, bzw. Kontrollfahrten an den Fallen zu übernehmen und gefangene Tiere zum Tierarzt zu fahren

Wir möchten eine Helferliste erstellen, mit Vermerken wie geholfen werden kann, damit sich unser Telefondienst oder eine Pflegestelle bei Bedarf nicht mehr den Kopf zerbrechen muss.
Wer noch andere kreative Ideen zur Hilfe hat, kann sich natürlich gerne melden.

Weihnachtsfeier der Ehrenamtler

Am 2. Advent trafen sich die ehrenamtlichen Helfer der KSF in Altenahr im Haus Caspari zu einer gemütlichen Weihnachtsfeier. Rückblickend betrachtet war das Jahr 2012 von vielen positiven Veränderungen geprägt.

Zahlreiche helfende Hände kamen dazu, vor allem neue Pflegestellen, aber auch Hilfe beim Telefondienst, beim Bau und der Betreuung unseres Außengeheges und die Idee und Umsetzung einer Arbeitsgemeinschaft, die uns mit Katzenminze-Kissen und deren Erlös als Spende unterstützt. Frau Brezina, 1. Vorsitzende der KSF, bedankte sich natürlich auch bei allen treuen alten Helfern und Pflegestellen, ohne deren Tatkraft die ganze Arbeit nicht zu schaffen wäre. Fleißige Hände, die die Kastrationsverträge der Katzenbabys kontrollieren; die gute Seele, die die Registrierung der vermittelten Katzen und deren Anmeldung bei Tasso erledigt. Kleinanzeigen und Artikel müssen für die Zeitungen geschrieben und die Homepage muss fast täglich bearbeitet werden, um auf dem neuesten Stand zu sein. Vor- und Nachkontrollen müssen organisiert und auch in rechtlichen Sachen, die ein oder andere Frage geklärt werden. Viele Wildlingsfutterstellen müssen täglich betreut werden, dazu kommt die ganze offizielle Arbeit des Vorstandes und vor allem des Kassenwartes.

Positiv fiel auf der Weihnachtsfeier die harmonische Stimmung auf. Obwohl so viele Ehrenamtler das erste Mal dabei waren, fanden alle sofort Anschluss und Gesprächsstoff. Die Besitzer des Haus Caspari in Altenahr sind Mitglieder der KSF und in den Räumen des Haus Caspari fanden wir eine gemütliche, weihnachtliche Atmosphäre vor, das Personal verwöhnte uns mit tollem Service und der Koch mit besonders leckerem Essen. Abschließend bleibt uns nur noch ein großes Danke-Schön zu sagen, an alle, die mit großen und kleinen Taten, ebenso wie mit großen und kleinen Spenden die KSF auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt natürlich allen Redakteuren der regionalen und überregionalen Zeitungen, die immer wieder unsere Artikel und unsere Vermittlungskatzen veröffentlichen. Ohne diese breite Präsenz wäre Katzenschutz in solchem Umfang nicht realisierbar.

Vielen Dank, frohe und gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr euch allen!

Toller 2. Platz bei Helden im Alltag!

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns gewählt haben!

Andrea Brezina, 1.Vorsitzende der Katzenschutzfreunde, wurde letzten Monat im Blick aktuell mit ihrer und unserer Arbeit im Katzenschutz für den Helden im Alltag vorgestellt. Heute war der Tag, an dem die Platzierungen und somit die Höhe der Spende für ein Projekt bekannt gegeben wurde. Dank ihrer aller Unterstützung erreichten die Katzenschutzfreunde einen hervorragenden 2.Platz und so können wir 1000 Euro dem Schutz der Katzen zu Gute kommen lassen.

Vielen Dank!

Helden im Alltag - Ein weiterer Artikel über unsere Arbeit in der "Blick aktuell"

Region. Wie vielfältig die Arbeit rund um den Schutz von Katzen ist, davon weiß Andrea Brezina ein Lied zu singen. Vor fünf Jahren gründete sie den Aktivkreis Katzenschutzfreunde Brohl- und Vinxtbachtal; ein Jahr später, im März 2009 entstand daraus der Verein der Katzenschutzfreunde Ahr-Rhein-Eifel. Seither ist Andrea Brezina mit ihrem Team rund um die Uhr im Einsatz, um verwilderte, verwahrloste, kranke, herrenlose, verletzte, ausgesetzte oder sonst wie hilfebedürftige Katzen zu retten, chippen, kastrieren und impfen zu lassen, zu kurieren, zu pflegen, aufzupäppeln. Auf die Frage, wie sie der Anstrengung täglich Herr wird lächelt Andrea Brezina und sagt: Ich kann kein Tier leiden sehen. Es ist mir ein Bedürfnis, dafür zu sorgen, dass es einfach allen Katzen gut geht. Und wenn man sieht, was man bewirken kann, dann kommt man einfach nicht mehr los. Doch bei aller Liebe musste sie selber lernen, auch mal "Nein!" zu sagen. "Man muss auch auf sich selbst acht geben", sagt sie. "Denn nur wenn es einem selber gut geht, kann man auch anderen helfen." In ihrem Haus wohnen derzeit nur zwei Katzenbabys. Es ist Ende Oktober und die beiden Kleinen würden ohne die warme Unterkunft im Hause der Familie Brezina nicht überleben. Zwei eigene Stubentiger hat Andrea Brezina auch. Die fühlen sich sichtlich wohl, genauso wie die beiden Hunde, die ebenfalls keine reinrassigen sondern gestrandete nun aber wohlbehütete sind.

Ein großes Herz

Andrea Brezinas Herz ist groß - sehr groß! Vor Kurzem rief eine alte Dame bei uns an, völlig hilflos war sie, erzählt Andrea Brezina. Ihre Katze war krank und sehr alt. Doch die Rente der alten Dame reichte einfach nicht, um dem Tier zu helfen, einen leichten Tod zu finden. Wir Menschen haben das Glück, den armen Tieren die Erlösung zukommen zu lassen. Also hat der Verein der Katzenschutzfreunde die Frau finanziell unterstützt. Sie zahlt nun in Raten, Stück für Stück den geliehenen Betrag zurück. Oft rufen auch ratsuchende Menschen bei Andrea Brezina oder bei einer der anderen 14 Pflegestellen an, weil sie mit ihren Katzen Sorgen haben. Auch da hilft Verein der Katzenschutzfreunde gerne weiter. Oft ist viel mehr an Hilfe möglich - mehr, als die meisten Menschen wissen, sagt Andrea Brezina. Wir geben jedem Ratsuchenden Tipps, wie Tierarztkosten finanzierbar werden. Da gibt es beispielsweise die Ratenzahlung. Wichtig ist, dass alle Katzen gechippt werden. Dann können sie zugeordnet werden, für den Fall sie würden weglaufen und später in einem Tierheim aufgenommen werden.

Intensive Gespräche und zeitintensive Fangaktionen

Andrea Brezina schenkt ihre Zeit nicht allein den Tiere, sondern auch den Menschen. Durch intensive Gespräche lernt sie diejenigen kennen, die eine Katze bei sich aufnehmen oder eine abgeben möchten. Wichtig ist mir immer, welche Einstellung die Menschen zu Tieren haben, sagt sie. Wenn wir eine Katze vermitteln, wollen wir sicher gehen, dass es dem Tier bei den Menschen auch wirklich gut geht. Noch zeitintensiver als alles andere sind Fangaktionen. Fangaktionen sind die wichtigste aber auch die schwierigste Katzenschutzarbeit, erklärt Andrea Brezina. Es gibt viele Wildlinge, die überall zur Welt kommen. Wildlinge sind Hauskatzen, die verwildert sind. Das muss gestoppt und dafür müssen alle Katzen kastriert werden. Und das kostet unendlich viel Zeit. Doch bei aller Mühe, die Andrea Brezina und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unentgeltlich aufbringen, die Tierarztkosten für die Kastrationen und die Markierung der Tiere, Futter und Streu und nicht zuletzt das Benzin für die vielen Fahrten - all das muss finanziert werden.

Katzenschutz allen Menschen nahe bringen

Andrea Brezina ist eine Frau der Tat. Sie war ihr Leben lang aktiv - die gelernte Arzthelferin arbeitete in vielen Bereichen: in einer Bank und irgendwann waren es Immobilien, mit denen sie ihren Lebensunterhalt bestritt. Ihre Mutter war Gemeindeschwester und so kam Andrea Brezina schon als Kind mit vielen Menschen in Kontakt. Sehr wichtig sind ihr die Kinder. Selber hat sie fünf Kinder großgezogen und heute engagiert sie sich an Schulen; organisiert Projekte, wo sie Katzenschutz den Jüngsten nahe bringt. Den Katzenschutz an Menschen weiter zu geben, liegt mir sehr am Herzen, sagt sie. Wir sind immer bestrebt, dass unsere Pflegestellen in Eigenregie arbeiten, da sehe ich ebenfalls meine Arbeit im Weitergeben von Wissen. In den Schulen sind es die Fünft- und Sechstklässler, vor denen Andrea Brezina von den Fangaktionen berichtet. Ich habe viele Pläne, sagt sie. Derzeit arbeite ich an einigen Projekten, die ich ins Leben rufen möchte, doch dafür braucht der Verein der Katzenschutzfreunde ebenfalls Geld. Zu ihren Plänen gehört unter anderem Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung zu Themen: Wie behandle ich ein Tier?, Wie gehe ich mit Tierliebe um? und anderen.

