Aktuelles aus dem Verein

Die Katzenschutzfreunde zeigten Herz

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. hatten im September die Gelegenheit, ihre Tierschutzarbeit innerhalb der Aktion „Herz zeigen“ der Firma dm vorzustellen.

dm gab im Rahmen dieser Aktion ehrenamtlichen Organisationen die Möglichkeit, in verschiedenen Märkten für ihre Sache zu werben und bei den Kunden Stimmen zu sammeln.

Im dm Markt in Ahrweiler konnten die Kunden entweder für die Katzenschutzfreunde oder für eine andere Organisation abstimmen und so darüber bestimmen, welche Organisation eine Geldspende von dm erhalten soll.

Drei unserer Tierschützer – Kirsten, Ursula und Silvia – waren vor Ort und haben für die Katzenschutzfreunde geworben. Sie haben viel positives feedback bekommen und konnten auch viele Fragen rund um die „Katz“ beantworten.

Am Ende lagen die Katzenschutzfreunde nur ganz knapp hinter der anderen Organisation. Trotzdem bekamen wir eine Spende von 400,-€ von dm.

Die Katzenschutzfreunde bedanken sich bei der Firma dm für diese Spende, bei Frau Nelles, der Mitarbeiterin des dm-Marktes, die uns für die Aktion vorgeschlagen und unterstützt hat, bei der Filialleiterin Frau Lenerz und bei allen dm Kunden, die für die Katzenschutzfreunde abgestimmt haben.

Arbeitstag rund um das Katzenhaus

Und es war ein herrlicher Tag mit fleißigen Helfern am Katzenhaus, die für die „Katz“ gearbeitet haben. Wir bedanken uns aufs herzlichste bei Mario, Nadja, Ralf, Franzi, Kirsten, Christl, Claudia, Sonja mit Tom, Julia und Andreas, Rudi und Andrea. Es wurden Bäume gefällt, Hecken geschnitten, sieben Hänger Grünzeug wurde weggefahren, die „Rückenkranken“ haben die starken Helfer mit Kaffee, Kuchen, Nussecken, Berliner und Getränke versorgt. Mittags wurden die „Reste“ Würste vom… Jubiläum gegrillt und der leckere Kartoffelsalat von Andrea hat auch allen geschmeckt.
Im Katzenhaus wurden Reinigungsarbeiten vorgenommen
und wer Zeit zum Schmusen mit den Katzen hatte, kam auch auf seine Kosten. In Allem war es ein wunderschöner Tag und wir sind stolz darauf so viel geschafft zu haben. Habt tausend Dank und wir freuen uns auf den 20.10. dann geht es weiter.

10jähriges Jubiläum der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel

Jetzt haben wir zehn Jahre gerettet, bemuttert, gefüttert, gesprochen, empfohlen, zur Seite gestanden, Verantwortung übernommen, gemeinsam gelacht und geweint.

Harte Anfangsjahre waren es, in denen uns leider auch immer mal wieder von Seiten anderer Menschen Steine in den Weg gelegt wurden. Aber wir haben durchgehalten und es hat sich gelohnt. Für jede Einzelne der über 4.000 geretteten Katzen. Den Menschen, die Hilfe suchten, konnten wir einen Teil des Kummers oder der Verantwortung in Lebenskrisen oder sonstigen Anforderungen, die man in dem Leben bekämpfen muss, abnehmen.

Unser Konzept: Wir helfen Mensch und Katze. Dieses Konzept ging auf.

Immer wieder erfahren wir, wie wichtig es ist Vertrauen aufzubauen und im Sinne der Katzen zu handeln. Auch wenn der Weg steinig war und oft noch ist, haben sich die Katzenschutzfreunde einen Ruf geschaffen, der den Menschen ein gutes Gefühl gibt, wenn man rund um den Stubentiger Hilfe sucht.

Unser zehn jähriges Jubiläum sollte etwas Besonderes sein und wir haben mit fast 100 Mitgliedern und Sponsoren einen einzigartigen Nachmittag verbringen dürfen. Die Vorbereitungen waren spitzenmäßig und das Dorfgemeinschaftshaus in Birresdorf eine wundervolle Lokalität.

