Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Telefon: (02646) 915928

info@katzenschutzfreunde.de

Krankheiten

Pilzerkrankung

Behandlung bei Hautpilz:

leichter Befall: (nur ein Tier in der Gruppe hat Pilz)

Coriolus Kapseln 1/2 morgens und abends unters Futter mischen 3 monate lang (nur Extrakt ist effektiver)
Aloe First Spray einmal täglich ins Fell einmassieren
Pilzstellen mit koll. Silber abtupfen mehrmals täglich

akuter Befall (alle Tiere in der Gruppe haben Pilz):

- sofort Pilzimpfung (Microderm bei Pilz Microsporum Canis) oder Insol (wirkt gegen alle Pilzarten), bitte nicht die Virbac-Impfung verwenden!
- Coriolus Kapseln, 1/2 morgens und abends unters Futter mischen
- die Pilzstellen mit Silber abtupfen mehrmals täglich und Aloe First Spray ins Fell einmassieren

Hier die Links zu den Produkten:

http://www.amazon.de/Aloe-First-Spray-Original-473/dp/B00CS5MN4G

http://www.pilzshop.de/coriolus+extrakt-8


Entflohung

natürliche Behandlung von Zecken, Flöhen und Co.

„Freigänger“, die Haus, Garten und Umgebung durchstreifen dürfen, führen ein erfülltes Katzenleben. Dabei sind sie allerdings auch einigen Risiken und Gefahren ausgesetzt, wie dem Befall durch Parasiten wie Zecken, Flöhe oder Milben.
Ob Katzen an der von Zecken übertragenen Borreliose erkranken können, ist noch umstritten, und auch bei FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist das Erkrankungsrisiko der Katzen offenbar gering. Dafür drohen Entzündungen der Bissstelle oder eine Infektion mit anderen bakteriellen Erregern wie beispielsweise Ehrlichien oder Anaplasmen, Rickettsien, Babesien, Coxiellen. Allesamt sind sie auf Menschen oder Hunde übertragbar und können unangenehme bis gefährliche Krankheiten auslösen.
Kokosöl ist ein bewährtes natürliches Mittel, um Fell- und Hautparasiten aller Art schon im Vorfeld zu verhindern – ganz ohne Chemie oder beengendes Katzen-Halsband. Besonders geeignet ist Kokosöl für Katzen, weil es keinerlei toxische Bestandteile wie viele ätherische Öle enthält. Daher ist es in der Anwendung vollkommen unbedenklich.
Zur Parasitenabwehr wird ein Tropfen Öl mehrmals pro Woche ins Fell der Katze einmassiert. Bei bestehenden Hautproblemen oder Verletzungen wird das Kokosöl punktuell und nach Bedarf angewendet, im Futter genügen täglich etwa ein viertel oder ein halber Teelöffel voll.
Ob als Futterzusatz oder zur Fellpflege, Kokosöl ist erstaunlich in seiner Wirkung:
• Die enthaltene Laurinsäure wirkt stark antiviral, und auch
• Fell-Parasiten suchen das Weite oder fallen prompt wieder ab, wenn Kokosöl auf Haut und Haar aufgebracht wurde.
• Mit seinem hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren ist Kokosöl im Futter eine wichtige, zusätzliche Proteinquelle.
• Die reichlich enthaltenen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe machen Kokosöl zu einem idealen, vitalisierenden Futterzusatz für alle Haustiere.
• Kokosöl verhindert die Ausbreitung vieler Darmparasiten, hält die Darmflora im Gleichgewicht, unterstützt so herkömmliche Wurmkuren oder erlaubt es, diese zu reduzieren.
Quelle: Google: Kokosöl

In eigener Sache:
Wir können dieses Naturprodukt sehr empfehlen, da unsere Tiere damit auch behandelt werden und sich dadurch eine wesentliche Verringerung an Zeckenbefall zeigt, regelmäßig angewendet von Anfang April bis in den Herbst, 2-3x wöchentlich eine erbsengroße Menge ins Fell einmassiert.
Bitte nur reines Kokosöl verwenden, welches zum Backen und Kochen geeignet ist, z.B. von Alnatura Kokosöl nativ. Man kann es in jedem gutsortierten Discounter kaufen, wie REWE, HIT Markt (Preis 3-5 Euro, je nach Marke), hält über den Sommer (Zeckenzeit)
Eine Alternative für Leckermäulchen: Eine Schale laktosefreie Milch (ca. 200 ml)mit einem Teelöffel Kokoscreme (handelsübliche Konserve) mit einem kleinen Schneebesen verrühren und regelmäßig anbieten.


Entwurmung

Alternativen zur chemischen Keule

Um in ihrem Wirt überleben zu können, brauchen Würmer gewisse Voraussetzungen. Ist das Immunsystem intakt, stehen genügend Abwehrmechanismen gegen die verschiedensten Parasiten zur Verfügung. Daher ist der beste Schutz vor Darmparasiten ein gesundes und intaktes Darmmilieu. Das Immunsystem kann durch Krankheiten, aber auch falsche Haltungsbedingungen und psychische Belastungen (auch Stress) geschwächt werden. Würmer können (die Betonung liegt hier auf können!) sich nun im Darm ansiedeln.
Aber: Nicht jeder Stress oder falsche Haltungsbedingung hat auch zwangsläufig einen Wurmbefall zur Folge.
Würmer können Tiere und auch Menschen krank machen, das steht außer Frage. Sich davor zu schützen, ist nur verständlich und auch gut so.
Aber: Mit einer Wurmkur kann man keinem Wurmbefall vorbeugen, sondern nur vorhandene Würmer und Larven abtöten.
Und: Eine erfolgreich durchgeführte chemische Entwurmung lässt nicht nur die Würmer aus dem Darm verschwinden, sondern kann auch die Mikroflora des Darms schädigen. Dies wiederum lässt den Darm wieder anfälliger für Wurmbefall werden. Ein Teufelskreis also.
Prophylaktische Wurmkuren, ohne Diagnose (sprich Kotuntersuchungen), sollten daher wohl überlegt sein. Heutzutage wird zu mehreren Wurmkuren pro Jahr geraten (egal ob Wohnungskatze oder Freigänger). Abgesehen von den negativen Auswirkungen auf den Darm, hat dies zur Folge dass sich Resistenzen einstellen können und die Medikamente im Ernstfall oft nicht mehr wirken. Vor jeder Wurmkur sollte daher erst eine Kotprobe labortechnisch untersucht werden und sicherzustellen ob ein Wurmbefall vorliegt.
Da nicht jeden Tag und mit jedem Kot Wurmeier ausgeschieden werden, ist es ratsam über zwei bis drei Tage Kot zu sammeln.
Eine Ausnahme sind Katzenbabys, die grundsätzlich nach dem Absetzen von der Mutter entwurmt werden sollten: Durch hormonelle Einflüsse während der Trächtigkeit der Katze wird ein Teil der in der Katze vorübergehend abgekapselten und ruhenden Hakenwurm- und Spulwurmlarven (Dauerlarven) veranlasst, seine Wanderung fortzusetzen. Sie erreichen über das Blut die Gebärmutter und die Milchdrüsen und infizieren so die ungeborenen Welpen (intrauterine Infektion), bzw. nach der Geburt nehmen die Jungtiere weitere Wurmlarven über die Milch auf (laktogene Infektion).
Es gibt mittlerweile diverse pflanzliche Entwurmungen, die den Katzen nicht weiter schaden. Allerdings rate ich bei einem richtig Üblen Wurmbefall zu der chemischen Entwurmung vom Tierarzt.
Auch homöopathisch kann man bei der Entwurmung mithelfen. Wohl gemerkt, mithelfen! Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Mit ihr kann Einfluss auf gestörte Regelsysteme oder auch Stoffwechselstörungen genommen werden. Auf Darmparasiten kann man damit nicht direkt einwirken, es wird nur die Abwehr gestärkt, um den Neubefall zu verringern oder zu verhindern, bzw. die Folgen eines Wurmbefalls (wie z.B. Durchfall) behandelt werden. Sie töten die Würmer nicht ab.
Quellennachweis: www.miezfidel.de


Impfung

Katzen impfen mit Verstand

Grundsätzliches:

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht: Niemand braucht sein Tier oder sich selbst gegen irgend etwas impfen zu lassen, wenn er und sein Tier die deutschen Grenzen nicht verlässt.



Jährliche Impfungen gegen Katzenseuche, -schnupfen usw. waren nie wissenschaftlich begründet.

Aber noch immer werden sie verschickt, die Einladungskarten der Tierärzte zur „jährlichen Wiederholungsimpfung“. Dabei entspricht die jährliche Impferei nicht einmal mehr der offiziellen „Leitlinie“ der Tierarztverbände. Doch das interessiert viele Tierärzte nicht, sie möchten auf den schönen Umsatz nicht verzichten.



Kein Mensch geht jährlich zum Impfen. Die einzige Ausnahme ist die Grippeimpfung (falls man an deren Wirksamkeit glaubt). Grippeimpfstoffe werden fast jedes Jahr neu entwickelt, weil sich Grippeviren ständig verändern und die Impfstoffe dann nicht mehr zu den zirkulierenden Erregern passen. Aber sonst sind jährliche Wiederholungsimpfungen in der Humanmedizin unbekannt.



In der Tiermedizin ist das anders, da wird so getan, als hätten Katzen (oder Hunde) kein Immungedächtnis. Das ist natürlich Unfug, alle Säugetiere haben Immungedächtniszellen, ob Mensch, Katze, Hund oder Maus.

Unnötig häufige Impfungen sind bei Katzen noch heikler als bei Hunden. Denn Katzen können durch Impfungen an Krebs erkranken, und zwar an impfbedingten Fibrosarkomen. Das sind bösartige Tumore an der Impfstelle, die oft den Tod des Tieres zur Folge haben, selbst wenn die Geschwulst ein- oder mehrmals operativ entfernt wurde: Diese Tumore wachsen leider häufig nach.



Impfstoffe für Katzen

Katzenimpfstoffe gibt es in allen möglichen Variationen, vom Einzelimpfstoff gegen Katzenseuche oder die feline Leukämievirusinfektion (FeLV) bis hin zu den Kombi-Produkten gegen Seuche, Schnupfen, Chlamydien und FeLV. Anders als bei Hundeimpfstoffen liegen manche Katzenimpfstoffe als Lebendimpfstoffe oder als Totimpfstoffe vor. Fast alle Totimpfstoffe enthalten Adjuvantien, das sind chemische Zusatzstoffe zur Verstärkung der Immunreaktion auf die Impfung, und zwar meistens ein Aluminiumsalz. Weil Adjuvantien als Mitverursacher der Impfsarkome gelten, sollten Katzenhalter adjuvansfreie Impfstoffe geben lassen. Inzwischen gibt es am deutschen Markt für alle wichtigen Katzenimpfungen adjuvansfreie (also ohne Wirkstoffverstärker) Produkte: Seuche, Schnupfen, FeLV und Tollwut.



Welche Impfungen sollten Katzen bekommen?

Alle Katzen sollten mindestens gegen Katzenseuche (felines Parvovirus) ausreichend geimpft werden, am besten im Welpenalter. Meistens erhalten Katzen Kombi-Impfstoffe gegen Seuche und Schnupfen. Die Seucheimpfstoffe gelten als sehr wirksam. Die Schnupfenimpfstoffe jedoch nicht, was an der Art der Erreger (Herpesvirus und Calicivirus) liegt. Schnupfenimpfstoffe verhindern nicht die Infektion, sie können höchstens die Krankheitssymptome mildern.



Die wichtigste Impfung für die Katze: Seuche = Parvo

Alle Katzen, auch Wohnungskatzen, sollten gegen Katzenseuche (Panleukopenie, felines Parvovirus = FPV) geimpft sein. Kritische Hochschulveterinäre wie Professor Ron Schultz halten Wiederholungsimpfungen gegen Seuche für überflüssig, weil die Impfung lebenslang schützt, wenn die Katzen richtig grundimmunisiert wurden. Richtig grundimmunisiert heißt, die Katze ab ca. der 16. Lebenswoche zu impfen.