Die Hand reichen

Wir reichen immer die Hand für Hilfe, betont Andrea Brezina. Andererseits ist Katzenschutz ohne die Mitarbeit der Bevölkerung gar nicht möglich. Darum sind wir auch für die Menschen da. Unser Katzenschutztelefon ist rund um die Uhr zu erreichen. Hier nehmen wir nicht nur Hilferufe entgegen, sondern geben auch Informationen und Auskünfte verschiedenster Art weiter. Im Gegenzug ist der Verein der Katzenschutzfreunde angewiesen auf Spenden, Beiträge und Mitglieder.

Quelle: Blick aktuell Sinzig vom Mittwoch, 14. November 2012

Artikel über die Arbeit unseres Vereins im Blick Aktuell

Täglich 14 Stunden für die Katz
Viele Tiere bekommen durch die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel ein neues Zuhause

Rhein-Ahr-Eifel. Die Katzen sind in einem schrecklichen Zustand: abgemagert, zerzaust, Ungeziefer im struppigen Fell, trübe und entzündete Augen. 18 der verwahrlosten Tiere leben in der gerade mal 50 Quadratmeter großen Wohnung mit einer drogenabhängigen und behinderten Frau. Sie kann sich nicht mehr um die geschundenen Kreaturen kümmern, die sich da weder kastriert noch sterilisiert stets vermehrt haben.
Ein Fall von vielen, zu denen die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel gerufen werden. Ein anderer Fall: Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses beschweren sich beim Veterinäramt über Gestank im Treppenhaus. Die polizeiliche Untersuchung ergibt: In einer Zwei-Zimmer-Wohnung leben ein Ehepaar, elf Katzen. Auch diese Tiere werden von den Mitgliedern des ausschließlich ehrenamtlich tätigen Vereins versorgt und aufgepäppelt. Und das Wichtigste: sie werden vom Facharzt untersucht und kastriert/sterilisiert.
Das alles ist ein großer zeitlicher und finanzieller Aufwand. Die Katzen werden in Pflegefamilien aufgenommen und später in gute Hände gegeben. Wildchen, also Katzen, die nicht bei Menschen sondern draußen lebten, müssen erst einmal an uns gewöhnt werden, was unter Umständen eine lange und sehr intensive Behandlung mit den Tieren voraussetzt.
Erst wenn sie nicht mehr ängstlich sind, können wir sie guten Gewissens abgeben, erklärt Andrea Brezina, die Vorsitzende der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel.
Das Telefon von Andrea Brezina steht nicht still. Eine Pflegemutter ruft an, gerade wurden in einem Ort im Kreis Ahrweiler vier kleine Wildchen gefunden. Die Pflegemutter wird das heimatlose Quartett erst einmal aufnehmen, es folgt der Arztbesuch. Vorsorglich lassen wir alle Fund- und Wildtiere sofort untersuchen, sie könnten ja ansteckende Krankheiten haben, wenn sie alt genug sind, werden sie auch gleich unfruchtbar gemacht, berichtet Andrea Brezina. Sie selbst hat gerade zwei Wildchen aufgenommen. Fotografieren kann ich sie nicht: Wenn ein Fremder den Raum betritt, verstecken sich die Kleinen sofort in der dunkelsten Ecke unter dem Sofa, lediglich die neue Katzenmutter kann sie füttern. Und inzwischen sogar auf den Arm nehmen. Das System mit den Pflegefamilien hat sich bestens bewährt, ist die Vorsitzende stolz auf das Engagement ihrer 30 Ehrenamtlichen, 14 Pflegestellen sind in der Region verteilt. Der Einzugsbereich reicht von Bonn bis Koblenz. Die Pflegestellen sind private Haushalte, die Katzen werden integriert. Oft leben dort andere Haustiere und Kinder. Die Kosten tragen viele Pflegeeltern selbst. Arztrechnungen und größere Ausgaben werden über den Verein abgerechnet. Wir betreuen alte und junge Tiere, kranke, Babys, Wildlinge.
Viel Geduld, Zeit und Liebe müssen die Mitglieder aufbringen, um kranke Tiere wieder gesund zu machen oder wilde zu domestizieren, weiß Andrea Brezina. Kosten entstehen für die Kommunen durch die Arbeit des Vereins nicht. Was die Vorsitzende ärgert, denn die Tierheime bekommen erhebliche Zuschüsse von Kreis und Kommunen. Aber auch nicht genug, denn der Gesetzgeber behandelt die Tiere nach wie vor als Sache und lässt den Verein zum Beispiel bei den Kastrationen der Katzen im Regen stehen. Das kostet pro Eingriff 60 bis 110 Euro, die wir bezahlen. Entwurmen und Entflohen bei Bedarf kommen hinzu. Und den Tieren wird ein Chip eingesetzt, dass sie immer identifiziert werden können. Wir geben nur gesunde Tiere ab. Ganz oben auf der Liste der Forderungen steht die Forderung, dass alle Tiere sofort unfruchtbar gemacht werden. Das fordert Brezina von allen Besitzern. Selbst Hauskatzen sollten diesem kleinen Eingriff unterzogen werden: Schließlich kann ein Tier auch weglaufen. Das gilt auch für den Chip. Büchst das Tier aus, kommt es dennoch schnell wieder nach Hause. Jeder Tierarzt kann direkt die Daten auslesen. Das Kastrieren sei in vielerlei Hinsicht wichtig. Unkastrierte Katzen haben eine deutlich geringere Lebenserwartung, kastrierte Katzen streunern weniger, sind nicht aggressiv, das Ansteckungsrisiko verringert sich erheblich. Und es gibt keine Babys, die dann irgendwo unter schwierigsten Umständen leben. Gerade im ländlichen Raum vegetierten viele Wildchen in verlassenen Gehöften oder im Wald mehr schlecht als recht. Und brächten natürlich wieder neue Wildchen zur Welt.
Wenn man sich mit Andrea Brezina über den Katzenschutz unterhält, schaut man in leuchtende Augen und hört manchmal auch harsche Kritik. So kann sie die Zuschüsse für die Vereine nicht verstehen, die Tierheime betreiben, wenn gleichzeitig ihr Verein nicht berücksichtig wird. Tausende von Euro investieren die Mitglieder, wobei das ehrenamtliche Engagement in den Pflegestellen oder der Vorsitzenden (Täglich 14 Stunden für die Katz) gar nicht eingerechnet werden. Lediglich 470 Euro spende der Kreis Ahrweiler jährlich. Eigentlich ist es doch Aufgabe der öffentlichen Hand, sich um streunende und kranke, wild geborene und alte Tiere zu kümmern Aber man lädt Arbeit und Kosten auf uns ab. Und wir funktionieren, weil es uns um das Wohl der Tiere geht. Hätten wir nicht so engagierte Mitglieder und immer wieder Spender, die uns helfen, könnten wir das alles gar nicht leisten, blitzt in den Augen der Vorsitzenden auch ein wenig Wut auf. Dass sie und ihre Freunde auch noch viel Aufklärung bei Katzenhaltern betreiben, Fragen verzweifelter Besitzer beantworten und auch sonst immer zur Verfügung stehen, erwähnt die bescheidene Vorsitzende nur am Rande. Der Gesetzgeber müsste endlich die Tiere so behandeln, wie sie es verdienen, fordert sie. Intern wünscht sie noch mehr Mitglieder, die sich als Pflegefamilien zur Verfügung stellen. Und hofft natürlich, dass Hunderte von Katzen, die jedes Jahr aufgenommen werden, auch immer in gute Hände vermittelt werden.
Eine Vielzahl von Aktivitäten, aber auch wichtige Informationen zur Katzenhaltung und zu den Voraussetzungen, ein Tier zu bekommen, finden Interessenten auf der Homepage www.katzenschutzfreunde.de; bei der Vorsitzenden Andrea Brezina unter Tel. (02646) 915928 oder Mail: info@kazenschutzfreunde.de. Die Homepage des Vereins wird ständig aktualisiert, dort sind auch die aktuell zu vermittelnden Tiere vorgestellt.

Jeder kann helfen!

An dieser Stelle möchten sich die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. bei allen bedanken, die die Arbeit der Ehrenamtler mit kleinen und großen Taten unterstützen. Ganz besonders möchten wir aber die Idee aufgreifen, die eine gute Seele hatte und mit der sie uns seit 1 Jahr tatkräftig unterstützt.

Jessica Koch näht für uns mit Katzenminze gefüllte Schmusekissen, die in verschiedenen Tierarztpraxen mit großem Erfolg verkauft werden. Dadurch konnten wir mit über 800 vielen Katzen in Not helfen!
Vielen Dank für die selbstlose Hilfe!