So konnten die Gäste, die Pflegestellen und der Vorstand der Katzenschutzfreunde in aller Ruhe den Nachmittag genießen und mitfeiern. Das leckere Essen bestand aus gespendeten Salaten, Nachspeisen der Mitglieder und die zwei Grills bedienten ein griechischer Koch und ein Ehrenamtler. Drei Mädels sorgten für die Bewirtung der Gäste mit Getränken und anderen Aufmerksamkeiten. Etwas Hintergrundmusik störte auch die Reden der Abgeordneten Martina Münch, als Vertretung des Bürgermeisters H. Juchem, der Beigeordneten Ute Durwish, die in Vertretung vom Verbandsbürgermeister Johannes Bell und Frau Dr. Rike Frentzen, als Vertretung der Tierärzteschaft, nicht.

Wir haben viel Lob erfahren und die beiden Vertreterinnen der Kommunen brachten je eine Geldspende mit, über die wir uns außerordentlich gefreut haben, denn das ist für uns nicht selbstverständlich.

Frau Dr. Rike Frentzen – mit ihr arbeiten wir, so wie mit anderen Tierärzten auch, seit Jahren vertrauensvoll zusammen –  hat die ehrenamtliche Arbeit der Katzenschutzfreunde sehr ausführlich geschildert und ebenso gelobt. Wir sind sehr stolz darauf, auch aus veterinärmedizinischer Sicht so viel Lob zu erfahren. Denn das Wichtigste ist die Gesundheit der Katzen, die wir aufnehmen und anschließend vermitteln. In schweren Stunden haben wir mit Fr. Dr. Frentzen, wenn es darum ging, Katzen erlösen zu müssen, eine einfühlsame, immer geduldige Tierärztin an unserer Seite gehabt. Wir haben jedoch auch viele, viele positive Erlebnisse gehabt, wenn beispielsweise nach langer Zeit endlich eine Diagnose gestellt und dem Tier geholfen werden konnten. Dafür danken wir ihr sehr herzlich. Die vielen Kastrationen, die sie ohne Vorgabe von Terminen für die verwilderten Katzen macht, ist ebenso erwähnenswert. Immer im Sinne der Katzen.

Doch was wären wir ohne die fleißigen Pflegestellen. 10 Jahre treue Mithelfer, die in ihren privaten Räumlichkeiten Katzen des Vereins nicht nur beherbergen, sondern auch pflegen, zähmen, zum Tierarzt fahren und vermitteln. Immer ein Ansprechpartner für die neuen Katzenbesitzer. Alles wie gesagt, im Sinne der 3.500 Katzen, die ein neues Zuhause fanden.

In unserem seit 5 Jahren bestehenden Katzenhaus in Schalkenbach konnten wir auch zusätzlich, durch die fleißigen Ehrenamtler über 500 Stubentiger ein Plätzchen auf der Couch bei tierlieben Menschen verschaffen.

Die Ehrenamtler, die sich um unsere Events, das Kuchenbacken, die Näh- und Stricksachen, die Vor- und Nachkontrollen, Tierarztfahrten, Homepage, Facebook, Tierschutzverteilerlisten und den Telefondienst kümmern, sprechen wir hiermit unseren herzlichsten Dank aus.

Die Zeitungen, die uns seit 10 Jahren die Möglichkeit geben unsere redaktionellen Texte und Kleinanzeigen zu veröffentlichen, sind für unsere Tierschutzarbeit nicht mehr weg zu denken.

Zu guter Letzt möchten wir unseren fast 600 Mitgliedern und Sponsoren danken. Viele von ihnen stehen uns seit Jahren zur Seite.

Ohne diese Menschen wären die Katzenschutzfreunde nicht in der Lage, eine solch gute Tierschutzarbeit zu leisten.

Hier ein paar Eindrücke

Sommerfest Futterhaus Andernach

Unser Event zum Sommerfest in Andernach am Futterhaus war sehr schön. 17 Kuchen wurden von den Mitgliedern der Katzenschutzfreunde gespendet.

