Aktuelles aus dem Verein

Ein ganz „normaler Alltag“ bei den  Katzenschutzfreunden
Montagmorgen, 8 Uhr: Die erste Schicht in unserem Katzenhaus in Schalkenbach beginnt.

Katzenhaus von vorne mit Eingang und von hinten mit Aussengehege

Aussengehege

Julius, Senior und Liebling aller Mitarbeiter, wartet schon sehnsüchtig am Fenster. Ein guter Start in den Tag. Zuerst wird der Außenbereich gecheckt, denn auch hier werden Katzen regelmäßig versorgt. Wie sieht es in den Winterhäuschen und Unterschlüpfen aus, wurde alles aufgefressen? Steht frisches Wasser zur Verfügung?

Winterhäuschen und Unterschlüpfe

Weiter geht’s. Im Katzenhaus heißt es erst einmal lüften und die Katzenklos reinigen. Dann steht das Frühstück auf dem Programm. Im Schnitt werden hier 10 – 15 Katzen täglich und rum um die Uhr versorgt. Manche bedürfen der besonderen Pflege, brauchen Medikamente, spezielles Futter oder einfach besonders viel Aufmerksamkeit.

Intensivstation

Jede Katze wird beobachtet: Hat sie genug gefressen, zeigt sie sich unauffällig, integriert sie sich gut in die Gruppe oder muss sie vielleicht separiert werden? Für verspielte und schmusebedürftige Tiger ist ebenso viel Zeit wie für ängstliche und scheue, die langsam und mit viel Liebe und Geduld an die neue Situation und „uns Menschen“ gewöhnt werden.
Gegen 10:30 Uhr meldet sich der Telefondienst: Eine abgemagerte und offensichtlich vernachlässigte Katze wurde gefunden. Schnell wird Hilfe organisiert. Jemand muss das Tier abholen. Weiterhin wird die Quarantänestation vorbereitet.

Quarantäne

Hier kommen die Neuankömmlinge hin, bis feststeht, dass sie keine ansteckenden Krankheiten haben. Natürlich wird jede Katze entwurmt und, falls nötig, gegen lästige Zecken und Flöhe behandelt. Für Einsätze dieser Art funktioniert die Kommunikationskette schnell und unproblematisch. Doch heute ist noch mehr zu organisieren: Welche Katze muss diese Woche zum Tierarzt, wer fährt und holt sie wieder ab? Weiterhin brauchen wir einen Fahrer, der eine Futterspende abholt. Während die Organisation im Hintergrund läuft, wird das Katzenhaus gründlich geputzt. Auf Sauberkeit und Hygiene wird besonders großen Wert gelegt, denn nicht nur unsere Katzen, sondern auch Mitarbeiter und Besucher sollen sich hier wohl fühlen. Gegen 11 Uhr endet die erste Schicht.

Mittags wird nach den Problemfällen geschaut, Katzen, die Aufbaufutter bekommen oder mehrmals täglich Medikamente brauchen und unter Beobachtung stehen. Zwischendurch schnell noch ein paar Fotos schießen, um die Vermittlungskatzen auf unserer Webseite ins rechte Licht zu setzen.

Der Nachmittag wird wieder für Organisatorisches genutzt. Zeit um Absprachen mit den externen Pflegestellen, der Eventgruppe oder dem PR-Team zu treffen und Rückrufe zu tätigen. Und auch an Verwaltungsarbeit gibt es in einem Verein einiges zu tun. Um 16:30 Uhr steht Besuch für eine Vermittlungskatze an. Hier nehmen wir uns besonders viel Zeit, denn es soll sicher gestellt sein, dass Katze und Mensch auch wirklich gut zusammenpassen und unsere Schützlinge den bestmöglichen Platz bekommen. Weiterhin bieten diese Termine immer eine gute Möglichkeit, das Katzenhaus zu präsentieren und die Arbeit der Katzenschutzfreunde vorzustellen.

Abends heißt es dann noch einmal füttern, Toiletten säubern, Wäsche aufhängen und Spülmaschine ausräumen.