Doch das allein reicht Jessica Koch noch nicht. Sie hatte jetzt die Idee eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen, in der in gemütlicher Runde (beim netten Plausch rund um die Katze) von vielen Händen für die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. genäht werden kann. Denn wenn schon zwei Hände so viel Gutes tun können, wie viel können dann viele fleißige Hände erreichen?

Die Arbeitsgemeinschaft kann sich in Bad Breisig jede Woche donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr (muß nicht jeden Donnerstag sein) treffen, die Stadt Bad Breisig hat netterweise den Ehrenamtlern einen Raum zur Verfügung gestellt.Stoff- und Materialspenden werden natürlich auch gerne angenommen und unterstützen die Katzenschutzarbeit. Weitere gute Ideen sind willkommen und alle, die beim Verkauf helfen möchten.
Wer weiter entfernt wohnt, kann sich trotzdem melden. Man kann auch Fahrgemeinschaften gründen.

Interessierte wenden sich bitte direkt unter der Telefonnummer 0151 - 53 54 89 00 (wochentags ab 17 Uhr) oder per E-mail jessicats@t-online.de .

Was nun?

Plötzlich stand die süße, kleine Katze einfach in dem Eingang der Autobahnraststätte Brohltal West. Selbstbewusst, mit Schwänzchen hoch, schaute sie sich um. Alle, Katze und Personal, dachten sicherlich, was ist denn hier los? Nach der ersten Schrecksekunde reagierten die tierlieben Mitarbeiter der Raststätte sofort und haben sich der kleinen Maus angenommen. Das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Brohltal wurde richtigerweise angerufen. Leider reagierten da die Mitarbeiter in typischer Manier. Da es sich ja um ein herrenloses Tier handel, sei das Ordnungsamt nicht zuständig. (Aussage des Mitarbeiters Herr Z). Dies ist aber so nicht richtig! Der Tierschutzbericht der Bundesregierung von 1997 besagt: Es ist naturgemäß zunächst nicht erkennbar, ob der bisherige Eigentümer das Eigentum an dem Tier aufgegeben hat oder nicht. In der Praxis wird deshalb zunächst davon auszugehen sein, dass es sich um ein Fundtier handelt bis gegenteiliges nachgewiesen ist, welches von dem
Finder oder von der zuständigen Behörde zu verwahren und zu versorgen ist. Es muss vom Ordnungsamt eine Fundmeldung aufgenommen werden, da die Möglichkeit besteht, dass das Tier irgendwo als vermisst gemeldet ist. Ab diesem Moment ist das Amt für eine tiergerechte Unterbringung zuständig, mit der Übernahme aller entstehenden Kosten, auch wenn das Tier vorerst beim Finder untergebracht bleibt.
Besagter Mitarbeiter des Ordnungsamtes Herr Z. gab einfach nur die Nummer der Katzenschutzfreunde weiter. Diese haben selbstverständlich sofort geholfen und das Tier aufgenommen.
Hierzu sollte man aber wissen, dass die Gemeinden die Tierheime für die Aufnahme von Fundkatzen bezahlen. Für wirklich herrenlose Tiere ist KEINER zuständig. Tierschutzvereine, die keinem Tierheim angehören und das sind die meisten, müssen die kompletten Kosten für diese Tiere selbst übernehmen. Somit tragen wiedermal die Katzenschutzfreunde die Kosten.

Wieder Flaschenbabies gefunden

Was wäre wenn....
die Katzenschutzfreunde nicht in ständiger Rufbereitschaft wären? Vielleicht hätte man ja auch Hilfe über andere Menschen/Vereine bekommen können. Leider war es mal wieder nicht so. In Lorsdorf/Bad Neuenahr wurden am Köhlerhof 4 kleine Katzenbabies gefunden, weit und breit keine Mutter. Zwei Babies wurden an zwei verschiedene Privatpersonen weitergereicht (hoffe es geht mit der Pflege und dem Füttern gut). Zwei kleine Wümer wurden zu den Katzenschutzfreunden gebracht. Ein Baby war sehr abgemagert und schwer ausgetrocknet, es wog nur 188 Gramm, das Schwesterchen dagegen wog 380 Gramm. Beide hatten Hunger bis zum Abwinken und sind nun schon auf dem Wege der Besserung. Das verkrustete Auge und die Schniefnase sind auch schon besser geworden. Sie werden so ca 10- 14 Tage alt sein. In ca 6-8 Wochen brauchen sie ein gutes Zuhause. Info über die Pflegestelle in Schalkenbach.

Ausgesetzt, entsorgt und im Stich gelassen

.wie diese vier Katzen. Leider entledigen sich viele Menschen ihrer Tiere, wenn sie zur Last werden. Nicht nur in der Ferienzeit häufen sich die Anrufe aufmerksamer Anwohner, die uns verwahrloste Tiere melden. Abgemagert, ausgetrocknet und krank, leiden diese Tiere, oft reicht die Kraft nur noch für ein klägliches Miauen, aber nicht mehr zur Futtersuche. Kommen dann noch Parasiten oder ein Unfall dazu, haben diese Katzen nur noch eine Überlebenschance, wenn Menschen mit Herz hinschauen und helfen. Dennoch kommt oft jede Hilfe zu spät und wir können das Tier nur noch beim Tierarzt von seinem Leid erlösen. Jedes Mal fragen wir uns, wie es möglich war, dass das Elend einer Katze so lange unentdeckt bleiben konnte.
Mit unserer ständigen Rufbereitschaft des Telefons sind die Katzenschutzfreunde ein häufiger Ansprechpartner. Doch auch wir können nicht immer helfen. Es kostet uns unendlich viel Kraft diesen armen Kreaturen zu helfen, uns fehlen immer häufiger die Zeit, der Platz und das Geld.
Mit jeder Katze, die gefunden wird, wird sofort zum Tierarzt gefahren. Hier bekommt sie die optimalste Behandlung, die möglich ist. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch unendlich viel Zeit (Tierarztfahrten, Wartezeiten beim Tierarzt und notwendige Pflege und Medikamentengaben auf der Pflegestelle).
Die Kosten übernehmen immer die Katzenschutzfreunde. Jedes Tier bekommt eine Chance, egal ob verwildert, alt oder krank.
Der Verein braucht dringend Privatpersonen, die Fahrten zum Tierarzt oder Abholfahrten von gefundenen Katzen übernehmen können oder sich sogar zur Aufnahme von Pflegekatzen bereit erklären.
Überall stehen die Futterboxen von Tierheimen oder Katzenschutzvereinen, die schon länger agieren als wir. Für die Katzenschutzfreunde ist kein Platz mehr für solche Boxen vorhanden. Deshalb bitten wir sie auf diesem Wege um Futter- und Geldspenden, Decken und Handtücher.
Viele Ehrenamtler unterstützen uns an mehreren Wildfutterstellen, auch hier wird Futter oder Geld gebraucht.
Wer dem Verein helfen möchte, meldet sich bitte unter den Katzenschutznummern 02225/7085995, 02641/2081359, 02646/915928 oder 0261/8897343.
Interessierte, die die Tierschutzarbeit der Katzenschutzfreunde gerne kennenlernen möchten, können sich auf www.katzenschutzfreunde.de, ein Bild davon machen.



Wieder todkranke Babies gefunden

Ohrmilben, Flöhe, Würmer, eitriger Katzenschnupfen, eitrige Augenentzündung, verdreckt, stinkend voll gekotet von Kuhmist und abgemagert. So saßen die zwei 4-5 Wochen alten Katzenbabies in Wallers auf der Straße. Fast hätte man sie überfahren. Eine aufmerksame Anwohnerin hat reagiert und die "armen Socken" zu den Katzenschutzfreunden gefahren. Sofort fuhr die Pflegestelle der Katzenschutzfreunde aus Schalkenbach zum Tierarzt. Infusionen, Antibiotika und Serum, Schmerzmittel und Reinigung der Nase, Augen und Ohren mußten die kleinen Babies über sich ergehen lassen. Auch können sie noch nicht alleine essen, ein Teil der Zungenschleimhaut hat sich von der Zunge abgelöst, so haben sie auch noch große Schmerzen beim Fressen. Mit tierärztlicher Hilfe (tägl.) und der Aufopferung der Pflegestelle werden sie hoffentlich wieder gesund. Wenn es auch noch Wochen oder gar Monate dauert, bis sie vermittelt werden können, aber sie haben eine Chance. Die Tierfreunde werden nicht über Leben und Tod bestimmen und solche Katzenbabies erlösen, nur weil es Geld kostet und Arbeit macht. So versuchen sie erst einmal Leben zu retten. Aber müssen solche Geschöpfe, die zur falschen Zeit am falschen Ort geboren wurden, so leiden? Wann fangen unsere Politiker an zu reagieren? Wann kommt die Kastrationspflicht?
"Leute " laßt auch in ländlichen Bereiche eure Katzen kastrieren! Auch kastrierte Katzen fangen Mäuse. Auch muß eine Katze nicht erst einmal Junge bekommen, ehe sie kastriert wird. Die Katzenschutzfreunde brauchen Hilfe, nicht nur Geld, um helfen zu können, sondern auch Menschen, die einsehen, das diese Katzen nur eine Chance haben, wenn es endlich die Kastrationspflicht gibt.