Zum ersten Mal kam unser Eventmobil zum Einsatz. Diese Jungfernfahrt unseres Eventhängers war ein voller Erfolg: das Ein- und Ausladen war dadurch sehr viel einfacher. Tina Bayram kreierte einen lustigen Katzenkuchen

und ansonsten konnten die Ehrenamtler von leckeren Philadephiakuchen bis Zitronen-Nuß- oder Schmandkuchen alles anbieten. Am Schönsten war das nette Miteinander, dass die Eventgruppe mit den Gästen auf den schattigen Plätzen unter den Pavillions der Katzenschutzfreunde hatten. Es wurde gelacht, gequatscht, das Glücksrad gedreht

und gemümmelt, denn auch den Helfern schmeckte der Kuchen sehr gut. Natürlich wurden die Angestellten vom Futterhaus auch mit dem „Süßen“ gut versorgt. Sogar ein Hund besuchte die Katzenschutzfreunde.

Nach 5 Stunden Kuchenverkauf, Glücksrad drehen, nicht nur für die Kinder und Kuchenessen, konnten die Ehrenamtler sagen: Es war ein schöner Tag.

Jetzt freuen wir uns auf unsere nächste Veranstaltung im September: auf einen großen Flohmarkt mit allerlei schönen Sachen, mit Kaffee, Kuchen und nettem Beisammensein in Heppingen, Martinusstraße 9, bei Silvia Mohr und Michael Abert.

 

Eventmobil

Hallo ihr lieben Katzenfreunde, der gespendete Hänger für unser Eventteam ist fast fertig.

Rudi Brezina, Schatzmeister und die gute handwerkliche Seele des Vereins hat trotz Hürden den Hänger fertiggestellt.

Nun fehlen noch Schriftzug und Logo der Katzenschutzfreunde und natürlich die Firmen, die auf unserem Hänger Werbung machen möchten.

Bei Interesse melden Sie sich gerne telefonisch unter 02646 915928 oder per Mail an info@katzenschutzfreunde.de

Eine große BITTE

Dieses arme Tier saß verloren in einem Garten in Weißenthurm.

Laut Aussage unserer Tierärztin schleppte sie diese schlimmen Hautparasiten schon Wochen-Monatelang mit sich. Keiner half ihr, niemand sah wie sie sich durch den immer schlimmer werdenden Juckreiz quälte. Die Haut wurde schuppig, dicke, gelb-graue Krusten bildeten sich, sie verlor ihr schönes Fellkleid, bekam Fieber, fror bei Regen und Kälte und bei starken Sonnenstrahlen kochte die ungeschützte Haut förmlich vor Hitze. Sie kratzte sich blutig. Alles brannte und Hunger hatte sie auch.

Katzen leiden leise.

Hat niemand sehen können, wie schlecht es der Katze ging…oder wollte man nicht?

Zu ihrem grossen Glück betrat sie dann diesen Garten in Weißenthurm. Hier traf sie endlich auf Menschen, die nicht wegschauten, die erkannten, wie sich dieses Geschöpf quälte. Die ganze Nachbarschaft nahm sich ihrer an; versorgte und fütterte sie, schickte Hilferufe an verschiedene Tierschutzorganisationen. Diese wurden leider ignoriert. Dann riefen die Leute die Katzenschutzfreunde um Hilfe.

Diese reagierten ohne Umschweife. Eine Ehrenamtlerin der Katzenschutzfreunde fuhr sofort nach Weißenthurm und packte die zahme Katze vorsichtig ein. Eine andere Ehrenamtlerin brachte sie nach Ankunft direkt zum Tierarzt, wo erst einmal nur eine Notfallbehandlung durchgeführt werden konnte. Aber wenigstens wurde der Juckreiz ein wenig gelindert, sie bekam etwas gegen das Fieber und die Parasiten. Es folgten tägliche Fahrten mit ihr zum Tierarzt. Mittlerweile geht es ihr etwas besser, aber die Ausheilung der durch Milben verursachten Dermodikose und Räude dauert lange.