Wohnzimmer mit Küchenzeile

Langweilig wird es nie im Katzenhaus. Sorgenkinder bekommen, wenn nötig, auch nachts noch einmal Besuch. Kurz vor 18 Uhr erreicht uns noch ein Anruf: Eine verwilderte Katze wurde mit Jungen gesichtet. Hier muss möglichst schnell gehandelt und eine Fangaktion organisiert werden. Manchmal scheinen die Tage nicht zu enden.

Für alle Arbeit und Mühe werden wir jedoch mit der Liebe und Dankbarkeit unserer Samtpfoten reichlich entlohnt. Besonders schön ist es, wenn wir sehen, wie schnell sich manche „Patienten“ bei uns erholen und wir nach anfänglicher Skepsis ihr Vertrauen gewinnen können. Und auch gelungene Vermittlungen schenken absolute Glücksmomente. Leider bekommen wir auch schlimme Schicksale mit und an manchen Tagen überwältigt uns das erlebte Leid. Nicht allen Katzen können wir helfen. Einige finden den Weg erst zu uns, wenn schon jede Hilfe zu spät ist. Dann bleibt nur der Trost, dass wir sie noch in den letzten Stunden begleiten und ihnen einen würdigen Abschied ermöglichen konnten. Oft kommen wir an unsere Grenzen. Immer wieder neue Kraft und Motivation schenken uns aber nicht nur die geliebten Fellnasen. Auch die vielen tollen Menschen, die unsere Arbeit mit Geld-, Futter- oder Sachspenden und praktischer Hilfe unterstützen, geben uns täglich neuen Antrieb. Diesen gehört unser ganz besonderer Dank. Jeder Tag im Katzenschutz bringt eine neue Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Aufgeben werden wir nie!

Das Katzenhaus im Überblick – Zahlen und Fakten
Im Katzenhaus agieren sieben Helfer, davon drei bezahlte Kräfte auf Minijobbasis und vier Ehrenamtler. Die Vermittlungen werden von unserer 1.Vorsitzenden Andrea Brezina selber ausgeführt. In den letzten drei Jahren hat das Team des Katzenhauses insgesamt 499 Katzen umsorgt und betreut.
Der Verein hat derzeit 611 Mitglieder. Viele davon unterstützen unsere Arbeit aktiv und engagieren sich ehrenamtlich im Verein. Helfer sind nach wie vor immer noch herzlich willkommen.

Wir sagen Danke an ALLE die uns unterstützen.

Die Katzenschutzfreunde waren dabei

Der tierliebe Verein „Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.“ nutzte die Gelegenheit und zeigte sich dieses Jahr beim „Fest der guten Laune“ in Bad Neuenahr.

Bei strahlendem Wetter, bepackt mit Minze Kissen, weiteren mit Liebe gemachten Handarbeitsartikeln und dem Glücksrad für die kleinen Gäste standen gut gelaunte aktive Mitglieder bereit für nette und informative Gespräche, klärten so manchen Gast über artgerechte Katzenhaltung auf und gewährten Interessierten einen Einblick in die Arbeit des Vereins. Es waren für die 20 Helfer zwar zwei anstrengende Tage, aber es hat Spaß gemacht und Petrus muss ein Katzenliebhaber sein, denn er bescherte uns an beiden Tagen schönes Wetter.

Die Spenden konnten sich sehen lassen; so wurden von den Besuchern insgesamt fast 800€ für die Tierschutzarbeit gespendet.

Am 13. Juli bietet sich die nächste Möglichkeit, aktive Mitglieder des Vereins zu treffen: beim Sommerfest im Futterhaus in Andernach gibt es von 11 bis 17 Uhr Infos rund um die Fellnasen und für das leibliche Wohl frisch gebackene Waffeln.

Auf dem Jakobsmarkt in Remagen am 21. und 28. Juli sowie am 25. August beim Heimatfest in Adenau werden die ehrenamtlich Tätigen des Vereins auch wieder Katzenliebhabern oder Denen, die es werden wollen, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Helfer und Kuchenspenden sind immer willkommen.

Je nach Art der Veranstaltung und Gegebenheiten vor Ort gibt es Kuchen, Kaffee, kalte Getränke, Waffeln und wieder das Glücksrad.