Ausgewachsene Katzen erkranken nur unter besonders ungünstigen Umständen an Seuche (sehr hohe Erregerdosis und/oder Immunschwäche).



Schnupfenimpfung

Die Haupterreger von Katzenschnupfen sind Herpesviren (felines Herpesvirus, FHV, auch felines Rhinotracheitisvirus genannt) und Caliciviren (felines Calicivirus, FCV).

Caliciviren sind mutationsfreudig und treten in vielen verschiedenen Varianten auf – und gegen viele davon bieten die meisten heutigen Impfstoffe nicht einmal mehr partiellen Schutz. In den USA, in England und auch in Deutschland treten seit Ende der 90er Jahre/Anfang des 20. Jahrhunderts neuartige, hochgefährliche Caliciviren auf, die vor allem ausgewachsene Tiere dahinraffen. Die Impfung schützt dagegen nicht.

Diese hochgefährlichen Caliciviren kommen jedoch nur sehr vereinzelt vor.



Man braucht also keine Sorge zu haben, wenn man eine Tierheimkatze aufnimmt: Dass sie gefährliche Caliciviren mitbringen könnte, ist sehr, sehr unwahrscheinlich.



Schutzdauer der Schnupfenimpfung: Auch bei den Schnupfenimpfungen verschwindet der – begrenzte – Schutz nicht schlagartig nach einem Jahr. In Studien wurde gezeigt, dass Impf-Antikörper noch 7,5 Jahre nach der Grundimmunisierung bestehen können und dass bei Erregerkontakt die Immungedächtniszellen in Aktion treten. Bei Katzen in normaler Privathaltung sind Nachimpfungen verzichtbar. Laut Schultz sind Wiederholungsimpfungen gegen Schnupfen schon deshalb nicht sinnvoll, weil die Impfstoffe wenig bringen. Katzen erkranken an Infektionen der Atemwege, ob sie geimpft sind oder nicht.

Schnupfen ist eine typische Stresserkrankung.



Felines Leukämievirus (FeLV = Leukose)

Die Impfung gegen FeLV ist bei Katzenwelpen oder Jungkatzen sinnvoll, wenn sie Freigang haben oder mit Freigängern in Kontakt kommen. Professor Schultz plädiert für drei Impfungen: Zwei im Welpenalter und dann noch mal eine, wenn die Katze ein Jahr oder etwas älter ist. Danach sollte diese Impfung nicht mehr gegeben werden, weil ihre Schutzwirkung nicht größer ist als die körpereigene Abwehr, die erwachsene Katzen gegen diesen Erreger besitzen.



Achtung: Der wichtigste Schutz von Katzen gegen diesen Erreger ist, sie von Virus-Ausscheidern fernzuhalten, also von Katzen, die dauerhaft mit dem Felinen Leukämievirus infiziert sind und das Virus ausscheiden. Deshalb sollten alle Katzen darauf getestet sein, bevor man sie mit anderen Katzen zusammenbringt. Gelegentlicher flüchtiger Kontakt mit FeLV-infizierten Artgenossen ist nicht so riskant, wie gern verbreitet wird. Das Virus ist nicht sehr ansteckend und hält sich auch nicht lange außerhalb seines Wirts. Aber: Leben Katzen ständig mit FeLV-Ausscheidern zusammen, so dass sie sehr viele Viren abkriegen, sind sie auch durch jährliche Impfung nicht vor Ansteckung geschützt.

Für FeLV steht ein adjuvansfreier Impfstoff zur Verfügung, also ein Produkt ohne Wirkverstärker.



Tollwut

Deutschland ist 2008 offiziell für tollwutfrei erklärt worden, das heißt, es gibt keine Fuchstollwut mehr. Daher bestehen auch keine Tollwutbezirke mehr, auch wenn die gelben Schilder vielerorts noch hängen. Vereinzelt tritt jedoch Fledermaustollwut auf. Katzen sind für diesen Tollwutvirustyp anfällig, sie könnten an Fledermaustollwut erkranken. (Bisher ist das in Deutschland jedoch noch nie festgestellt worden.) Daher kann es sinnvoll sein, Katzen gegen Tollwut impfen zu lassen, wenn sie mit Fledermäusen in Kontakt kommen können.



Katzen sollten so selten wie möglich gegen Tollwut geimpft werden. Dabei sollte man dem relativ neuen adjuvansfreien Produkt den Vorzug geben. Laut Beipackzettel ist dieser Impfstoff so zu geben: Eine Impfung im Welpenalter, eine weitere Impfung ein Jahr später, danach gilt die Impfung für drei Jahre.

Achten Sie auf Tollwutimpfstoffe, die starke Adjuvantien (Wirkverstärker) enthalten, die im begründeten Verdacht stehen, die Bildung von Impfsarkomen (= bösartiger Krebs an der Impfstelle) zu begünstigen.

Eine gesetzliche Pflicht zur Tollwutimpfung besteht übrigens nicht, auch nicht bei Freigängern.



Impfungen, die wenig bis gar nichts bringen

Chlamydien (Chlamydophila felis) sind Bakterien, die bei Katzen vor allem Augenentzündungen verursachen können. In vielen Seuche-Schnupfen- oder Seuche-Schnupfen-FeLV-Kombinationen ist ein Impfstoff gegen Chlamydien enthalten. Die Schutzwirkung ist notorisch schlecht, zudem bergen die Impfstoffe ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen.



FIP, die Feline Infektiöse Peritonitis, wird durch relativ harmlose Coronaviren verursacht, wenn sie im einzelnen infizierten Tier mutieren. Viele Katzen infizieren sich im frühen Lebensalter mit Coronaviren, ohne dass sie jemals an FIP erkranken. Namhafte Wissenschaftler lehnen den FIP-Impfstoff ab, weil er gar nicht vor FIP schützt, einige halten ihn sogar für riskant. Eine FIP-Impfung könnte den Krankheitsausbruch sogar fördern. Bei einer deutschen Studie unter tierheim-ähnlichen Bedingungen erkrankten von 20 FIP-geimpften Kätzchen zwölf an FIP, von 20 nicht FIP-geimpften Kätzchen nur zehn. Der Nutzen dieses Impfstoffes ist also mehr als zweifelhaft, dabei ist er auch noch besonders teuer.



Impfnebenwirkungen

Die meisten Katzen stecken Impfungen einigermaßen gut weg, auch wenn sie viel zu oft gepikst werden. Manche aber erleiden Nebenwirkungen, die von Befindlichkeitsstörungen (Fieber, Mattigkeit, Appetitverlust, Schmerzen u. ä.) über allergische Reaktionen (Atemnot, Durchfall, Erbrechen, Kopfschwellung u. ä.) bis hin zum Tod reichen können. Besonders gravierend sind Impfsarkome = bösartige Tumoren an der Impfstelle. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 2000 Katzen daran. Tierärzte und ihre Verbände meiden den Begriff Impfsarkom, sie versuchen, stattdessen den Begriff Injektionsstellensarkom durchzusetzen. Damit soll verschleiert werden, dass diese Tumoren durch Impfstoffe verursacht werden. Ein kleiner Knoten an der Impfstelle ist noch kein Grund zur Panik, meist geht er von selbst wieder weg. Wenn ein Knoten an der Impfstelle aber weiterwächst und nach drei Monaten nicht verschwunden ist, sollte er zügig untersucht werden.

Die beste Vorsorge gegen Impfsarkome besteht darin, Katzen nicht häufiger als unbedingt nötig impfen zu lassen. Bei Seuche und Schnupfen sollten Lebendimpfstoffe verwendet werden, bei FeLV und Tollwut das adjuvansfreie Produkt, also ohne Wirkstoffverstärker.

