Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Telefon: (02646) 915928

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Neuigkeiten aus dem neuen Zuhause

Hier wollen wir Informationen über die vermittelten Katzen veröffentlichen


Name: Charly Brown
Alter: 5 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im März 2016

Hallo liebe Freunde in Schalkenbach, ich bins, Euer Charly Brown :-) Dachte ich melde mich mal, ich hoffe Ihr seid nicht mehr so traurig, dass ich jetzt in den Hunsrück umgezogen bin. Es ist ganz schön aufgregend hier in Buchholz bei meiner neuen Familie. Hier gibt es so viel zu sehen und so viele Zimmer, habe in jedes schon mal rein geschaut. Auch in die Socken-Schublade von meinem neuen Herrchen. Am ersten Abend hatte ich noch ein wenig Angst und habe unter meinem Kissen geschlafen anstatt darauf und habe mich erst mal unter die Kellertreppe verzogen. Am nächsten Tag hat mein neues Frauchen dann "angeln" mit mir gespielt. An der Angel hängt eine Maus, wir hatten viel Spaß und die Angel ist jetzt mein neues Lieblingsspielzeug. Und als sie mir dann noch das Schälchen mit dem leckeren Futter gebracht hat, seit dem schmusen wir alle drei was das Zeug hält. Ich gebe den beiden sogar Nasen-Küsse, weil ich sie so nett finde. Jetzt mag ich auch gar nicht mehr in den Keller unter die Treppe, oben ist es viel schöner. Mein Lieblings-Zimmer ist das Gästezimmer. Dort steht ein Bett mit einer Kuscheldecke, die mag ich besonders gern. Wenn ich schlafen möchte, dann kuschel ich mich immer unter die Decke und baue mir eine Höhle. Gestern haben mich die Beiden 10 Minuten lang gesucht und nicht gefunden, bis sie die Falte von der Decke gesehen haben ..... ich fands lustig. Heute Mittag habe ich sogar mit meinem Frauchen auf der Decke gekuschelt, wir haben uns beide mal ne Runde hingelegt. Ich hab dann aber doch wieder 3 Std. gepennt... bin mittags immer sooo müde. Oben gibt es auch ein schönes Dachfenster. Wenn die Sonne scheint, so wie heute, dann mache ich mich auf dem Boden gaaanz lang und lege meinen Bauch in die Sonne. Das hat mir gut getan. Und seit heute "rede" ich auch mit den Beiden, die verstehen schon ganz gut, was ich denen so sagen möchte. Frauchen hat mir erzählt, dass ich auch noch einen Kratzbaum bekomme. Mir geht es hier sehr gut und ich fühle mich wohl. Es ist so, als wäre ich schon immer hier gewesen, sagen die Beiden. Ich hoffe sehr, dass es Euch gut geht. Und ich möchte nochmal Danke sagen für die Zeit bei Euch und dass Ihr Euch so toll und liebevoll um ich gekümmert habt!!! Nur deswegen geht es mir heute wieder so gut. Wenn Ihr Lust habt, dann kommt mich doch mal besuchen. Es ist auch gar nicht so weit bis hierher. Ich würde mich riesig freuen. Macht es gut und das nächste Mal schicke ich noch ein paar schönere Fotos mit. Liebe Grüße Euer Charly Brown PS : Das schöne Kissen gib es übrigens bei den Katzenschutzfreunden zu erwerben, sie haben nette Nähfrauen, die diese Kuschelkissen für so liebe Kater wie ich es bin, fertigen.


Name: Baghira

Geschlecht: männlich
vermittelt im Juli 2011

Hallo, ich bin es, der Baghira. Dieser Blick - und es war um meine neue Familie geschehen. Ich bin aber auch ein ganz besonderer Kater, doch dazu später. Als letztes Kitten aus einem Wurf wollte mich keiner haben, weil ich so schwarz war und extrem scheu. Schlechter Start. Doch dann nahm mein Kumpel Larry mich mit in meine neue Familie, die sich fest vorgenommen hatte aus mir einen sanften Schmusekater zu machen. Ich habe es ihnen wahrlich nicht einfach gemacht, würde ihnen mittlerweile das Prädikat "erfolgreiche Katzenpsychologen" verleihen. Ganze drei Monate hat es gebraucht, bis ich soviel Vertrauen hatte, dass Hände einfach nur lieb streicheln. Natürlich durfte ich trotzdem mit Larry nach draußen. Doch auch da habe ich von Anfang an klargestellt, dass ich es bin, der bestimmt, wann ich wieder reinkomme. Nach einigen durchwachten Nächten mit offener Haustüre wurde dann eine Katzenklappe eingebaut. Sobald mich dann abends der Hunger hereintrieb, wurde sie verschlossen. Aber wir zwei Kater sind ja nicht doof, wir haben uns abgewechselt mit dem Wegbleiben, das haben wir dann auch zwei Jahre konsequent durchgezogen. Mit der Zeit wurde ich dann zutraulicher und fand es doch total chillig mit meiner Familie auf der Couch zu sitzen und mir den Bauch kraulen zu lassen. Aber ich bin nach wie vor ein sehr eigensinniger, aber auch sensibler Kater. Letztes Jahr erlebten wir dann den Horror einer jeden Katzenfamilie. Eigentlich haben wir draußen ein Paradies, Garten, Felder, sogar der Wald ist in der Nähe. Doch ich musste meine Schnelligkeit natürlich auch mit einem Motorrad auf der Straße messen. Jeden Tag beim Rausgehen wurde mir liebevoll gesagt: Pass auf dich auf mein Schatz. Habe ich auch vier Jahre lang beherzigt, bis zu diesem rabenschwarzen Tag. Leider kann nicht erzählen, wie es passiert ist, der Motorradfahrer hat sich natürlich nicht um mich gekümmert, sondern mich nach dem Zusammenstoß schwerstverletzt zurückgelassen. Aber ich habe mich noch heimschleppen können... Sofort ging es los, meine TÄ entschied sofort, dass mir nur noch in der Tierklinik geholfen werden konnte. Eine Woche Aufenthalt in der Tierklinik Stommeln (Köln) inklusive Operation und Intensivstation, mein Leben hing buchstäblich am seidenen Faden. Aber ich bin ein Kämpfer, ich habs geschafft! Die Katzenschutzfreunde waren auch sofort helfend zur Stelle und stellten uns ein großes Gehege zur Verfügung, wo ich dann die nächsten sechs Wochen drin "wohnen" durfte, damit man mich gesundpflegen konnte. Und ich kann euch sagen, es war alles noch viel schlimmer als es aussah... Doch nun bin ich wieder fit, auch dank der vielen lieben helfenden Menschen um mich herum. Und ich wiederum danke es meiner Familie mit ganz viel Zutraulichkeit und Schnurren. Ich habe zwar meinen schönen langen Schwanz eingebüßt durch diesen Unfall, aber ich lebe wieder ein ganz normales glückliches Katerleben. Euer Baghira


Name: Larry

Geschlecht: männlich
vermittelt im Juli 2011

Liebe Katzenschutzfreunde, da ihr nun eine solch schöne Rubrik eröffnet habt, möchte ich mich auch mal melden. Darf ich mich vorstellen: Larry. Und mein Name ist Programm. Vor fünf Jahren wurde ich als todkrankes Kitten gefunden, und nur durch viele TA-Behandlungen und das liebevolle Päppeln rund um die Uhr, insbesondere von Andrea Brezina, wurde ich wieder gesund. Nun stand meinem Auszug nichts mehr im Wege. Ich nahm dann gleich Baghira mit, weil er noch so scheu war und einen Aufpasserkumpel brauchte. Im neuen Zuhause angekommen, stellte ich gleich fest: hier bin ich und hier bleibe ich. Ich hatte auch gleich alle vier Pfoten voll zu tun, meine neue Familie begrüßen, zu der damals auch zwei schon betagte Katzendamen gehörten. Die nahmen mich aber irgendwie nicht für voll, naja, ich bin ja auch ein Clown. Dann das riesengroße Haus erkunden, ja, für eine Handvoll Katerchen war das riesig. Tja, und mich noch um Baghira kümmern, der natürlich erstmal gar nicht begeistert war und sich unsichtbar machte. Nach ein paar Wochen durften wir sogar nach draußen, da waren wir völlig geflasht. So viel Garten... sogar einen Teich mit lustigen Fischen drin für uns, dachte ich zumindest, aber mit denen dürfen wir nicht spielen. Nun leben wir hier schon fünf Jahre, haben sehr viel erlebt an kleinen und großen Abenteuern, unsere 4-Pfoten-Gruppe hat sich mittlerweile verändert (die anderen stellen sich auch noch hier vor), aber ich bin immer noch der Chefclown und der Kümmerer, deswegen nennt mich meine Familie auch Larry unser Sonnenschein. In unserer Nachbarschaft werde ich auch scherzhaft "Hühnerbaron" genannt: Letzten Sommer zogen dort ins Außengehege sechs kleine Küken ein, jetzt sind es nur noch fünf... Ich wusste ja nicht, dass sie mit Katzen nicht so gerne spielen... eins hat sich wohl zu sehr aufgeregt über mich. Ich schwöre, ich hab ihm nix getan! Es grüßt euch lieb ein immer noch überglücklicher Larry.


Name: Mietzi mit Babys

Geschlecht: weiblich
vermittelt im Mai 2013

Kennt ihr mich noch? Ich heiße jetzt Leni. Man soll ja nicht glauben, was sich für verborgene Schätze auf Bauernhöfen befinden... Ich bin so einer, denn genau da komme ich her. Tragend nahmen mich die Katzenschutzfreunde auf, und dort durfte ich dann auf einer Pflegestelle meine Babies bekommen und großziehen. Danach stand mein Umzug in eine richtige Familie an. Ich kam zu Larry und Baghira, zwei Jungs, genauso alt wie ich. Baghiras Reaktion bei meiner Ankunft war wie zu erwarten (sagte meine neue Familie), er wusste nicht ob er Angst vor mir haben oder sauer sein sollte. Er verzog sich fauchend und schmollend. Larry jedoch hieß mich willkommen. Er war aber so aufdringlich freundlich, dass ihm am nächsten Tag direkt mal mit einer klassischen Ohfeige in die Schranken verweisen musste. Von da an waren zwischen uns die Fronten geklärt und Larry unsterblich in mich verliebt. Wir wurden unzertrennlich und keiner ging mehr einen Schritt ohne den Anderen. Baghira interessierte das nicht sonderlich, er machte eh lieber sein eigenes Ding tagsüber. Er versuchte immer mich wegzujagen, doch nach den üblichen drei Monaten (welche er auch für seine eigene Eingewöhnung gebraucht hatte), war er endlich meinem Charme erlegen. Nun waren wir ein richtiges Trio. Mittlerweile "streiten" Baghira und ich uns um den besten Platz in "Mama`s Bett . Wir haben sogar eine eigene Website auf Facebook: Baghira, Larry und Leni, zusammen sind wir stark. Dort gibt es jede Menge Geschichten von uns, mit vielen Bildern dazu. Ein Plappermäulchen bin ich auch, ich kommentiere alles mit einem Maunzen und habe dabei immer das letzte Wort, Mädchen halt, ne? Einmal habe ich meine Familie jedoch in ganz schöne Aufregung versetzt. Ich dachte, da teste ich doch mal, ob das nun wirklich mein Zuhause ist und die mich so liebhaben ,wie sie immer sagen. Ich war dann einfach mal drei Tage weg... wie vom Erdboden verschluckt. Mann, war da was los: TASSO informiert, ebenso die Katzenschutzfreunde, das ganze Dorf mit Suchzetteln gespickt, Tag und Nacht wurde nach mir gesucht und gerufen... nach drei Tagen tauchte ich genauso plötzlich wieder auf, wie ich auch verschwunden war. Mit lautem Miau machte ich sehr deutlich, ich bin ja wieder da, und ich habe Hunger. Da wusste ich, das ist mein Zuhause und seitdem gehe ich nicht mehr außer Ruf- und Sichtweite. Mein Bodygard Larry wich mir lange nicht mehr von der Seite. Also, ich fühle mich pudelwohl hier. Habt ihr gesehen, wie zierlich ich war, als ich zu meiner Familie kam? Und wie sich mein Fell nun entwickelt hat. Jeder, der uns besuchen kommt, sagt, ich sei eine kleine Dorfschönheit. Und ich bekräftige das jedesmal mit einem Maunzen und Köpfchengeben. Liebe Grüße von der Chefzicke Leni


