Vorher und nachher

Jeder Mensch muss einmal sterben

Ich denke, dies ist uns allen bewusst. Doch sollte man denn nicht Vorsorge für sein geliebtes Tier treffen, im Falle eines Falles?

Bei diesem armen Kater wurde das vom Besitzer leider nicht gemacht. Der Mann verstarb und niemand wusste, dass ein kranker Kater armselig leidend in einem schmutzigen kalten Keller saß. Mittlerweile war alles Futter weggefressen und der Kater war durch die Kälte krank geworden. Wir wissen nicht wie lange er da saß und wartete. Eine Caritas-Mitarbeiterin entdeckte ihn und kontaktierte ein Mitglied unseres Vereins.

Sofort wurde von unserer Hotline ein Tierarzttermin vereinbart und im Handumdrehen war Hatschi beim Fachmann und später auf der Pflegestelle zum Gesundpflegen. Der Schnupfen und die Augenentzündung wurden mit Schmerzmittel und Antibiotika behandelt. Innerhalb von wenigen Wochen ging es ihm viel besser und somit nahm man ihn in die Vermittlung auf.

Seit Kurzem lebt er bei einer superlieben Familie, wo er sich zum dankbaren Oberschmuser entwickelt hat.

Vielen Dank für das „Hinschauen“ und „Melden“ bei uns an die Dame von der Caritas.

Fehlbildung der Hinterbeinchen

Ungewollt schwanger und nun? Kein Geld und keine Zeit!

Wie so oft hören wir auf der Hotline solche Sätze. Tragend war zum Glück nur die Katze. Viel zu jung und noch schwanger vom eigenen Bruder.

Die Besitzerin hatte kein Geld für Kastrationen, ebenso keine Ahnung wie man Kitten versorgt, die behindert, unterernährt sind und nicht von der Mutter gesäugt werden.

Wir haben viele Tage Überzeugungsarbeit leisten müssen, bis die Dame uns die Kitten nebst Katzenmutter überlassen hat. Für zwei Kitten kam die Hilfe zu spät, sie starben einen Tag nach dem Umzug auf der Pflegestelle. Ein behindertes Kätzchen konnten wir retten.

Auch wenn die Katzenmutter keine Milch hatte, kümmerte sie sich rührend um ihren Nachwuchs. Was uns Probleme bereitete, waren die Sichelfüßchen des kleinen Katers. Der Tierarzt machte uns wenig Hoffnung, dass der kleine Kerl je würde laufen können.

Die Pflegestelle gab nicht auf. Sie massierte, übte und bewegte die Beinchen immer wieder. Die Physiotherapie schlug an, es klappte immer besser mit den kleinen Beinchen. Bärchen, so nannten wir ihn, bekam so langsam Kraft in seine Füßchen und so konnte er sie mit 8 Wochen vorsichtig belasten.

Am Anfang wackelte er noch viel herum, einige Wochen später sah man nicht mehr viel von der Fehlstellung. Mit 16 Wochen konnte er mit seiner Freundin, die er auf der Pflegestelle kennengelernt hatte, in seine eigene Familie einziehen. Mittlerweile tobt und spielt er, als hätte er nie eine Behinderung gehabt. Wir sind froh, ihm eine Chance auf ein schönes Leben gegeben zu haben.

Schwerkranker Rassekater

Der reinrassige Britsch Kurzhaarkater Mulder wurde uns mit einigen anderen Rassekatzen übergeben. Alle Katzen waren krank und teilweise unkastriert.

Uns fiel schon bei der Aufnahme des Katers auf, dass beide Augen entzündet und vereitert waren. Der Verdacht, den wir hegten bestätigte der Tierarzt. Mulder hatte Rolllider. Das heißt, die Lider sind mit den Wimpern nach innen zum Augapfel eingerollt und reizen so ständig die Augen.

Mulder mochte nur im Dunklen liegen und war auch sehr zurückhaltend mit Streicheleinheiten genießen, spielen oder Ähnliches. Das verstanden wir sehr gut, hatte er doch nur Schmerzen und das über JAHRE!!! Der ehemalige Besitzer machte sich anscheinend keine Gedanken darüber wie sehr der Kater hat leiden müssen.

So waren wir nur froh, dass wir endlich mit einer Operation den Kater beschwerdefrei bekommen konnten. Bis zur Genesung war es noch ein langer Weg. Aber die fürsorgliche Pflegestelle schaffte mit viel Geduld diese Etappe auch noch. Es ist gar nicht so leicht eine Katze mit Kragen am Fressen zu halten, wenn sie eh wählerisch ist.