Sie wird in der Intensivstation des Katzenhauses liebevoll versorgt, mehrmals am Tag tupfen wir ihre Haut mit kolloidalem Silberwasser ab um die Hausirretation zu lindern.

Auf den Namen Dana haben wir diesen armen, sehr lieben Schatz getauft. Kämmt man ihr übriggebliebenes Fell mit einer Babybürste, beginnt sie sofort mit einem leisen Schnurren.

Ihr Alter schätzt die TÄ auf zwei, vielleicht auch drei Jahre. Was musste sie in ihrem jungen Alter schon erleiden! Dana wird wieder gesund, dafür sorgen wir, wenn es auch ein langer Weg für sie wird, mit vielen Kosten verbunden für uns.

Aber sie wird wieder ein schönes Leben ohne Leid und Schmerz leben können. Das haben wir ihr versprochen und flüstern es ihr täglich beim Streicheln zu.

Warum warten Menschen, die eine Katze in so schlechtem Zustand sehen, so lange bis sie eine Tierschutzorganisation anrufen?

Weil es nur eine Katze Ist???

Bitte schauen SIE nicht zu wenn ein Tier leidet, melden sie solche Umstände sofort, wir helfen!!

 

Dana aus Weißenthurm

Klicken Sie auf das Bild...
... und sehen Sie Bilder der kleinen Maus, die von der netten Nachbarschaft gerettet worden ist.

Wir haben ganz tolle Vereins-Poloshirts gestiftet bekommen!

Wir bedanken uns auf das herzlichste bei:

Frau Claudia Merz und Herrn Stefan Lorch

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.05.2018

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. bekamen 1050€ aus dem Förderprogramm des Landkreises für die Renovierungen im Katzenhaus.

Im Rahmen der Vereinsförderung übergab Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Bewilligungsbescheid für einen Zuschuss in Höhe von 1.050€ an die Katzenschutzfreunde.

Der Zuschuss wird für die Renovierung eines Pflegeraumes im Katzenhaus und des Carports auf dem Aussengelände des Katzenhauses verwendet werden.

Die Vorsitzenden des Vereins Rudolf und Andrea Brezina nahmen den Bescheid dankend entgegen. Hier sei ein herzliches Dankeschön an den Kreis Ahrweiler gesagt.

Eine tolle Aktion der Schüler der Pil Sung Black Belt Academy, Andernach

Constatin Stelzer, ein Schüler der Pil Sung Balck Academy, rief eine Spendenaktion ins Leben, als sein Praktikumsprojekt.

23 Kinder halfen ihm und sammelten für die Katzen des Vereins der Katzenschutzfeunde Rhein-Ahr-Eifel.

Die PIL SUNG BLACK BELT ACADEMY ist eine Schule der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

In einer kooperativen und positiven Atmosphäre erlernen die Schüler aller Altersgruppen, eine moderne Selbstverteidigungskunst, die auf natürlichen, biomechanisch korrekten Bewegungen beruht. Durch das Training miteinander auf dem Weg zum Schwarzgurt werden Respekt und Disziplin vermittelt, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gesteigert, sowie Fitness und körperliche Koordination verbessert.

Dieses Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärkten die Schüler mit ihrem Projekt für die Katzenschutzfreunde.

Durch Plakate und viele Gespräche machte Constantin auf ihre gemeinsame Aktion aufmerksam.

Die Schüler verkauften Kuchen und machten ihre Eltern auf die Aktion aufmerksam. Stolze 63,04€ konnten sie so mit ihrer Spendendose einsammeln.

Aber das war ihnen nicht genug! Nein, sie machten weiter und sie sammelten so vieles Andere:

Ein ganzes Auto voller Katzenfutter, Streu, Decken, Handtücher, Schlafbettchen und auch Katzentoiletten hatten alle Schüler stolz zusammen getragen.

Mit Freuden übergaben die Schüler zusammen mit Frau Paffrath, Chief Instructor der Academy, ihre eingesammelten Kostbarkeiten an die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel.