Futterspende

Ein großes Dankeschön an die Firma Storti für die großzügige Spende. Frau Storti hat eine 95 km lange Anfahrt nicht gescheut, um unseren Schützlingen ein wunderschönes Katzenhaus, viel Kittenfutter, etliche Aufzuchtsmilch für unsere Flaschenkinder, Handtücher, Bettchen, neue Decken und zwei neue Kratzbäume und ein Katzenclo zu bringen.

Anstrengende Katzenschutzarbeit

Die Verantwortung und die zu leistenden Arbeiten, wie Füttern, Katzenzimmer reinigen, Toilette sauber machen und mit den Katzen spielen und schmusen, können einen ganz schön müde machen. Dies musste auch unsere jüngste Pflegestelle lernen!
Yannick, 9 Jahre alt, sorgt (natürlich unter Aufsicht) eigenverantwortlich für 4 Katzenbabies auf der Pflegestelle in Koblenz. Lediglich spät abends, wenn Yannick schon im Bett ist, gebe ich den Katzen ihre letzte Portion Fressen für den Tag und schaue noch einmal nach, was in der Zwischenzeit wieder angestellt wurde. Unsere 4 kleinen Wilden haben viel Energie und toben auch durchs Futter und den Wassernapf. Da fallen dann auch öfters Zusatzarbeiten an.
Und so passiert es, dass man schon mal beim Kuscheln einschlafen kann!
Pflegestelle in Koblenz S.K.

Tolles Sommerfest der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Bei größtenteils strahlendem Sonnenschein trafen sich über 60 Mitglieder nebst Familien der Katzenschutzfreunde in Sinzig/Westum in der Schützenhalle zu ihrem ersten Sommerfest. Bei Kaffee und Kuchen unterhielt man sich über die bereits geleistete Arbeit im Katzenschutz und die weiteren geplanten Projekte. Viele aktive Pflegestellen waren angereist, z.T. aus der näheren Umgebung, aber auch aus Kaisersesch, Forst, Nürburg, Koblenz und Kobern-Gondorf. Zwei Pflegestellen hatten sogar ihre Flaschenbabies mitgebracht, da die Kleinen zwischendurch gefüttert werden mussten. Dabei wurden viele aufkommende Fragen zur Pflege der Babies beantwortet.
Am Abend gab es dann zum Ausklang des Festes noch ein Buffet mit Spießbraten und vielen mitgebrachten Salaten und leckeren Nachtischen.
Als Fazit eines tollen Tages wurde deutlich, dass noch mehr Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden muss, um eine klarere Abgrenzung zu den Tierheimen und den anderen Tier- und Katzenschutzorganisationen der Region um Bad Neuenahr-Ahrweiler zu erreichen. Mit über 50 Katzen, davon fast 30 Katzenbabies, auf 14 Pflegestellen; unserem Außengehege für verwilderte Katzenmütter mit ihren Babies und den zahlreichen Fang- und Kastrationsaktionen der letzten Jahre leisten die Katzenschutzfreunde einen riesigen Anteil der anfallenden Arbeit. Unser Telefondienst ist täglich über viele Stunden im Einsatz und hat damit eine wesentlich größere Erreichbarkeit als andere Organisationen. Leider kommt es immer noch häufig zu Verwechslungen mit anderen alteingesessenen Vereinen.
Wir möchten uns bei allen angereisten Mitgliedern für einen tollen Tag bedanken. Besonders für das hilfsbereite und unkomplizierte Miteinander, bei dem jeder mit anfasste und sich die anfallenden Arbeiten wie von selbst erledigten. So blieb für alle genügend Zeit für interessante Gespräche.

Mitgliederversammlung 2012

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. ziehen Bilanz
Viele interessierte Mitglieder von 262 Mitgliedern der Katzenschutzfreunde hatten sich Zeit genommen, um dem Jahresbericht 2011 der 1. Vorsitzenden Andrea Brezina und des Kassieres Axel Lichtenstein anzuhören.
Durch den Rücktritt der Geschäftsführerin Andrea Werf und der Schriftführerin Eva Döhler, konnte der Vorstand der Katzenschutzfreunde den Mitgliedern Michaela Heilmaier als neue Geschäftsführerin und Julia Golchert als Schriftführerin vorstellen.
Themen unter anderem waren die Rettung von 18 schwer verwahrlosten Katzen in Sinzig, Fangaktionen in Bad Breisig und Brohl, Aufnahme von 21 Flaschbabies.
Trotz der großen Fangaktionen peppelten und pflegten die netten "Pflegestellenmamas", die ihre privaten Räume als Pflegestellen zur Verfügung stellen, sage und schreibe 150 Katzenbabies. Mittlerweile verfügt der Verein über 14 Pflegestellen.
Insgesamt konnten 290 Katzen aufgenommen werden und kamen in ein besseres Zuhause. Ein großer Teil dieser aufgenommenen Katzen wurde erst von den Tierärzten der Katzenschutzfreunde behandelt.
Diese "armen Socken" kamen schon krank bei den Tierfreunden an, waren oftmals unkastriert, nicht geimpft und bestückt mit vielen Parasiten. Viele Katzen hatten durch nicht artgerechte Haltung soziale Störungen, die
auch wiederrum die Pflegestellen mit Fachkenntnis und Geduld ausräumten. Alles in allem eine aufopfernde Zeit, die die Katzenschutzfreunde ehrenamtlich leisten, nun schon das vierte Jahr.
Die Gelder, die diese Tierschutzarbeit verschlingt, war im Jahr 2010 ebenso 2011 an tierärztlichen Leistungen eine Summe von rund 30.000 Euro.
Futter und Streukosten sind dagegen nicht erwähnenswert. Ohne die tierliebe Bevölkerung und die Unterstützung der örtlichen Zeitungen könnten die Katzenschutzfreunde den Katzen nicht solch eine Hilfe angedeihen. Ein großes DANKESCHÖN.
Dieses Jahr soll das erste Mal ein Sommerfest stattfinden, so können sich die Mitglieder noch besser kennenlernen.

Momente, die uns trotzdem weiter machen lassen

Der Anruf kam von einem Fabrikmitarbeiter: Auf unserem Gelände laufen ca. 5-7 Katzen herum, die wir mit unseren Mittagessensresten füttern. Sie gehören sehr wahrscheinlich dem Nachbarn, drei dieser Katzen sind in einem ganz schlechten Zustand, eine hat sogar verklebte Augen und Nase und ist offensichtlich krank, aber es kümmert sich keiner um diese Tiere. Können Sie helfen? Es kommt doch jetzt der Winter!
Also fahren wir hin und sehen uns die Tiere an, bringen Futter mit und ein Winterhäuschen, schalten den Veterinär der Kreisverwaltung ein und fangen die 4 schlimmsten Katzen. Keine dieser Katzen ist kastriert und eine so krank, dass sie erst mal gesund gepflegt werden muss. Wir wissen nicht, ob die Katzen zahm und verängstigt oder verwildert sind. Deswegen kommen alle auf eine Pflegestelle, um zu sehen, wie sie sich entwickeln. Parallel arbeiten wir mit dem Veterinär, da offenbar Tiere in schlechter Haltung zum Züchten missbraucht werden.
Das Fazit nach 2 Monaten: Drei, der von uns gefangenen und kastrierten Katzen, werden nicht so zahm, dass sie vermittelt werden könnten. Die ursprünglichen Besitzer wollen sie auf gar keinen Fall mehr auf ihrem Gelände haben! Das Tierheim Remagen erlaubt uns, die Katzen geimpft, an einer von ihnen betreuten Futterstelle dazu zu setzen. Vielen Dank noch mal! Nach langen, zähen Verhandlungen, vielen Rückschlägen und nochmal Wochen später, gelingt es uns dann doch, mit der Genehmigung der Besitzer, die restlichen Katzen fangen, kastrieren und dort wieder aussetzen zu dürfen. Alle Kosten für die tierärztlichen Behandlungen, einschließlich der Kastrationen aller Katzen, sowie die Futterkosten tragen die Katzenschutzfreunde allein.
Der kleine, kranke Kater hat seine eigene Geschichte. Er ist das einzige Tier, das zahm ist und alle Behandlungen, Spritzen und Tabletten geduldig erträgt. Er war sehr abgemagert und als Langhaarmix, hätte er eine regelmäßige Fellpflege gebraucht. Wir haben ihm beim Tierarzt einen richtigen Kamm aus verfilzter Wolle herunter geschnitten. Wochenlang musste er Medikamente bekommen und mit seiner Gesundheit ging es ständig auf und ab. Ein Bluttest zeigte uns aber, dass er sowohl Leukose, als auch FIV negativ ist. Durch eine Anzeige im Internet meldete sich eine ganz liebe Familie, die den Tierschutz großschreibt und unseren kleinen, süßen Schatz bei sich aufnahm, obwohl klar war, dass noch viele Kosten auf sie zukommen werden.
Die Bilder, die wir dann von ihnen geschickt bekamen, geben uns die glücklichen Momente, die uns weiter machen lassen! (Apr. 2012)

