Unsere Katzen

Schutz und Hilfe für alle Katzen: das ist unsere Maxime

Mit viel Liebe nehmen wir uns Katzen an, die aus den verschiedensten Gründen ihren Weg zu uns gefunden haben und suchen ihnen ein gutes Zuhause bei lieben Menschen.

Ebenso kümmern wir uns um Straßenkatzen. Wir fangen sie ein, lassen sie medizinisch versorgen, impfen, kastrieren und chippen. Sind sie zu wild zum Vermitteln, finden wir Plätze für sie, an denen sie in Zukunft gefüttert und betreut werden oder richten neue Futterstellen für sie ein. Hierdurch kämpfen wir auch gegen die ungeregelte Population und das dadurch bedingte Katzenelend an.

Wir haben ein Katzenhaus und  Pflegestellen. Hier werden die Katzen aufopfernd gepflegt und mit viel Liebe betreut. Jede Katze findet ihren Platz in unseren Herzen und wir leiden und freuen uns mit ihnen.

Nach der Vermittlung halten wir gerne Kontakt mit den neuen „Besitzern“ und stehen auch immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn es denn gewünscht wird.

Sollte es im neuen Heim einmal nicht so klappen , wie es sich vorgestellt wurde, finden die Katzen wieder ein Zuhause bei uns und wir suchen erneut; solange bis wir ihren Menschen gefunden haben. Dann lassen wir sie wieder ziehen, ein wenig schwer ums Herz doch voller Freude.

Schutzgebühren und Vorkontrollen

Viele Menschen fragen sich, warum Tierschutzorganisationen Schutzgebühren für ihre Tiere verlangen, sollten sie doch froh sein, dass jemand die Tiere nimmt. Im Folgenden erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Katzenschutzarbeit und Gründe für die Erhebung einer Schutzgebühr.

1. Ethische Gründe
Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der die Menschen sehr viel Geld für die neueste Technik, Möbel, Freizeitvergnügungen und noch vieles mehr ausgeben.
Dies steht dann im Widerspruch zu der grundsätzlich benötigten Bereitschaft, Zeit, Mühe und Geld für ein Lebewesen zu investieren.
Wenn schon Tiere, sollen sie nett aussehen, keine Arbeit machen und vor allem keine Kosten verursachen. Leider werden Tiere immer wieder mal gerne als Gelddruckmaschine angesehen. Anstelle die Tiere kastrieren zu lassen, lässt man sie zwei bis dreimal im Jahr werfen. Der Nachwuchs wird dann verkauft – oft unterernährt, krank, verfloht und verwurmt.

2. Anfallende Kosten im Katzenschutz
Katzen vom Katzenschutz  sind mit Ausnahme von Katzenbabys immer kastriert, geimpft und bei Bedarf entwurmt und entfloht. Grundsätzlich sind sie gechipt. Sie werden täglich versorgt. Die meistens Katzen haben bei uns mindestens einen Tierarztbesuch auf unsere Kosten hinter sich.

Sollten nach der Vermittlung Probleme oder Fragen auftauchen, stehen wir immer mit Rat und Tat zur Verfügung, notfalls nehmen wir die Katze wieder zurück.

2.1 Tierarztkosten
Unsere Tierarztkosten belaufen sich jährlich auf viele tausend Euro für Behandlungen kranker Tiere, Laborkosten, notwendiger Operationen und Medikamente. Impfungen, Kastrationen und Chippen der Katzen, auch von verwilderten Hauskatzen, Wurm- und Flohmittel tun ein Übriges.

2.2 Futterkosten, Streu, Katzenspielzeug…
Wir versorgen monatlich zwischen 30-60 Katzen, in den Sommermonaten wegen der vielen Babys auch deutlich mehr. Die Kosten für Futter und Streu sind trotz Zuwendungen von privater Seite nicht zu verachten. Spielzeug, Decken, Schlafkörbchen, Katzentoiletten, Transportkörbe, Lebendfallen müssen immer mal wieder erneuert, Schutzhütten für wilde Katzen errichtet werden.
Hätten wir nicht sehr engagierte Pflegestellen und auch immer mal großzügige Spender – das alles wäre gar nicht finanzierbar.

2.3 Fahrtkosten
Unabhängig von regelmäßigen Fahrten zum Tierarzt, Fahrten zur Durchführung der Vor- und Nachkontrollen oder zum Verbringen der vermittelten Katzen ins neue Zuhause, erreichen uns regelmäßig Anrufe von hilfesuchenden Menschen aus einem Umkreis der weit über unser Einzugsgebiet hinausgeht. Für uns steht das Wohl jeder Katze im Vordergrund, daher scheuen wir auch lange Anfahrtswege nicht, um Tieren helfen zu können. Bei den aktuellen Benzinpreisen ist offensichtlich, dass auch hier hohe Kosten anfallen.

2.4 Einnahmen durch Schutzgebühren und Mitgliedsbeiträge
Dem gegenüber stehen die Einnahmen aus Schutzgebühren, auf die wir den vollen Mehrwehrtsteuersatz zahlen,  Mitgliedsbeiträgen, wenigen öffentlichen Geldern – zum Beispiel als Unterstützung bei Kastrationsaktionen – und dankenswerterweise durch Spenden.

3. Vorkontrollen – oder warum wir Interessenten erst einmal „ausfragen“
Wer sich für einen oder mehrere unserer Schützlinge interessiert, dem stellen wir zunächst einmal einige Fragen. Das mag für den Interessenten etwas befremdlich wirken, aber wir möchten, dass Mensch und Tier zu einander passen, vielleicht sogar eine Symbiose bilden können. 

Nur so kann es funktionieren. Deshalb ist es so wichtig, möglichst viel über die Gewohnheiten, Arbeitszeiten, familiäre Situationen, Wohnverhältnisse und bei Freigängerkatzen auch über die Wohnumgebung der Interessenten zu erfahren. Wenn dann alles „passt“, bringen / entlassen wir die Katze in ihr neues Zuhause und stehen den neuen Besitzern, wenn gewünscht, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.