Die 1. Vorsitzende des Vereins, Andrea Brezina, sprach ein herzliches Dankeschön an die Kinder und auch an Frau Pfaffrath aus, für die tolle Idee, den Tieren zu helfen.

Solch ein Engament bei jungen Menschen ist etwas Wunderbares und zeichnet auch die Pil Sung Plack Belt Academy aus, die junge Menschen darin bestärkt, sich voller Selbstvertrauen für ein Ziel einzusetzen.

Noch einmal „Vielen Dank“ an die Schüler und auch an Frau Pfaffrath. Solche Aktionen helfen uns sehr und bestärken auch uns, unseren Weg, Katzen zu schützen, konsequent weiter zu gehen.

Gedanken eines Katzenschützers am frühen Morgen

Ich setze mich an den Kaffeetisch , freue mich auf ein ruhiges und gemütliches Frühstück. Es ist Samstag, ich muss nicht los, kann mir Zeit lassen. So nebenbei blättere ich durch die Zeitung, an einem Artikel bleibe ich hängen, was lese ich da?

Viele Gedanken ziehen durch meinen Kopf. Da haben wir wohl in ein Hornissennest gestochen und bekommen nun die Quittung dafür. Aber……..

Moment mal.

Tiere leiden nicht? Und diese Tiere ganz bestimmt nicht, die haben ja nur Flöhe und Ohrmilben, das ist der Lauf der Natur, das kennen die doch schon seit Adam und Eva. Wie weit muss man sich emotional von anderen Lebewesen entfernt haben, um so etwas auch nur zu denken?

„Je nach Anzahl und Art der Milben kommt es zu entzündlichen Hautreizungen. In der Folge können durch Aufkratzen der betroffenen Stellen großflächige Wunden entstehen.

Ein starker Befall mit Ohrmilben wird bei der Katze auch als Ohrräude bezeichnet. Die Ohrräude tritt zunächst als sichtbare Hautveränderung mit Sekretbildung im Katzenohr auf. Über entzündliche Prozesse kann sie in seltenen Fällen auch auf das Innenohr und die Hirnhaut übergreifen.“

(http://www.katzen-tipps.com/parasiten/ohrmilben.html)

Im Gegensatz zum Menschen leidet eine Katze unter einem entzündlichem Prozess im Ohr also nicht? Was ist mit den Katzen, deren Innenohr und die Hirnhaut bereits angegriffen waren? Das kommt, Gott sei Dank, nur selten vor, dennoch haben wir in der Vergangenheit schon Tiere erlösen müssen, die so schwer befallen waren.

„Flöhe können bei der Katze unterschiedlich starke Symptome verursachen. Bei manchen Katzen rufen sie keine oder nur wenig Symptome hervor und bleiben zunächst unentdeckt. Flohbisse sind für die Katze unangenehm und verleiten sie dazu, sich zu kratzen. Durch die Bissstellen und Kratzwunden können Krankheitserreger in die Haut der Katze eindringen und zu Entzündungen führen. Flöhe können bei der Katze unter anderem Gurkenkern-Bandwürmer und bestimmte Bakterien übertragen. Vor allem der Speichel der beißenden Flöhe sowie deren Kot werden für die Katze schnell zum Problem – viele Tiere reagieren allergisch. Es kommt dann zu Allergie-Erscheinungen wie starkem Juckreiz, Schwellungen und Hautveränderungen (Flohspeichel-Allergie, Flohspeichel-Dermatitis). Als Folge des ständigen Kratzens zum einen und allergischen Abwehrreaktionen zum anderen sind schwere Hautentzündungen (Feline Miliare Dermatitis) und Haarausfall (Alopezie) bei der Katze als Symptome bei Katzenflöhen möglich. Bei starkem Befall können Flöhe bei jungen Katzen zu Abmagerung und Blutarmut führen.“ (Wir erinnern an Henry!)