Katzenschutz und viele verdeckte Kosten

Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses beschwerten sich beim Kreisveterinäramt über den Gestank im Treppenhaus. Bei der daraufhin erfolgten Kontrolle fand man 11 Katzen, 6 erwachsene Tiere und 5 Jungtiere, alle unkastriert, in einer 2 Zimmer Wohnung vor. Gefüttert wurde im kleinen Bad, in dem auch das Katzenklo stand. Was nun? Die Frau war mit 11 Katzen und einer behinderten erwachsenen Tochter überfordert und stimmte der Herausnahme der Tiere gerne zu.
Erste Hilfe kam durch die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V., die 4 erwachsene Tiere und ein Jungtier aufnahmen und dem Katzenschutzverein Bad Neuenahr- Ahrweiler e.V., der 1 Kater und 1 Katze nahm. Kurze Zeit später nahm das Tierheim Remagen die restlichen 4 Jungtiere auf.
Jetzt sollte man meinen, so etwas sei doch ein Glücksgriff für die Vermittlung, 11 zahme und soziale Katzen lassen sich doch leicht und ohne viel Aufwand vermitteln. Dazu muss man dann aber auch wissen, dass bei einer solchen Anzahl von Tieren, die Katzen zwar Menschen kennen, aber selten zutraulich sind. In diesem Fall gehen wir sogar davon aus, dass die Katzen nie in Ruhe gelassen, z. T. sogar gejagt wurden. Eine einzige Katze ließ sich nach einem Tag anfassen und streicheln, ein Jungtier brauchte 1 Woche. Die anderen 3 Katzen versteckten sich panisch sobald man den Raum betrat. Die 2 Katzen des Katzenschutzvereines zeigten sich genauso scheu und verängstigt.
Die Katzen kamen am 17.01. zum Tierarzt für den Gesundheitscheck und zur Kastration, am 18.01. direkt auf die Pflegestelle, auf der sie auch bleiben sollten. Anfang Februar konnten die beiden zutraulichen Tiere vermittelt werden. Mittlerweile sind die Tiere seit 2 Monaten auf der Pflegestelle und mit viel Geduld und Zeitaufwand lässt sich ein Kater streicheln und kommt sogar auf den Schoss, die Katze sucht vorsichtig Körperkontakt. Versucht man sie zu streicheln, zuckt sie sofort vor der Hand zurück. Der zweite Kater bleibt immer auf Abstand, kommt aber aus der Höhle, wenn man das Zimmer betritt. Die Vermittlung solcher Tiere ist äußert schwierig und Tierfreunde, die diesen Katzen eine Chance geben, sind nicht so leicht zu finden.
So kommen zu den Kosten des Tierarztes und der Kastration seit 2 Monaten jeden Tag die Kosten von Futter und Streu dazu. Die Tiere sind zum Glück wirklich gesund, so dass nicht noch weitere Tierarztkosten entstehen. Leider sind die Katzen bei solchen Herausnahmen oft abgemagert und unterernährt und werden durch den Stress des Umgebungswechsels und der unvermeidlichen Kastration häufig schwer krank und müssen dann fast täglich zum Tierarzt. Die Schutzgebühr, die bei der Vermittlung erhoben wird, deckt nur einen kleinen Teil, der tatsächlichen Kosten ab, der größte Teil muss über Spenden finanziert werden, öffentliche Gelder fließen kaum.

*Oscar: Zum Sterben ausgesetzt!*

Es ist leider ein alltägliches Bild. Das Schicksal, welches die nicht mehr gewollten Haustiere so oft trifft, traf auch Oscar. Ausgesetzt.
Jedes Mal aufs Neue fragt man sich: Was sind dies nur für Menschen die sich so schnell und feige ihrer Haustiere entledigen und sie ihrem ungewissen Schicksal überlassen?
Lediglich durch seinen starken Überlebenswillen, ein aufmerksames Ehepaar, das die Katzenschutzfreunde informierte und deren schnelle Hilfe verdankt Kater Oscar sein Leben. Als Oscar auf die Pflegestelle der Katzenschutzfreunde kam, befand er sich in einem katastrophalen Zustand. Er war komplett unterkühlt, unterernährt und hatte nicht einmal die Hälfte des Normalgewichts! Flöhe und Würmer plagten ihn zusätzlich. Eine kahle, felllose Stelle am Schwanzansatz machte die Pflegestelle direkt aus.
Als wenn das noch nicht genug wäre, stellte die Pflegestelle schnell einen unsicheren Gang und eine Fehlstellung im Beckenbereich fest. Ebenfalls war sein Enddarm stark entzündlich und schmerzhaft die Pflegestelle vermutete bereits das Schlimmste.
Er konnte den Kot nicht halten und es hatte sich eine sogenannte Kottasche gebildet. Das ist eine sehr unangenehme Sache, dem armen Tier musste man diese Kottasche ausdrücken. Der Kot bröckelte einfach so heraus, aber entleerte sich nicht vollständig. Durch die schlechte Ernährung und wenig Flüssigkeit hatte er auch Verstopfung.
Durch eine Röntgenaufnahme bei der Tierärztin bestätigte sich ein älterer Bruch im rechten Hüftgelenk. Vermutlich war Oscar in einen Verkehrsunfall verwickelt oder wurde gequält. Durch eine Nervenquetschung könnte der Enddarm in Mitleidenschaft gezogen worden sein.
Bevor der Bruch operiert werden kann, muss Oscar in erster Linie zu Kräften kommen. In seinem momentanen Zustand ist die OP zu risikoreich für den ca. 1 Jahr jungen Kater.
Zur Zeit bekommt Oskar Schmerzmittel und homöopatische Mittel, die wunderbar angeschlagen haben. Die Entzündungen am After sind sehr zurückgegangen und die Kottasche hat sich deutlich verkleinert.
Es geht Oscar von Tag zu Tag besser, vermutlich wird er jedoch noch einige Wochen auf der Pflegestelle der Katzenschutzfreunde Rhein - Ahr - Eifel e.V. verbleiben, dort liebevoll aufgepäppelt und gesund gepflegt werden, bis er vermittelt werden kann.
Egal was Oscar passiert ist, sein Vertrauen in Menschen hat er nicht verloren. Er hat einen fabelhaften und tollen Charakter. Er ist wahnsinnig verschmust und lieb. Kurz gesagt ein Traumtier. Somit bleibt es den Katzenschutzfreunden ein Rätsel wieso man sich eines solch lieben Tieres entledigen wollte. Tiere auszusetzen und sich seiner Halterpflichten zu entziehen ist laut Tierschutzgesetz verboten und wird mit einer Geldbuße bestraft.
Sollten Sie, aus welchen Gründen auch immer ihr Tier nicht länger halten können, bitte scheuen Sie sich nicht. Melden Sie sich bei den Katzenschutzfreunden oder bei einem örtlichen Tierschutzverein.
Wir mußten Oskar leider erlösen lassen. Wir sind alle sehr traurig.

Hungernde und leidende Katzen in unserem Sozialstaat ?

Dieses arme Tier haben die Katzenschutzfreunde R-A-E mit 14 anderen Katzen aus einem nicht zumutbarem Zuhause befreit. Drei weitere Katzen sind noch in der Wohnung, wir hoffen, dass das Veterinäramt vom Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler seiner Arbeit nachkommt. Die Katzen waren leider alle stark untergewichtig, ausgetrocknet, verwurmt und verfloht. Manche sind herzkrank und durch den starken Flohbefall blutarm. Nun brauchen sie liebevolle Menschen, die sie aufpäppeln. Regelmäßiges Futter und Wasser gab es im alten Zuhause nicht. Die Katzen mußten im Dreck und Sperrmüll leben. Ein einziges Katzenclo stand für die armen Kreaturen, die eigentlich Sauberkeit lieben, zur Verfügung. Trotzdem sind die Katzen auf der Pflegestelle sauber und gehen auf den Katzenclo, der natürlich regelmäßig mehrmals am Tag gereinigt wird. Der Kratzbaum wird auch fleißig benutzt. David und seine Freunde (oder Geschwister) sind nur lieb und dankbar. Leider konnten sie noch nicht geimpft und kastriert werden. Sie brauchen noch einige Zeit bis sie die Behandlungen vertragen. Allerdings waren sie schon zur Untersuchung beim Tierarzt und wurden gegen Flöhe und Würmer behandelt. Die Kosten für Kastrationen, Impfungen ect. werden mal wieder explodieren, deshalb bitten die Katzenschutzfreunde um Spenden.
Wer hat ein Herz und adoptiert diesen lieben Schatz und/oder einen der anderen schmusigen Vierbeiner. Zwei Katzenbabies gibt es von 10 Wochen, 2 Kätzchen ca 6-7 Monate und die anderen Kätzchen sind zwischen 9 Monate bis zu 2 Jahren.
Wir bitten um Hilfe! Momentan haben wir 50 Katzen auf unseren Pflegestellen.
Nachtrag : Das Veterinäramt hat die drei letzten Katzen nicht befreit, dass haben wir mal wieder getan. Wegen Flohbefall mußte das ganze Mehrfamilienhaus entfloht werden. Die Flöhe waren in den anderen Wohnungen auch eingezogen, auch bei den Leuten, die keine Tiere hatten. Man hätte die Population und das Katzensterben mildern können.

