Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

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Fragen & Antworten

Ab wann und warum sollte eine Katze/Kater kastriert werden?

Auf jeden Fall vor dem Freigang. Katzen können mit einem halben Jahr rollig werden, davor sollte die Katze kastriert sein. Kater werden ab einem halben Jahr geschlechtsreif, deshalb sollten sie auch zu diesem Zeitpunkt kastriert werden, ehe sie markieren. Ein weiterer wichtiger Grund für die Kastration ist die Ansteckungsgefahr z.B. mit FIV (Katzenaids)und FeLV (Leukose) : Unkastrierte Kater/Katzen geraten sehr viel häufiger in Revierkämpfe und können sich durch die evtl. davongetragenen Verletzungen leicht anstecken. Durch eine Kastration kann man diese Gefahr zumindest minimieren.

Wie lange muß eine Katze noch nach der Vermittlung im Haus bleiben?

Prinzipiell sagt man 4-6 Wochen. Natürlich gibt es Katzen die sehr ängstlich sind, da sollte man einfach schauen, wie die Katze das Zugehörigkeitsgefühl zu den Räumlichkeiten und den Besitzern hat. Am besten lockt man die Katze in der Eingewöhnungszeit im Haus immer wieder mit Leckerchen und dem gleichen Namen. So gewöhnt sie sich schnell ein.

Warum ist getreidefreies Futter gesünder?

Die Katze ist ein Fleischfresser. Da der Stoffwechsel der Katze kein Getreide aufspalten kann, ist es für die Katze gesünder, getreidefreies Futter zu sich zu nehmen. Vielen Erkrankungen kann dadurch vorgebeugt werden.

Was kostet die Haltung einer Katze?

Zu den laufenden Kosten für Katzenfutter, Streu und evtl. Krankenversicherung kommen Ausgaben für Tierarzt, Catsitter bzw. Katzenpension.

Futter : 30 - 40 Euro/Monat
Katzenstreu: 20 - 25 Euro/Monat
Krankenversicherung (je nach Alter, Rasse, Vertragsdauer, Selbstbeteiligung): 5 - 20 Euro/Monat
Tierarztkosten (Kontrolluntersuchungen/ Schutzimpfung): 40 - 60 Euro/Jahr
Catsitter: 4 - 20 Euro/Tag
Katzenpension: 6 - 8 Euro/Tag

sowie Ausgaben für Ausstattung und Zubehör.

Meine Katze trinkt zu wenig.

Stellen sie das Wasser nicht neben den Futternapf. Manchmal hilft auch eine Glas- oder Keramikschüssel. Manche Katzen mögen kein Plastik oder Metall. Ein Katzenbrunnen hat auch schon oft die Katze verleitet, mehr zu trinken. Wenn sie Feuchtfutter füttern, schütten sie immer eine kleine Portion Wasser dazu, so nimmt ihre Katze automatisch mehr Flüssigkeit auf.

Meine Katze ist in letzter Zeit mit Futter sehr wählerisch.

Einfach mal das Feuchtfutter nur ein über den anderen Tag füttern, sie ist sehr wahrscheinlich übersättigt.

Ich füttere seit einiger Zeit wilde Katzen, nun ist ein neuer Kater dazu gekommen. Woher weiß ich, dass das kein vermisstes Tier ist?

Wenn man die Katze anfassen kann, bitte zum Tierarzt, nachschauen lassen ob ein Chip oder Tätowierung vorhanden ist. Bitte den nächsten Katzenschutz oder das Tierheim informieren.

Meine Katze pinkelt in die Wohnung seit einem Monat, was kann ich machen?

Ist ihre Katze kastriert? Auch Katzendamen haben machmal die Angewohnheit zu markieren. Meistens hören diese Unannehmlichkeiten auf, wenn die Dame kastriert ist. Deshalb, bitte rechtzeitig an das Kastrieren denken. Fühlt sier sich unwohl? Wurde irgendwas in ihrem Lebensbereich verändert? Rufen sie einfach bei uns an, wir helfen gerne.

 


Tips & Wissenswertes


Ist Ihre Katze im Notfall versorgt?

Was passiert mit Katzen wenn das Herrchen gestorben ist, das Altenheim unaufschiebbar oder ein langer Krankenhausaufenthalt nötig ist?
Die treusorgenden Angehörigen nehmen liebevoll das Tier auf und bieten ihm ein neues Zuhause. Das ist leider die Ausnahme, die traurige Realität ist oft,
dass die Angehörigen die Tiere möglichst schnell los werden wollen und sogar nicht davor zurückschrecken, die ungewollten Katzen einschläfern zu lassen.
Zum Glück schläfert kein Tierarzt eine gesunde Katze ein.

Immer wieder passiert es, dass die Katzenschutzfreunde einen Anruf erhalten und zum Glück in letzter Minute das Tier retten und aufnehmen.
Diese Katzen werden von den Pflegestellen des Vereins in privaten Räumlichkeiten versorgt und vermittelt, bekommen so noch eine Chance in einem
neuen Zuhause, wo sie wirklich gewollt werden. In der Vergangenheit haben die Katzenschutzfreunde über 12 Katzen, die über 8 Jahre waren, aufgenommen,
bei denen die Besitzer verstarben oder in ein Altenheim kamen.

