Aktuelles aus dem Verein

Stand der Katzenschutzfreunde auf dem Bücherflohmarkt in Sinzig

Auch in diesem Jahr fand am 03. Oktober von 9 bis 16 Uhr ein Bücherflohmarkt in Sinzig statt.

Fünf aktive Mitglieder begrüßten Leseratten aus dem Umfeld und der weiteren Umgebung am Bücher-Stand der Katzenschutzfreunde. Vereinsmitglieder und Freunde bereicherten den Flohmarkt durch Bücherspenden.

Wegen des schlechten Wetters hielt sich der Besucheransturm in Grenzen; dennoch kam eine Spendensumme
von 113,96 € zusammen, die selbstverständlich vollumfänglich dem Katzenschutz zugute kommen.

Für die Unterstützung bedanken wir uns bei allen Mitwirkenden, hauptsächlich aber bei der Initiatorin
Heike Schwenn.

 

Lesen – alles für die Katz?

Stand der Katzenschutzfreunde auf dem Bücherflohmarkt in Sinzig!

Auch in diesem Jahr findet am 03. Oktober 2019 von 9 bis 16 Uhr in Sinzig einer der größten Bücherflohmärkte der Region Rhein, Ahr und Eifel statt. Ab 9 Uhr treffen sich Leseratten aus dem Umfeld und der weiteren Umgebung auf dem Sinziger Kirchplatz. Angeboten werden Bücher aller Genres und in netter Atmosphäre ist reichlich Zeit zum Stöbern und Schmökern.

Der Tag wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm der Veranstalter begleitet und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Im Zeitalter zunehmender Digitalisierung finden wir die Aktion mehr als lobenswert und werden selbst, schönes Wetter vorausgesetzt, mit einem Stand vertreten sein. „Lies mal wieder“ ist also die Devise. Der Erlös kommt selbstverständlich in vollem Umfang dem Katzenschutz zugute. Und wie bei jedem unserer Events besteht die Möglichkeit, sich über unsere Arbeit und den Verein zu informieren. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und hoffentlich zahlreiche Standbesucher!

Wer spontan Lust hat, uns vor Ort zu unterstützen, kann sich per Mail an info@katzenschutzfreunde melden. Bücherspenden können noch abgegeben werden.

Bücherspenden, die keinen Interessenten gefunden haben, sollten aber um 16 Uhr wieder am Stand abgeholt werden, da wir leider keine Lagerkapazität für übrig gebliebene Bücher, haben.

Ein schönes Wochenende und vielleicht bis nächsten Donnerstag wünscht herzlich das PR- und Eventteam der Katzenschutzfreunde

Im Auftrag der Katzenschutzfreunde gratulierte unsere Pflegestellenmama Martina Bayram Herrn Mehmet Eryilmaz, einem unserer Tierärzte zum 20jährigen Bestehen seiner Praxis in Mendig.

 

Achtung – Warnung an alle Hunde- und Katzenbesitzer: Ratten- und Mäusegift mit lebensbedrohlicher Wirkung für unsere Vierbeiner auf dem Markt!

Diese Woche erreichte die Katzenschutzfreunde wieder ein besonders trauriger, schockierender und zugleich alarmierender Fall aus der Region.

Am Dienstag, 17.09.12019, bemerkte eine aufmerksame Bewohnerin aus Herresbach in der Eifel eine regungslose Katze direkt am Straßenrand. Von weitem schien kein Leben mehr in dem kleinen Körper zu sein. Die Frau benachrichtigte zum Glück umgehend eines unserer Mitglieder aus der Nachbarschaft. Brita Müller und ihr Lebensgefährte Phil Dugmore sind aktiv im Katzenschutz tätig und betreiben eine unserer Pflegestellen. Sie nahmen sich sofort dem Tier an und waren bei näherem Hinsehen entsetzt: Der schwarze Kater lebte noch, lag aber offensichtlich in den letzten Zügen. Die Atmung war flach, die Zunge hing aus dem Maul, die Augen halboffen, aber regungslos. Keiner weiß, wie lange er schon in diesem elenden Zustand um sein Leben kämpfte. Er war bewegungsunfähig und mit Fliegen übersät. In allen Körperöffnungen hatten sich bereits Maden eingenistet.