Nach Wochen der Geduld hatte es Mulder geschafft, die Fäden an den Augen waren gezogen, dass Schmerzmittel inklusive Antibiotika konnte ruhigen Gewissens abgesetzt werden und Mulder vertrug auch wieder normales Tageslicht.

Sein Verhalten änderte sich Tag für Tag. Endlich ging es ihm gut. Nun war es für ihn soweit und er konnte vermittelt werden.

Verwahrloster kranker Perser

Der Anruf auf der Hotline kam mal wieder an einem Wochenende und wir haben agiert.

Diese arme heruntergekommene Rassekatze lag nass und dehydriert an der Straße. Sie war nicht mehr in der Lage wegzulaufen.

Ein Mitglied von uns fuhr sofort zu der Stelle, die uns beschrieben wurde und konnte fast nicht glauben, in welch schlechtem Zustand sich der arme unkastrierte Kater befunden hatte. Er ließ sich hochheben und so merkten wir, dass er sehr abgemagert und schlapp war.

Ein Nottierarzt konnte sofort aufgesucht werden. Pepe, so haben wir ihn genannt, bekam Infusionen und Antibiotika.

Im Katzenhaus angekommen bekam er erst einmal Wärme und Futter, das tat ihm gut und man konnte täglich sehen, wie er sich erholte.

Nach vielen Wochen des Kümmerns und der liebevollen Pflege der Ehrenamtler, der vielen Tierarztbesuche konnte Pepe vermittelt werden.

Man fragt sich wirklich, warum wird so eine Katze, wenn man sie nicht mehr halten kann, nicht einfach bei einem Tierschutzverein abgegeben?

Feige Tierquäler nennen wir solche Menschen.

Katze vergiftet

Wieder einmal bekamen wir einen Anruf von einer Tierschützerin, die uns bat, sich einer Katze anzunehmen, die eingeschläfert werden sollte.

Es wurde vermutet, dass sie Frostschutzmittel getrunken hatte und die Besitzer waren nicht in der Lage das Geld für die Behandlung der Katze aufzubringen.

So wurde auf unsere Veranlassung hin Milva mit schweren Vergiftungserscheinungen in das Anicura Kleintierzentrum nach Mayen gebracht. Fast schon zu spät.

Wir übernahmen die Katze und somit auch die Unkosten. Die Blutwerte waren eine große Katastrophe und man war sich nicht sicher, ob die zierliche Katze alles überstehen würde. Wir haben den Kampf mit dem Team der Praxis aufgenommen und Milva hat nach einer Woche Aufenthalt, zig Infusionen und Behandlungen den Weg ins Leben wieder zurückgefunden.

Es war ein langer Weg bis Milva wieder auf den Beinen war, aber unser Katzenhauspersonal pflegte sie gut und so konnte die hübsche Maus wieder gesund zu einem netten Ehepaar vermittelt werden.

Wir möchten auch hier wieder einmal aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sich mit einer Tierkrankenversicherung abzusichern, wenn man keine finanziellen Rücklagen hat.

Update

Das Mülleimerbaby – neues Zuhause gefunden

Nachdem unser kleiner Schatz gerettet wurde und auch zwei Paten fand, die ihn finanziell unterstützen, dürfen wir Ihnen nun berichten, dass sich Robinson Rudi super erholt hat. Er spielt, frißt regelmäßig alleine, sein Fell ist wunderschön geworden.

Und nun hat er auch eine neue liebevolle Familie bekommen.

Wir sind glücklich über diese Rettungsaktion und über IHRE HILFE!!

Allen, die geholfen haben, ganz herzlichen Dank.

Das Mülleimerbaby – Paten gesucht

Der Tag war kalt, regnerisch und dunkel. Irgendetwas schrie fürchterlich; es klang nach großer Angst.

Ein winziges „Etwas“, nur gerade mal eine Hand voll, saß in einem Abfallcontainer eines Baustoffhofes – ein Katerbaby. Wir kam es da hinein? Wir wissen es nicht und möchten uns auch nicht vorstellen was mit seinen Geschwistern passiert ist. Die tierlieben Menschen, die es retteten suchten nach weiteren Kitten, und auch nach der Mutter, aber sie fanden nur dieses kleine Würmchen.

Die Finder brachten das Katerchen, dessen Leben sich bereits zu verabschieden schien, auf schnellstem Weg zu uns ins Katzenhaus, wo es sofort versorgt wurde.