Interessierte können sich hier auf der Seite des Vereins oder auch auf Facebook „Katzenschutzfreunde Rhein Ahr Eifel e.V.“ über alles rund um die Katzenschutzfreunde informieren. Gerne bieten wir Ihnen auch an, nach vorheriger telefonischer Absprache über unsere Hotline 02646 915928, die werktags von 9 bis 18 Uhr besetzt ist, unser Katzenhaus mit seinen tierischen Bewohnern zu besuchen.

Katzenschutzfreunde zum Kennenlernen

Auch in diesem Jahr nutzen die Katzenschutzfreunde wieder regionale Feste und Veranstaltungen, um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und so über den Katzenschutz zu informieren.

An folgenden Terminen sind die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. mit einem Stand vertreten und von jeweils 11 – 18 Uhr anzutreffen:

– 25. und  26.05.2019 „Fest der guten Laune“ in  Bad Neuenahr-Ahrweiler

– 13.07.2019 beim Sommerfest im Futterhaus in Andernach

– 21. und 28.07.2019 beim Jakobsmarkt in Remagen

– 25.08.2019 beim Heimatfest in Adenau

Kuchenspender und Helfer bitte auf der Holine melden. Wir freuen uns auf jede Hilfe!

Je nach Event und Gegebenheiten vor Ort gibt es Kuchen, Kaffee, kalte Getränke, Waffeln und ein Glücksrad für die kleinen Standbesucher. Außerdem werden Minzekissen und liebevolle Handarbeiten angeboten. Der Erlös kommt natürlich den Vierbeinern zugute. In erster Linie bieten die Stände jedoch die Möglichkeit, die Katzenschutzfreunde kennenzulernen, informative Gespräche zu führen und wertvolle Aufklärungsarbeit über die Arbeit des Vereins zu leisten. Weiterhin können Interessenten erfahren, wie man sich aktiv in Sachen „Katzenschutz“ engagieren kann.

Wer keine Zeit hat, die Katzenschutzfreunde an einem der Events zu besuchen, kann sich im Internet unter www.katzenschutzfreunde.de oder über facebook „Katzenschutzfreunde Rhein Ahr Eifel e.V“ einen Eindruck verschaffen und nützliche Informationen erhalten. Für allerlei Katzen Angelegenheiten ist die Hotline unter 02646-915928 werktags von 9 – 18 Uhr besetzt.

Wieder eine so eine unglaubliche Geschichte: Wahr und…..mit Happy End

Leider passiert es immer wieder, dass unsere ehrenamtlichen Katzenschützer Kenntnis erhalten über schlimme Bedingungen, in denen Katzen gehalten werden – Bedingungen, die man sich selbst überhaupt nicht vorstellen kann.
Und trotz vielfältiger Aufklärungsarbeit und Unterstützung von Katzenhaltern durch Tierschützer und Medien haben wir manchmal das Gefühl, es wird nicht besser, eher schlimmer.

Was war geschehen? Unsere Mitarbeiterin an der Hotline erhielt den Anruf einer Dame, deren Mutter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sei, sich um ihre fünf Katzen zu kümmern: Ob wir helfen könnten. In dem langen Gespräch erfuhren wir, dass vier der fünf Katzen unkastriert seien und seit Jahren die Antibabypille bekämen. Durch genaues Hinterfragen erfuhren wir dann, dass es Wochen her sei, dass die vier Katzen das letzte Mal die Pille bekommen hätten. Wegen Krankheit sei es der Mutter unmöglich gewesen, sie den Tieren zu verabreichen. Da die Tiere Freigänger waren, nahmen wir an, dass die vier unkastrierten Katzen tragend sein könnten. Hierzu konnte uns die Dame leider nichts sagen, da sie nicht am Ort wohne und die Katzen nur ab und an nach Hause kämen.

Die Unterstützung in Form von Aufnahme der fünf Katzen wurde zugesichert und es musste schnell gehandelt werden, da wir nicht wussten ob die Katzen tragend waren und wie weit eine mögliche Schwangerschaft fortgeschritten war. Der Anruferin wurde aufgetragen, schnellstmöglich nach den Katzen zu suchen, sie in einem Raum im Haus der Mutter einzusperren und uns dann sofort zu informieren. Es wurde vereinbart, die Tiere dann sofort abzuholen und bei uns aufzunehmen.