Eine typische Nebenwirkung von Impfungen sind allergische Reaktionen. Die schlimmste Form einer Impf-Allergie ist der anaphylaktische Schock (ein anaphylaktischer Schock ist die Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf eine bestimmte Substanz und akut lebensbedrohlich) mit Kreislaufzusammenbruch, der unmittelbar nach der Impfung eintritt. Hier muss sofort behandelt werden mit Antischockmedikamenten usw. Nicht so dramatisch, aber ebenfalls hochgefährlich sind allergische Reaktionen, die sich als Durchfall und Erbrechen (manchmal auch blutig) äußern. Auch Atemnot kann auftreten. Diese Reaktionen können unmittelbar nach einer Impfung oder erst nach Stunden oder sogar erst nach mehreren Tagen einsetzen. Bei älteren Katzen können sie den Tod zur Folge haben. Behandelt werden allergische Impfnebenwirkungen durch Medikamente zur Immundämpfung (Kortison, Antihistaminika).

Auch Bewegungsstörungen und andere Störungen des Nervensystems, die sich auch als Wesensveränderungen äußern können, können bei Katzen nach Impfungen auftreten, vor allem nach Tollwutimpfungen. Schulmedizinisch behandelbar sind diese Störungen nicht, doch in der Regel lassen die Symptome von selbst wieder nach. Manche Katzen, besonders Jungtiere, haben nach Verabreichung von Calici-Lebendimpfstoffen Schmerzen in den Gelenken und humpeln eine Weile. (Das Lebendimpfvirus kann die Gelenke schädigen.) Das legt sich ebenfalls nach einiger Zeit von selbst



Sind Titermessungen sinnvoll?

Titerkontrollen, also die Messung der Menge der Impfantikörper im Blut, sind zwar auch bei Katzen möglich, jedoch nicht sinnvoll. Grundsätzlich besitzen Katzen, ebenso wie Menschen, Mäuse oder Hunde, ein Immungedächtnis. Es beruht auf spezifischen B- und T-Gedächtniszellen, die man nicht einfach durch Bluttest bestimmen kann. Dieses Immungedächtnis ist die Stütze des Impfschutzes – auch bei Katzen.



Gesundheitsuntersuchungen statt Jahresimpfung

Vor allem ältere Katzen sollten regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden. Aber auch für jüngere Katzen ist ein regelmäßiger Check-up sinnvoll, etwa damit Zahnstein und Zahnfleischentzündungen rechtzeitig behandelt werden. Erkrankungen von Zähnen und Maulhöhle sind auch bei Katzen unter zehn Jahren leider keine Seltenheit.



Was tun, wenn der Tierarzt unbedingt impfen will?

Als Tierhalter bestimmen Sie, was an Ihrem Tier gemacht wird. Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Achten Sie darauf, dass der Tierarzt Ihren Willen respektiert.

Bestehen Sie bereits bei der Anmeldung zur Impfung darauf, dass Ihr Tierarzt den Impfstoff für Sie vorrätig hat, den Sie wünschen.

Es kommt vor, dass Veterinäre gegen den Willen des Patientenbesitzers Impfungen verabreichen, wehren Sie sich dagegen.

Wenn der Tierarzt sich querstellt, sollten TierhalterInnen einen anderen Tierarzt aufsuchen.




Quelle aus dem Internet
Mit ausdrücklicher Genehmigung von Monika Peichl für die AGT

eMail: mopeichl(at)aol.com

www.haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de



Alle Rechte vorbehalten. - All rights reserved.



Monika Peichl ist Journalistin und beschäftigt sich seit dem Impfsarkom-Tod einer ihrer Katzen mit dem Thema Haustierimpfungen. Ihr Aha-Erlebnis hatte sie 1999, als sie aus wissenschaftlichen Arbeiten von US-Forschern erfuhr, dass jährliche Impfungen an Hunden und Katzen - mit wenigen Ausnahmen - überhaupt nicht medizinisch notwendig sind. Seither hat sie zahlreiche Artikel und mehrere Bücher zum Thema veröffentlicht.

Spendenkonto

Konto: 416125800
Blz: 57761591
BIC: GENODED1BNA
IBAN: DE61577615910416125800
Volksbank RheinAhrEifel eG

(Zuwendungen sind steuerabzugs-
fähig. Bis zu 200 Euro gilt Ihr Kontoauszug als Spendenquittung)

Helfen Sie mit

Mitgliedschaft

Patenschaft

 

Wir sind Mitglied im:

Kontakt

Captcha Code

Bisherige Besucher:

© 2015 Matthias Wobbermin