Das Katerchen war dehydriert, schwer abgemagert, hatte Untertemperatur und war sehr schmutzig. Seine Schreie waren herzzerreißend und man wollte es nur noch trösten.

Der kleine Mann wurde sofort auf einen Snuggle Safe* gelegt; dessen Wärme half ihm dabei, seine Temperatur wieder auszugleichen.

Zum Glück fraß er und ließ sich behandeln. Wir sehen ihn nun auf einem guten Weg zurück ins Leben; er hatte unglaubliches Glück.

Wer möchte dem kleinen Mann einen Namen geben und auch gleichzeitig sein Pate sein?

Er frisst Baby Pate mit Aufzuchtsmilch und Animonda vom Feinsten Huhn.

Da wir zurzeit noch 31 Kätzchen auf den Pflegestellen haben und noch weitere Kätzchen auf Aufnahme warten, benötigen wir Kitten Futter in sehr großen Mengen.

Wir bitten herzlich um Futterspenden für Katzenbabys ab einem Monat.

Animonda, Feringa oder auch Whiskas Junior mit Sauce oder Gelee lieben sie alle. Über Spielmäuse freuen sich die Fellnasen auch immer sehr.

Unsere Lieferadresse:

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.
Im Brandenfeld 22
53426 Schalkenbach

Unsere Schützlinge sagen Ihnen ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

* Snuggle Safe ist ein Wärmekissen für Hunde, Katzen und Kleintiere. Es kann schnell und einfach in der Mikrowelle erwärmt werden und hält bis zu 10 Stunden lang warm.                                                                              

Update

Abgemagerte Katze entsorgt

Hallöchen ihr Katzenmenschen,
 sicherlich könnt ihr euch noch an mich erinnern. Ich bin Olivia und wurde am 28.10.2017 von einer Pflegestelle der Katzenschutzfreunde gerettet.

Nachdem Petra N. mich notversorgt hatte, kam ich zu meiner Pflegemama Andrea B., mit nur 2,1 kg war ich als erwachsene Katze halb verhungert und komplett dehydriert.

Über meine Ausscheidungen hatte ich keine Kontrolle mehr und so kam das Futter oben wie unten ständig wieder unverdaut heraus. Es war grausam. Ich wurde zu drei Tierärzten geschleppt. In zwei Tierkliniken musste ich Blut-, Stuhl- und Urinproben abgeben.

Meine liebe Pflegemama fütterte mich monatelang mit Spezialfutter, gekochtem Hühnchen oder Fisch. Ich bekam Antibiotika, Cortison und eine Paste gegen meinen Durchfall. Spritzen gegen die Übelkeit. Aber leider half alles nicht. Ich machte fast 20 Häufchen in 24 Stunden, manchmal waren es nur ein paar Tröpfchen, die ich verlor. Es tat mir weh und ich saß oft jammernd auf dem Katzenklo.

Meiner Pflegemama brach es fast das Herz, mich so leiden zu sehen. Von dem Putzen, Klamotten waschen oder den Gerüchen meiner Ausscheidungen möchte ich gar nicht reden. Doch trotzdem gab sie mich nie auf!

Alle möglichen Globulis wurden ausprobiert und tatsächlich half einTipp von dem Tierheilpraktiker Lars Dreyer mir dann. Er riet uns kolloidales Silberwasser oral einzunehmen. Nun wurde ganz schnell das Zeug bestellt und 10 Tage lang bekam ich 2 ml von dem Zauberwasser mehrmals am Tag ins Mäulchen.

Stellt euch vor, es half! Mein erstes Würstchen machte ich nach 8 Tagen. Was war das eine Freude, am liebsten hätte meine Mama das Würstchen fotografiert und es allen Katzenfreunden geschickt. Aber das geht ja nicht, so etwas ist ja nicht so vornehm. Doch meiner Mama war das egal und sie erzählte jedem von unserem Erfolg.

Heute mache ich nur noch ein- bis zweimal mein großes Geschäft. Ich muss auch nicht mehr auf dem Klo weinen, denn es ist wieder alles gut.

Mama passt noch auf was ich futtere, aber ich fühle mich wieder wohl. Zum Leidwesen meiner Lieben habe ich jetzt endlich Kraft Mäuse und kranke Vögelchen zu fangen. Mein Gewicht ist auf 3,8 kg geklettert.

Meinen Kumpel Sam liebe ich über alles, denn auch er hat mir in den schlimmen Monaten beigestanden und niemals über meine komischen Gerüche die Nase gerümpft. 
Im Gegenteil, am liebsten hat er mit mir gekuschelt.