Name: - Felix -

Geschlecht: männlich
vermittelt im November 2014

Hallo liebe Katzenschutzfreunde, ich bin der Felix und nun schon fast zwei Jahre alt. Ohne eure Unterstützung wäre ich vielleicht schon als Kitten verunglückt oder heute ein namenloser Streunerkater. Meine Geschichte ist leider bezeichnend für viele Katzenschicksale und dennoch ein wenig anders und mit Happy End, weil es doch noch verantwortungsvolle tierliebe Menschen gibt. Ich möchte sie gerne erzählen um Mut zu machen zum Helfen. Also nehmt euch ein wenig Zeit zum Durchlesen: Geboren wurde ich irgendwann im Juli 2014 in einem kleinen Wäldchen an einem Dorfrand. Ich war eines von sechs Kitten. Meine Mama, vermutlich eine ausgesetzte Katze, mittlerweile wildlebend, hatte alle Pfoten voll mit uns zu tun. Doch sie hat es klasse gelöst, denn sie hat unseren Papa, auch ein herrenloser Streunerkater, mit in unsere Erziehung eingebunden. Warum ich das weiß? Ja, das haben die lieben Menschen, die uns entdeckt und schließlich für unser aller Happyend gesorgt haben, herausgefunden. Wir mussten mal wieder umziehen, in der freien Natur ist das ja so, damit wir nicht von irgendwelchen "Räubern" entdeckt wurden, und unsere Eltern quartierten uns unter einem Carport ein, in Menschennähe. Da war dann eigentlich klar, dass wir alsbald entdeckt wurden. Denn während Mama sich zwischendurch ihr Futter suchte, hatte Papa Babysitterdienst. Er war mit uns Sechsen natürlich völlig überfordert. Ständig waren wir in alle Richtungen hin auf Achse. Dann entdeckte uns die benachbarte Anwohnerin. In Windeseile wurde auch meine jetzige Familie informiert, weil sie Kontakt zu den KSF hat und zufällig auch ganz in der Nähe wohnt, und überlegt, was zu tun sei. Toller Plan: wir sollten alle eingefangen werden, wir Kitten über die KSF vermittelt, und Mama und Papa sollten nach ihrer Kastration weiter hier leben dürfen. Doch wir waren ja schlau, wir pendelten ständig zwischen den festen Futterstellen und ignorierten weitestgehend die Fallen. Diese hatten die KSF ausgeliehen. Unsere Futterspender waren natürlich absolute Anfänger im Katzenfangen, so dauerte es eine Weile, bis es langsam zum Erfolg führte. Jedenfalls gingen zuerst zwei meiner Brüder kurz hintereinander in die Falle. Sie kamen zu einer Familie in das Wäldchen, ganz in der Nähe, wo wir auch geboren sind. Wochenlang dauerte es nun, bis wir nacheinander in die Falle tapsten, zwischendurch hatte es unseren Papa auch "erwischt", das war schon gut so, der konnte jetzt nichts mehr "anrichten". Nur die Mama, die war extrem schlau, die ging da nicht rein. Es war aber auch wie verhext, ich glaube, die Menschen haben Tag und Nacht beobachtet, was wir so machen und wo wir gerade waren, immer stand dieser Kasten da, wo wir gerade gefüttert wurden. Und das leckerste Futter natürlich da drin. Wochenlang dauerte das, aber wir gingen alle irgendwann rein. Da die Katzenschutzfreunde sich zu der Zeit gerade um den großen Animalhoardingfall kümmern mussten, nahmen "unsere Menschen" uns vorrübergehend als Aushilfspflegestellen auf. So landete ich mit Fienchen und Tom, nachdem unsere „Entdeckerin“ uns bei sich erst einmal handzahm gemacht hatte, bei meiner jetzigen Familie. Das war ein Spaß, dort hatten wir ein großes Spielzimmer für uns, und nach einiger Zeit durften wir auch das übrige Haus erkunden. Dort wohnten doch tatsächlich noch mehr Katzen: Larry, Leni und Baghira (die haben sich hier schon vorgestellt). Larry und Leni nahmen uns, nach anfänglichem Zögern, sehr herzlich auf. Die fanden das richtig spannend, was kleine Katzenbabies alles so anstellen. Griffen auch sofort in unsere Erziehung mit ein. Nur Baghira... der war mit Vorsicht zu genießen. Aber unsere Pflegemama hatte das alles gut im Griff. Nach vier Monaten war dann Schluss mit unserem schönen Leben als Mini-Trio. Fienchen und Tom fanden ein schönes neues Zuhause und zogen aus. Ich war zwar etwas traurig, hatte mich aber schon längere Zeit ein wenig von den beiden abgekapselt. Ich hatte nicht vor hier auszuziehen, das machte ich auch sehr deutlich, außerdem schien mich auch niemand haben zu wollen. So entschied meine Familie, dass ich bleiben durfte. Unsere Schwester Fee, welche noch als Letzte draußen übrig war, wurde erst sehr spät gefangen, aber dann auch gut vermittelt. Ja, und unsere Mama... die hat unsere Menschen fast an den Rand der Verzweiflung gebracht. Sie wurde erst über ein Jahr später endlich überlistet und konnte dann kastriert werden. Sie hat in der Zeit noch zwei Würfe zur Welt gebracht, und immer zu unseren Menschen gebracht, die dann auch diese Kitten alle versorgt und mit Hilfe der KSF untergebracht haben. Ich habe zwar eine tolle Familie, aber mich zieht es auf meinen Streifzügen immer ins benachbarte Wäldchen, wo alles begann, wo meine Mama, mein Papa und zwei meiner Brüder leben, natürlich alle unter der Obhut unserer lieben Menschen. Und deswegen heiße ich auch Felix, Felix der Glückliche, der euch ganz lieb grüßt und nochmal Danke sagen möchte.


Name: Karl
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im März 2016

Hallo liebe KSF! Nach fast zwei Monaten haben Juli und ich uns super eingelebt. Nachdem ich anfangs sehr schüchtern war, habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin vor einigen Wochen auf die jüngere meiner Mama's zu. Es hat sich gelohnt, denn ich wurde sofort gestreichelt. Seit dem traue ich mich immer mehr und meine Freundin Juli zeigt mir auch vieles z.B. wie man hinter den Vorhang im Wohnzimmer kommt oder wie man eine angelehnte Tür aufbekommt (sie ist ganz schön schlau!). Tagsüber spielen wir beide gerne zusammen, entweder mit einem Bällchen oder mit den tollen Minzekissen von euch! Besonders gerne spiele ich fangen. Doch wenn ich Nachts zu Juli gehe (sie liegt immer auf dem Bett von meinem Papa) und mit ihr spielen will, schläft sie einfach weiter und beachtete mich gar nicht. So eine Schlafmütze! Es ist toll ein ganzes Haus zum toben zu haben! Neuerdings essen wir beide nur noch nebeneinander (wenn Juli aufgehört hat zu essen, fresse ich einfach bei ihr weiter, hihi). Streicheln lassen wir uns beide gerne und meistens wollen wir beide zusammen gestreichelt werden von meiner jüngeren Mama. Streicheln lasse ich mich am liebsten nur von meiner jüngeren Mama, aber auch von Papa. Juli lässt sich von jedem streicheln, sogar von der Nachbarin! Meinen Geburtstag haben sie auch mit mir gefeiert und ich hab ein tolles Spielzeug bekommen! Also ihr seht, uns beiden geht es hier richtig gut und wir werden mit vielen Streicheleinheiten versorgt! Wir fühlen uns hier pudelwohl! Liebe Grüße - Kater Karl P.S. Ich soll auch liebe Grüße von Juli, meinen beiden Mama's und meinem Papa ausrichten.


Name: Juli
Alter: 3 Jahre
Geschlecht: weiblich
vermittelt im März 2016

Hallo liebe KSF! Nach fast zwei Monaten haben Juli und ich uns super eingelebt. Nachdem ich anfangs sehr schüchtern war, habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin vor einigen Wochen auf die jüngere meiner Mama's zu. Es hat sich gelohnt, denn ich wurde sofort gestreichelt. Seit dem traue ich mich immer mehr und meine Freundin Juli zeigt mir auch vieles z.B. wie man hinter den Vorhang im Wohnzimmer kommt oder wie man eine angelehnte Tür aufbekommt (sie ist ganz schön schlau!). Tagsüber spielen wir beide gerne zusammen, entweder mit einem Bällchen oder mit den tollen Minzekissen von euch! Besonders gerne spiele ich fangen. Doch wenn ich Nachts zu Juli gehe (sie liegt immer auf dem Bett von meinem Papa) und mit ihr spielen will, schläft sie einfach weiter und beachtete mich gar nicht. So eine Schlafmütze! Es ist toll ein ganzes Haus zum toben zu haben! Neuerdings essen wir beide nur noch nebeneinander (wenn Juli aufgehört hat zu essen, fresse ich einfach bei ihr weiter, hihi). Streicheln lassen wir uns beide gerne und meistens wollen wir beide zusammen gestreichelt werden von meiner jüngeren Mama. Streicheln lasse ich mich am liebsten nur von meiner jüngeren Mama, aber auch von Papa. Juli lässt sich von jedem streicheln, sogar von der Nachbarin! Meinen Geburtstag haben sie auch mit mir gefeiert und ich hab ein tolles Spielzeug bekommen! Also ihr seht, uns beiden geht es hier richtig gut und wir werden mit vielen Streicheleinheiten versorgt! Wir fühlen uns hier pudelwohl! Liebe Grüße - Kater Karl P.S. Ich soll auch liebe Grüße von Juli, meinen beiden Mama's und meinem Papa ausrichten.


Name: - Dolly - Maine-Coon Mixchen -

Geschlecht: weiblich
vermittelt im Juli 2013

Ich hoffe ihr erinnert euch noch an mich – ja ich weiß ich war noch ein Minizwerg als ich bei der Frau Brezina mit meinen 2 Brüdern das Badezimmer Anfang Juli 2013 belagert habe. O.K. will euch ja nicht solange raten lassen, ich bin Dolly die kleine Norwegische Waldkatzenmix. Mittlerweile heiße ich aber Bounty und bin eine 3 Jahre junge Katzendame geworden. Ich wohne jetzt in einem Mehrkatzenhaushalt zusammen mit noch 5 weiteren Katzen und Kater. Ich war und bin immer noch eine verspielte und sehr selbstständige Katze. Mein neues Frauchen würd mich ja so gerne auf den Arm nehmen , aber das möchte ich nicht, und wenn sie es doch macht dann versuche ich sie zu beißen … ja , ja das mach ich und dann lässt sie mich auch immer runter , grins. Aber nachts wenn sie im Bett liegt , dann lauf ich schnell zu ihr und kuschele mich ganz nah an sie ran und sie darf mich dann überall streicheln und ich gebe ihr dann Küsschen. Ich kann auch lieb sein , wie ihr lest. Mein Frauchen hat für uns ein riesengroßes Freigehege von ihrem Mann bauen lassen, aber der fast 2 Meter hohe Zaun hat mich nicht aufgehalten – bin dort einfach hochgeklettert und dann auf der andern Seite wieder herunter , Yeah ! Leider hat dabei meine Kastrationsnarbe einen Bruch bekommen und ich musste nochmal operiert werden. Seitdem hat mein Frauchen mich in die Chipkatzenklappe eingelesen, und nun darf ich immer raus gehen , weil sie nicht möchte , das mir sowas nochmal passiert. Ich weiß aber dass sie sich immer Sorgen um mich macht und komme auch immer schön wieder nach Hause zurück. Mein Frauchen sagt immer ich wäre sehr eigensinnig und manchmal ist sie auch nicht so froh mit mir , vor allem wenn ich wieder ihre Easy zanke. Sie ist 10 Jahre und ich finde es toll , dass sie vor mir Angst hat. Mit dem ältesten Kater versteh ich mich richtig gut , wir zwei spielen auf der Wiese oft Fangen , ich bin aber viel schneller als er. Mittlerweile ist mein Fell auch richtig lang geworden , so wie es sich für eine Norwegerin gehört . Es sieht richtig schön aus und damit es auch so bleibt, kommt mein Frauchen mit so einem blöden Kamm und muss mir die Knoten rauskämmen. Boah, ich sags euch , das dauert oft sowas von lange , nun hat sie ein elektrisches Teil gekauft . Damit schert sie nun die Knoten heraus , das dauert nicht solange und ich halte auch ganz brav still. Tagsüber schlafe ich meistens , aber abends da geht’s dann auf die Jagd . Hab meinem Frauchen schon oft leckere Sachen mitgebracht , hätt ich gerne selber gefuttert , aber da ich mein Frauchen so mag , bekommt sie die Leckereien, aber ich glaub sie ist nicht wirklich ein Fan von dem tollen kleine Felltierchen – jedenfalls sehe ich immer , dass sie sie heimlich entkommen lässt . Ja ich sehe das , aber ich bin ihr nicht böse , sie ist halt zu allen 4 Beinern lieb. Ich hab ja schon erwähnt , dass ich durch die Katzenklappe rein und raus kann , aber abends da mach ich mir immer einen Spaß daraus ihr am Wohnzimmerfenster zu klopfen wenn sie TV schaut. Dann kommt sie und lässt mich durch die Balkontür rein . Manchmal tu ich aber auch nur so als ob ich rein möchte und bleibe einfach auf der Fensterbank sitzen . Sie fragt dann :“ Willst du rein ?“ Ich sag dann nein , ätsch ! Also wie du lesen kannst fühle ich mich hier rundum wohl und freu mich , dass ich hier wohnen kann. Ich möchte den Katzenschutzfreunden sehr danken , dass sie mich aufgepäppelt haben und bitte gib der lieben Frau, die für mich rund um die Uhr da, war liebe Nasenstupser von mir . Mein Frauchen schickt euch noch ein paar Fotos von mir mit , damit ihr seht was aus dem kleinen Plüschmädchen für eine schöne Katze geworden ist . Ich wünsche euch und auch von meiner Familie schöne Pfingsttage. Eure Bounty


Name: Kiwi -
Alter: 8 Jahre
Geschlecht: weiblich
vermittelt im Dezember 2015

Hallo , Kiwi möchte euch alle ganz lieb grüßen. Ich bin damals mit meiner Tochter zu euch gekommen und hatte eine schöne Zeit bei euch verbracht. Da ich mich aber mit ihr nicht mehr sehr gut verstand , durfte ich dann als Einzelprinzessin in ein neues zu hause ziehen. Hier hab ich mich gleich von Anfang an richtig wohl gefühlt . Bin alles mit hocherhobenen Schwanz abgegangen und mir mein neues Reich genau angesehen. Ich hab hier ein großes Haus ganz für mich alleine und meine neue Familie verwöhnt mich sehr. Für mein Leben esse ich gerne diese Leckerliestangen, aber mein Frauchen sagt , es ist nicht gut für mich soviel davon zu essen. Meno die kann ein richtiger Spielverderber sein. Aber ich bin ja eine schlaue Katze und weiß wo sie die versteckt – dann hol ich mir die eben selber – ich bekomme sie schon irgendwie auf . Hab ich auch geschafft , ja ! Morgens hab ich mich dann zuerst mal im Hintergrund gehalten , denn es sah schon richtig gut aus auf dem Fußboden ; so alles voll mit Papier was ich da verteilt hatte. Meine zwei Menschen haben da mal echt gestaunt , aber geschimpft haben sie nicht sondern fanden das genial was ich doch alles geschafft hab in der Nacht. Nur seid dem sind die leckeren Stangen in einem Schrank eingesperrt , echt gemein. Ich hab auch einen ganz tollen , neuen Kratzbaum bekommen, ein Kratzhäuschen und viele Spielsachen. Davon mag ich am liebsten die Baldriankissen. Nachts leg ich mich oft bei meine Familie mit aufs Bett , da leg ich mich dann auf die Füße von den Menschen, damit sie schön warm bleiben. Seid dem das Wetter so schön ist , darf ich auch mit auf den Balkon gehen. Da schau ich auf ganz viele Bäume und hab ich ein tolles Katzenkino. Sie haben mir auch einen Sonnenstuhl dahin gestellt , da liege ich gerne in der Sonne und träume. Ja es ist schon richtig toll hier und ich habs gut. Ich hoffe euch geht’s auch allen gut und bedanke mich lieb bei euch , das ihr so gut für mich gesorgt habt. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und ich behalte euch in guter Erinnerung. LG eure Kiwi


Name: Fritz
Alter: 3 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Januar 2016

Liebe Katzenfreunde, heute möchte ich Euch gerne von meiner neuen Heimat berichten. Ich wurde im Januar 2016 in meine neue Familie nach Gerolstein vermittelt. Dort wohne ich nun in einem Haus mit Garten und großer Naturumgebung. Meine Statur war zunächst etwas moppelig. Zunächst musste ich mich noch 8 Wochen im Haus eingewöhnen da mein Impfstatus noch nicht erreicht war. Ich lernte meine neuen Menschen sofort mit Freude und viel Kuscheln und Spielen kennen und genoss deren Gesellschaft sofort sehr gerne.Dann kam der große Augenblick. Ich durfte endlich den Garten und die nähere Umgebung erkunden. Zunächst ging ich immer nur ganz kurz in den Garten und schaute nach meinen Menschen um mir Sicherheit zu holen. Das laute Schnuppern wurde zu meinem Markenzeichen und nach und nach erkundete ich auch die weitere Umgebung .Meine Statur wurde immer athletischer und ich bewege mich nun geschmeidig durch die Gegend. Es gefällt mit sehr gut hier. Insgesamt ist das Leben sehr entspannt und glücklich. Ab und zu gab es aber auch sehr aufregende Momente. Ich machte Bekanntschaft mit Nilgänsen, die am nahegelegenen Weiher brüten. Ich weiß auch nicht, aber der Gänserich hat mich weggejagt, obwohl ich nur ganz kurz "Hallo" sagen wollte. Schnell flüchtete ich mich zu meinen Menschen ins Haus zurück und holte mir sofort reichliche Kuscheleinheiten. Dann gab es noch ein weiteres aufregendes Erlebnis. Ein enorm unfreundlicher, sehr kräftiger (mindestens 8 Kilo schwerer, schwarzer Kater) wollte zu nahe an mein Herrschaftsgebiet. Dies konnt ich natürlich nicht so stehen lassen und stürzte mich sehr mutig in den Kampf. Ich kam lädiert und voller Matsch zu meinen Menschen zurück. Dort pflegten sie mich und die Kratzer verheilten schnell. Gerne ließ ich micr den Matsch mit einem Waschlappen entfernen. Danach gab es noch eine weitere Begegnung mit diesem rauhen Zeitgenossen. Mein Frauchen hörte wohl Kampfgeräusche und rief nach mir. Als sie mich suchte waren zunächst weder ich noch der andere Kater zu sehen. Sie rief mich erneut und muss mich wohl nach einigen Minuten leise gehört haben. Ich wollte mich nicht so laut melden, da mit die Situation etwas peinlich war. In meiner Not hatte ich mich auf eine sehr hohe Tanne geflüchtet, aber erst spät festgestellt, dass die Zweige nach oben hin immer dünner werden. Es gelang mir nicht alleine wieder vom Baum zu gelangen. Ich bat meine Menschen, mir bitte mit einer großen Leiter zu helfen. Nun war mir wohler und gelangte- dank deren Hilfe- wohlbehalten wieder auf sicherem Boden. Insgesamt ist das Leben hier aber richtig toll und die Gefahr draußen in meiner Natur sehr überschaubar. Nachts schlafe ich zur Sicherheit bei meinen Menschen, genieße das Leben und die Kuschelversorgung und strecke ihnen gerne meinen Bauch entgegen. Ich bin sehr froh hier zu sein. Ganz liebe Grüße an meine Pflegefamilie und Vermittler Danke Herzlichst Euer Fritz (Bärchen)


Name: Dino
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Februar 2016

Hallo liebe Katzenschutzfreunde, ihr wisst ja, dass ich jetzt Tiger heiße, und außer meinem Namen hat sich auch mein gesamtes Leben geändert. Anfangs hatte ich doch sehr viel Angst in meiner neuen Umgebung. Ich musste erst mal lernen, dass der große Mann und die drei Mädchen mir nichts tun. Doch inzwischen genieße ich voll meine Freiheit: ich liebe die warmen Sommernächte und habe bereits viel gejagt und auch schon mal ein Konzert gegeben - damit meine neue Familie es auch gut hören kann natürlich direkt unter dem Schlafzimmerfenster. Von einer Begebenheit muss ich Euch erzählen. Hier im Garten gibt es sehr merkwürdige Katzen mit langen Schlappohren. Sie tigern auch nicht gelassen durch die Gegend wie ich, sondern hoppeln immer so komisch. Leider sind sie in einem Gehege, in das ich mich bisher noch nicht hinein getraut habe. Aber da es nun einmal die einzigen Geschöpfe hier in meiner Größe sind (außer diese hektischen bellenden, die manchmal auf der Straße vorbei laufen und noch nicht einmal ohne Leine laufen können), suche ich ihre Gesellschaft und lege mich gerne zu ihnen an den Zaun. Neulich hat meine Menschenmama mir mal die Tür zum Gehege geöffnet. Das war klasse! Die seltsamen Tiere haben nämlich viel schöneres Spielzeug als ich. Ich bin erst mal durch alle Tunnel gekrabbelt (manchmal musste ich rückwärts wieder raus, weil es irgendwie nicht weiter ging), bin auf den Ausguck geklettert, habe meine Krallen am Holz geschärft, was da lag, und habe aus dem Wassernapf getrunken. Dann habe ich mir die Schlappohren genauer angesehen. Sie waren sehr freundlich zu mir, haben mich aber irgendwie nicht verstanden. Außerdem fressen sie permanent Gras. „Das scheint ja lecker zu sein“, dachte ich mir, setzte mich auf meine Hinterläufe wie die Schlappohren und habe das Gras auch mal probiert. Naja, gewöhnungsbedürftig... Als das weiße Schlappohr dann plötzlich schnell auf mich zu gehoppelt kam, habe ich dann vorgezogen, die Flucht über den Zaun zu ergreifen. Ich wusste gar nicht, dass ich so hoch springen kann! Seitdem schaue ich lieber wieder von außen ins Gehege. Aber ein Gutes hat die Sache: Ich traue mich jetzt mit einem großen Satz in den Apfelbaum zu springen – und da gibt es wieder viel Neues zu entdecken! Es grüßt Euch herzlich Tiger


Name: Hanno
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Januar 2016

endlich schaffe ich es zu Hanno eine Kurzgeschichte zu schreiben….. Eigentlich wollten wir seine Schwester haben, da sie eine bunte Katze war… aber nach mehreren telefonischen Versuchen hatten wir (als wir dann endlich durchkamen) kein Glück ..Sie war schon vergeben. Man preiste uns Hanno(er heißt jetzt Jonny) an und weil es nicht weit weg von uns war haben wir beschlossen ihn uns anzuschauen…. Er war direkt so drollig und witzig das wir Ihn direkt mitnahmen… Was für ein Glück … er ist der absolute Liebling besonders bei unserem Hund Jack. Jeden morgen begleiten mich nun zwei Hunde ( Jack und Jonny) zu den Pferden. Beim Letzten Abend Gassi gehen ist er auch immer dabei. Wir sind froh das er zu unserer Familie gehört. Wie gut das wir zwischen der Jahreswende keinen erreicht haben und dadurch ihn kennengelernt haben…


Name: Stina

Geschlecht: weiblich
vermittelt im April 2013

Unsere Stina Ein wunderschöner Tag im Mai, ein Besuch auf ihrer Pflegestelle in Ahrweiler, die Begegnung mit einer sanften und zugleich neugierigen und zielstrebigen Katzendame mit den größten, rundesten und gelbsten Eulen-Augen, die wir je gesehen hatten, und ein einmaliger, sich auf ewig in unsere Ohren und Herzen eingebrannter „Nehmt mich mit“-Schrei, den sie uns nach dem ersten Beschnuppern mit auf den Heimweg gab – wir brauchten kaum eine Nacht darüber zu schlafen: Stina sollte es sein! Wenige Tage später zog sie bei uns ein und es dauerte keine drei Sekunden bis allen klar war, was die zuweilen vornehm anmutende Stina von Carlos, unserem temperamentvollen spanischen Straßenkater, als ihrem neuen Gefährten halten sollte: „Was für ein Prolet!“ Ganz Dame ließ sie ihn kalt auflaufen, was immer er tat, um wahlweise ihre Gunst zu gewinnen oder seinem Ärger Luft zu machen: Versuchte er es freundlich, ignorierte sie ihn. Provokationen bedachte sie, sobald er auch nur ansetzte, in der ersten Stufe stets mit majestätischem Knurren und in der zweiten Stufe mit warnendem Fauchen. Schlug er einmal allzu sehr über die Stränge, brauchte Stina nur die Zeit eines Wimpernschlags, um sich seiner wahlweise mit einer zielsicheren Kombination aus rechtem und linkem Haken oder einer gekonnten Judorolle zu entledigen. Dies gepaart mit Stinas Talent, auch die unmöglichsten Höhen zu erklimmen, sich blitzschnell durch die engsten Spalten zu drücken, aus dem scheinbaren Nichts Mäuse hervorzuzaubern und mit graziler Leichtigkeit zu erlegen, erbrachte ihr den Spitznamen „Agentin Null-Null-Stini“. Ein so ungleiches Paar, das sich dennoch vor dem gemeinsamen Tierarztbesuch Pfote in Pfote für die gefürchtete Untersuchung Mut zuzusprechen schien. Jeder noch so vorwurfsvolle Blick, jedes noch so herzzerreißende Gemaule von Carlos, wir waren und sind uns sicher: Mit Stina hat Carols seine Meisterin und wir ein wunderbares neues Familienmitglied gefunden! Und dann kam der erwartete Menschennachwuchs: Noch bevor wir selbst es nur erahnten, kündigte Stina uns eines Nachts aufgeregt und im Wechsel miauend und schnurrend an, dass die eigentlich verfrühte Geburt ins Haus stand. Voller Befürchtungen präsentierten wir ein paar Tage später unseren beiden sensiblen und lärmempfindlichen Stubentigern den neuen, kleinen Schreihals. Stina entpuppte sich zu unserer großen Überraschung als die denkbar fürsorglichste Co-Mutter, die die frischgebackenen Eltern regelmäßigen mit strafenden Blicken bedachte, wenn diese für ihre Begriffe zu langsam oder einfach völlig falsch auf die Signale des kleinen Menschenkindes reagierten. Auch dann, wenn unser von Drei-Monats-Koliken geplagte Sohn mit seiner lautstarken Beschwerde die Wände wackeln ließ, wich sie nicht von seiner Seite. Von Beginn an durfte der Kleine sich an ihr wärmen und sich an ihr weiches Fell kuscheln, sich sogar mit aller Kraft daran festhalten. Eine erstaunliche Katze durch und durch, unsere Stina, unser „Eulchen“, unsere „Agentin Null-Null-Stini“!


Name: Murphy Halblanghaar -
Alter: 3 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im April 2016

Hällöchen... Hier ist Murphy.... wollte mal kurz Hallo sagen... ... mir geht es sehr gut bei meiner Familie genieße den täglichen Ausgang... nur die eigene Haustüre ist doof. Gerade wenn es lustig draußen wird und ich mal kurz rein komme zum Futtern, geht die Türe nicht mehr auf¿?¿? Frauchen sagt, dass abends Schlafenszeit ist, weil ich ja auch sehr früh raus kann. Meine Mama hat eine neue Türe kaufen müssen, weil die Nachbarskatze mir mein Futter immer geklaut hat... und auf meinem Schlafplatz gelegen hat. So können nur noch ich und meine Stiefschwestern rein. Finde ich in Ordnung denn mein Futter ist mir heilig!!! Hier bekomme ich fast jeden Tag eine andere Köstlichkeit 😆 mittlerweile wiege ich jetzt 4.5 kg.... aber Mama sagt, da geht noch was. Ach meine Mama ist mir heilig... sie wird mehrmals täglich kräftig beschmust mit Kopfstuppser von der kräftigen Sorte. Was sein muss, muss sein oder nicht, zumindest erzähle ich jedes Mal von meinen Runden im Revier... wenn ich schon mal von morgens bis abends unterwegs bin. Treffe mich ja mit paar Kumpels und netten Ladys. Neulich habe ich meine Dankbarkeit mit einer fetten Maus gezeigt 😄. Mit meinen Stiefschwestern verstehe ich mich gut Mädels halt, mal so… mal so. Mama geht mit uns Dreien auch schon mal bis zur Straße und zurück... keine Sorge, sie passt gut auf uns auf. Kommt ja selten ein Auto, wo ich wohne. Die Nachbarschaft schaut dann schon mal so komisch...?¿?¿ ist es nicht normal mit deiner Mama spazieren zu gehen? So muss noch was fürs nächste Mal übrig lassen.... LG der Lausbub Murphy


Name: Maxi
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: weiblich
vermittelt im Januar 2016

Maxi und Kasimir Die beiden verstehen sich blendend. Maxi hat sich sehr gut bei uns eingelebt. Anfangs war sie noch sehr schüchtern und hat sich den Tag über in Ecken verkrümelt, damit sie ja keiner sieht. Mittlerweile ist sie viel agiler. Sie folgt mir auf Schritt und tritt, ebenso wie Kasimir. Wir spielen viel gemeinsam, besonders in en Abendstunden. Die Angel ist immer noch ihr Lieblingsspielzeug, aber auch ein Ball aus weichem Gummi, der sehr schön springt, hat es ihr und Kasimir sehr angetan. Auch das Fummelbrett macht den beiden jeden Tag viel Spaß. Getobt, aber auch entspannt wird meistens auf dem neuen Kratzbaum, den beide sehr lieben. Die beiden lieben es auch sich mehrmals am Tag zu raufen und gegenseitig zu foppen. Aber auch das gemeinsame Jagen von Fliegen und Mücken an der Fensterscheibe macht viel Spaß. Frauchchen kann ja wieder putzen ;). Maxi ist unter anderem zu meinem morgendlichen Wecker geworden, denn jeden morgen leckt sie mir vor dem Aufstehen die Hände und arme ab. Man kann Maxi kaum streicheln ohne abgeschleckt zu werden. =) Auch gesundheitlich geht es Maxi besser. Sie kann mittlerweile das normale Katzenfutter fressen ohne Durchfall zu bekommen. Darüber freuen wir uns besonders! Das ist so die Entwicklung, die die kleine Maxi bei uns gemacht hat. Sie wiegt auch mittlerweile gute 3 Kilo. Klein aber kompakt kann man sagen.


Name: Frida
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: weiblich
vermittelt im Oktober 2015

Hallo liebe Katzenfreunde! Mein Name ist Frida. Oft werde ich aber auch Schnecke, Mausezahn oder Hexe gerufen. Zu meiner Menschenfamilie kam ich im Oktober 2015. Ich kann euch sagen, da war was los bei denen… Hier gab es nämlich schon eine weitere Katze. Den dicken Kalle, wie ich ihn liebevoll nenne. Der war auch der einzige, der mich erstmal nicht so mochte. Alle Menschen, die später eine Zweitkatze bekommen, werden das wahrscheinlich kennen… Zunächst waren wir getrennt, allerdings war ich viel zu neugierig und Schwubs! Da stand er dann vor mir und meinte er müsste zeigen, was er für ein toller Kater ist. Als er gemerkt hat, dass mich das aber gar nicht so beeindruckt, ist er dann beleidigt gegangen. Also war das erste Aufeinandertreffen damit schnell erledigt, sodass ich erstmal auf Erkundungstour in meinem neuen Zuhause ging. Es gab ganz schön viel zu sehen, sodass ich ganz vergessen habe mich erstmal zu verstecken oder so. Wäre ja auch langweilig 😉 Ich hatte auch ganz schnell raus, dass ich zu meiner Mama oder zu einer Freundin von ihr laufen muss, wenn der dicke Kalle doch nochmal kommt. Die Freundin von der Mama kommt auch heute noch oft. Die hab ich ganz doll lieb, weil die die ersten Nächte mit mir zusammen auf der Couch geschlafen hat. Mama musste sich ja um den dicken Kalle kümmern… Der hatte nämlich Angst, dass die Mama ihn nicht mehr lieb hat. Männer halt… Naja, zurück zu mir! Einen Tag dann lagen wir alle auf der Couch und haben gekuschelt. Meine Menschen haben noch irgendwas auf einem viereckigen schwarzen Ding geguckt. Sie nennen es Fernseher glaube ich. Auf jeden Fall wollte ich dann zur Toilette, das hatte die Mama dann schon an seinen festen Platz gestellt, weil ich das auch ganz schnell verstanden habe und nie was daneben ging. Als ich allerdings auf dem Weg zurück war, hat mich der dicke Kalle verfolgt. Ich war aber so müde, das habe ich gar nicht mitbekommen, sodass er auf einmal vor mir stand! Ich kann euch sagen, da hab ich erstmal große Augen gemacht! Ich stand im Türrahmen zum Wohnzimmer und wusste, dass ich es so schnell nicht mehr zu meinen Menschen schaffe. An ihren Blicken konnte ich sehen, dass sie damit auch nicht gerechnet haben. Jetzt war es an mir. Würde ich vor diesem damals für mich noch großen schwarzen Kater weglaufen? Nein! Ich hatte es satt! Auch ich war jetzt hier zu Hause, dürfte mich frei bewegen und bin schließlich die kleine Prinzessin hier! Also entschloss ich mich den dicken Kalle einmal kräftig anzufauchen!! Und ihr glaubt nicht, was dann passiert ist! Da hat sich der dicke Kalle sofort flach auf den Boden gelegt und mich total erschrocken angeguckt. Damit hatte er wohl nicht gerechnet! Seit dem Tag an habe ich hier das Zepter übernommen und der dicke Kalle und ich sind Freunde geworden. Seitdem darf ich aus seinem Napf fressen, auf allen Kissen liegen, mit im Bett schlafen und vor allem putzt er mich auch immer. Und wenn ich Lust dazu habe, dann kuscheln wir auch zusammen. Ich sage es euch, Männer muss man im Griff haben, auch wenn man erst 12 Wochen alt ist! Seitdem ist unser Zusammenleben angenehm und ruhig geworden. Ok, wenn ich Anfangs vom Tierarzt kam (ich musste noch zur Nachimpfung und zur Kastration) war er auch nochmal schroff, aber da habe ich ja auch ganz schön eklig gerochen! Da haben wir aber auch einen guten Trick gefunden. Meine Mama reibt mich dann einfach kurz mit einer unserer Decken ab, dann rieche ich schon wieder mehr nach mir. Mittlerweile muss ich auch sagen, dass der dicke Kalle gar nicht mehr so groß und dick ist wie ich Anfangs immer dachte. Klar, er ist etwas fülliger als ich, aber ich liebe ihn so wie er ist. An dem fülligen arbeiten wir auch fleißig! Die Mama sagt immer, dass er viel verspielter geworden ist, seit dem ich da bin. Aber wer kann auch schon meinem Blick wiederstehen, wenn ich spielen möchte? 😊 Und wenn es mir zu doll wird, dann sage ich das dem Kalle, dann hört er auch auf. Oder ich laufe unter den Tisch. Der Kalle ist nämlich auch nicht so flink wie ich und kommt nicht so schnell zwischen den Stuhl- und Tischbeinen her wie ich 😉


Name: Lucie

Geschlecht: weiblich
vermittelt im Juli 2015

Ein Hallo von Roxanne, Im Juli bin ich nun schon 1 Jahr hier in Bad Breisig bei meinem Menschen Susanne Nagler. Es geht mir gut und meine gesundheitlichen Probleme mit Harngries haben wir gut in den Griff bekommen. Regelmäßig wird der Urin noch kontrolliert. Ich werde immer gut beschäftigt und fresse mein Trockenfutter mittlerweile nicht mehr aus dem Napf sondern aus Kartons, Futterbällen und anderen Fummelbrettern. Das neueste ist jetzt der Pool, das macht ganz schön müde. Es ist so schön hier, dass es mich außer auf den Balkon, nicht in den Freigang zieht. Aber ich könnte über das Brett nach draußen. Herzlichen Dank für die gute Vermittlung, ich bin angekommen, Eure Roxanne


Name: Sally

Geschlecht: weiblich
vermittelt im Februar 2015

Am Anfang war es schwer sie an das Haus zu gewöhnen, damit sie ihren Fressnapf und Katzenklo fand, vor allen Dingen konnte man sie nicht nur in einem Raum halten zum langsamen Eingewöhnen. Sie ist ein kleiner Wirbelwind und wollte alles erkunden. Damit sie sich an unseren Hund Spike gewöhnte haben wir ihr immer eine Decke oder aber sein Körbchen zu ihr gebracht, so wurde sie schon mal mit seinem Geruch vertraut. Aber alle Bedenken waren unbegründet, die zwei vertragen sich super und legen sich ab und zu auch nebeneinander. Spike hat in ihr eine tolle Spielkameradin gefunden, die zwei sind wie richtige Geschwister. Sally ist eine Bereicherung für unsere Familie und wir sind sehr froh sie adoptiert zu haben, die Kleine ist gar nicht mehr weg zu denken.


Name: - Pumuckel

Geschlecht: männlich
vermittelt im Juni 2015

...mir geht es hier sehr gut. Nach einem Jahr Hausarrest darf ich jetzt raus und bekomme nicht genug davon. Habe auch ein paar Spielgefährten. Mein Personal ist ganz in Ordnung, sind auch sehr darauf bedacht, dass ich alles bekomme, was mir schmeckt . Hoffentlich haben wir noch viele Jahre zusammen. Viele Grüsse Pumuckel


Name: Jonas und Richy
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Juli 2016

Hallo ihr Lieben, wir wollten uns mal melden. Auf unserer Pflegestelle bei dem netten älteren Herrn hatten wir viel Spaß und jede Menge Auslauf in der großen Wohnung. Aber es war klar, das war nur vorübergehend. Am 17. Juli wurden wir von unseren neuen „Tüten- bzw. Dosenöffnern“ abgeholt. Jetzt leben wir mit unserer großen Mama und der kleinen Mama zusammen. Ihr könnt euch wohl denken, wer die Hosen anhat: wir beide! Dumm nur, dass unsere Mamas herausgefunden haben, dass wir wasserscheu sind. Sie haben sich so eine Flasche zum Pflanzen besprühen besorgt. Wir wissen ja ganz genau, wann wir Blödsinn machen und wo rangehen, wo es verboten ist. Wenn sie das jetzt mitbekommen, wird das sofort geahndet und wir erhalten einen kurzen Wasserstrahl. Pfui! Ansonsten gibt es keine Schwierigkeiten. Vom ersten Tag an haben wir uns hier sehr sicher und heimisch gefühlt. Zuerst haben wir – mit dem Bauch nach oben – auf dem Sofa geschlafen. Nach ein paar Tagen kam der Katzenbaum. Das ist jetzt unser Lieblingsplatz zum Schlafen. Zwar liegen wir auch noch auf dem Sofa, aber der Kratzbaum ist doch das Beste. Und mit dem Futter geben sich die beiden wirklich alle Mühe. Jeden Tag frisches Trockenfutter ohne Getreide:) und wenn wir wollen auch etwas Nassfutter. Unsere Toiletten werden 2-mal pro Tag sauber gemacht. Wir dürfen spielen und gaaaanz viel kuscheln. Da haben wir es doch ganz gut getroffen, oder was meint ihr? Ich, Richy, gebe jeden Morgen ein miau-Konzert vor dem Schlafzimmer meiner großen Mama. Oft habe ich damit Erfolg und wir beide dürfen dann ins Schlafzimmer zum Kuscheln. Leider nicht allzu lang, aber immerhin. Liebe Grüße Euer Jonas und Richy (von unseren Mamas natürlich auch)


Name: Klaus
Alter: 4 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Dezember 2015

Seit über 8 Monaten ist jetzt Uno (vorher Klaus) bei uns eigezogen. Er sieht nicht nur wie eine Wildkatze aus, sondern benimmt sich auch so . Er ist eigenwillig, bestimmend und selbstständig. Jede Nacht ist er von Mitternacht bis morgens unterwegs. Wir vermuten, dass er unbedingt zum Haushalt beitragen will, denn er bringt oft mehrmals täglich tote oder lebende Mäuse nach Hause und präsentiert sie mit Vorliebe mitten im Wohnzimmer. Uno hat eien Katzenschlupf und kann jederzeit raus oder hinein kommen. Ist er dann mit der lebenden Maus im Zimmer, lässt er sie aus den Fängen und schaut total unbeteiligt mit einem Gesichtsausdruck von uralter Katzenweisheit zu, wie wir die Maus versuchen zu fangen. So haben wir ein tägliches Unterhaltungsprramm. Wir lieben ihn sehr und sind immer ganz gerührt,wenn er seine Schmuseeinheiten einfordert ( aber nur wenn er will)und dass er immer auf uns im Haus wartet,wenn wir weggegangen sind. Ein Leben ohne Uno,unsere Nummer "EINS" können wir uns nicht mehr vorstellen


Name: Phönix
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im November 2015

Hallo mein Name ist Phönix. Ich bin jetzt ein Jahr alt und habe schon so Einiges erlebt. Wo genau ich her komme weiß ich leider nicht mehr so genau, aber ich weiß noch, dass ich kurze Zeit bei einer sehr netten Pflegefamilie war. Dort habe ich mit meinen Geschwistern getobt und gespielt. Eines Tage kam eine Frau und redete mit meiner Pflegemama darüber, dass sie mich gerne mitnehmen möchte. Ich habe nicht genau verstanden was sie damit meint und mir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht. Kurze Zeit drauf kam meine Pflegemama mit einer dunklen Box zu mir und steckte mich da rein. Ich weiß nicht genau wo sie mich hin brachte da ich eine Decke über mir hatte. Als es wieder hell wurde war ich in meinem neuen Zuhause. Alles roch so anders, und die andere Katze, die vor mir da, war mochte mich nicht. Ich erforschte alles um mich rum und merkte schnell, dass meine neue Besitzerin ganz nett war. Sie gibt mir ständig so seltsame Spitznamen wie Flauschi, Großer, kleiner Prinz und manchmal Nervensäge. Mit der anderen Katze habe ich zwischendurch so meine Schwierigkeiten, aber dann zeige ich ihr einfach wer der Stärkere ist. Dann ist wieder Ruhe. Mein größtes Hobby ist es inzwischen geworden die Kopfhörerkabel meiner Besitzerin zu zerbeißen und flauschigen klingenden Kugeln hinter her zu laufen. Was ich aber auch immer wieder ganz toll finde, ist hinter einer Ecke zu warten bis die andere Katze kommt und sie dann zu erschrecken. Ich bekomme zwar immer Ärger dafür aber es macht einfach zu viel Spaß. Wenn ich dann total erledigt bin von meinen ganzen Aufgaben, die ich am Tag so zu tun hab (das Katzenklo füllt sich ja nicht von allein, und die andere Katze muss ja auch geärgert werden), liebe ich es mich bei meiner Besitzerin auf dem Schoß zusammen zu rollen und gestreichelt zu werden bis ich einschlafe. Für die tägliche Hygiene muss natürlich auch gesorgt sein. Während meine Dosenöffnerin sich fertig für den Tag macht, spiele ich mit dem Wasser das aus dem Wasserhahn kommt und bade ganz gerne darin. Die andere Katze mag kein Wasser, ich kann das gar nicht verstehen. Ich glaube dafür werde ich sie jetzt gleich noch ein wenig ärgern gehen. Bis dann und noch einen schönen Tag.


Name: Hanni
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: weiblich
vermittelt im Januar 2016

Hallo, mein Name ist Hanni! Ich bin nun fast 1 Jahr alt und lebe seit nun mehr 8 Monaten bei meiner neuen Familie. Ich habe mich dort direkt wohl gefühlt, obwohl meine Stiefschwester Lisa mich die ersten 4 Tagen garnicht haben wollte, sie hat gefaucht und geknurrt und hat sich vor mir versteckt. Meine erste Nacht im neuen zu Hause habe ich im Bett meiner neuen Eltern geschlafen und mich an meine Mama gekuschelt, worüber sie sich sehr gefreut hat, seit dem verbringe ich so gut wie jede Nacht bei meinen Eltern im Bett. Nach einigen Tagen kam dann auch Lisa auf mich zu und hat mich in meinem neuen Heim willkommen geheißen. Mein zu Hause hat einen Holzofen, was ich super finde, da man sich im Winter dort super vor kuscheln kann. Im Februar wurde ich kastriert, das fand ich garnicht toll, denn ich war 2 Tage richtig schlapp, aber meine Mama und mein Papa haben mich gehegt und gepflegt und nicht aus den Augen gelassen. Als mein Bauch dann verheilt war und es im April dann auch endlich wärmer wurde durfte ich dann auch das erste Mal raus vor die Türe. Die ersten Wochen war das so anstrengend für mich, dass ich nach 2 bis 3 Stunden wieder rein kam und mich erstmal wieder ins Bett gelegt und geschlafen habe. Meine Spaziergänge im Garten wurden dann von Woche zu Woche immer Länger und die Wege die ich mich von zu Hause weggetraut habe immer weiter, auch wenn ich alle 2-3 Stunden mal nach Hause komme um zu schauen ob auch noch alle da sind. Mit den 2 anderen Katzen bei uns im Haus habe ich mich auch sehr schnell angefreundet, auch wenn ich denen meistens noch etwas zu wild bin und die lieber im Garten faulenzen. Am liebsten verbringe ich meine Zeit mit meiner neuen Familie draußen im Garten, mache dort Unsinn, klette ich den Bäumen herum und Esse meinen tierischen Mitbewohnern ihr Fressen weg. Abends muss ich dann immer wieder rein kommen, Mama sagt, dass sie uns nachts lieber drinne haben möchte. Ich bin sehr verschmust und liebe es den Hamster meiner Mama zu beobachten, am liebsten würde ich ihn fressen, aber Mama sagt das darf ich nicht. So jetzt muss ich aber schluss machen und das schöne Wetter noch ein bisschen genießen. Auch Liebe Grüsse von meiner Mama Melanie und meinen Papa Stefan.


Name: Werner
Alter: 3 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im März 2016

Seitdem wir unseren Justus in unsere Familie aufgenommen haben, haben wir viel erlebt.Am Anfang war er noch sehr ängstlich und scheu ,aber schon sehr verschmust. Frau Brezina war sich sicher, dass er zum absoluten Schmusekater werden wird, wenn er sich bei uns eingelebt hat. Dies ist genauso eingetreten! Er ist sehr zutraulich geworden, kommt zu uns wenn der Magen knurrt , oder einfach nur um gekuschelt zu werden. Er legt sich dann auf den Rücken und lässt sich den weichen Bauch streicheln. Er kommt aber auch gut alleine klar, wenn wir mal nicht zu Hause sind. Nachts ist er immer draussen und am Tag ruht er sich im Haus aus, oder genießt unsere Anwesenheit. Seine Lieblingsplätze sind das Bett von Mama und Papa und mein Koffer mit seinem Lieblingskissen. Wenn er sich putzt und ich mich dann mit meiner Stirn an seine Stirn kuschel, wäscht er mich gleich mit, in dem er meine Stirn ableckt. Wir sind alle froh, dass Frau Brezina Recht hatte und sich Justus bei uns so wohl fühlt.


Name: Willy
Alter: 3 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Dezember 2015

Als mein zukünftiger Papa mich im Internet auf dem Foto gesehen hat meinte er nur „der sieht aus wie ein ganz netter Onkel“, was einzig und allein meinen weißen Backen zu verdanken war. Meine Mama hat daraufhin bei meiner damaligen Pflegemama angerufen, da Sie schon lange auf der Suche nach einem zweiten Kater waren. Juhu Sie wollten mich kennenlernen! Aber als meine Eltern dann bei mir im Zimmer waren fand ich das ganze gar nicht mehr so lustig. Meine Pflegemama hatte schon so gut es ging alle Möbel aus dem Raum geräumt, damit ich mich nicht vor meinem Besuch verstecken konnte. Aber trotzdem saß ich lieber im Schrank oder hinter dem Sessel als mich zu zeigen. Meinen Eltern wurde geraten, mich erst einmal in einem separaten Zimmer zu halten, da ich Menschen nicht so gewohnt war und deshalb erstmal ruhe benötige. Aber das ging gründlich daneben..keine zwei Minuten in meinem neuen Zuhause wollte ich alles erkunden und mit meinen neuen Besitzern schmusen was das zeug hält. Dort gab es nur ein Problem..uns zwar den anderen Kater. Wir beide konnten uns am Anfang gar nicht gut leiden, liegt aber wohl eher daran das er ab jetzt alles mit mir teilen musste (er war schließlich zwei Jahre ein Einzelkind, und jeder weiß ja, dass das dann etwas schwierig sein kann ;-) ). Nach Monaten des Streitens waren meine Eltern ganz verzweifelt weil es einfach nicht mit uns beiden klappen wollte. Sie haben lange überlegt, ob Sie mich wieder abgeben müssen oder vielleicht eine größere Wohnung helfen würde (Sie haben sich zum Glück erst einmal für die Wohnung entschieden) . Als wir dann umgezogen sind haben wir uns auf einmal verstanden, als ob vorher nichts war und somit durfte ich bei meiner neuen Familie bleiben. Von meinem neuen Kumpel habe ich sogar gelernt, wie man kleine fliegende Tiere fängt und wie wunderbar es doch ist mit Wasser zu spielen. Wenn wir beide Hunger haben sagen unsere Eltern sogar das wir wie eine kleine Katzenclique geworden sind und zusammen nur quatsch im Kopf haben. Also wie man sieht, habe ich nicht nur einen tollen Katzenkumpel gefunden sondern auch eine ganz wunderbare Familie die uns beide liebt. Willy und Mylo


Name: Viola

Geschlecht: weiblich
vermittelt im Januar 2014

" Hallo alle Zusammen! Mein Name ist Viola. Vielleicht erinnert sich noch jemand an die schwarze Schönheit mit dem weißen Fleck auf der Brust. Ich wurde im Januar 2014 einfach in ein neues Zuhause gesteckt. Gefragt wurde ich nicht ob ich das überhaupt möchte. Nun ja, ich hatte auch keine andere Wahl als mitzugehen. Ich habe mich jedoch von Anfang an sehr wohl in meiner neuen Familie gefühlt. Nachdem ich erstmal die Wohnung inspiziert hatte, bin ich sogar am ersten Abend noch kuscheln gegangen. Ich musste leider jedoch erstmal vier Wochen in der Wohnung bleiben. Als Strafe für meine Familie habe ich Sie terrorisiert mit nächtlichen Schreiaktionen am Fenster. Man muss schließlich deutlich machen was man möchte. Als ich dann endlich raus durfte, habe ich erstmal mein großzügiges Revier erkundet. Es ist toll. Der Garten ist so groß, dass ich gar nicht weit weg gehen muss. Ich habe meine Familie immer im Blick und kann gleichzeitig das Leben draußen genießen. Ab und zu steuere ich auch was Essbares zum Haushalt hinzu. Meine Familien ist jedoch irgendwie von meinen Kochkünsten (Mäuse oder Libellen) nie so begeistert. Ich bekomme zwar viel Lob, aber essen will es keiner. Mittlerweile habe ich auch die beiden Hunde,mit denen ich mir mein Revier teilen muss, lieb gewonnen. Schmusen geht mal, aber ab und zu muss ich auch meinen Standpunkt klar machen. Die anderen Katzen werden mehr oder weniger toleriert, aber total toll finde ich sie nicht. Ich will lieber meine Ruhe haben. Will mit meiner Familie schmusen, auf dem Sofa liegen oder nachts im Bett. Alles in Allem geht es mir hier super. Ich hoffe, dass das auch noch lange so bleibt. Nun somit wisst ihr Bescheid! Eure Viola"


Name: Tim
Alter: 9 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Mai 2016

Hier möchte sich ein ganz besonderer Kater vorstellen: Tim ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass auch katzenaidsinfizierte Tiere ein durchaus gesundes und glückliches Leben führen können und daher auch ein Recht auf Vermittlung haben. Ein großes Lob und Dankeschön an Tims neue Familie! Hallo, ich heiße Tim und habe seit vier Monaten ein neues Zuhause. Ich wiege 6 kg und bin gesund. Zusammen mit der dicken Häsin Fee und meinen vier Dosenöffnern lebe ich nun in Sinzig. Mein Lieblingsplatz ist das Sofa und mein getigertes Häuschen. Meine Hobbies sind Schlafen, Fressen, meinem Herrchen etwas erzählen und mit allem spielen, das ich in die Krallen bekomme.


Name: Penelope
Alter: 4 Jahre
Geschlecht: weiblich
vermittelt im September 2015

Ein ganz besonderer Abend Es war mal wieder einer der gemütlichen Winterabenden. Der Fernseher lief, die Katzen Ginny und Penelope (liebevoll Penny genannt) jagten durchs ganze Haus und ich saß an meinem Notebook und arbeitete mich durch die E-Mails. Penny hatte irgendwann keine Lust mehr aufs Spielen und stapfte ganz gemütlich durchs Wohnzimmer. Sie kuschelte mit jedem etwas, aber irgendwie stellte sie dies nicht zufrieden. Dann schaute sie auf meinen Relaxsessel und mit einem Satz lag sie auch schon auf meinen Beinen. Mit großen Augen sah Penny mich an und schnurrte zufrieden. Ich dachte noch, jetzt ist alles in Ordnung ! Doch plötzlich machte Penelope einen Satz und saß auf meinem Notebook. Langsam stapfend und leise gurrend lief sie in aller Ruhe über meine Tastatur und schaute noch etwas abwertend in den Bildschirm, bevor sie sich mitten auf die Tastatur legte. Ich schrie auf:,,Meine Mails !'', und schon ratterten nur noch Fragmente von Wörtern und Hyroglyphen über meinen Bildschirm. Alle sahen erschrocken auf und lachten. Nur Penny blickte ganz entspannt in die Runde und fing sich an zu putzen. Die Aufmerksamkeit von allen war ihr nun gesichert und ich glaube, das wusste sie ganz genau.


Name: Lisa
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: weiblich
vermittelt im September 2015

Lisa konnte sich mittlerweile sehr gut bei uns einleben. Nach anfänglichen Kämpfen mit unserem Kater Pino, lagen die beiden schon am dritten Tag nebeneinander. Sie genießt es, sich von ihm putzen zu lassen. Auch an uns hat sie sich relativ schnell gewöhnt, wobei es eine ganze Zeit gedauert hat, bis sie auch mal schmusen kam. Allerdings liebt sie es sich heimlich, wenn wir schlafen zu uns ins Bett zu legen. Bei Fremden ist sie zwar immer noch etwas zurückhaltender, versteckt sich auch mal gerne im Kratzbaum, aber nach einiger Zeit kommt sie dann langsam hervor. Wir sind sehr glücklich mit der kleinen Maus, weil man sie jeden Tag aufs neue mit einem Lächeln beobachten kann und sei es nur, weil man über Ihre etwas außergewöhnlichen Schlafpositionen Lächeln muss oder ihr dabei zusieht, wie sie ihren eigenen Schwanz jagt, oder sich sonst mit etwas beschäftigt.


Name: Frederick
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im August 2015

Als Frederic zu uns kam war er klein dünn und sehr ängstlich. Am Anfang war sein Lieblingsplatz die dunkelste Ecke unterm Bett, nicht mal zum Fressen wollte von dort unten hervor kommen. Wenn er sich dann doch mal zeigte bekam ich nur einen böses Fauchen als Antwort, gefolgt mit der Flucht unter das Bett, zurück dorthin wo er sich sicher fühlte. Erst Sergeant Rumpel, mein anderer Kater welcher 6 Monate älter ist, konnte ihn aus der Reserve locken. Bald schon war er wie ein Vorbild, ein großer Bruder für ihn. Sie tobten durch das ganze Haus und im nächsten Moment fand man sie kuschelnd auf dem Bett. Nachdem das Vertrauen zu Rumpel aufgebaut war, fand Frederick auch heraus welche Vorzüge es haben kann den Dosenöffner nicht immer anzufauchen und sich stattdessen stundenlang streicheln zu lassen. Mittlerweile hat Frederick sich richtig gut eingelebt und ist ein fester Bestandteil der Familie geworden; Das Vorbild wird regelmäßig geärgert, es wird keine Möglichkeit ausgelassen an ein Leckerlie zu kommen und die Schmuse-Einheiten werden täglich mit Nachdruck eingefordert. Nur Besuch begegnet er nach wie vor misstrauisch, so dass man sich doch lieber wider in die dunkle Ecke unterm Bett versteckt und alles aus sicherer Entfernung beobachtet.


Name: Max
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im November 2015

Max heißt bei uns Milo und es geht ihm sehr gut. Er hat sich ziemlich schnell eingelebt. Da ich die ganze Zeit zu Hause bin war er auch nie alleine und hat sich schnell wohl gefühlt. Er ist sehr verschmust und anhänglich. Als es um Ostern rum wärmer wurde dürfte er auch endlich raus. Er ist jetzt Freigänger, kommt aber nachts in der Regel rein zum schlafen. Wir wohnen ländlich und so haben wir inzwischen fast täglich mindestens eine Maus hier vor der Tür liegen. An und zu bringt er sogar einen Vogel mit. Ich bin mal gespannt ob sich hier im Winter überhaupt noch jemand ans Futterhäuschen traut. Mitte März wurde unsere Tochter geboren. Letztes Jahr waren wir noch etwas skeptisch ob das überhaupt klappt so mit jungem wildem Kater und einem Baby zu Hause. Aber die Sorgen waren unbegründet. Die beiden sind jetzt schon ganz dicke Freunde. Milo sucht immer ihre Nähe und nimmt es geduldig hin, dass sie noch etwas "grob" ist beim kuscheln. Alles in allem läuft es wirklich gut und wir sind froh, dass Milo bei uns ein neues Zuhause gefunden hat. Das war jetzt der zweite Kater der vom Katzenschutz zu uns gefunden hat und ich würde immer wieder zuerst dort suchen.


Name: Milo
Alter: 3 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Juni 2016

Hallo, ich bin Kater Milo. Im Mai 2016 kam mein zukünftiges Frauchen mich auf meiner Pflegestelle besuchen. Ich war neugierig, doch irgendwie fand ich das Futter und meine Spielangel dann doch interessanter... Damals wusste ich ja auch noch nicht, dass mein Frauchen mich schon ab dem 1. Augenblick in ihr Herz geschlossen hatte und irgendwie spürte, dass das zwischen uns passt. Auch die Hinweise, ich sei ein echter Wildfang und nichts für Anfänger, störte sie nicht im Geringsten. Sie sagte irgendwas von „Das ist er, ich muss ihn einfach haben“ und „Ich bekomme das hin - und gebe nicht auf“. Nach 2 Wochen war es dann soweit – meine Pflegemama brachte mich in mein neues Zuhause. Ich machte es meinem Frauchen erstmal richtig schwer, mit mir klar zu kommen, denn ich musste ja testen, was ich darf und was nicht und ob sie meiner „würdig“ war, denn ich bin sehr eigensinnig und der Herr im Haus. In der 1. Nacht bin ich zum Frauchen ins Bett geklettert und hab mich hinter sie gesetzt. Sie hat mich begrüßt und sich gefreut, weil sie dachte, dass das ein Annäherungsversuch sei – der perfekte Moment, um mich in ihrem Rücken festzubeißen! Ihr hättet sehen müssen, wie sie sich erschrocken hat! Auch an ihren Beinen biss ich mich fest, egal wo sie gerade stand. Nach ein paar Tagen trugen auch ihre Hände zahlreiche Verletzungen. Ich war oft sehr aggressiv, da ich in meinem Alter von ca. 1,5 Jahren keine guten Erfahrungen gemacht hatte. Doch trotz der Blessuren wollte mein Frauchen nicht aufgeben. Sie sagt mir immer, dass sie mich lieb hat und ich keine Angst haben brauch. Unbedingt wollte ich nach einiger Zeit raus, doch als es soweit war, traute ich mich ja doch nicht aus der Tür. Ich quiekte jedes mal in den höchsten Tönen und verschwand so schnell es ging unterm Bett. Irgendwann nahm mein Frauchen mich auf den Arm und trat mit mir zusammen hinaus und redete dabei leise mit mir. Ab da war meine Angst überwunden und ich tobte mich erstmal richtig aus und jagte Schmetterlinge und Mäuse. Heute, ein halbes Jahr später, bin ich ein „ganz neuer Kater“. Ich spiele immer noch gerne, doch bin ich nicht mehr aggressiv. Ich bin am liebsten bei meinem Frauchen zum kuscheln und geb ihr ständig Küsschen. Ich glaube, sowas nennt man einen „gemütlicher Salonlöwen“. Meine Mitbewohnerin, die Katze Sunny, ärgere ich zwar manchmal, aber wenn sie mal nicht da ist, vermisse ich sie doch. Ihr seht also, wenn wir aggressiv reagieren und schwierig sind, brauchen wir nur einen richtigen Umgang und ganz viel Liebe von unserem Menschen. Deswegen scheut euch nicht davor, auch eine „schwierige“ Katze aufzunehmen. Auch wir möchten einfach nur geliebt werden und ein schönes zu Hause… Nun habe ich aber genug erzählt und philosophiert, ich gehe weiter schlafen. Bis dann, euer Milo


Name: Sunny

Geschlecht: weiblich
vermittelt im August 2016

Hallo, ich bin die Katze Sunny. Lange lange Zeit war ich im Katzenhaus, nachdem ich halb verhungert aufgefunden wurde. Da ich die Menschen manchmal einfach plötzlich schlage oder beiße, aber niemand weiß wieso genau, war ich den meisten vielleicht zu schwierig. Die netten Menschen im Katzenhaus kümmerten sich zwar sehr gut um mich, dennoch wollte ich endlich „mein“ eigenes zu Hause finden. Katzen und Kater kamen und gingen, doch ich blieb immer dort. Niemand wollte mich. Dann plötzlich ein Anruf – ein Mensch suchte für seinen Kater Milo einen Mitbewohner, da sie ihn nicht immer lange allein lassen wollte. Ich wurde vorgeschlagen und daraufhin kam der Mensch zum Katzenhaus, um mich kennenzulernen. Beim Besuch war ich ein wenig gestresst, da ich gerade von einem Kater geärgert wurde. So lernte mein Frauchen mich fauchend und knurrend kennen. Da sie es aber dennoch versuchen wollte und nicht verstand, wieso mich keiner wollte (denn ich bin auch eine sehr hübsche und stolze Katze), nahm sie mich spontan mit zu sich nach Hause. Erstmal war ich ängstlich und verkroch mich hinter dem Schrank. Da war auch ein kleiner Kater, der mich unbedingt kennenlernen wollte – der sollte mich bloß erstmal in Ruhe lassen! Nach einiger Zeit kam ich raus und lies mich streicheln und gab sogar schon Küsschen. Bald lag ich sogar mit dem Kater (er heißt Milo) zusammen auf Frauchens Bett und putzte ihn. Eigentlich mag ich ihn ja, aber er ist noch ein bisschen kindisch. Ständig macht er mich nach. Wenn ich fresse, muss er auch fressen, wenn ich mich putze, muss er sich auch putzen, wenn ich raus möchte, kommt er hinterher und er hört sogar mehr auf „Sunny“ statt auf seinen eigenen Namen! Und er haut mir immer auf den Popo, wenn ich nicht aufpasse. Ein kleiner Macho eben. Manchmal nervt mich das richtig, dann bekommt er eine gehauen und dann ist erstmal Ruhe. Wenn wir uns aber doch ein paar Stunden mal nicht sehen, gibt’s erstmal ein Nasenküsschen. Auch mit meinem Frauchen verstehe ich mich super. Am liebsten lege ich mich mit aufs Kopfkissen und verteile Küsschen. Jeden Tag werden es ein paar mehr und sie freut sich richtig darüber, da ich immer zutraulicher werde. Wenn ich frühs meine Kuscheleinheiten nicht bekomme, schubse ich Frauchen halb um – einmal ist sie wirklich umgefallen, das tat mir leid, aber immerhin haben wir dann gekuschelt. Ich gehe liebend gerne raus mit Frauchen zusammen spazieren. Aber auch die Fensterbank und den Badeschrank und ein Fach des Kleiderschranks, wo mich so schnell keiner findet, wenn ich meine Ruhe haben will, habe ich für mich vereinnahmt. Immer weiter lege ich meinem Frauchen Mäuse vor die Tür und werde dafür gelobt. Auch meine „Anfälle“, wo ich plötzlich aggressiv werde, sind besser geworden. Mein Frauchen merkt mittlerweile ganz genau, wenn ich genervt bin oder meine Ruhe möchte. Ich bestimme eben, wann Kuschelzeit ist und wann nicht! Ich bin froh, endlich ein festes zu Hause gefunden zu haben, wo es regelmäßig Futter gibt und die Heizung sowie Frauchen Wärme spenden. Mein Frauchen sagt, sie „freue sich auf die weiteren Jahre mit mir“.


Name: Anja

Geschlecht: weiblich
vermittelt im Dezember 2012

Es ist Dienstag der 30. April 2016. Unsere Maunzeli hat den Kampf gegen die Niereninsuffizienz verloren. 3 Wochen lang hoffen und bangen, jeden 2. Tag zum Tierarzt, jeden Morgen und jeden Abend eine Infusion und Medikamente. Und dann fiel Sie beim fressen einfach um und kam kaum noch auf die Beine. Es gab keinen anderen Weg, Maunzeli darf und soll nicht leiden und wurde 2 Stunden später durch den TA erlöst. Sie fehlt an allen Ecken und Enden. Unsere gemeinsame Geschichte mit Maunzeli begann am 01. Dezember 2012. Wir hatten beschlossen, dass eine Katze bei uns einzieht. Sie sollte jung und süß sein, am liebsten ein Kater. So, wie man sich halt eine Katze vorstellt. Nach einigen Telefonanrufen bin ich dann bei Frau Brenzina gelandet. Wir wollten eine Wohnungskatze und auch nur eine. Ich sollte erst einmal gucken kommen. Das tat ich dann auch. Angekommen wurden mir 3 ganz jungen Katzen gezeigt. Sie waren so süß und so verspielt, da fiel die Entscheidung schwer. Irgendwann hatte ich mich für einen Kater entschieden und musste nun noch in einem Büro warten, bis die Papiere fertig waren und hier wartete Maunzeli auf mich. Ja, es schien, als hätte sie nur auf mich gewartet. Ich ging in das Büro und Maunzeli kam direkt auf mich zu. Sie hatte keinerlei Scheu, vielleicht lag das auch an den Leckerchen, die ich in meiner Tasche hatte. Wir hatten eine viertel Stunde Zeit und es war um mich geschehen. Vergessen war der kleine Kater, Maunzeli musste mitkommen. Übrigens hieß Maunzeli eigentlich Anja, war ca. 12 Jahre alt und hatte keinen einzigen Zahn im Maul. Nicht desto trotz waren ihre Lieblingsleckerlie Denta Clean vom Rossmann. Wir werden Sie nie vergessen.


Name: Sandy

Geschlecht: weiblich
vermittelt im April 2016

Jeder der einmal eine Katze hatte, wir feststellen, dass es ohne nicht geht. Daher haben wir ein paar Tage nach Maunzelies Tod wieder bei Frau Brezina angerufen. Sie wollte schauen, welche Katze sie für uns hat. Ein paar Stunden nach dem Telefonat rief Frau Brezina an und teilte mit, dass sie einen Notfall hat, der sofort ein neues zu Hause braucht und ob sie die Katze bringen dürfte. Anfangs waren wir skeptisch, eine Katze aufnehmen, die wir noch nie vorher gesehen haben, kann das gut gehen? Nun ja, Frau Brezina brachte Sandy, eine getigerte Hauskatze zu uns nach Hause. Angekommen hatte Sandy nichts besseres zu tun als aus der Transportbox zu fliehen und unter das Bett im Gästezimmer zu flüchten. Wir haben sie erst einmal in Ruhe gelassen. In den ersten Tagen war ihr liebster Platz das Waschbecken, sie kam ab und zu mal schauen, was wir so treiben. Die Wohnung und der Balkon wurden nach und nach in Beschlag genommen. Am Anfang folgte dem Streicheln immer ein Fauchen, aber nie böse. Jetzt bekommt Sie davon nicht mehr genug. Streicheln, striegeln, schmusen, spielen, in der Badewanne trinken und unter ihrer Bettdecke liegen und schlafen ist das größte für Sie. Abends geht sie mit uns ins Bett und besucht uns auch nachts immer wieder. Was sie nicht mag ist auf den Schoß kommen und getragen werden. Aber das muss auch nicht. Sandy ist ca. 10 Jahre alt und ein echter Schatz den wir nicht mehr missen möchten. Übrigens kam Sandy mit einem ganz kahlen Bauch und kahlen Hinterbeinen zu uns.


Name: Samson
Alter: 2 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Dezember 2016

Liebe Katzenschutzfreunde, nach nur einer Woche hat sich Samson in seinem neuen Zuhause gut eingelebt. Wir haben sehr viel Freude mit dem süßen und ganz lieben Schmusekater. Wie er sich gewünscht hatte, hat er seinen Platz auf der Couch am Weihnachtsbaum gefunden. Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2017!


Name: Nina
Alter: 4 Jahre
Geschlecht: weiblich
vermittelt im Dezember 2016

Grüße aus dem "neuen Zuhause" von der Glückskatze Nina Wer hatte hier eigentlich Glück? Eine junge Katze, die nach ein paar Turbulenzen ein neues Zuhause bekam oder ich als ihr Frauchen, die eine neue Form von "nach Hause kommen" kennenlernen durfte und dies nun mit großer Freude tut. Binnen kurzer Zeit nannte Nina die fremde Wohnung ihr Revier und suchte sich die schönsten Plätze zum ssssss.... schnurren, schlafen und spielen. Etwas kaputt machen kommt ihr nicht in den Sinn, und manchmal schenkt sie mir aus Dankbarkeit eines ihrer gefühlt 200 Spielsachen. Nina ist meine erste Katze und schenkte mir nach kurzer Zeit bereits viele wertvolle und schmusige Erfahrungen. DANKE liebe Katzenschutzfreunde, dass ihr mir eine kleine Freundin gebracht habt, die immer sehnsüchtig im Fenster sitzt, wenn ich nach Hause komme.


Name: Scarlett -

Geschlecht: weiblich
vermittelt im Dezember 2013

Kürzlich schrieb mir doch Frau Brezina, ich sollte den Katzenschutzfreunden einmal mitteilen, wie es mir so ergangen ist, nachdem ich bei deren Vereinshoompeetsch von der Rubrik zu vermitteln nach vermittelt gewechselt bin. Also gut: Nachdem Frau Alt mich in wochenlanger Bemühung aufgepäppelt hatte, sagte sie mir eines Tages: So Scarlett (so hieß ich damals), jetzt stehst du auf der ersten Seite der Vereinshoompeetsch zu Vermittlung und es haben schon Leute angerufen, die dich besuchen wollen. Und einen Termin haben wir auch schon vereinbart. Auf die Minute genau traf dann einige Tage später mein Besuch ein und eine Stunde später saß ich in einem Kaninchenkäfig! auf der Rückbank eines Autos. Während der Fahrt beschlossen die beiden, mich zukünftig Jamila zu nennen. Mir war es egal; Hauptsache, ich bekomme ein liebevolles und dauerhaftes Zuhause! Nach unserer Ankunft in Leverkusen wurde der Käfig mit mir in ein Zimmer getragen und dort geöffnet. Es roch dort ganz leicht nach Katze, aber ich habe keine entdeckt. Bei meinem ersten Inspektionsgang fand ich gleich Futter, Wasser und ein Katzenklo. Und das Tollste war in dem Zimmer eine Wand, an der drei Kisten hingen, die untereinander mit Brettern verbunden waren und alles war mit Teppich belegt – richtig katzengerecht. Am nächsten Tag erfuhr ich dann, dass für meine Aktivitäten ein ganzes Haus zu Verfügung stand. So gab es ganz viel zu entdecken. Auf jeder der drei Etagen war mindestens ein Katzenklo. Ich bevorzuge das in der Küche – vor allem wenn meine Beiden frühstücken. Dann sind sie nicht so alleine! Katzen habe ich keine gefunden, aber kleine Federbälle in zwei Käfigen. Die dürfen oft raus. Manchmal stürzen sie ab – vor meine Nase und dann: Ich beherrsche mich und tu ihnen Nichts! Da kommt uns allen das rassetypische ruhige Perserkatzentemperament entgegen. Meine beiden haben viel Zeit für mich. Mit ihm darf ich kämpfeln: Ich werfe mich auf den Rücken, dann wuschelt er meinen Bauch durch und dann, dann greife ich seine Hand mit meinen Pfoten und meinen Zähnen, so lange, bis einer von uns die Lust an diesem Spiel verliert. Sie kümmert sich um meine Fellpflege. Wenn ich die überstanden habe, bekomme ich immer ein Leckerlein. Nach einigen Monaten haben mich die beiden durch die große Hintertür hinaus gelassen. Ich durfte raus! Zum ersten Mal in meinem Leben! Ein Garten! Das war ganz aufregend! Neue Geräusche, neue Gerüche, neue Tiere. Eines davon habe ich mal ins Haus gebracht, so ein kleines grau-braunes mit Fell. She was not amuzed. Seitdem ich das Draußen einmal kennengelernt hatte, will ich immer wieder raus. Dank meines dichten Fells halte ich es auch bei Frost einige Zeit aus. Und wenn im Sommer die Terrasse gut durchgewärmt ist, genieße ich dort die Abendstunden mit meinen Leuten. Manchmal bekommen die beiden Besuch. Bruno ist groß und begrüßt mich immer laut. Dann bekomme ich Angst und laufe schnell eine Etage höher und komme erst Stuuunden später wieder runter. Wenn Melanie kommt, begrüßt sie mich ganz leise, dann laufe ich nicht weg. Bei ihr wohnt Zoe. Deswegen unterhalten sich meine beiden mit Melanie meist über Katzen. Am liebsten ist mir Uli, der riecht so gut, weil er drei Kater hat. Zu ihm komme ich auch auf den Schoß. Ja, und eines Tages habe ich gemerkt, dass meine beiden ihren Urlaub planten. Das ist für uns Katzen immer spannend, denn die Menschen merken oft erst dann, dass wir Katzen doch ebenfalls bestimmte Vorstellungen vom Urlaub haben, die nicht immer mit denen ihrer Menschen übereinstimmen. Also wir haben das prima geregelt: Wir haben nämlich ein Haus auf Rädern; das binden wir hinter unser Auto und nehmen es mit und das ist für mich ganz praktisch. Denn – egal wo der Wohnwagen abgestellt wird, immer finde ich mein Futter und mein Wasser vorn rechts, und ganz in der Ecke haben wir unsere Klos. Raus darf ich dann auch, aber immer an der Leine. So habe ich schon viel von der Welt gesehen. Ich war sogar schon in Dingelsdorf! (Falls ihr keine Ahnung habt, wo das liegt, sage ich es euch: Am Bodensee!) In meinem neuen Zuhause habe ich viel gelernt. Zunächst habe ich gemerkt, dass ich nicht nachts heimlich zum Futternapf schleichen muss, um dort im Stehen zu fressen, sondern ich kann mich auch tagsüber in aller Ruhe davor hocken. Auf den Schoß zu kommen, habe ich auch gelernt. Da wird man viel gekrault und gestreichelt. An der Leine zu gehen ist auch easy. So sind wir schon kilometerweit gewandert – Okeeh, vielleicht waren es auch nur 50 m. Ich kann inzwischen auch auf Bäume klettern. Bis auf 2 m Höhe bin ich schon gekommen. Und in meiner Jagdbilanz stehen inzwischen zwei Mäuse und eine Amsel. Aber alle drei haben mir diese Spielverderber wieder weggenommen! Nach all den Jahren, in denen ich ausschließlich kleine Perserkatze produzieren musste, führe ich jetzt mit meinen beiden ein weitgehend stressfreies Leben. Die beiden mögen mich und ich mag meine beiden – und das zeigen wir uns jeden Tag. Alle Leute, die Katzen mögen, grüßt Jamila (die anderen grüße ich nicht!) ‏جميلة