Sofort wurde er in die AniCura Kleintierklinik nach Mayen gebracht. Während man zuerst von einem Autounfall ausging, wurde dann aber schnell klar, dass es sich um eine Vergiftung im Endstadium handelte. Es wurde alles erdenklich Mögliche unternommen, das Leben der Katze zu retten. Dank vorbildlicher Vorgehensweise der Praxis konnte auch der Giftstoff schnell ermittelt werden: Alpha-Chloralose – ein Ratten- und Mäusegift!

Der Vorfall schockiert uns mal wieder in vielerlei Hinsicht. Immer wieder hören wir von Gifteinsätzen gegen Kleintiere. Entweder bewusst, versteckt in Ködern, aber auch zur Bekämpfung unbeliebter Hausbesucher, wie Mäuse oder Ratten. Vielen Menschen ist leider nicht klar, welche Kettenreaktionen der Einsatz von solchen Giften auslöst. Nicht nur die Nager sterben einen qualvollen Tot. Auch andere Tiere, wie Hunde, Katzen oder Greifvögel, die Mäuse und sonstige Kleintiere auf ihrer Nahrungsliste haben, nehmen durch tote oder verendende Tiere das Gift auf. Die Tiere verbluten aufgrund der gerinnungshemmenden Wirkung der Inhaltsstoffe innerlich. Andere Mittel, wie Alpha-Chloralose, wirken narkotisierend und setzen den Stoffwechsel der Tiere so herab, dass sie an Unterkühlung sterben. Dabei tritt der Tod nicht plötzlich ein, sondern zieht sich über Stunden und Tage in die Länge.  Es gibt diverse andere Möglichkeiten, sich vor einem Mäuse- oder Rattenbefall im Haus und auf dem Grundstück zu schützen und wir bitten eindringlich, den Einsatz solcher Präparate zu überdenken.Übrigens können solche Mittel auch für Kleinkinder lebensbedrohlich sein.      

Weiterhin sind wir mal wieder fassungslos zu hören, dass sich niemand schon früher um den im Sterben liegenden Kater gekümmert hat. Sein erbärmlicher Zustand lässt darauf schließen, dass er schon länger dort lag. Wir können nachvollziehen, wenn aus Zeitgründen oder Bedenken vor hohen Tierarztkosten einem kranken, verletzten oder verwahrlostem Tier nicht geholfen werden kann, nicht aber, wenn einfach weggeschaut wird. Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, in einem solchen Fall einen Tierschutzverein zu informieren. Die Katzenschutzfreunde sind fast rund um die Uhr im Einsatz und lassen einen Finder niemals mit einem solchen Tier allein. Ein Anruf genügt und wir werden aktiv. Wir möchten somit noch einmal nachdrücklich dazu aufrufen, sich an uns, die zuständigen Tierheime vor Ort oder Kleintierpraxen zu wenden, wenn ein Tier in offensichtlicher Not gesichtet wird.

Auch möchten wir dringlich auf die Merkmale einer Vergiftung hinweisen. Weist ihr Vierbeiner von jetzt auf gleich eines oder mehrere folgender Symptome auf, ist von einer Vergiftung auszugehen und jede Minute zählt: Heftige Magen- und Darmstörungen, Benommenheit, vermehrter Speichelfluss, neurologische Störungen wie Zittern, Taumeln oder Krampfen, Blutungen in der Haut, Schleimhaut oder Blut in den Ausscheidungen, Atemprobleme, komaähnlicher Zustand. Wenden Sie sich in einem solchen Fall bitte umgehend an einen Tierarzt.   

Unser Fundkater hatte Glück im Unglück. Wenn wundert es, dass er „Lucky“ getauft wurde. Die ersten Tage hing sein Leben an einem seidenen Faden. Er lag im Koma. Seine Körpertemperatur war schon so weit gesunken, dass sie bei der Erstuntersuchung nicht mehr messbar war. Wie durch ein Wunder und Dank der Hilfe seiner Retter scheint er jedoch das Unmögliche möglich gemacht zu haben und hat überlebt. Das Schlimmste ist überstanden und Lucky geht es derzeit den Umständen entsprechenden gut. Wir werden ihn gesund pflegen und hoffen, auch noch seinen Besitzer ausfindig zu machen. Leider ist er nicht gechipt. Wer hierzu Hinweise geben kann oder sich in Form einer Spende an den Behandlungskosten beteiligen möchte, kann sich direkt an uns wenden.