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, was mit ihrem Tier passiert? Über viele Güter gibt es bereits eine Regelung, doch was einem wirklich am Herzen
liegt und jeden Tag einen begleitet wird oft übersehen. Treffen Sie jetzt Vorsorge und lassen sie ihre Katze nicht außer Acht, denn die Verantwortung
endet nicht mit ihrem Tod, sondern erst wenn das Tier gestorben ist.
Wir geben gerne über Vorkehrungsweisen Auskunft, sprechen Sie uns an.


Katzen müssen kastriert werden

Es ist unverantwortlich Katzen nicht zu kastrieren, sie vermehren sich auch unter erschwerten Bedingungen weiter. Unkastrierte Katzen werden immer wieder rollig, sind unausgelastet, leiden häufig unter Gesäugetumoren, unkastrierte Kater prügeln sich mit anderen Katern und werden oft bei ihrer Streunerei überfahren.
Natürlich übertragen sich somit auch die gefürchteten Krankheiten, wie Leukose oder Katzenaids.
Katzen werden im Schnitt mit 5 - 7 Monaten geschlechtsreif, Kater mit etwa 7 - 9 Monaten. Es ist ein Irrglaube, dass Katzendamen vor der Kastration einmal Babies bekommen sollten. Das sogenannte "Markieren" fällt somit bei Katern nach der Kastration auch weg.
Wenn trotzdem Katzennachwuchs zu befürchten ist, wenden sie sich bitte an uns, wir kümmern uns um die Kleinen und stehen ihnen beratend zur Seite. Wir vermitteln die Katzen nur mit einem Tierschutzvertrag und einer schriftlichen Zusicherung, das die Katze ab einem bestimmten Alter kastriert wird. Der sogenannte Kastrationsbeleg wird dann von dem behandelden Tierarzt unterschrieben und an uns zurück gesandt. So haben wir die Kontrolle, das aus den vermittelen Babies nicht wieder Nachwuchs produziert wird. Helfen sie uns, eine kontrollierbare Möglichkeit zu finden, um nicht in kranken unkastrierten Katzen zu versinken.


Lassen Sie Ihre Haustiere kennzeichnen

Jahr für Jahr entlaufen tausende frei laufende Haustiere ihren Eigentümern. Oft werden diese Tiere auch von besorgten Mitbürgern irrtümlich für ausgesetzt gehalten, weil diese Tiere einen verwahrlosten und abgemagerten Eindruck machen, immer wieder versuchen Einlass in deren Wohnung zu bekommen oder auch tagelang verletzt und ohne tierärztliche Betreuung durch die Strassen irren.
Im günstigsten Fall werden sie dann in Tierheimen oder bei Tierschutzvereinen abgegeben.

In den meisten Fällen können diese Tiere dann dem Eigentümer zurückgegeben werden, weil Tier- und Halterdaten im Deutschen Haustierregister® des Deutschen Tierschutzbundes, Tasso oder ähnlichen Organisationen gemeldet, oder die Tiere durch Chip gekennzeichnet sind. Sind Tier- und Halterdaten aber in keinem Register gemeldet oder nicht anderweitig gekennzeichnet, ist eine Rückführung der Fundtiere nicht immer möglich. Nach einer Frist von ca. 4 Wochen werden die abgegeben Tiere dann meist wieder an neue Besitzer vermittelt, da es auf Dauer aus Kosten. - und Platzgründen nicht möglich ist, sie länger in Pflege zu halten. Während dieser vier Wochen werden von den Tierschutzvereinen die Tierheime du die Registerorganisationen, sowohl als auch die örtlichen Tierärzte über das Fundtier informiert, in der Hoffnung den rechtmäßigen Eigentümer zu ermitteln.

Ist eine entsprechende Kennzeichnung erfolgt, erfolgt nach Meldung an die Register, die sich untereinander austauschen. Das erspart den oft besorgten Tierhalten und Tierfreunden die Mühe, alle Tierregister einzeln abzutelefonieren. Dieser zusätzliche Service des Deutschen Haustierregisters® bleibt, wie schon das Registrieren, kostenfrei.

Für eine Registrierung ist die individuelle und unverwechselbare Kennzeichnung des Tieres
durch einen Mikro-Chip, eine Tätowierung oder durch Beringung erforderlich. Grundsätzlich können alle Tiere im Deutschen Haustierregisters® kostenfrei registriert werden. Bei dem neu initiierten Austausch der Suchdaten werden die rechtlichen Datenschutzbestimmungen beachtet: Nur die spezifischen Tierdaten und nicht die Daten der Tierbesitzer werden unter den Registern miteinander abgeglichen. findet sich das Tier nicht im Deutschen Haustierregister®, wird die Such- oder Fundmeldung automatisiert an andere Tierregister gemeldet. Sobald das Tier dort gefunden wird, geht eine Erfolgsmeldung an das Deutsche Haustierregister® und der Tierhalter wird informiert.

Wir rufen dazu auf: Lassen Sie Ihr Tier kennzeichnen und im Deutschen Haustierregister® eintragen, das ist praktischer Tierschutz!

Spendenkonto

Konto: 416125800
Blz: 57761591
BIC: GENODED1BNA
IBAN: DE61577615910416125800
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