(weitere Infos siehe Anhang)

Hilfe! Wir platzen aus allen Nähten!!

Hilfe! Die Pflegestellen der Katzenschutzfreunde platzen aus allen
Nähten!!!

Auf unseren Pflegestellen sitzen momentan 35 Katzen.
Wenn unsere Ehrenamtler nicht so engagiert wären, gäbe es noch mehr
Katzenelend. Wir sind auf tierliebe Menschen angewiesen, die Katzen gesund
pflegen und vermitteln, ohne diese Hilfe wären die Tiere oftmals nicht
überlebensfähig.

Unser Verein, der erst seit 2009 existiert, hat im letzten Jahr mehr als
380 Katzen aufgenommen und vermittelt. Mittlerweile wurden 330
Straßenkatzen über die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.
eingefangen und zum Kastrieren gebracht.
Diese Gelder kommen von Spenden tierlieber Menschen, von Schutzgebühren
der vermittelten Katzen oder den
Mitgliedsbeiträgen von über 200 Mitgliedern zu stande. Nur 100 Euro
bekommt der Verein im Jahr von der
Gemeinde Niederzissen und 300 Euro gab es dieses Jahr vom Kreis
Ahrweiler. Einfach zu wenig um vernünftige Tierschutzarbeit zu leisten.
Um effektiver arbeiten zu können, brauchen wir mehr Möglichkeiten Katzen
aufzunehmen und ebenso finanzielle Unterstützung.
Eine Einrichtung wie ein Tierheim haben wir leider nicht, so können wir
nicht allen Menschen die bei uns Hilfe anfordern gerecht werden.
Oftmals muß man sich noch von angeblichen Tierschützern böswillige
Unterstellungen anhören,
wir würden nicht helfen. Diese Leute haben keine Ahnung wie unserer
Alltag aussieht. Auch können wir die Gelder nicht einfach so aus dem
¨rmel schütteln, wir müssen unsere Rechnungen bezahlen und diese Summen
sind nicht gerade wenig.
Wir sind als Katzenschutzverein nicht verpflichtet alle Katzen
aufzunehmen oder alle kranken und unkastrierten Katzen behandeln
zu lassen. Wir können nur wirklich helfen, wenn wir Platz, Geld und genug
Helfer zur Verfügung haben.
Einen Weg zum "Ziel" schlagen wir den Hilfesuchenden immer vor.
Hauptsächlich kommen unkastrierte, verflohte, verwurmte und kranke
Katzen zu uns, die Bevölkerung spart an allen Ecken und Kanten. Der
"LUXUS" Tier ist leider nicht mehr für Jeden bezahlbar. 30.000 Euro
haben wir letztes Jahr an unsere Tierärzte bezahlt.
Trotzdem sind die Bürgermeister der Gemeinden nicht bereit für die
Kastrations- und Registrierungspflicht zu stimmen.
In diesen Städten wird Kastrationspflicht als wichtige
Tierschutzarbeit angesehen: Paderborn, Bremen, Kall (NRW), Bad Harzburg
(Niedersachsen), Siegen und Iserlohn
Wann sieht der Kreis Ahrweiler endlich die Notwendigkeit der
KASTRATIONS- und REGISTRIERUNGSPFLICHT ein?
Die Tierheime und sämtliche Tierschutzvereine würden dadurch enorm
entlastet werden. Wer hilft uns endlich " N¨GEL MIT KÖPFEN " zu machen?

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200. Mitglied geworben

Da auch ein Katzenschutzverein oftmals rechtlichen Beistand benötigt, hat die
1. Vorsitzende Andrea Brezina eine Anzeige in die Zeitung gesetzt, dass der Verein auf der Suche nach einem Rechtsanwalt ist. Die KSF hatten Glück und der Anwalt Hans-Jürgen Dietrich nebst Lebenspartnerin Pia Trossen stellten sich kurze Zeit später bei den Katzenschutzfreunden vor. Durch die gemeinsame Intressengemeinschaft "Katzenschutz" kam man sich schnell näher und so entschieden Beide, die Arbeit der KSF nicht nur mit Rat und Tat zu unterstützen, sondern auch mit einer Mitgliedschaft. So wurde Pia Trossen das 199. Mitglied und Hans-Jürgen Dietrich das 200. Mitglied der Katzenschutzfreunde.
Die ehrenamtlich Truppe der KSF heißt beide Tierschützer herzlich willkommen und freut sich über die großzügige Hilfe.

1. Jahreshauptversammlung der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Einunddreissig Mitglieder von 198 Mitgliedern der Katzenschutzfreunde hatten sich Zeit genommen, um den Jahresbericht 2010 der 1. Vorsitzenden Andrea Brezina zu lauschen.
Für den Vorstand eine Anerkennung, denn die ehrenamtliche Arbeit derer wird ja sehr selten belohnt.
Themen unter anderem waren die große Spendenaktion für den Schäfer Hubert Deckenbrock, Kastrationen von 300 Katzen, für die sich keiner verantwortlich zeigte,
Anschaffung von einigen Lebendfallen und Überläufern (Wert ca 1000,- Euro), die überhaupt erst das Einfangen der verwilderten Hauskatzen möglich machte.
Trotz der großen Fangaktionen peppelten und pflegten die netten Damen, die ihre privaten Räume als Pflegestellen zur Verfügung stellen, sage und schreibe 250 Katzenbabies.
Insgesamt konnten 386 Katzen aufgenommen werden und kamen in ein besseres Zuhause. Ein großer Teil dieser aufgenommenen Katzen wurde erst von den Tierärzten der Katzenschutzfreunde behandelt.
Diese "armen Socken" kamen schon krank bei den Tierfreunden an, waren oftmals unkastriert, nicht geimpft und bestückt mit vielen Parasiten. Viele Katzen hatten durch nicht artgerechte Haltung soziale Störungen, die
auch wiederrum die Pflegestellen mit Fachkenntnis und Geduld ausräumten. Alles in allem eine aufopfernde Zeit, die die Katzenschutzfreunde ehrenamtlich leisten, nun schon das dritte Jahr.
Leider ist von Seiten der Komunen (bis auf 400 Euro) keine Hilfe zu bekommen. Die Gelder, die diese Tierschutzarbeit verschlingt, war im Jahr 2010 an tierärztlichen Leistungen eine Summe von rund 30.000 Euro.
Futter und Streukosten sind dagegen nicht erwähnenswert. Ohne die tierliebe Bevölkerung und die Unterstützung der örtlichen Zeitungen könnten die Katzenschutzfreunde den Katzen nicht solch eine Hilfe angedeihen. Ein großes DANKESCHÖN.
Es würden viele Tiere nicht behandelt werden können und man müsste sie einschläfern lassen, wenn das Geld nicht da wäre. Die Vorsitzende Andrea Brezina hat einen Leitspruch,
"Jede Katze, die zu uns kommt und Hilfe braucht, bekommt die gleiche Behandlung als wäre es meine Eigene."

Die Mitglieder hatten den neuen Vorstand mit Hilfe des Wahlleiters Rudi Brezina ruck zuck gewählt. So wurden als 1. Vorsitzende Andrea Brezina, 2. Vorsitzende Petra Jesse-Csermak,
Geschäftsführerin Andrea Werf, Schriftführerin Eva Döhler, Kassierer Axel Lichtenstein, 1. Beisitzerin Kirsten Brenner, 2. Beisitzerin Charlott Lichtenstein und die Kassenprüfer Andrea Pföhler und Claudia Reh, stellvertr. Marion Genn gewählt.
Da sich die Gemeinschaft einig war, konnte auf eine geheime Wahl verzichtet werden und nach anschließendem Beglückwünschen des neuen Vorstandes und
der gelungenen Wahl konnte man zu dem geselligen Interessenaustausch übergehen. Es wurden Pläne für die weitere Tierschutzarbeit geschmiedet und
am Ende des schönen und informativen Abend war man sich einig, richtig gehandelt zuhaben, als man sich für eine Mitgliedschaft der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. entschieden hatte.

Bild von links Eva Döhler, Andrea Brezina, Petra Jesse Csermak, Kirsten Brenner, Andrea Werf, Charlott Lichtenstein und Axel Lichtenstein

Weihnachtsbrunch für die ehrenamtlichen Helfer

Am 19.12.2010 war es soweit. Ein Katzenfreund spendierte den Ehrenamtlichen der Katzenschutzfreunde einen wunderschönen Weihnachtsbrunch. Es wurde in netter Runde von 10 bis 15 Uhr nach Herzenslust gegessen und Erfahrungen ausgetauscht.