Die Katzenschutzfreunde sind Montags bis Freitags von 9 – 12 Uhr und von 15 – 18 Uhr persönlich unter 02646-915928 zu erreichen. Sollte sich nur der Anrufbeantworter, welcher regelmässig abgehört wird, melden, sprechen Sie bitte darauf und geben Sie unbedingt eine Rückrufnummer an. Auch per E-Mail sind wir unter info@katzenschutzfreunde.de für Sie erreichbar. Geben Sie in der Mail bitte auch eine Telefonnummer an. Weitere Informationen  gibt es hier auf der Webseite.

Luckys Fundort

Lucky in der Klinik

Lucky auf der Pflegestelle

Zwei Tierschutzvereine in Kooperation

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.  und Pfotenglück Grenzenlos e.V. auf dem Adenauer Heimatfest

Das Adenauer Vereins- und Stadtfest lockte am verkaufsoffenem Sonntag mit zahlreichen Angeboten des Einzelhandelsund vielfältigen Ständen in der gesamten Innenstadt.

Unter der musikalischen Begleitung des Jugend- und Stadtorchester ließen es sich die Katzenschutzfreunde, dieses Mal in Kooperation mit dem Verein Pfotenglück Grenzenlos e.V., nicht nehmen, für Interessierte Katzen- und Hundeliebhaber mit Rat und Tat präsent zu sein. Neben vielen Information Rund um Katz und Hund gab es natürlich auch wieder das beliebte Glücksrad für die kleinen Besucher. Für das leibliche Wohl wurden frisch gebackene Waffeln und heißer Kaffee angeboten. Aber wie Waffeln backen und Kaffee kochen ohne Strom?
Das war schon etwas schwierig, aber das benachbarte Optikergeschäft Kuipel liess es sich nicht nehmen, die Eventgruppen der Vereine schnell mit Strom zu versorgen. Hierfür sagen die Katzenschutzfreunde und Pfotenglück Grenzenlos e.V. nochmals Danke.

Viele nette Gespräche durften wir auf beiden Seiten führen und freuten uns über das rege Interesse an unserer Arbeit; egal ob Katzen oder Hunde, alle Tiere brauchen unsere Hilfe.

Von den Besuchern wurden insgesamt 527,33 Euro für Katz und Hund gespendet.

Es wurde brüderlich geteilt, beide Vereine können das Geld gut für ihre vielen Vierbeiner gebrauchen. Alles in allem war es ein gelungener Tag mit dem alle zufrieden sein können.

www.katzenschutzfreunde.de                        Hotline: 02646 915928
www.pfotenglueck-grenzenlos.de                 Hotline: 02228/9690286

Katzenelend auf dem Westumer Campinplatz

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. konnten vor einigen Jahren ein Anwohnerehepaar auf dem damaligen Westumer Campingplatz dafür begeistern, an ihrem Stellplatz mit Hilfe von Spenden des Vereins, eine Futterstelle für die dort lebenden verwilderten Katzen einzurichten. Die Katzen an dieser Futterstelle wurden kastriert, gechipt und registriert.

Von anderen Campern jedoch wurden Mäusejäger angeschafft. Der Großteil dieser Tiere war und blieb unkastriert, tierärztliche Versorgung fiel aus; ein neuer Teufelskreis aus unkontrollierter Vermehrung der Wildlinge begann.

Wie aus der Presse und den Medien bekannt, wurde der Campingplatz unter Begleitung von Polizei und Feuerwehr im Mai des Jahres geräumt. Dauercamper und Urlauber mussten ihre Stellplätze aufgrund mangelnden Brandschutzes unverzüglich verlassen und bekamen eine Frist bis zum 31. August 2019 gesetzt, um ihre Plätze zu räumen und zu säubern. Der Platz war zwischenzeitlich schon verkauft worden.

Aber neben Wohnwagen und eigens erbauten Holzschuppen wurden auch die Mäusejäger zurückgelassen – sie wurden ja nicht mehr benötigt.

Von den Katzenschutzfreunden wurde bereits vor Ablauf der Frist eine Fangaktion ins Leben gerufen, um die mittlerweile verwilderten, unkastrierten Katzen einzufangen. Die Aktion erforderte viel Organisation und Geduld.

In den letzten Wochen wurden an verschiedenen Stellen Lebendfallen aufgestellt und diese mehrfach am Tag bis spätabends kontrolliert. Befand sich eine Katze in der Falle, wurde das gefundene Tier sofort zum Tierarzt zwecks Auslesen eines eventuell vorhandenen Chips, beziehungsweise zur Kastration gebracht. Anschließend kam die Katze zur weiteren Versorgung in die Quarantänestation des vereinseigenen Katzenhauses.

Leider warteten die Katzenschutzfreunde vergebens auf Hilfe von Seiten der Behörden, obwohl die Zustände, die auf dem Campingplatz herrschten, diesen nicht unbekannt waren.

Durch vielerlei Vorkommnisse und ebenso durch Vandalen wurden dem Fangteam immer wieder Steine in den Weg gelegt und so musste die Fangaktion immer wieder unterbrochen werden.

Die seelische Belastung für die am Fangen beteiligten Tierfreunde war hoch, besonders als eine Katzenmutter mit ihren zwei Katzenbabys aus einem Sperrmüllhaufen herauskletterte.

Die Kitten aus dem Sperrmüllhaufen nach ihrer Rettung

Auch weitere Gefahren, wie durch gefährliche Baustoffe, Glasscherben, Nägeln und Chemie Gifte, aber auch verärgerte Camper und Tierhasser belasteten sehr.

Die Katzenschutzfreunde gaben nicht auf! Inmitten von Sperrmüll- und Bretterhaufen, verwilderten Gärten und Scherben wurde immer wieder Miauen gehört.

Wer will hier leben?

Somit fand die Rettungsaktion der Westumer Camping Katzen erst nach vielen anstrengenden Wochen ein Ende. Ein sechsköpfiges Team wechselte sich über einen Zeitraum von drei Monaten mehrmals am Tag ab und konnte insgesamt 18 Katzen retten. Die Tiere wurden  im Katzenhaus genau beobachtet und so konnten einige zahme Katzen vermittelt werden, andere wurden erfolgreich an betreuten Futterstellen des Vereins ausgewildert.

Eine junge Katze kam hochtragend ins Katzenhaus. Das sehr junge Wildchen, bekam eine gemütliche Unterkunft im eigens für sie hergerichteten Quarantänezimmer, um sich von den Strapazen zu erholen und um sich in Ruhe und Geborgenheit auf die Geburt vorzubereiten.

Am ersten August brachte sie dann im Schutze des Katzenhauses ihre vier Babys auf die Welt.

Hätten wir die Mutter nicht gefunden – die kleine Familie wäre wohl nicht so glücklich heute

Bei kurzen Kontrollen im Wurfzimmer dankt der Wildling seinen Rettern und Pflegern mit einem zufriedenen Augenkniepen. Die Kitten und Mama müssen nicht in die „Tradition“ ihrer Vorfahren treten und nur Mäuse  jagen. Sie haben die Chance auf ein Zuhause mit lieben Menschen und können nach etwa drei Monaten vermittelt werden.

Die Fangaktion in Westum kostete den Verein nicht nur viel Zeit, Geduld und Geld, sondern auch viel Kraft und Nerven. Nur sehr wenige Menschen interessierten sich für das Leid der Tiere.

Warum wurde auch hier wieder weggesehen?

Mitteilung des PR-Teams der Katzenschutzfreunde

Wir sagen wieder einmal DANKE!!!