Leider konnten nur vier der Katzen gefunden und gefangen werden. Eine der Katzen war die Kastrierte: diese fand nach drei Tagen ein neues Zuhause bei einem unserer Vereinsmitglieder.
Eine Katze war schmal und sah nicht tragend aus. Diese wurde einer unserer Tierärzte vorgestellt: nach dem Ultraschall bestätigte sich unsere Vermutung, dass die Katze nicht schwanger war. Sie hatte ein pflaumengroßes Follikel am Eierstock, welches bei der Kastration entfernt wurde. Diese süße Maus fand zwei Wochen später auch schon ein neues schönes Zuhause.

Zwei Katzen hatten sehr große, dicke Bäuche. Bei den Beiden gingen wir davon aus, dass unsere Annahme richtig gewesen und die Katzen tragend seien, ihre Babys sogar schon bald bekommen sollten, zumal sich schon Schleim absonderte. Aber wir warteten vergebens auf die Geburt. Irgendwelche Kindsbewegungen im Bauch der Tiere konnten auch nicht ertastet werden.
So nahmen wir erst einmal eine Katzendame mit zum Tierarzt. Dort wurde ein Ultraschall vorgenommen: mit Erschrecken musste die Tierärztin feststellen, dass die Katzendame einen riesigen Tumor im Bauchraum hatte. Die sofort eingeleitete Notoperation dauerte mehrere Stunden. Ein 1800 Gramm schwerer Tumor, der sämtliche umliegenden Organe zur Seite hatte rutschen lassen, wurde aus der nur vier Kilogramm wiegenden Katze heraus operiert. Das verschlug uns dann doch den Atem.
Es folgten Infusionen und anfänglich tierärztliche Überwachung in der Praxis. Dem schloss sich intensive Pflege auf der Pflegestelle, mit täglichen Tierarztfahrten an. Aber das hat sich gelohnt: Die Katzendame hat überlebt und sogar alles überraschend gut überstanden.
Hätten wir länger gewartet, wäre der Tumor möglicherweise geplatzt was definitiv den Tod der Katze zu Folge gehabt hätte.

In der Zwischenzeit war auch die andere Katze notoperiert worden. Auch diese Operation ist gelungen: der Tumor wog 1600 Gramm.

Unfassbar.

Beide Katzen haben alles gut überstanden.

Von der fünften Katze fehlt leider weiterhin jede Spur. Unsere Gedanken sind oft bei ihr. Wir müssen leider vermuten, dass auch sie solch einen schrecklichen Tumor im Bauch hatte und irgendwo an diesem verstarb. Wir möchten uns nicht vorstellen, wie sich das arme Tier gefühlt hat.

Gerade in der heutigen Zeit, wo überall Hilfe und Informationen angeboten werden, ist es uns unverständlich, wie man so unverantwortlich sein und Katzen über Jahre die Antibabypille geben kann.
Leider wurde auch diesbezüglich nie mit einem Tierarzt Rücksprache gehalten, sondern diese Pille günstig über das Internet aus dem Ausland bezogen. Sicherlich kann man heutzutage einige Medikamente auf diese Art und Weise günstiger beziehen, aber man sollte sich vorher vollständig darüber informieren, ob sich die Einnahme dieser Medikamente nicht gesundheitsschädigend auswirken kann.
Diese Geschichte hat uns allen nicht nur schlaflose Nächte und Traurigkeit beschert, sondern viel Energie, Geduld und auch sehr viel Geld gekostet. Bis jetzt haben die Katzenschutzfreunde diese Kosten -wieder einmal- alleine getragen.

Dennoch: Während der sehr schweren Zeit nach der Operation, ist zwischen den beiden Katzendamen eine wunderbare Freundschaft entstanden. Zora und Nelly putzen sich gegenseitig da, wo sie nicht selber hinkamen,

weil sie zeitweise einen Trichter auf hatten.

Sie schmusten und kuschelten ständig um sich zu beruhigen. Nun sind die großen Operationsnähte verheilt ist und beide sind gesund und fit.
Wir werden sie nicht trennen; die zwei süßen bildhübschen Mädels werden nur zusammen in ein neues Zuhause einziehen.
Die Katzenschutzfreunde wünschen diesen tapferen Katzen, die niemals böse zu uns Menschen waren, eine wunderbare Zukunft und ein langes Leben.

