Mäusejäger und Lieblinge der Menschen müssen weichen

Schließung des Campingplatzes in Westum stellt die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. vor ein Problem

Was wäre ein Campingplatz ohne Katzen die dafür sorgen, dass das Ungeziefer nicht überhand nimmt? Die Schließung der Campingplatzes in Westum stellt nicht nur 69 Pächter, sondern auch die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. vor ein Problem.

Fangaktionen In den letzten zehn Jahren wurden etwa 30 Katzen durch die Katzenschutzfreunde in der Region rund um den Campingplatz Westum eingefangen, gechipt, entwurmt, kastriert und teilweise wieder an den betreuten Futterstellen ausgewildert.

Leider konnte man viele von ihnen nicht zähmen, da uns die Katzen zu spät gemeldet wurden und schon verwildert waren. So hatten die Katzenschutzfreunde nur die Möglichkeit, die Tiere vor Ort durch einige Anwohner füttern zu lassen und eine Bleibe zur Verfügung zu stellen. Das Ehepaar Sandra und Wolfgang Baresel kümmern sich sehr liebevoll um ewa zehn Katzen, die damals auf dem Campingplatz wieder ausgewildert wurden. Das Katzenfutter wird von den Katzenschutzfreunden gesponsert oder stammt aus den Sammelboxen des Vereins.

Futtersammelaktionen Von tierlieben Menschen wird das Futter in Futterspendenboxen z.B. in den Rewe-Märkten in Sinzig und Adenau, den Edeka-Märkten in Kempenich, Adenau, Ahrweiler sowie im Fressnapf in Ahrweiler gespendet. Die Ehrenamtler des Vereins bringen das Futter dann an betreute Wildfutterplätze, so auch nach Westum. Eine sehr mühevolle, aber auch dankbare Arbeit.

Wohin mit den armen Katzen? Sie verlieren nicht nur ihr Zuhause, sondern auch die Bezugspersonen, die sie jahrelang gefüttert haben. Verwilderte Katzen kann man nicht gerade mal einfangen und irgendwo hinsetzen, sie würden da nicht bleiben. Sie gehen oftmals wieder zu ihrer alten Futterstelle zurück. Theoretisch müssten die Campingplatzkatzen in ihrer neuen Heimat mindestens 3-4 Wochen eingesperrt werden, damit sie verstehen, dass dieser Platz ihre neue Schlaf- und Futterstelle sein wird.

Hilfe gesucht: Wer unterstützt in diesem Fall die Arbeit der Katzenschutzfreunde und gibt somit etwa zehn heimatlosen Katzen ein Zuhause?

Bitte melden Sie sich unter info@katzenschutzfreunde.de oder auf der Hotline: 02646/915928

www.katzenschutzfreunde.de