Anlässlich des traditionellen Jakobsmarktes am 21. und 28. Juli 2019 wurden und werden über 250 fliegende Händler in Remagen erwartet, und auch für den tierlieben Verein „Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.“ hieß es
„Op dem Maat jidd et (fas) alles“.
Bepackt mit Minzekissen, liebevoll hergestellten Handarbeitsartikeln und dem Glücksrad für die kleinen Gäste, gab es für die ehrenamtlichen Helfer und Vereinsmitglieder heitere und informative Gespräche rund um die schnurrigen Gesellen. Eine Tierheilpraktikerin gab wertvolle Tipps rund um die „Katz“. 
Bei mediterranem Flair und Sommer Sonne liessen sich die Gäste Muffins, frisch gebackene Waffeln, Kaffee und gekühlte Getränke gut schmecken.
Es wurde fleissig gespendet, die Katzenschutzfreunde durften sich über insgesamt 815 Euro, die der Tierschutzarbeit des Vereins zugute kommen, freuen. Liebe Menschen konnten sich für eine Mitgliedschaft begeistern lassen. Ein neuer Werbesponsor für unseren Eventhänger wurde gefunden und so werden in Kürze die Kontaktdaten von Oliver Groß -Fliesenleger aus der Grafschaft, Tel. 02641-35713- auf dem Eventhänger der Katzenschutzfreunde zu finden sein.
Am Sonntag, den 28. Juli, findet der zweite Teil des traditionellen Remagener Jakobsmarktes wieder von 11 Uhr bis 18 Uhr statt und von den Katzenschutzfreunden gibt es wieder Leckeres für den guten Zweck und hoffentlich auch wieder viele informative Gespräche mit den Besuchern. Besuchen sie uns, wir freuen uns auf Sie.


An unserer Tierschutzarbeit Interessierte können sich im Internet unter www.katzenschutzfreunde.de oder auf Facebook „Katzenschutzfreunde Rhein Ahr Eifel e.V.“ informieren oder auch gerne unser Katzenhaus samt seiner tierischen Einwohner besuchen. Hierfür ist aber zwingend eine vorherige Terminabsprache über unsere Hotline 02646 915928 notwendig.

Die Katzenschutzfreunde mit einem Waffel- und Infostand beim Futterhaus in Andernach

Petrus hat es am 13.7.2019 gut gemeint und dem Sommerfest am Futterhaus Andernach einen sonnigen Tag beschert.

Das Futterhaus Andernach und die Katzenschutzfreunde Rhein Ahr Eifel e.V. tauschen sich schon seit mehreren Jahren in Rat und Tat freundschaftlich aus und gestalteten auch dieses Jahr wieder eine kleine Attraktion für Ihre Kunden, Mitglieder und Interessenten.

Alle waren willkommen: groß, klein und tierisch. Hunde durften sich bei einer Pool-Party kühlen und spielen; ihre Besitzer und Gäste bekamen die Chance auf einen Tombola Gewinn.

Bei frischen Waffeln, Getränken und einigen Mitgliedern und Helfern der Katzenschutzfreunden wurden nette Gespräche und Beratungen zum Thema Katze & Co., auch in Begleitung der Proschüren zum Thema Tierversicherung der Allianz Dirk Alfter, geführt und mit wortwörtlich frischem Wind wurden aus Interessenten und Besuchern auch frische Mitglieder der Katzenschutzfreunden Rhein Ahr Eifel e.V.

Nebenbei wurde etliches an Katzenzubehör und Futter gespendet, eine Spendensumme von 250,78 € konnte abends der Schatzmeister Rudi aus den Spendendosen in Empfang nehmen.

Wir sagen an alle die mitgeholfen und uns besucht haben, danke.

Interessierte können sich auf der Seite des Vereins www.katzenschutzfreunde.de oder auch auf Facebook „Katzenschutzfreunde Rhein Ahr Eifel e.V.“ über alles rund um die Katzenschutzfreunde informieren.
Gerne bieten die Katzenschutzfreunde auch an, nach vorheriger telefonischer Absprache über die Hotline 02646 /915928, das Katzenhaus mit seinen tierischen Bewohnern zu besuchen.

Ein ganz „normaler Alltag“ bei den  Katzenschutzfreunden
Montagmorgen, 8 Uhr: Die erste Schicht in unserem Katzenhaus in Schalkenbach beginnt.