Glück gehabt – 11 Katzen entkommen Dank sofortigem Einsatz der Katzenschutzfreunde einem langen Martyrium!

Eigentlich war es ein ganz normaler Tag für den Telefondienst, nicht aber für 11 Katzen. Unsere Mitarbeiterin konnte es fast nicht glauben, was ihr der Anrufer erzählte.

Die Geschichte ist folgende:

Vor ca. 8 Jahren fand ein älteres Ehepaar mehrere Katzen mit Babys. Sie wurden eingefangen oder mit Futter ins Haus gelockt. Ab diesem Zeitpunkt gab es für die armen Katzen kein Entkommen mehr. Sie wurden zwar kastriert und gefüttert, Streicheleinheit oder gar liebevolle Pflege wurde ihnen jedoch nicht zuteil. Sie wurden eingesperrt, teils in Kellerräume. Nur manche durften ab und an im Haus laufen.

Fünf dieser elf Katzen waren extrem scheu. So kamen sie in einen Kellerraum, der fast kein Tageslicht hatte. 8 lange Jahre saßen sie in diesem stinkenden, kalten und dunklen Raum.

Was mögen die armen Tiere empfunden haben?

Die Katzen hatten nur sich und keinerlei Möglichkeit, der aussichtslosen Situation zu entfliehen. Nur manchmal kam ein Bewohner des Hauses und fütterte sie oder machte die Katzentoilette sauber.

Falsch verstandene Tierliebe?

Offensichtlich war das ältere Ehepaar überfordert oder hatte einfach kein Empfinden für den erbärmlichen Zustand der Tiere. Sicherlich hätten sie sich bei einem Tierschutzverein Hilfe holen können, aber leider trauten sie keiner Organisation und fremden Personen.

Tiersammler

Wir haben oft erleben müssen, dass Animal-Hoarding-Fälle durch mangelndes Vertrauen zu anderen Menschen entstehen. Diese „Animal Hoarder“ empfinden nur ihr Verhalten den Tieren gegenüber als das richtige. Alle Anderen behandeln in ihren Augen die Tiere falsch. So offensichtlich auch in diesem Fall.

Erste Hilfe

Natürlich haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt und die 11 Katzen aus diesem erbarmungswürdigen Zustand befreit. Da die Katzen seit Jahren keinen Tierarzt gesehen hatten, wurden die armen Socken erst einmal tierärztlich behandelt. Vereiterte Zähne wurden gezogen, Zahnstein entfernt. Die kahlen und entzündeten Hautstellen wurden mit pflanzlichen und homöopathischen Mitteln behandelt. Da die Katzen in einem Alter waren, wo Nieren- und Schilddrüsenprobleme auftreten könnten, hielten wir es weiterhin für wichtig, die geriatrische Blutwerte testen zu lassen. Zum Glück waren jedoch alle Werte im Normalbereich.

Weitere Pflege erst einmal kompliziert

Verängstigt und scheu versteckten sich die Katzen in den ersten Monaten. Unsere Pflegestellen und unser Katzenhaus-personal hatten Geduld und immer wieder liebevolle Worte für die psychisch gestörten Tiere. Wir fanden für alle Katzen verständnisvolle Menschen, die sich ihrer annahmen. Nun hatten diese geschundenen Fellnasen das erste Mal in ihrem Leben Glück, auch wenn die neuen Besitzer teilweise Monate brauchten, bis die misstrauischen Katzen einigermaßen Vertrauen fassen konnten. Aber das war egal – Hauptsache, sie waren der Hölle entkommen!!!

Unser Dank

Wir möchten den Menschen, die sich solch schwieriger Katzen annehmen, ganz herzlich danken und wünschen uns, dass diese Fellnasen noch viele schöne Jahre bei solch außergewöhnlichen Tierfreunden leben dürfen.

Lasst es euch gut gehen und bleibt aufmerksam für Tierleid.

Scheut euch nicht, uns um Hilfe zu fragen.

Nachfolgend die Bilder der geretteten Katzen!