(http://www.tiermedizinportal.de/tierkrankheiten/katzenkrankheiten/flohe-bei-der-katze/010001)

Was lassen sich diese dummen Katzen denn auch von Flöhen befallen? Hat sie doch keiner dazu aufgefordert und es sind ja schließlich nur Flöhe. Oder es sind nur einfache Ohrmilben, das ist ja nix!

Es sollte man kurz erwähnen werden, dass Flöhe oder Ohrmilben auch den Menschen befallen können. Ja, Sie haben richtig gelesen; auch der Mensch kann von diesen Parasiten befallen werden. Flöhe springen, wenn sie hungrig sind, auch den Menschen an, stechen und saugen sich am Blut des Menschen satt. In der Folge entsteht Juckreiz. Tierflöhe können Bakterien, Würmer oder Viren übertragen. Durch Kratzen können die unter die Haut gelangen und können Schwellungen oder Entzündungen verursachen. Was macht man dann als Mensch? Man leidet und geht zum Arzt. Der verschreibt dann eventuell Antihistaminika oder sogar ein Antibiotikum.

Ohrmilben können Entzündungen im Gehörgang auslösen welche dann vom Facharzt behandelt werden müssen.

Vielleicht könnte man nun fragen: Was lässt sich der Mensch denn auch von Flöhen befallen? Hat ihn doch keiner dazu aufgefordert und es sind ja schließlich nur Flöhe. Oder es sind nur einfache Ohrmilben, das ist ja nix!

Es macht mich wütend zu lesen, das Tierschutzgesetz sehe nur vor, den Tieren zu helfen, die erheblich leiden oder großen Schmerzen ausgesetzt seien. Hier sei das nicht der Fall gewesen, sonst hätte ja man ja eingegriffen.

Wer hat denn die Katze gefragt, ob sie Schmerzen leidet? Wer war so nahe an ihr dran, dass er sie hätte auf den Arm nehmen oder auf einen Untersuchungstisch legen können um an ihrem Verhalten festzustellen, ob sie leidet? Was laufen die armen Biester auch scheu weg? Können die sich nicht in Positur setzen und klar und deutlich sagen: Hilf mir Mensch, ich habe Schmerzen!!!

Ein Katzenschützer hat schon vielen Katzen geholfen und erlebt wie sie sich fühlen, hautnah, da er sich um sie kümmert, ihnen hilft und ihre Schmerzen lindert. Ihm braucht das Tier nicht zu erklären, dass ein lang anhaltender Floh- und Ohrmilbenbefall nicht zu verharmlosen ist und es enorm leidet und auch Schmerzen hat.

Was braucht es denn noch für eine Wegnahme?

Leider hat man manchmal den Eindruck, die Behörden will es nichts angehen.Sie wollen gar nicht aktiv werden. Und dann kostet das auch noch Geld, viel Geld, wenn sie ihrer Verantwortung gerecht werden wollen. Aber für ein Tier…

Man hat uns mehrfach aufgefordert zu helfen, mündlich, telefonisch, sogar schriftlich.

Und wir haben geholfen!

Unter großen Mühen und auch hohem Kostenaufwand. Und nun versucht man uns zu diffamieren, behauptet wir würden uns über NICHTS aufregen? Wir griffen die Behörden unberechtigt an, in dem wir behaupten, es sei nicht genug geschehen?

Fakt ist, wir haben 12 Tiere gerettet und uns um sie gekümmert und Fakt ist, es befinden sich mindestens noch einmal so viele Tiere dort.

Aber gut: Da nun doch alles schon so gut geordnet, abgesprochen und geplant ist, lehnen wir uns gerne zurück, warten ab und schauen zu.

Aber wollen und vor Allem dürfen wir das?

Endlich!

Die Verbandsgemeinde Maifeld hat am 24.11.2017 eine Katzenschutzverordnung erlassen, die ab dem 01.01.2018 in Kraft tritt.

Diese Verordnung soll dem Schutz freilebender Katzen dienen und ist Bestandteil des Tierschutzgesetzes.

Dieses Gesetz ist zu dem Zweck erlassen worden, „aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen“.

Der Grundsatz des Tierschutzgesetzes lautet: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen“.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. atmen auf!