Katzenhaus von vorne mit Eingang und von hinten mit Aussengehege

Aussengehege

Julius, Senior und Liebling aller Mitarbeiter, wartet schon sehnsüchtig am Fenster. Ein guter Start in den Tag. Zuerst wird der Außenbereich gecheckt, denn auch hier werden Katzen regelmäßig versorgt. Wie sieht es in den Winterhäuschen und Unterschlüpfen aus, wurde alles aufgefressen? Steht frisches Wasser zur Verfügung?

Winterhäuschen und Unterschlüpfe

Weiter geht’s. Im Katzenhaus heißt es erst einmal lüften und die Katzenklos reinigen. Dann steht das Frühstück auf dem Programm. Im Schnitt werden hier 10 – 15 Katzen täglich und rum um die Uhr versorgt. Manche bedürfen der besonderen Pflege, brauchen Medikamente, spezielles Futter oder einfach besonders viel Aufmerksamkeit.

Intensivstation

Jede Katze wird beobachtet: Hat sie genug gefressen, zeigt sie sich unauffällig, integriert sie sich gut in die Gruppe oder muss sie vielleicht separiert werden? Für verspielte und schmusebedürftige Tiger ist ebenso viel Zeit wie für ängstliche und scheue, die langsam und mit viel Liebe und Geduld an die neue Situation und „uns Menschen“ gewöhnt werden.
Gegen 10:30 Uhr meldet sich der Telefondienst: Eine abgemagerte und offensichtlich vernachlässigte Katze wurde gefunden. Schnell wird Hilfe organisiert. Jemand muss das Tier abholen. Weiterhin wird die Quarantänestation vorbereitet.

Quarantäne

Hier kommen die Neuankömmlinge hin, bis feststeht, dass sie keine ansteckenden Krankheiten haben. Natürlich wird jede Katze entwurmt und, falls nötig, gegen lästige Zecken und Flöhe behandelt. Für Einsätze dieser Art funktioniert die Kommunikationskette schnell und unproblematisch. Doch heute ist noch mehr zu organisieren: Welche Katze muss diese Woche zum Tierarzt, wer fährt und holt sie wieder ab? Weiterhin brauchen wir einen Fahrer, der eine Futterspende abholt. Während die Organisation im Hintergrund läuft, wird das Katzenhaus gründlich geputzt. Auf Sauberkeit und Hygiene wird besonders großen Wert gelegt, denn nicht nur unsere Katzen, sondern auch Mitarbeiter und Besucher sollen sich hier wohl fühlen. Gegen 11 Uhr endet die erste Schicht.

Mittags wird nach den Problemfällen geschaut, Katzen, die Aufbaufutter bekommen oder mehrmals täglich Medikamente brauchen und unter Beobachtung stehen. Zwischendurch schnell noch ein paar Fotos schießen, um die Vermittlungskatzen auf unserer Webseite ins rechte Licht zu setzen.

Der Nachmittag wird wieder für Organisatorisches genutzt. Zeit um Absprachen mit den externen Pflegestellen, der Eventgruppe oder dem PR-Team zu treffen und Rückrufe zu tätigen. Und auch an Verwaltungsarbeit gibt es in einem Verein einiges zu tun. Um 16:30 Uhr steht Besuch für eine Vermittlungskatze an. Hier nehmen wir uns besonders viel Zeit, denn es soll sicher gestellt sein, dass Katze und Mensch auch wirklich gut zusammenpassen und unsere Schützlinge den bestmöglichen Platz bekommen. Weiterhin bieten diese Termine immer eine gute Möglichkeit, das Katzenhaus zu präsentieren und die Arbeit der Katzenschutzfreunde vorzustellen.

Abends heißt es dann noch einmal füttern, Toiletten säubern, Wäsche aufhängen und Spülmaschine ausräumen.

Wohnzimmer mit Küchenzeile

Langweilig wird es nie im Katzenhaus. Sorgenkinder bekommen, wenn nötig, auch nachts noch einmal Besuch. Kurz vor 18 Uhr erreicht uns noch ein Anruf: Eine verwilderte Katze wurde mit Jungen gesichtet. Hier muss möglichst schnell gehandelt und eine Fangaktion organisiert werden. Manchmal scheinen die Tage nicht zu enden.