Das neue PR-Team stellt sich vor

Die Katzenschutzfreunde stellen sich täglich vielen Herausforderungen und bewältigen mit unermüdlichem Einsatz und Energie die Aufgaben „rund um die Katze und den Katzenschutz“.

Damit diese tolle Arbeit so gewürdigt wird wie sie es verdient, möchten wir als PR-Team darüber erzählen. Wir werden Berichte für die Zeitungen schreiben und auf unserer Homepage und auf Facebook über die aktuellen Ereignisse im Verein informieren.

Nach gelungenen Veranstaltungen des Vereins werden wir diese der geneigten Leserschaft in Wort und Bild nahebringen.

So wollen wir stets alle Vereinsmitglieder, Interessierte und Katzenfreunde auf den neuesten Stand darüber bringen, was im Verein passiert und uns bewegt.

Sowohl die schönen Seiten des Katzenschutzes, wie die erfolgreiche Vermittlung unserer ans Herz gewachsenen Fellnasen, die liebenswerten Förderer des Vereins, die Spenden, als auch die unschönen Seiten, wie Missstände im Katzen- und Tierschutz, finden in unseren Berichten Berücksichtigung.

Wir freuen uns schon auf viele neugierige Leserinnen und Leser 😊

Ehrenamtlertreffen 2019 im Hotel „Am Tiergarten“ in Nürburg

Es ist schon Tradition bei den Katzenschutzfreunden Rhein-Ahr-Eifel e.V. , dass der Vorstand jedes Jahr zu Jahresbeginn die fleißigen ehrenamtlichen Helfer zu einem Ehrenamtleressen einlädt.

So auch dieses Jahr, am 13. Januar mit einem reichhaltigen Buffet und Getränken im Hotel „Am Tiergarten“ in Nürburg bei Ursula Schmitz, die selbst ein langjähriges Mitglied der Katzenschutzfreunde ist.

In diesem Rahmen wurden die Helfer untereinander vorgestellt und über deren Tätigkeiten berichtet. Auch wurde zusammengefasst, was im Laufe des Jahres 2018 auf die Beine gestellt wurde. Die Vorsitzende Andrea Brezina übernahm diese Aufgabe sehr gerne, da sie jeden der Helfer kennt und auch sehr zu schätzen weiß.
Abgerundet wurde der gelungene Nachmittag durch die Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 900 Euro durch das Ehepaar Karin und Tünn Hennrichs sowie Familie Grüber, den Inhabern der Gaststätte Lindenhof in Nürburg, über die wir bereits in einem eigenen Beitrag auf dieser Seite berichtet haben.

 

Spendenübergabe nach einer tollen, engagierten Weihnachtsaktion

Jedes Jahr kurz vor Heiligabend treffen sich Tierfreunde aus dem Umkreis von Nürburg.

Es war schon Tradition, dieses ungezwungene private Zusammensein zu gunsten der Schützlinge der Katzenschutzfreunde bei Familie Hennrichs in der Garage stattfinden zu lassen.

Doch für 2018 überlegte man sich, ob und wie man den Kreis der Spendenempfänger erweitern konnte und so  stellten Karin und Tünn Hennrichs erstmals zusammen mit Familie Grüber, den Inhabern der Gaststätte Lindenhof in Nürburg eine Spendenaktion zu Gunsten eines Hospiz und der Schützlinge der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. auf die Beine.

Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Während Marco Grüber, seine Familie und seine Freundin Leona gemeinsam mit Karin und Tünn für weihnachtlichte Stimmung im Innenhof des Lokals Lindenhof sorgten, liessen sich viele Besucher Kartoffelwaffeln, heiße Kartoffelsuppe, Glühwein und Spritzgebäck sowie vieles mehr gegen eine Spende munden.

Die tolle Aktion brachte unseren Schützlingen die beachtliche Spendensumme von 900€ ein, welche am Sonntag, 13. Januar im Rahmen eines Ehrenamtlertreffens der Katzenschutzfreunde stolz an die erste Vorsitzende, Andrea Brezina, übergeben werden konnte.

von links nach rechts Karin Hennrichs, Tünn Hennrichs, Andrea Brezina, Marco Grüber mit Freundin Leona

Herzlichen Dank sagen die Katzenschutzfreunde für das herausragende Engagement und freuen sich schon auf das nächste Mal.