War doch all unser Mühen und Plagen, bis die Mühlen der Obrigkeit sich endlich in Bewegung setzten, nicht umsonst.

Frau Andrea Brezina, Vorsitzende der Katzenschutzfreunde e.V., war am 12.07.2017 bei der VG Maifeld vorstellig, um die Problematik des Katzenaufkommens in Gierschnach noch einmal eindringlich zu schildern. Schon damals beriet Frau Brezina die Anwesenden der VG bezüglich der Kastrations- und Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.

Leider gingen Monate ins Land und nichts geschah.

Anfang Oktober lief bei uns das sprichwörtliche Fass über!

Durch einen für uns besonderen Fall der Tiervernachlässigung in Gierschnach.

Wir mussten damals erleben, das sowohl wir als Katzenschützer, als auch der Kreis Maifeld, zu dem die Gemeinde gehört, in dieser Angelegenheit nicht viel bewirken konnten.

Denn es fehlte in der VG Maifeld immer noch die Katzenschutzverordnung!

Wir stellten uns damals die Frage, warum wurde nicht längst eine Katzenschutzverordnung erlassen, wie z.B. in der VG Brohltal?

Wir wollten dieses Schweigen, das Hinhalten und nicht handeln, nicht mehr hinnehmen und informierten die Öffentlichkeit, die Ämter und viele örtliche Medien.

Zur Seite stand uns neben vielen empörten Katzenschützern, die Kreisveterinärin der Ortsbürgermeister Herr Görgen und auch die örtliche Presse.

Wir lösten eine Welle der Empörung, aber auch des Nachdenkens, aus.

Es ist immer leicht gesagt, dieses und jenes muss nun endlich passieren.

Aber dann lehnt sich mancher doch lieber in seinem Sessel zurück und lässt andere handeln.

Es ist sehr schade,dass die Verordnung erst jetzt kommt, da ihr Fehlen unsere Tierschutzarbeit in der Vergangenheit schwer blockiert hat.

Wir hätten so manche Katze vielleicht doch noch retten können.

Aber besser spät wie nie, können wir nur erleichtert sagen.

In der Vergangenheit haben wir allein in der Verbandsgemeinde Maifeld, Gemeinde Gierschnach über 35 Tiere eingefangen um sie zu kastrieren und medizinisch zu versorgen.

Und nun werden es noch mehr werden.

Mit der Kreisveterinärin Frau Dr. Nesselberger haben einen Termin in naher Zukunft vereinbart, für eine weitere große Aktion.

Für uns ehrenamtliche Tierschützer wird es immer schwieriger solche Aktionen alleine zu stemmen. Sowohl in personeller als auch finanzieller Hinsicht. Die Zahl der Bitten um Hilfe, Handeln und auch übernehmen der Verantwortung für viele Tiere, erhöht sich im Moment drastisch. Im Laufe eines Jahres helfen wir mehreren hundert Katzen. Wir versuchen immer zu helfen, doch manchmal gelangen auch wir an unsere Grenzen.

Bisher haben die Katzenschutzfreunde die Kosten für die Kastrationen und die medizinische Behandlung der Tiere selbst getragen. Nicht unerhebliche Summen sind dabei auf den gemeinnützigen Verein zugekommen, der sich größtenteils aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

Wir hoffen, dass der Verein auch von anderer Stelle noch Unterstützung und Rückhalt erfährt, um die aus unserer Sicht katastrophalen Zustände zu beseitigen.

Die Kommunen stehen auch in der Pflicht!

Denn wir brauchen endlich Hilfe, um unsere Arbeit weiter fortsetzen zu können.

Um Katzen ein würdiges Leben ermöglichen zu können.

Immer mehr Gemeinden werden wach und aktiv wie im Kreis Unna oder dem Brohltal und nun der Verbandsgemeinde Maifeld.

Aber noch längst nicht genug.

Noch viel zu wenige!

Nehmen sie sich ein Beispiel und werden aktiv.

Tierschutz funktioniert nicht von alleine.

Es braucht viele mitfühlende und auch aktive Hände!