Name: Sly
Alter: 1 Jahr und 6 Monate
Geschlecht: männlich
vermittelt im August 2016

Wir haben Sly im August von einer Pflegestelle abgeholt. Mittlerweile ist er zu einem stattlichen Schmusekater herangewachsen . Er braucht viele Streicheleinheiten, die er natürlich auch bekommt. Mit seiner Schwester Soey lebt er in friedlicher Koexistenz. Er sucht zwar die Nähe, hat aber keine Chance bei seiner großen Schwester. Also wie im richtigen Leben. Für uns war es eine gute Entscheidung Sly noch zusätzlich ein Zuhause zu geben. Jetzt sind wir komplett.


Name: Lucky
Alter: 6 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im Januar 2017

Hallo, ich bin es, der Lucky, am 06.01.2017 bin ich mein neues Zuhause eingezogen. Nach zwei Wochen geht es mir richtig gut. Meine neuen Dosenöffner kümmern sich sehr liebevoll um mich und mit meinem neuen Kumpel, der hier schon länger wohnt, komme ich auch super zurecht. Wenn ich mich in zwei bis drei Wochen dann endgültig eingelebt habe, kann ich sicher auch wieder auf Streifzüge gehen. Durch die Fenster sieht dies hier alles spannend und aufregend aus. Ich freue mich schon darauf. Bedanken möchte ich mich bei allen Helfern aus Schalkenbach. Durch die sehr gute Einschätzung meines Wesens, welche dazu beigetragen hat, dass ich in mein neues Zuhause vermittelt wurde, konnte ich schnell Anschluss finden. Und nun verhalte ich mich auch so, wie angekündigt. Das ist für mich und meine neue Familie toll. Jetzt hoffe ich, dass mein Name Programm für mein weiteres Leben ist. So jetzt muss ich Schluss machen, das Mittagessen ruft. Durch die Erfahrungen meiner langen Zeit auf der Straße bin ich noch etwas verfressen, aber auch das wird täglich besser.


Name: Peewee
Alter: 1 Jahr und 7 Monate
Geschlecht: weiblich
vermittelt im August 2016

Hallo aus Lahnstein nach Schalkenbach! Ich bin‘s, die kleine Peewee aus meinem neuen Zuhause. Auf dem Foto unten seht ihr auch meinen besten Kumpel Henry. Ich bin die Hübsche mit dem weißen Fleck. Henry ist 2 Wochen jünger, was man merkt, denn er hat nur Flausen im Kopf. Obwohl er doch sehr anders ist als ich, verstehen wir uns gut. Ich bin nämlich sanft, kuschelig, zurückhaltend, super lieb und sehr süß! Ein bisschen vorsichtig, denn man kann ja nicht allen Menschen trauen. Henry ist frech, dreist, selbstbewusst, sehr goldig und äußerst dominant – aber auch sehr attraktiv. Ich habe ihn allerdings unter Kontrolle und er frisst mir aus der Pfote. Hin und wieder spielen wir etwas zu heftig, aber er kann sich gut unterordnen, er weiß sehr wohl, dass man eine Dame immer gewinnen lässt. Als ich hier einzog, es war im August 2016, ein schöner Sommertag – da stellte meine neue Dosenöffnerin den Transportkorb in der Küche auf den Boden und öffnete die Tür. Zack! saß Henry neben mir, er hatte überhaupt keine Skrupel oder Berührungsängste. Ich jedoch war fix und fertig, neue Wohnung, nicht mehr in der Eifel, sondern am Rhein und dann gleich so ein aufdringlicher Kater. Das war mir wirklich zu viel und so habe ich mich circa 2 Wochen hinter der Küche versteckt und bin nur nachts rausgekommen, weil ich Hunger hatte und alles schlief. Meine neuen Menschen waren wirklich sehr besorgt, vor allem die Frau. Sie haben versucht mich zu locken, aber ich bin einfach geblieben – hinter der Küche. Dann kam Henry laufend nach mir gucken und eines Tages wollte ich dann nicht mehr im Dunklen sitzen. Bin dann die Wohnung rauf und runter gelaufen, habe jede Ecke geschnuppert und am Ende war es aber völlig OK. Frau Knuddel, also meine Menschenfrau nimmt sich wirklich viel Zeit für mich, denn ich liebe es zu knuddeln, kuscheln und schmusen. Mit Henry ist es auch schön und bei dem Mann darf ich immer auf dem Arm sitzen und alles von oben betrachten. Nach einem Jahr kann ich wirklich sagen, ich bin hier angekommen, respektiert und man achtet wirklich sehr auf mich. Ich liebe auch Henry, ab und an bekommt er mal eine auf die Nase, der Frechdachs. Mein Menschenmann wollte unbedingt ein Mädchen wie mich und er ist ganz schön verliebt in mich. Er nennt mich immer Peeweelotta und er ist sehr lieb mit mir. Ich bleibe jetzt hier und vor mir hat hier eine Marie gewohnt, auch schwarz. 16 Jahre und die möchte ich auch hier bleiben dürfen. Was auch toll ist, wir sind selten alleine, unsere Dosenöffner haben gute Arbeitszeiten und so stehen wir ständig unter Kontrolle. Mein Frauchen liebt Tulpen – ich auch. Die ziehe ich nachts aus der Vase und verteile die Köpfe in der Wohnung, das mache ich jede Nacht. Ich dekoriere eben gerne. Das gefiel der Dame des Hauses nicht und so hat sie jetzt Seidenblumen gekauft. Musste ich mir ein anderes Hobby zu legen – konnte ich gar nicht verstehen. Ansonsten habe mich hier super eingelebt und besser hätte ich es gar nicht antreffen können. Da habt Ihr gut ausgewählt für mich. Ich drücke all Euren Samtpfoten die Pfötchen, dass sie auch so ein schönes Zuhause finden! Also, wie Ihr seht – alles in Butter – Ganz liebe Grüße – Eure Peewee


Name: Kit
Alter: 1 Jahr und 6 Monate
Geschlecht: männlich
vermittelt im August 2016

"Als ich im zarten Alter von knapp 4 Monaten in mein neues Zuhause kam, war ich richtig begeistert und fühlte mich sogleich wohl. Ein Komfort sondersgleichen: Zugang zu allen Räumen, ein riesiger Keller zum Spielen und Verstecken, drei verschiedene Kratzbäume, leckeres Essen, jede Menge Streicheleinheiten und diverse Spielsachen. Mir wurde es nie langweilig. Ich war zwar die einzige Katze im Haus, aber dafür kümmerten sich Herrchen und Frauchen den ganzen Tag um mich. Die beiden hatten mich sofort in ihr Herz geschlossen, denn ich durfte mir fast alles erlauben und fegte wie ein Wirbelwind durch das ganze Haus. Den einen oder anderen blauen Fleck habe ich mir dabei schon geholt, weil ich oft nicht richtig vor dem Hindernis stoppen konnte. Nach drei Monaten bin ich auch das erste Mal Auto gefahren und zwar zum Tierarzt. War nicht so schön und man musste in einen verschlossenen Korb. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, was da mit mir passiert ist, aber als ich wieder zu Hause war, durfte ich endlich in die neue Umgebung nach draußen, die ich vorher schon aus dem Fenster gesehen hatte. Vor allem erst mal in den eigenen großen Garten, später dann auch in die Nachbarsgärten. Seitdem habe ich nach und nach die ganze Gegend erkundet und bin jetzt stolzer Hüter eines großen Reviers. Bei den Nachbarn habe ich mich dank meines Charms auch beliebt gemacht. Die anderen Katzen hier in der Gegend habe ich auch schon kennengelernt, mit ihnen vertrage ich mich ganz gut. Nicht alle sind zugänglich, aber die lasse ich dann einfach in Ruhe. Anfangs bin ich gegen Abend immer zum Schlafen nach Hause gekommen. Im Sommer habe ich aber die lauen Nächte schätzen gelernt, denn da gibt es keinen Lärm, da kann man besser Mäuse fangen und sonst viel Interessantes in der Natur beobachten. Frauchen und Herrchen waren anfangs nicht so begeistert, wenn ich über Nacht wegblieb, aber inszwischen haben sie sich wohl daran gewöhnt und gönnen mir meine Freiheiten. Ich fühle mich in meinem Zuhause rundherum pudelwohl. Ich wünsche allen Artgenossen, die in Schalkenbach noch auf ein neues Zuhause warten, dass sie es später mal genauso gut haben wie ich."


Name: Ringel
Alter: 4 Jahre
Geschlecht: männlich
vermittelt im August 2016

Hallo, kennt ihr mich noch? Ich bin der Ringel. Ich bin damals zu euch gekommen,weil ich mich nicht mit meinen Artgenossen verstanden habe.Ständig habe ich mich geprügelt. Zu meiner neuen Familie kam ich im August 2016. Es war liebe auf den ersten ,“ klick“. Die haben mich auf der Homepage von der KSF gesehen und wollten mich sofort haben. Ich bin aber auch ein Prachtkerl!!! In meinem neuen Zuhause habe ich mich ganz schnell eingelebt. Haus und Garten habe ich ganz für mich alleine. Nach 6 Wochen durfte ich dann auch endlich raus,wo ich mich natürlich regelmäßig weiter prügel. Ich kann es halt nicht lassen. Mein Revier muss ich doch verteidigen,oder? Sehr zum Leiden meiner Familie. Einmal musste ich sogar zum Tierarzt. Der gab mir eine spritze,in den Popo! Man war ich da schlecht gelaunt. Mittlerweile habe ich meine Nachbarschaft gut erkundet. Wenn da eine Tür offen steht, gehe ich rein. Ist ja klar. Da gucken sie natürlich immer dumm aus der Wäsche wenn sie mich sehen. Aber jetzt kennen sie mich ja alle und freuen sich wenn sie mich sehen. Sobald die Sonne scheint, bin ich draussen. Abends muss ich aber wieder rein, Frauchen will es so(wegen der Prügel). Dann darf ich mit ins Bett und bekomme jede Menge Streicheleinheiten. Ich habe auch eine ganz besondere Art zu schnurren. Es quietscht dann immer. Natürlich bringe ich auch regelmäßig kleine Mäuse mit nachhause,die Freude ist bei Frauchen jedes mal besonders groß. Ich werde mich jetzt mal verabschieden, denn es warten noch viele Abenteuer auf mich und meiner Familie. Macht es gut, euer Ringel

© 2015 Matthias Wobbermin