30 Katzenfreunde zum großen Teil die Pflegestellen und andere freiwilligen Helfer waren eingeladen. Es wurde nicht nur über Katzen geredet, sondern auch die Gemeinschaft durch das Zusammensein bestärkt. Um die Mittagszeit kam der Weihnachtsmann und lobte die Tierfreunde. Ein großes Dankeschön wurde an alle die sich engagieren, Menschen, die sich mit anderen zusammentun, um neue Ideen zu verwirklichen, ausgesprochen.
(Wie auch schon unser Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache, die Wichtigkeit für ehrenamtliche Helfer, genannt hat).



Wo bleibt die Gerechtigkeit?

Nicht nur bei Menschenkindern ist es an der Tagesordnung das die Hilflosen leiden. Auch bei Katzen kommt es sehr oft vor, dass beispielsweise bei Trennung einer Partnerschaft die Katze auf der Strecke bleibt. Die Katzen werden von dem Einem zu dem Anderen geschoben und sind plötzlich nur lästig, man will sie so schnell wie möglich los werden - egal wie. Das Aussetzten von Katzen ist strafbar! Verschenkte Katzen im Internet sind ein gefundenes Fressen für Menschen, die daraus ihren Profit ziehen. Unkastrierte Tiere werden zum Vermehren und anschließendem Verkauf benutzt, natürlich ohne dass diese Tiere jemals einen Tierarzt gesehen haben. Oftmals werden die Katzen in dunklen Kellern gehalten und mit Hormonen behandelt, die man sogar im Internet beziehen kann. Dadurch wird die Fruchtbarkeit der Katzen um ein vielfaches erhöht und man hat viel am Nachwuchs verdient. Was denken Sie, wie viel davon beim Finanzamt als Einkommen gemeldet ist? - Das Geschäft von "SCHWARZZÜCHTERN" floriert!
Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. können ein Lied davon singen, wie oft Anrufe von besorgten Anwohnern eingehen, denen aufgefallen ist, dass es ständig Nachwuchs von Rassekatzen in deren Nachbarschaft gibt.
Die Mütter der Rassetiere werden dann ausgelaugt irgendwo
entsorgt, Passanten greifen die halbverhungerten oder kranken Katzen auf und die Katzenschutzvereine und Tierheime müssen sich um solche armen Kreaturen kümmern. Wer zahlt die Zeche und wer hat an solch inadäquaten "Züchtungen" verdient?

Katermann Hamlet war auch so eine arme Kreatur, halb verhungert fand man ihn im Garten bei einem Anwohner, der uns dann informierte.
Mittlerweile ist er gesund und kastriert, somit kann er vermittelt werden.
Bitte helfen sie uns, dass die Katzen ein schönes verantwortungsvolles
Zuhause bekommen. Mittlerweile ist Hamlet vermittelt.



75 jährige Frau füttert jeden Tag 15 bis 20 Katzen

Wer hilft hier wieder? Kein Tierheim fühlt sich in der Lage solchen Menschen, die Mitleid mit den Katzen haben, zuhelfen. Es heißt wie überall, "kein Platz, kein Geld, keine Leute, keine Zeit !" Eine alte Frau im Kreis Koblenz füttert seit Jahren die armen Kreaturen von ihrer kleinen Rente durch und es werden immer mehr Katzen. Logisch, aus zwei Katzen werden in 10 Jahren 80 Millionen Katzen. ERSCHRECKEND!! Wir haben angefangen einige Katzen, die in einem sehr schlechten Zustand sind, zuholen, dem Tierarzt vorzuführen und auf einer liebevollen Pflegestelle aufzupäppeln. Die Pflegestellen arbeiten seit Monaten viele Stunden täglich, oftmals wird das eigene Leben von diesen tierlieben Menschen vernachlässigt.
Natürlich alles ohne Bezahlung. 12 Stunden und mehr für den Katzenschutz täglich? Keine Hilfe von Seiten der Einrichtungen die eigentlich dafür zuständig wären. Diese Katzen sind alle sehr zahm, aber leider nicht entwurmt, geimpft und auch unkastriert. Bis diese Tiere vermittelbar sind, bedarf es langer Wege, das Geld muß auch irgendwie erbracht werden.
Haben wir nicht in vielen kleinen Ortschaften ähnliche Verhältnisse wie in südlichen Ländern? Wenn unsere Winter wärmer wären, würden im Frühjahr wesentlich mehr Katzen übrigbleiben. Muß das sein? Wir fordern kontrollierte Kastrationspflicht.

Katzensegen oder Plage ?

In vielen deutschen Haushalten leben Katzen, aber viele von den Tieren haben keine Aussicht auf ein artgerechtes Leben. Deshalb wollen die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. informieren und helfen. Manche Menschen vernachlässigen die Katzen nach der ersten Euphorie sträflich, setzen die Tiere aus oder versorgen sie einfach nicht mehr. Das fängt damit an, das man aus Wohnungen auszieht und einfach hilflose Katzen ohne Futter und Wasser in geschlossenen Räumen zurücklässt. Katzendamen werden trächtig einfach sich selbst überlassen, das zur Folge hat, das die Babies irgendwo
in einem ungeschüzten Bereich wie Scheune oder Garage zur Welt kommen. Die Versorgung der Muttertiere, durch zu wenig oder nur einseitiges Futter ist nicht gewährleistet. Alle Katzenbabies überleben meistens nicht, verhungern qualvoll oder werden von Mardern oder ¨hnlichem gefressen. Da diese ausgesetzten Muttertiere auch oft ungeimpft sind, erkranken die Kleinen oft an Schnupfen oder Katzenseuche und sterben. Dieses Sterben kann der Mensch verhindern, wenn er die Katzen regelmäßig entwurmt, impft und kastrieren lässt. Wer die Tierarztkosten scheut, sollte sich vorher genau überlegen ob und wie viele Katzen er sich anschafft.
Auf der Homepage der Katzenschutzfreunde ist eine Kostenaufstellung zu sehen, um welche Beträge es sich handelt. Es ist ein Trugschluss, dass sich Katzen in freier Wildbahn alleine ernähren können. Die Katzen haben sich im Laufe der Jahrtausende verändert, bestimmte Körperfunktionen und auch ihr Verhalten. Außerdem gibt es nicht mehr so viele Bauernhöfe, wo Mäuse leben, so sind die Katzen zur Fütterung auf den Menschen angewiesen. Die wenigen Scheunen und Gehöfte, die es noch im ländlichen Bereich gibt, beherbergen sehr viele Katzen, wenn dann noch die Besitzer ein Herz haben und die Katzen füttern, nimmt es sehr schnell Überhand mit den Tieren. So kommen aus allen Ecken plötzchen Katzen, man meint, es hätte sich herumgesprochen, dass es an diesen Plätzen etwas Eßbares gibt. Hier handelt es sich meisten auch um unkastrierte Katzen, so können innerhalb von kurzer Zeit statt 2 Katzen mal ganz schnell 60 Katzen werden. Wie in einem Fall der Katzenschutzfreunde, im Kreis Altenahr, wo mittlerweile 67 Katzen versorgt werden mußten, davon wurden über 30 Katzen eingefangen und kastriert und 37 Katzenbabies wurden durch den Verein tierärztlich betreut und vermittelt. Die Kosten werden vom Verein gedeckt, da weder Ordnungsamt, noch irgendeine andere Institution sich im Stande fühlte, hier zu helfen. Leider gibt es viele solcher hilfesuchender Menschen, deren Scheunen voller Katzen sind,die sich allein gelassen fühlen. Daher fordern wir die Kastrationspflicht. Es ist nicht richtig, dass diese Mißstände auf dem Rücken der Menschen, die Mitleid für die Katzen haben, ausgetragen wird. Unser Ehrenamt, um das Katzenelend zu mindern, ist irgendwann erschöpft und was kommt dann? Jeder Schwarzarbeiter bekommt eine Strafe, wenn er auffällt. Wie viele Menschen gibt es, die nur des Geldes wegen, Katzen vermehren und im Internet billig verschachern. Man meint, da schaut kein Finanzamt hin oder der Kreisveterinär. Dann heißt es, die Katzen sind gut genährt und man darf pro Quatratmeter sonsoviele Katzen halten, zu welchem Zweck fragt Keiner. Wo leben wir? Das in einer 50 qm Wohnung 16 Katzen leben, davon alle unkastriert sind und sich fleißig weiter vermehren, interessiert auch Niemanden. Auch hier haben die Katzenschutzfreunde einen Riegel vorgeschoben und kastrieren lassen. Dreizehn Katzen wurden durch den Verein aufgenommen und vermittelt. Oftmals wurden den Hilfesuchenden bei der Kreisverwaltung gesagt, man könne sich nicht um alle Katzen kümmern. Warum wird nicht von der Seite der Gemeinden auf die Tierschützer zu gegangen, um ein Konzept zu entwickeln, das solche Mißstände gemindert werden? Oder findet wieder eine Abstimmung hinter geschlossenen Türen statt, das die Gemeinden gegen die Kastrationspflicht sind? Vielleicht sollten die Menschen, die so etwas bestimmen,
ersteinmal unsere Tierschutzarbeit auführen. Wir handeln aus Überzeugung und Mitleid, denn Katzen haben keine Lobby.














