Wie kam Lissi (vormals Flecki) zu mir:

Nachdem ich meinen lieben Kater FRITZ (siehe Bilder) kurz vor Weihnachten 2017 gehen lassen mußte, wollte ich eigentlich so schnell keine neue Katze ins Haus holen, denn zu sehr schmerzte sein Fortgehen.

FRITZ (vormals Azzuro -wohl wegen seinen blauen Augen-) kam zusammen mit seinem Kumpel MAX (vormals Ninjo) kurz vor Weihnachten 2005 zu mir.

Beide kamen von der italienschen Insel Ischia ins Bonner Tierheim Albert Schweizer und nach einigen gescheiterten Vermittlungen dann endgültig zu mir (2 tolle Kater!!!!).

Obwohl beide nicht verwandt waren, hingen sie wie Kletten aneinander und gingen sogar mit mir Spazieren.

Nun blieb MAX alleine zurück und weil er früher zeitweise überall hin pinkelte, was wahrscheinlich auch der Grund für die fehlgeschlagenen Vermittlungen war, und es auch bei mir eine Zeit lang tat, befürchtete ich, dass er damit wieder anfangen würde, käme eine fremde Katze ins Haus.

Na ja, was soll ich sagen;

als ich dann die von „Fritz“ übrig gebliebenen Medikamente nach Dedenbach brachte und im Katzenhaus den Superkater Julius (siehe Bilder) sah, der mich an meinen lieben Fritz erinnerte, war ich sofort von ihm angetan und hätte ihn zu mir geholt, aber das ging leider nicht, denn er ist schon ein alter Herr und soll nicht mehr umziehen.

Da nun schon mal das Eis gebrochen war, entschied ich mich für den noch jungen Wirbelwind FLECKI, die ich aber auf einen Namen mit Zischlauten = Lissi, umtaufte.

LISSI kam am 30.12.2017 zu mir und MAX und es war anfangs nicht ganz leicht mit ihr, weil sie mit Vorliebe beim Treppengehen meine Beine attackierte und sich auch sonst nicht wirklich anfassen lassen wollte.

Aber dieses Intermezzo dauerte nicht lange und wenn sie heute mal wieder nach den Beinen schnappt, oder mit ihrer flinken rechten Pfote „zuschlägt“, dann doch immer nur mit eingefahrenen Krallen, also mehr spielerisch.

Als Ersatz nimmt sie jetzt die Kabelanschlüsse diverser Geräte ins Visier und besonders bei den dünnen Kabeln kann man die Einstiche ihrer spitzen Zähnchen sehen.

Die meisten der gefährdeten Kabel habe ich schon mit Spiralschläuchen ummantelt, was zu wirken scheint.

Fernhaltesprays, mal zum Test in die Hand gesprayt und Lissi vor die Nase gehalten, ließen auf Wirkung hoffen, aber praktisch angewendet brachten sie keine Abhilfe.

Nachdem sich Lissi so schnell eingelebt hatte, blieb nun noch die Sorge, wie’s mit MAX und LISSI zusammen klappen würde.

Die erste Zeit war Lissi natürlich etwas ängstlich, weil sie sich im Haus ja noch nicht so richtig auskannte und MAX ja nun mal der Platzhirsch war.

Aber sie beobachtete immer genau was MAX so machte und tat’s im gleich und nach einiger Zeit, ich war wie von den Socken, griff sie MAX immer mal wieder spielerisch an und nahm ihn in den Schwitzkasten.

Der nun auch schon etwas betagte MAX (15 Jahre) zahlte es ihr aber mit gleicher Münze heim, wenn auch nicht mehr so flink auf den Beinen wie LISSI.

LISSI ist jetzt schon 2,5 Monate bei mir und schon nach 3 Wochen konnte ich sie frei in den Garten lassen und wenn ich ihr rufe, kommt sie wie ein Blitz zurück ins Haus (meistens jedenfalls).

Das Zusammenleben mit MAX funktioniert ebenfalls gut und ich möchte sagen, dass sie sich mögen, denn manchmal liegen sie sogar zusammen in einem Körbchen.

Das Katzen neugierig sind, ist ja jedem Katzenfreund bekannt.

Aber eine wie Lissi, die überall ihre Nase reinsteckt, hatte ich noch nie.

Ob man nun eine Schranktür öffnet, eine Schublade, oder Kühlschrank oder Backofen, ja sogar die Motorhaube vom Auto, also ganz egal was, danach ist immer Lissi drin.

Deshalb auch nicht wundern beim Betrachten der Bilder, die schwarze Nase kommt nicht von ungefähr.

LISSI ist angekommen und ich bin froh, so entschieden zu haben, denn meinen FRITZ habe ich ja immer noch, wenn auch nur in Gedanken.