Für alle Arbeit und Mühe werden wir jedoch mit der Liebe und Dankbarkeit unserer Samtpfoten reichlich entlohnt. Besonders schön ist es, wenn wir sehen, wie schnell sich manche „Patienten“ bei uns erholen und wir nach anfänglicher Skepsis ihr Vertrauen gewinnen können. Und auch gelungene Vermittlungen schenken absolute Glücksmomente. Leider bekommen wir auch schlimme Schicksale mit und an manchen Tagen überwältigt uns das erlebte Leid. Nicht allen Katzen können wir helfen. Einige finden den Weg erst zu uns, wenn schon jede Hilfe zu spät ist. Dann bleibt nur der Trost, dass wir sie noch in den letzten Stunden begleiten und ihnen einen würdigen Abschied ermöglichen konnten. Oft kommen wir an unsere Grenzen. Immer wieder neue Kraft und Motivation schenken uns aber nicht nur die geliebten Fellnasen. Auch die vielen tollen Menschen, die unsere Arbeit mit Geld-, Futter- oder Sachspenden und praktischer Hilfe unterstützen, geben uns täglich neuen Antrieb. Diesen gehört unser ganz besonderer Dank. Jeder Tag im Katzenschutz bringt eine neue Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Aufgeben werden wir nie!

Das Katzenhaus im Überblick – Zahlen und Fakten
Im Katzenhaus agieren sieben Helfer, davon drei bezahlte Kräfte auf Minijobbasis und vier Ehrenamtler. Die Vermittlungen werden von unserer 1.Vorsitzenden Andrea Brezina selber ausgeführt. In den letzten drei Jahren hat das Team des Katzenhauses insgesamt 499 Katzen umsorgt und betreut.
Der Verein hat derzeit 611 Mitglieder. Viele davon unterstützen unsere Arbeit aktiv und engagieren sich ehrenamtlich im Verein. Helfer sind nach wie vor immer noch herzlich willkommen.

Wir sagen Danke an ALLE die uns unterstützen.

Die Katzenschutzfreunde waren dabei

Der tierliebe Verein „Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.“ nutzte die Gelegenheit und zeigte sich dieses Jahr beim „Fest der guten Laune“ in Bad Neuenahr.

Bei strahlendem Wetter, bepackt mit Minze Kissen, weiteren mit Liebe gemachten Handarbeitsartikeln und dem Glücksrad für die kleinen Gäste standen gut gelaunte aktive Mitglieder bereit für nette und informative Gespräche, klärten so manchen Gast über artgerechte Katzenhaltung auf und gewährten Interessierten einen Einblick in die Arbeit des Vereins. Es waren für die 20 Helfer zwar zwei anstrengende Tage, aber es hat Spaß gemacht und Petrus muss ein Katzenliebhaber sein, denn er bescherte uns an beiden Tagen schönes Wetter.

Die Spenden konnten sich sehen lassen; so wurden von den Besuchern insgesamt fast 800€ für die Tierschutzarbeit gespendet.

Am 13. Juli bietet sich die nächste Möglichkeit, aktive Mitglieder des Vereins zu treffen: beim Sommerfest im Futterhaus in Andernach gibt es von 11 bis 17 Uhr Infos rund um die Fellnasen und für das leibliche Wohl frisch gebackene Waffeln.

Auf dem Jakobsmarkt in Remagen am 21. und 28. Juli sowie am 25. August beim Heimatfest in Adenau werden die ehrenamtlich Tätigen des Vereins auch wieder Katzenliebhabern oder Denen, die es werden wollen, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Helfer und Kuchenspenden sind immer willkommen.

Je nach Art der Veranstaltung und Gegebenheiten vor Ort gibt es Kuchen, Kaffee, kalte Getränke, Waffeln und wieder das Glücksrad.

Interessierte können sich hier auf der Seite des Vereins oder auch auf Facebook „Katzenschutzfreunde Rhein Ahr Eifel e.V.“ über alles rund um die Katzenschutzfreunde informieren. Gerne bieten wir Ihnen auch an, nach vorheriger telefonischer Absprache über unsere Hotline 02646 915928, die werktags von 9 bis 18 Uhr besetzt ist, unser Katzenhaus mit seinen tierischen Bewohnern zu besuchen.