Heute sitze ich im Garten meiner Lieben und werde niemals mehr hier aus diesem Paradies weggehen.

Liebe Katzenschutzfreunde, habt tausend Dank, dass ihr mich nicht aufgegeben habt.

Alles Liebe, Eure Olivia

Verfilzten verletzten Perser aufgefunden

Ein Fundtier aus Ahrbrück. Wir gaben ihm den Namen Robin:

Der Arzt fand Flöhe und Würmer:

Robin wurde kastriert. In der Narkose wurde ebenfalls sein Fell geschoren und ausgeschnitten, soweit nötig. Das war eine ganze Menge Fell …!

Robin nach der Behandlung beim Arzt:

Robin fühlt sich noch unsicher in seiner neuen Umgebung:

Robin bei der Schönheitspflege. Er liebt es, gebürstet zu werden:

Im Katzenhaus hat sich Robin gut entwickelt:

Und Robbin ist sehr schmusig:

Abgemagerte Katze entsorgt

Sie wog nur noch 2,1 Kilogramm. Eine erwachsene Katze, die einfach von ihrer herzlosen Besitzerin vor die Tür gesetzt wurde.

Wenn die Nachbarin sich diesem armen Tier nicht angenommen hätte, wäre Olivia gestorben. Sie hatte keine Reserven mehr, geschweige denn Winterfell, da sie bislang eine Wohnungskatze war. Kastriert war sie natürlich auch nicht.

Olivia hatte schlimmen Durchfall, Giardien und fraß nicht richtig. Wir haben keine Mühen gescheut, um dieses arme Lebewesen wieder ans Fressen zu bekommen. Mittlerweile haben wir die Magen-Darm-Erkrankung im Griff und sie hat in nur zwei Wochen 800 Gramm zu genommen.

Sie ist nur lieb und schmusig. Ein Traum von einer Katze. Hört schon auf ihren neuen Namen und hat sich mit dem Hauskater der Pflegestelle angefreundet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mal schauen wie es weiter geht. Wir werden berichten.

Traumkater Jack jetzt mit Fell!

Als Jack uns übergeben wurde, war er ein unkastrierter, völlig verwahrloster Kater. Er musste bis auf Schwanz und Kopf geschoren werden. Darunter litt er sehr. Natürlich wurde er auch von uns kastriert.

Wir konnten Jack super vermitteln. Er lebt jetzt in einer Familie mit einem tollen Maine Coon Kater. Die beiden mögen sich sehr. Jack lebt in einem abgesicherten Garten, indem er sich frei bewegen kann. Er wird sicher nicht nochmal weglaufen und dann so aussehen müssen!

Wir bedanken uns ganz herzlich für die liebevolle Aufnahme von Jack. Und für alle die sehen wollen, was aus Jack geworden ist, haben wir das neuste Foto von ihm eingesetzt. Ist er nicht schön geworden?

Kitten wurde mit fünf Geschwistern beim Tierarzt vor die Türe gestellt

Stummelchen: Er wog 210 Gramm und war total krank – so kam er bei uns an. Nächte- und tagelang lang habe ich ihn und seine fünf Geschwister gepäppelt.

Stummelchen hatte nur einen halben Schwanz, deshalb nannte ich ihn so. In der ersten Nacht ging es ihm besonders schlecht, da nahm ich ihn zu mir ins Bett und schenkte ihm meine Wärme und Energie. Ich dachte er überlebt die Nacht nicht, aber plötzlich so gegen vier Uhr in der Früh krabbelte er unter der Bettdecke hervor und schaute mich an, als wolle er sagen „Na, wo bleibt mein Fläschchen?“.

Von da an ging es steil bergauf mit ihm und mittlerweile ist er ein stolzer schöner Kater geworden, der seinen Besitzern viel Freude bereitet.

Natürlich wurden die anderen Kätzchen auch vermittelt. Eines hatte es leider nicht geschafft.

Schnupfenkrankes abgemagertes Kätzchen gefunden – Unsere Penny:

Leo Löwenherz

Im Weinberg Kitten mit Mutter gefunden

„Wildlinge“ aus dem Weinberg in Heppingen mit schwer entzündeten Augen.

Morgens um 4 Uhr ging uns die letzte Katze in die Falle.

Zwei erwachsene Katzen und drei Babys:

Die Babys sind wieder gesund:

Privates Abgabetier – Ohne Worte

Verfilzte, abgemagerte und total verflohte Perserkatze:Nach der Pflege und tierärztlichen Behandlung: