Archiv 2020 – erstes Halbjahr

Das kleine Katzenmädchen Lina, gerade einmal sieben Monate alt, wurde von der sehr motivierten Tierärztin L.T. des Kreisveterinäramtes in Ahrweiler aus einer tierschutzwidrigen Haltung befreit. Das Tigerchen war sehr wahrscheinlich in ihrer ersten Rolligkeit gedeckt worden. Sie kommt aus einem Haushalt, in welchem Menschen Katzen vermehren und mit dem Verkauf der Tiere ihre finanziellen Einnahmen erhöhen. Krank, schmutzig, stinkend, verfloht, voller Ohrmilben und vor allem in einem sehr schlechten Ernährungszustand werden solche Katzen verkauft. Diese sogenannten Vermehrer verkaufen billig Rassekatzen oder Rassemixe. Die Tiere werden in unwürdigen Zuständen gehalten, sitzen auf Dreck und auf Haufen von Kot und anderen Ausscheidungen.

Leider gibt es immer wieder Menschen, die solche Katzen kaufen, aus Mitleid oder nur um eine „besondere Katze“ billig zu bekommen.

Das Veterinäramt des Kreises Ahrweiler hat gehandelt; und so wurden in den letzten Monaten viele von diesen Fellnasen und auch andere Tiere aus diesem schrecklichen Haushalt im schönen Bad Neuenahr, durch das Veterinäramt  fortgenommen.

Nun möchten wir von der kleinen Lina weiter berichtigen. Leider ist sie kein Einzelfall. Trotz ihres Alters war sie tragend. Laut Ultraschall hatte sie fünf Föten im Bauch und war am Ende der Trächtigkeit angekommen. Lina wog noch keine zwei Kilogramm, der Schwanz war verkrüppelt, das Fell stumpf und die ganze Katze wirkte eingefallen. Aber der Bauch: der war riesig. Sie saß zusammengekauert auf unserer Intensivstation im Katzenhaus und hatte sichtlich Schmerzen. Ein zweiter Tierarztbesuch wurde vereinbart, und die Tierärztin stellte fest, dass Lina schon in den Wehen lag, aber die Geburt nicht voranging. Wie auch? Wie sollten aus einer so zarten und viel zu kleinen Katze fünf Babys herauskommen? Das Becken erschien zu eng, und auch der Rest des Körpers sah  sehr deformiert aus. Man entschied sich für einen Kaiserschnitt.
Es war ein Glück als fünf kleine, bildhübsche und gesunde Babys das Licht der Welt erblickten. Lina überstand den Eingriff auch einigermaßen gut. Zumindest dachten wir das zunächst. Da sie keine Milch hatte und ihre Babys nur anfauchte – obwohl wir alles versucht hatten, Mutter und Kitten zueinander zu führen – entschieden wir uns, die Babys mit der Flasche aufzuziehen und Lina einfach ihre Ruhe zu gönnen. Die Kitten gediehen; nur Lina machte keinerlei Fortschritte. Sie hatte wegen der vielen Parasiten, die sie quälten, einige Medikamente bekommen; der Durchfall wurde bekämpft, die Flöhe waren Vergangenheit und auch die Kaiserschnittnarbe heilte gut ab. Doch  Lina machte einen scheuen und unglücklichen Eindruck. Es kamen fast täglich Katzenstreichler ins Katzenhaus und kümmerten sich liebevoll um das scheue kleine Kätzchen. Wie ein Häufchen Elend saß sie in ihrer Ecke und bewegte sich nur, um zu fressen und auf die Toilette zu gehen, welche auch des Öfteren verfehlt wurde. Das störte uns nicht, schoben wir die Unsauberkeit doch auf die vorherigen Lebensumstände. Wir dachten, es sei einfach  eine Frage der Zeit und sie würde schon sauber werden.
Weit gefehlt. Eine Kollegin, die im Katzenhaus viele Stunden verbringt, sah, dass Lina humpelte. Also wurde direkt ein Termin bei unserer Tierärztin in Spessart vereinbart. Diese stellte eine mehrfach gebrochene Wirbelsäule fest, hervorgerufen durch alte, unverheilte Brüche; sehr wahrscheinlich zurückzuführen durch eine stumpfe Einwirkung, ein Autounfall oder ein Tritt, eine zugeschlagene Tür; wir wollen uns nicht mehr vorstellen. Dies erschließt endlich auch, warum der verkürzte Schwanz so verkrüppelt war. Lina muss über lange Zeit unendlich Schmerzen gehabt haben, und niemand von den vermeintlichen Besitzern aus dem verwahrlosten Haushalt in Bad Neuenahr  bemerkte oder wollte bemerken, wie schlecht es der armen Katze ging. Mit Babys im Bauch, die auch noch auf die Verletzungen drückten, hat das arme Tier Schlimmes aushalten müssen. Tierquälerei nennt man das, und die Ausrede solcher Menschen hören wir so oft: Die Katze ist uns zugelaufen und gehört uns nicht.

Das ist für uns, die Katzenleben retten und Missstände beheben wollen, unvorstellbar und sehr schwer auszuhalten. Solange es nicht im ganzen Kreis Ahrweiler eine Katzenschutzverordnung gibt und jeder Katzenbesitzer seine Freigänger-Katze kastrieren, chippen und registrieren lassen muss, wird es immer solche Tierquäler geben, die man nicht für ihr Handeln verantwortlich machen kann.
Schweren Herzens mussten wir Lina gehen lassen. Sie wurde eingeschläfert und das Einzige, was uns beruhigt ist, dass sie jetzt keine Schmerzen mehr hat. Unsere Tierschutzarbeit ist sehr hart, und wir machen dies alles den Fellnasen zuliebe, doch manchmal kommen wir an eine Grenze, wo wir uns nur noch dafür entscheiden müssen, loszulassen.

Mach`s gut kleine Lina, wir haben dich sehr geliebt. In deinen Babys wirst du weiterleben.

Wir werden liebe Menschen für sie finden und es wird ihnen viel besser gehen, als es dir jemals ergangen ist;       das versprechen wir dir.

Liebe Bürgermeister, sollten Sie diesen Bericht lesen, setzen Sie auf Ihre nächste Versammlung den Punkt                „Katzenschutzverordnung“. Es ist aus Tierschutz- und Kostengründen dringend nötig, diese flächendeckend einzuführen. Da die Kosten von den Mitgliedern und Spendern der Katzenschutzfreunde, ebenso den Steuerzahlern und nicht von dem Verursacher getragen werden, ist es sehr wichtig die Katzenschutzverordnung einzuführen!!                                                                                                                                                                                         19.06.20

Rettungsaktion von drei Kätzchen unter einem guten Stern

Wie so oft zu dieser Jahreszeit erreichte uns ein Hilferuf.

Die Geschichte war aber diesmal eine etwas Andere, als sonst…

Der Geburtstag von Marita S. aus Gelsdorf stand an, Grund im kleinen Kreis zu feiern. Die Vorbereitungen waren  im vollen Gange, wurden aber durch ein leises Fiepen nahe des Vorratsraumes unterbrochen.

„Wo kommt das nur her? Da muss eine Katze sein?!“ dachte sich Marita S.

Der Vorratsraum, die anliegende Garage samt dort vorübergehend eingelagerter Möbel wurden auf den Kopf gestellt. Ohne Erfolg, doch das zarte Mauzen blieb.

Und wie ein Blitz, die letzte Möglichkeit…. : „Das wird doch wohl nicht….“ dachte sich Marita und öffnete schon die Motorhaube ihres großen Mittelklassewagens.

„Oh nein, wir haben ein Kätzchen im Motorraum!“ schrie Marita und rief gleich ihren Mann zu Hilfe. Beide konnten das Kätzchen nicht bergen und kontaktierten einen befreundeten KFZ-Mechaniker, der sofort mit Kumpel anrückte. Mehr als zwei Stunden später, nach Aus- und Wiedereinbau von Motorteilen, der Motorhaube und einem dabei ramponierten Seitenspiegel standen allen Helfern nur die Tränen in den Augen, als sich das kleine, ölverschmierte, klagende, gerade mal 287 Gramm schwere Kätzchen endlich zeigte und aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Welch ein Glück, es lebte.

Es war Zeit, sich von den Mechanikern zu verabschieden; die herzlichen und tierlieben Mechaniker überraschten Marita S. dann noch mit einem Geburtstagsgeschenk: sie verzichteten auf jegliche Aufwandsentschädigung.

Das kleine Kätzchen wurde vom Öl befreit und umgehend von zwei Mitgliedern der Katzenschutzfreunde zur nächsten Pflegestelle gebracht. Dort wurde die Kleine inspiziert, gefüttert und warm eingepackt. Gerettet, durch einen Einsatz der nicht alltäglich ist. Sie heißt übrigens Mercedes, was denkt ihr warum?

Einen Tag später fanden tierliebe Müllmänner ihr Geschwisterchen im Straßengraben und brachten es auf die Pflegestelle. Nun ist Mercedes nicht mehr alleine. Das kleine Mädchen heißt Ruby.

Beide Babys sind verschnupft und hatten eine sehr schlimme Augenentzündung. Wir waren sehr traurig, als wir erfahren mussten, dass ihre Mama überfahren worden war.

Tags darauf fanden wir noch ein drittes Baby, auch sehr krank. Mit Hilfe der lieben Pflegestelle werden die drei Mäuse bestimmt bald wieder gesund und können herumtoben.

Wir werden weiter berichten.

                                                                                                                                                                                       11.06.20

Brohltal: Warum greift hier die Katzenschutzverordnung nicht?
Wer muss sich um herrenlose, verwilderte unkastrierte Katzen kümmern?I

In 3 Wochen haben die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. in Galenberg rund um den Lindenhof 14 Katzen eingefangen und teilweise aufgefunden. Die Katzen waren alle in einem extrem schlechten Ernährungs- und Gesundheitszustand.

Eine Mutter hatte vier Kitten in einer Wiese abgelegt. Leider wurden wir sehr spät informiert. Um 22 Uhr waren wir vor Ort, warteten eine Zeitlang, ob sich die Mutter noch um die Kitten kümmert und entschieden uns nach einer Weile, die Kleinen einzupacken. Nachts um 23.30 Uhr fuhren zwei Ehrenamtliche die Kätzchen auf eine unserer Pflegestellen. Noch eine Stunde länger und die Neugeborenen hätten es nicht geschafft. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass die Kleinen schon nachmittags von der Mutter geboren und einfach in der Wiese abgelegt wurden.

Ein zahmer Fundkater hatte großes Glück, dass Helfer der KSF eine Futterstelle am Lindenhof einrichteten. Der Maine-Coon-Kater war komplett verfilzt und abgemagert, konnte sich kaum auf den Beinen halten und fraß fast die Gabel mit, als wir ihm Futter aus der Dose reichten. Grauenhaft. Er kam umgehend zu einem unserer Tierärzte. Nachdem wir ihn gepäppelt und entfilzt hatten, wurden sieben vereiterte Zähne gezogen und sein Rolllid wurde operiert. Mittlerweile ist er gesund und hat eine eigene Familie, die sich liebevoll um ihn kümmert.

Drei tragenden Katzen konnten wir aufnehmen; inzwischen hat die erste Katze 3 Kitten geworfen. Ihnen geht es gut, und die Mama stillt zum Glück die Babys. Die zweite Katze zwei Kitten, die ebenfalls gut mütterlich versorgt werden.

Alle anderen Katzendamen, die wir eingefangen haben, hatten Gebärmuttervereiterungen oder Anomalien an der Gebärmutter. Wir gehen davon aus, dass die Fütterungsweise oder die Inzucht Schuld daran trägt. Hätten wir diese Katzen nicht eingefangen und operieren lassen, wären sie elendig gestorben. Das sollte sich Jeder, der meint, eine Katze käme ohne menschliches Zutun in der Natur zurecht, vor Augen halten. Mehrere schwer abgemagerte Katzen wurden von uns in den letzten April-Wochen gesehen; leider jetzt nicht mehr. Wir nehmen an, dass sie es nicht geschafft haben. Es ist sehr traurig für uns, und wir sehen immer die großen fragenden Augen der armen Tiere vor uns, die ängstlich davonhuschen. Warum wurden wir nicht rechtzeitig informiert? Wir hätten geholfen. Bitte schauen SIE nicht weg, melden sie sich bei uns. Wir helfen.