Tierquäler?

Warum muß so eine kleine arme Katze so leiden? Da gibt es den Katzenwelttag und so manche nette Sachen, aber Gesetze, das Menschen ihre Katzen in so einem erbarmungswürdigen Zustand halten, nicht. Die Anwohner und Nachbarn schauen weg, weil sie Angst davor haben, dass ihre eigenen Tiere vergiftet werden. Das Ordungsamt und der Kreisveterinär, ebenso das Tierheim Remagen ist verständigt, mal schauen was passiert. Die Katzenschutzfreunde müssen mal wieder herhalten, die haben ja Mitleid und nichts bessere zu tun. Heute Abend haben wir wieder so eine kleine Katze bekommen, vielleicht gerademal 8 Wochen alt, wenn überhaupt. Aus den Augen und der Nase läuft der Eiter heraus, die Hornhaut ist nur noch ein einziger Matsch. Die Katze ist blind und bekommt kaum Luft, weil ein Katzenbesitzer nicht in seine Katzen Geld investiert. Eine Impfung gegen Katzenschnupfen hätte das Leid verhindert, vielleicht hätte man ja auch die Mutterkatzen kastrieren lassen können. Was geht in so einem Menschen vor, der so egoistisch ist und die Tiere leiden läßt.
Nachsatz : Die kleine Katze musste eingeschläfert werden und leider laufen noch etliche von den armen Tieren nicht nur da herum. Katzenschnupfen ist ansteckend, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird, sterben die Babies alle auf grausame Art.
Gemeinsamkeit macht stark, aber wo ist sie in diesem Fall, warum schauen viele Menschen weg?

Wenn Kinder Kinder kriegen

Zu jung und zu unerfahren, eine streßte Mutter (Abgabetier) hat bei uns ihre Babies viel zu früh bekommen. Sechs kleine Kerle (60 Gramm) lagen halb tot bei uns im Pflegeraum, kleine Frühchen, kalt und leider zwei schon tot. Die Wiederbelebung für die Vier durch Rubbeln hat fürs Erste geholfen. Nun versuchen wir mittels Rotlich und tröpfchenweise Katzenmuttermilchersatz die Kleinen am Leben zuerhalten. Die Prognose der Tierärztin ist nicht so gut, das die Kleinen überleben.
Eine schwangere Mutter stillt die letzten Zwei, die anderen Babies sind leider gestorben, man muß sie alle 2 Stunden anlegen und festhalten, da sie zu schwach sind und die Zitze immer wieder verlieren. Aus Sicherheitsgründen wird Babersatzmilch noch nachgefüttert. Ein Kirschkernkissen wärmt die zwei Kleinen, da sie ihre Körpertemperatur nicht halten können.
Wir haben es versucht, heute am 20.7.2010 nach viel Mühe, Liebe und Arbeit sind nun auch die letzten Kätzchen gestorben. Bitte lasst eure Katzen RECHTZEITIG kastrieren, damit sich soetwas nicht wiederholt.

Halsband eingewachsen

Leider sind immer wieder Katzenbesitzer sich nicht im Klaren, was Halsbänder für fatale Folgen für Katzen haben können.
Die Halsbänder verrutschen, scheuern unter der Achsel der Katze und wachsen schließlich ein.
Die Katze hat große Schmerzen, frißt nicht mehrund kann kaum noch laufen. Wenn kein Mensch sich um sie kümmert, verendet die Katze elendig.
Bei dieser süßen lieben Katze, die ca ein halbes Jahr alt ist, muß eine Hauttransplation gemacht werden,da an dieser Stelle zu wenig Haut übrig ist, um es zu nähen,
es würde durch die Bewegungen immer wieder aufreißen. Diese Katze ist ein Fundtier, das noch zu allem Überfluss eine Gebärmuttervereiterung hat und trotz des
schlechten Ernährungszustand eine Chance hat wieder gesund zu werden. Wir werden keine Kosten scheuen, sie wird von einer Tierärztin operiert und stationär
von dieser, einige Zeit versorgt. Nun hoffen wir für diesen armen Wurm, wenn er gesund ist eine neue, verantwortungsbewußte Familie zu finden. Coco musste am Dienstag Abend leider eingeschläfert werden, weil Sie Leukose positiv war. Eine ansteckende Virusinfektion für Katzen die immer tödlich endet. Die ehemaligen Besitzer dieser Katze haben vergessen, dass man auch immer Pflichten gegenüber seinem Haustier hat, dazu gehört auch regelmässiges Impfen. Besonders die Grundimunisierung für junge Katzen ist lebens notwenig. Wenn das Tier gechipt oder tätoviert gewesen wäre, hätte es kein Halsband gebraucht. Eine kostenlose Registrierung bei Tasso ist ebenso wichtig wie kastrieren.

Traumkater Jack jetzt mit Fell !

Als Jack uns übergeben wurde, war er ein unkastrierter, völlig verwahrloster Kater.
Er musste bis auf Schwanz und Kopf geschoren werden. Darunter litt er sehr. Natürlich wurde er auch von uns kastriert. Wir konnten Jack super vermitteln, er lebt jetzt in einer Familie mit einem tollen Maine Coon Kater. Die beiden mögen sich sehr. Jack lebt in einem abgesicherten Garten, indem er sich frei bewegen kann. Er wird sicher nicht nochmal weglaufen und dann so aussehen müssen ! Wir möchten uns ganz herzlich für die liebevolle Aufnahme von Jack bedanken. Und für alle die sehen wollen, was aus Jack geworden ist, haben wir das neuste Foto von ihm eigesetzt. Ist er nicht schön geworden ?

Zeitungsartikel in der Olbrück

100. Mitglied bei den Katzenschutzfreunden Rhein-Ahr-Eifel e. V.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e. V., vertreten durch den Geschäftsführer, Herrn Rudolf Brezina, freuten sich sehr, als 100. Mitglied die Unternehmensleiterin der Firma G. Hilger GmbH in Oberzissen, Heike Hilger, begrüßen zu dürfen.

Frau Hilger überreichte den Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e. V. eine Spende in Höhe von 250,00 Euro. Auch das Autohaus Konrad GmbH & Co. KG aus Remagen bedachte den Verein mit einer Spende in Höhe von 200,00 Euro.

Rudolf Brezina erklärte, dass sich die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e. V., ein noch sehr junger Verein, der sich erst im März 2009 gegründet hat, sehr über diese beiden großen Spenden freuen, welche die ehrenamtliche Katzenschutzarbeit weiter unterstützen. Doch nicht nur diese Spendeneingänge, sondern auch noch so kleine Spenden sind dringend nötig und kommen uneingeschränkt der Katzenschutzarbeit des Vereins zugute. Der Geschäftsführer hob hervor, dass der Verein auf Spenden angewiesen ist, um erfolgreich weiter arbeiten zu können.

Zu den Aufgaben der Katzenschutzfreunden Rhein-Ahr-Eifel e. V. zählen u. a. Aufnahme und Vermittlung von Katzen, Fangen und Kastrieren von verwilderten Katzen, Ausbau der bestehenden Pflegestellen (bis jetzt 8 Pflegestellen), Informationen über artgerechte Haltung, Hilfestellung durch Vereinsmitglieder bei Aufnahme von Problemkatzen, Unterstützung bei Hilfeersuchen (z. B. bei vermissten Tieren), Jugendarbeit etc.

Gerade in dieser Vegetationsperiode sind sie vermehrt mit dem Einfangen der verwilderten Katzen angehalten, dass im Frühjahr nicht wieder eine Flut von Katzenbabys auf sie zu kommt.

Die Kosten der Kastrationen der verwilderten Katzen, die Niemandem gehören, fressen das Geld schnell auf. Bitte helfen auch SIE.

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V., Spendenkonto Volksbank Rhein Ahr Eifel, Kto Nr. 416 125 800, BLZ 577 615 91,
1. Vorsitzende Andrea Brezina, Tel. 02646/915928,
www.katzenschutzfreunde.de
katzenschutzfreunde@gmx.de



Gründungsversammlung der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel

Aus unserem Aktivkreis, der von ehrenamtlichen Helfern mit viel Fleiß und Energie betrieben wurde, ist jetzt ein Verein geworden. (siehe Artikel im Bad Breisiger Fenster)

(weitere Infos siehe Anhang)

Spendenkonto

Konto: 416125800
Blz: 57761591
BIC: GENODED1BNA
IBAN: DE61577615910416125800
Volksbank RheinAhrEifel eG

(Zuwendungen sind steuerabzugs-
fähig. Bis zu 200 Euro gilt Ihr Kontoauszug als Spendenquittung)

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