Auch letztes Jahr haben wir uns um 30 Katzen aus Galenberg gekümmert. Sie wurden eingefangen, kastriert, gechipt, entfloht und entwurmt. Darunter waren achtzehn 2 -3 Tage alte Kätzchen. Die Kitten wurden von unseren Pflegestellen liebevoll alle zwei bis drei Stunden rund um die Uhr gefüttert. Sie haben alle überlebt und freuen sich des Lebens bei ihren Familien.

Mittlerweile dürfen wir auf dem Lindenhof füttern und haben uns mit den Fallen besser postieren können. Mal schauen wie es weitergeht; wir werden berichten.

Die Pflegestellen und die ehrenamtlichen Helfer arbeiten Tag und Nacht, um die Katzen zu retten. Sie übernehmen Tag für Tag die Verantwortung für anderer Leute Katzen; Menschen, die leichtsinnig und gedankenlos mit Lebewesen umgehen. Wann hört dieses unverantwortliche Handeln endlich auf?

Leider haben wir den Eindruck – nie. Immer wieder sichten wir verwilderte Katzen. Aber wir machen weiter und helfen!

Bitte unterstützen Sie uns dabei: Wir brauchen dringend Aufzuchtsmilch, Kittenfutter, aber auch weitere Helfer für unsere Fangaktionen und zum Aufpäppeln von Flaschenbabys. Momentan haben wir 12 Flaschenbabys die alle 2 Stunden rund um die Uhr gefüttert werden.

Vielen Dank im Voraus.

Unser Spendenkonto:
IBAN DE61 5776 1591 0416 1258 00
Volksbank RheinAhrEifel eG
Unsere Kontaktdaten:
info@katzenschutzfreunde.de, Hotline: 02646/915928

                                                                                                                                                                                             18.05.20

Unser Mitglied Ute Durwish hat dem Verein Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.  ein Chiplesegerät gespendet. Dies ermöglicht dem Verein, eine im Umkreis von etwa 20 Kilometern um Niederzissen gemeldete Fundkatze schnell darauf hin zu überprüfen, ob sie gechipt und registriert ist.

Direkte Ansprechpartnerin ist Sabine Althaus, wohnhaft in Niederzissen, Handy-Nummer: 0157 35385011.

Sie fährt bei Meldung eines Fundtieres zur Überprüfung zum Fundort. Sollte sich der Anrufbeantworter melden,   bitte unbedingt Namen, Fundort, Anliegen und Telefonnummer aufsprechen.

 

In diesem Zusammenhang weisen die Katzenschutzfreunde eindringlich darauf hin: Lassen Sie Ihre Katze kennzeichnen und registrieren Sie sie. Das Einsetzen des Chips durch einen Tierarzt ist einfach, schnell, so gut wie schmerzfrei und ohne Narkose möglich.

Die Registrierung müssen Sie aber selbst vornehmen, das macht nicht der Tierarzt für Sie!                                        Die Registrierung bei TASSO e.V. und FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, ist unbürokratisch und kostenlos.

Wichtig: Ist eine Katze verletzt, darf keine Zeit verloren werden: es muss unverzüglich direkte Hilfe eines Tierarztes eingeholt werden beziehungsweise muss die Katze in eine Praxis gebracht werden.

 

Vermissen Sie Ihre Katze können wir diese auch auf unserer Webseite www.katzenschutzfreunde.de als      vermisst einstellen.

Schreiben Sie uns in diesem Fall eine E-Mail an  info@katzenschutzfreunde.de

Bitte machen Sie uns in dieser Mail mindestens folgende Angaben:

  • Wo und seit wann ist das Tier vermisst?
  • Ist das Revier, in dem sich das vermisste Tier meist aufhält bekannt?
  • Freigänger oder Wohnungskatze?
  • Scheu oder zutraulich?
  • Wie verhält sich das vermisste Tier Artgenossen gegenüber?
  • Kennt das vermisste Tier Hunde und wie reagiert es auf diese?
  • Gibt es Besonderheiten (wie etwa eine besondere Fellfärbung), an der das Tier zu identifizieren ist?
  • Ist  das vermisste Tier kastriert, gechipt oder tätowiert und registriert
  • Mindestens ein gutes Foto des vermissten Tiere sollte angehängt sein.

Weitere Informationen auf der Hotline 02646/915928 von Montag bis Freitag von 9-12 Uhr und 15-18 Uhr

                                                                                                                                                                                   02.05.2020

Pflegestellen für werdende Katzenmütter dringend gesucht!

Die Katzenschutzfreunde suchen dringend Pflegestellen für tragende Katzen.

Als Pflegefamilie nehmen Sie eine Katze in ihrem Haus bzw. Ihrer Wohnung auf und richten ihr ein gemütliches Zimmer ein, das ihr ganz alleine gehört. Hier kann die Katzenmama in Ruhe und ohne Stress ihre Babys zur Welt bringen und sie aufziehen. Dreimal täglich sollten die Kleinen, wenn sie etwa sechs Wochen alt sind, gefüttert werden. Die komplette Pflegezeit beläuft sich auf etwa 16 Wochen, je nachdem wie weit die Trächtigkeit der Katze vorangeschritten ist.

Die Pflegemenschen sollten bereit sein, die Katze und ihre Kleinen zu betreuen und eventuell notwendige Fahrten zum Tierarzt zu übernehmen.
Der Verein ist in dieser Zeit selbstverständlich für alle Tierarztkosten zuständig und übernimmt die Kosten für Futter, Streu sowie die Ausstattung für das Pflegezimmer. Dies alles sollte in Absprache mit der Pflegeleitung geschehen.

Bei Fragen und Unklarheiten stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Aus organisatorischen Gründen sollte die Pflegefamilie im Umkreis von maximal 50 Kilometer von Schalkenbach wohnen.

Wer mehr erfahren möchte oder es sich vorstellen kann, eine Pflegestelle einzurichten, erhält nähere Infos auf unserer Hotline 02646 915928 oder über eine Mail an info@katzenschutzfreunde.de

20.04.2020      

ABSAGE der Mitgliederversammlung am 22.3.2020 in Bad Neuenahr

Liebe Mitglieder der Katzenschutzfreunde,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Corona-Virus hat der Vorstand der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. einstimmig beschlossen,
die geplante Mitgliederversammlung, für Sonntag, den 22.03.2020 um 16.00 Uhr im Brauhaus in Bad Neuenahr, Hauptstr. 112 abzusagen.

Ein neuer Termin für die Mitgliederversammlung wird Ihnen rechtzeitig mitgeteilt. In der momentanen Situation ist noch nicht einzuschätzen, wann dies sein wird.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

Andrea Brezina
1. Vorsitzende

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

 

15.03.2020      

Statt Feuerwerk – Futter für die Katzen

Die Katzenschutzfreunde konnten sich über 500 Kilogramm Ja-Feuchtfutter und vier Bananenkisten voll mit weiterem Katzenfutter für ihre Schützlinge freuen.

Zu verdanken war dies der Aktion „Spenden statt Böller“, die auch wieder 2019 das Motto des REWE Koch in Adenau war. So verzichteten die Chefin des Supermarktes, Melanie Koch, und ihre Lebensgefährtin Anne Kürsten zugunsten der Natur und aus Rücksicht auf die Tiere auf den lukrativen Verkauf von Feuerwerk und spendeten stattdessen.

Neben dem Futter, das die Kunden des REWE-Marktes in die dafür vorgesehenen Spendenboxen legen konnten, sammelten die Mitarbeiter des Marktes noch 43,60€ Spendengelder ein.

Melanie Koch, die selbst Mitglied der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. ist, unterstützt den Verein bereits zum dritten Mal mit einer Aktion. Die Spenden sind eine große Hilfe für die Katzenschutzfreunde, ist doch die Versorgung der Samtpfoten an den Wildfutterstellen, im Katzenhaus und auf den Pflegestellen für eine Weile gesichert.

                                                                                                                                                                                     07.03.2020

Gemeinsam Großes leisten – Zum 11. Mal lud der Vorstand der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. seine ehrenamtlichen Helfer ein

„Allein kann niemand etwas bewirken, aber zusammen können wir viel erreichen“, betonte Andrea Brezina, die Vorsitzende der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V., beim Treffen der Ehrenamtler Ende Januar in Nürburg im Hotel am Tiergarten.

Es ist inzwischen Brauch, dass der Vorstand der Katzenschutzfreunde alle ehrenamtlichen Helfer zu Beginn des Jahres zu einem gemeinsamen Essen einlädt – als Dankeschön für ihre Arbeit; aber auch, um den Austausch untereinander zu ermöglichen und zu intensivieren.

62 Ehrenamtler unterstützen zurzeit die Katzenschutzfreunde; 44 von ihnen nahmen am Essen teil. Die Arbeiten, die die Helfer ausführen, sind unwahrscheinlich vielfältig; und jede Tätigkeit ist für den Verein immens wichtig. So gibt es eine Helfergruppe, die sämtliche Fahrten übernimmt; die die Katzen zum Tierarzt oder zu den Pflegestellen fährt, die Futter an die vielen Wildfutterstellen ausliefert, gespendetes Futter oder Katzenzubehör abholt und zum Katzenhaus oder zu den Pflegestellen bringt.

Andere Helfer leeren regelmäßig die Futterspendenboxen, bestücken Spendendosen und tauschen diese aus. Es gibt Ehrenamtler, die Vor- und Nachkontrollen durchführen, damit die Schützlinge einen wirklich geeigneten Platz finden. Wiederum andere listen sämtliche Tierdaten auf, inklusive Tasso-Anmeldungen. Eine Helferin beglückwünscht jedes Vereinsmitglied, das Geburtstag hat, mit einer selbst gestalteten Karte. Eine Dame häkelt Schlüsselanhänger und näht Katzenminzekissen; ein Mitglied strickt Strümpfe und Mützen. Diese Sachen werden auf Veranstaltungen der Katzenschutzfreunde gegen Spenden angeboten

Das Event-Team präsentiert den Verein auf Festen und auf Märkten und knüpft neue Kontakte. Das PR-Team sorgt dafür, dass die Katzen, die vermittelt werden sollen, und alle Neuigkeiten des Vereins regelmäßig in den Zeitungen erscheinen. Mitarbeiter der Telefon-Hotline beantworten Anfragen zu den Schützlingen, geben aber auch Ratschläge zum Umgang mit Katzen. Andere Helfer pflegen und aktualisieren die Website; wiederum andere Ehrenamtler kümmern sich um die Katzen im Katzenhaus; und es gibt Helfer, die verwilderte Katzen einfangen, die dann kastriert und gekennzeichnet werden.

Und dann sind da die Pflegestellen, die rund um die Uhr die Pflegekatzen versorgen; sie zum Tierarzt fahren, sie päppeln, viele Stunden mit ihnen spielen, sie streicheln und auch zähmen; die Flaschenbabys aufziehen und sie alle drei Stunden füttern. Sie alle kümmern sich hingebungsvoll um ihre Schützlinge, schließen alle in ihr Herz – und lassen sie dann los, wenn sie ein schönes Zuhause gefunden haben; bereit, für die nächste Katze, die Liebe und Pflege benötigt.

Andrea Brezina stellte jeden einzelnen Helfer vor, erzählte, wie er zu den Katzenschutzfreunden gekommen ist, welche Aufgaben er übernimmt und bedankte sich bei jedem für den Einsatz.

Ein ganz besonderer Dank ging an Ursula Schmitz, die Inhaberin des Hotels am Tiergarten und langjähriges Mitglied der Katzenschutzfreunde, die ein reichhaltiges Buffet mit Getränken anbot und dies in einer entspannten und gemütlichen Atmosphäre.

Neben dem netten Beisammensein gab es noch zwei besondere Höhepunkte. So wurde ein Spendenscheck in Höhe von 1.200 Euro an Andrea Brezina übergeben. Dieses Geld wurde zu Gunsten der Katzenschutzfreunde bei einem Weihnachtsbenefizmarkt von der Familie Karin und Thomas Hennrichs und des Teams vom Gasthof Lindenhof in Nürburg gesammelt.

Und es wurde das 700. Mitglied der Katzenschutzfreunde begrüßt: Nico Grüber, einer der Chefs vom Gasthof Lindenhof in Nürburg, der die Katzenschutzfreunde schon seit langer Zeit unterstützt.

All die Menschen, die an diesem Nachmittag zusammenkamen, eint alle eins: die Liebe zur Katze und der Wunsch und Wille, etwas zu bewirken – getreu der Maxime der Katzenschutzfreunde: Schutz und Hilfe für alle Katzen.

                                                                                                                                                                                             11.02.2020

Wenn zwei sich lieben, freuen sich die Katzen…

…So ist es jedenfalls bei Ingrid und Herbert, die anlässlich ihrer Hochzeit auf Geschenke verzichtet und ihre Hochzeitsgäste gebeten haben, für die Katzen der Katzenschutzfreunde zu spenden. Zusammen kam die stolze Summe von 1.550,00 Euro. Die Katzenschutzfreunde bedanken sich aufs Herzlichste im Namen der Fellnasen für diese großzügige Spende.

Die Beziehung, die das Paar zu den Katzenschutzfreunden hat, reicht bis in das Jahr 2009 zurück, als Herbert seinen damaligen Kater Fritz vermisste. Andrea Brezina hat ihn bei der Suche unterstützt und Leute im Wohnbereich angesprochen, aufmerksam zu sein. Fritz wurde gefunden, und der Kontakt zwischen Herbert und Andrea riss nie ab. Vertieft wurde er durch die Adoption zweier Katzen der Katzenschutzfreunde: Flecky – eine bildhübsche, aber hochaggressive Katze – und etwas später der scheue Tigerkater Felix.

Der Katzenkenner Herbert gab diesen schwierigen Katzen eine Chance, und dank seines Einfühlungsvermögens und seiner Geduld wurde die „Beißkatze“ Flecky tatsächlich eine Kuschelkatze, und der scheue Felix taute auf und fasste Vertrauen zu seinen Menschen.

Mittlerweile sind Flecky, jetzt Lissi, und Felix Kumpels; sie lieben sich noch nicht, aber wir sind überzeugt, dass dies bald noch klappen wird; die Voraussetzungen dafür sind bestens: So werden sie in einer liebevollen Katzenfamilie verwöhnt und umsorgt.

Wir wünschen den Zwei- und Vierbeiner ein harmonisches Zusammenleben und dem frischvermähltem Paar Glück, Gesundheit und viel Freude auf ihren gemeinsamen Lebensweg.

                                                                                                                                                                                               11.01.2020

Ein Weihnachtsgeschenk für die Katzen

Der Benefizweihnachtsmarkt, der am 21.12.2019 im Gasthaus Lindenhof in Nürburg stattfand, war ein voller Erfolg. So konnte ein Erlös von 1200,- € erreicht werden – Geld, das für die Pflege und Versorgung der Katzen des Katzenschutzvereins Rhein-Ahr-Eifel e.V. dringend gebraucht wird.

An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an die Initiatoren dieses besonderen Weihnachtsmarktes, an Karin und Tünn Hennrichs, sowie an die vielen Helfer, die sich so fleißig eingebracht und geholfen haben.

Einige Mitglieder und auch ein Teil des Vorstandes der Katzenschutzfreunde konnten sich von dem leckeren Essen, den tollen Weihnachtsangeboten, dem süffigen Glühwein und dem netten Miteinander der Gäste überzeugen. Die Chöre haben wunderbar gesungen und die Stimmung bei der musikalischen Darbietung der Band war einzigartig.

Vor allen Dingen fanden die selbstgestrickten Socken und Mützen großen Anklang. Auch Holzhandarbeiten waren gegen ein Spende zu haben.

Habt tausend Dank – vor allen Dingen an unsere engagierte Pflegestelle Karin Hennrichs nebst Ehemann Tünn und Familie Marco Grüber.

Mit der großzügigen Spende können wir wieder sehr vielen Katzen helfen.

                                                                                                                                                                                               03.01.2020