Aktuelles aus dem Verein

Eine große BITTE

Diese arme Tier saß verloren in einem Garten in Weißenthurm.

Laut Aussage unserer Tierärztin schleppte sie diese schlimmen Hautparasiten schon Wochen-Monatelang mit sich. Keiner half ihr, niemand sah wie sie sich durch den immer schlimmer werdenden Juckreiz quälte. Die Haut wurde schuppig, dicke, gelb-graue Krusten bildeten sich, sie verlor ihr schönes Fellkleid, bekam Fieber, fror bei Regen und Kälte und bei starken Sonnenstrahlen kochte die ungeschützte Haus förmlich vor Hitze. Sie kratzte sich blutig. Alles brannte und Hunger hatte sie auch.

Katzen leiden leise.

Hat niemand sehen können, wie schlecht es der Katze ging…oder wollte man nicht?

Zu ihrem grossen Glück betrat sie dann diesen Garten in Weißenthurm. Hier traf sie endlich auf Menschen, die nicht wegschauten, die erkannten, wie sich dieses Geschöpf quälte. Die ganze Nachbarschaft nahm sich ihrer an; versorgte und fütterte sie, schickte Hilferufe an verschiedene Tierschutzorganisationen. Diese wurden leider ignoriert. Dann riefen die Leute die Katzenschutzfreunde um Hilfe.

Diese reagierten ohne Umschweife. Eine Ehrenamtlerin der Katzenschutzfreunde fuhr sofort nach Weißenthurm und packte die zahme Katze vorsichtig ein. Eine andere Ehrenamtlerin brachte sie nach Ankunft direkt zum Tierarzt, wo erst einmal nur eine Notfallbehandlung durchgeführt werden konnte. Aber wenigstens wurde der Juckreiz ein wenig gelindert, sie bekam etwas gegen das Fieber und die Parasiten. Es folgten tägliche Fahrten mit ihr zum Tierarzt. Mittlerweile geht es ihr etwas besser, aber die Ausheilung der durch Milben verursachten Dermodikose und Räude dauert lange.

Sie wird in der Intensivstation des Katzenhauses liebevoll versorgt, mehrmals am Tag tupfen wir ihre Haut mit kolloidalem Silberwasser ab um die Hausirretation zu lindern.

Auf den Namen Dana haben wir diesen armen, sehr lieben Schatz getauft. Kämmt man ihr übriggebliebenes Fell mit einer Babybürste, beginnt sie sofort mit einem leisen Schnurren.

Ihr Alter schätzt die TÄ auf zwei, vielleicht auch drei Jahre. Was musste sie in ihrem jungen Alter schon erleiden! Dana wird wieder gesund, dafür sorgen wir, wenn es auch ein langer Weg für sie wird, mit vielen Kosten verbunden für uns.

Aber sie wird wieder ein schönes Leben ohne Leid und Schmerz leben können. Das haben wir ihr versprochen und flüstern es ihr täglich beim Streicheln zu.

Warum warten Menschen, die eine Katze in so schlechtem Zustand sehen, so lange bis sie eine Tierschutzorganisation anrufen?

Weil es nur eine Katze Ist???

Bitte schauen SIE nicht zu wenn ein Tier leidet, melden sie solche Umstände sofort, wir helfen!!

 

Wir haben ganz tolle Vereins-Poloshirts gestiftet bekommen!

Wir bedanken uns auf das herzlichste bei:

Frau Claudia Merz und Herrn Stefan Lorch

Wir waren am Sonntag beim 2.Tierschutzfestival Mittelrhein in Koblenz dabei!!!

Ein Wahnsinnsevent. Eine Wahnsinns Location, wunderbar unter den Bäumen, was bei dem sonnigen Wetter natürlich gut für uns war. Zwischendurch wurde auch mal gechillt und ein Eis gegessen. Es hat uns allen eine Riesenspass gemacht.

Viele nette Gespräche, nette Kontakte und vor allem, viele tolle andere Vereine kennengelernt. Ihr hättet dabei sein sollen, da ist euch wirklich etwas entgangen. Es war auch fantastisch, die anderen Vereine kennen zu lernen, etwas über ihre Arbeit zu erfahren und auch in Zukunft miteinander in Kontakt zu bleiben, das haben wir uns ganz feste versprochen!

Wir danken Allen aufs herzlichste, die uns besucht haben.
Ebenso Allen die daran mitgewirkt haben, das dieser Tag ein so schönes Erlebnis wurde.
Aber vor allem auch Frau Claudia Merz und Herrn Stefan Lorch, die uns die tollen Vereinspoloshirts gespendet haben. Wir haben sie bei diesem Event das erste Mal getragen.
Sagt doch selbst, sie sehen einfach klasse aus!
Vielen, vielen, vielen herzlichen Dank dafür.

(Bitte nicht wundern, dass wir die Gesichter von Passanten unkenntlich gemacht haben, aber dazu sind wir verpflichtet nach dem neuen Datenschutzgesetz)

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.05.2018

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. bekamen 1050€ aus dem Förderprogramm des Landkreises für die Renovierungen im Katzenhaus.

Im Rahmen der Vereinsförderung übergab Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Bewilligungsbescheid für einen Zuschuss in Höhe von 1.050€ an die Katzenschutzfreunde.

Der Zuschuss wird für die Renovierung eines Pflegeraumes im Katzenhaus und des Carports auf dem Aussengelände des Katzenhauses verwendet werden.

Die Vorsitzenden des Vereins Rudolf und Andrea Brezina nahmen den Bescheid dankend entgegen. Hier sei ein herzliches Dankeschön an den Kreis Ahrweiler gesagt.

Ein herzliches Dankeschön

Wir bedanken uns bei Nina Liebelt und              Mathias Rieser!
Sie haben die Bierzeltgarnituren, mit denen uns ein anonymer Spender, dem wir an dieser Stelle ebenso vielen lieben Dank sagen, grosszügig bedacht hat, mit viel Zeit, Mühe und Schweiss wieder aufgearbeitet.
Nun sieht unser Equipment für Feiern und Events doch so richtig klasse aus!
Es ist toll, so liebe Katzenfreunde zu kennen.
Ihr seid wirklich „Spitze“!!!
Herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

Eine tolle Aktion der Schüler der Pil Sung Black Belt Academy, Andernach

Constatin Stelzer, ein Schüler der Pil Sung Balck Academy, rief eine Spendenaktion ins Leben, als sein Praktikumsprojekt.

23 Kinder halfen ihm und sammelten für die Katzen des Vereins der Katzenschutzfeunde Rhein-Ahr-Eifel.

Die PIL SUNG BLACK BELT ACADEMY ist eine Schule der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

In einer kooperativen und positiven Atmosphäre erlernen die Schüler aller Altersgruppen, eine moderne Selbstverteidigungskunst, die auf natürlichen, biomechanisch korrekten Bewegungen beruht. Durch das Training miteinander auf dem Weg zum Schwarzgurt werden Respekt und Disziplin vermittelt, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gesteigert, sowie Fitness und körperliche Koordination verbessert.

Dieses Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärkten die Schüler mit ihrem Projekt für die Katzenschutzfreunde.

Durch Plakate und viele Gespräche machte Constantin auf ihre gemeinsame Aktion aufmerksam.

Die Schüler verkauften Kuchen und machten ihre Eltern auf die Aktion aufmerksam. Stolze 63,04€ konnten sie so mit ihrer Spendendose einsammeln.

Aber das war ihnen nicht genug! Nein, sie machten weiter und sie sammelten so vieles Andere:

Ein ganzes Auto voller Katzenfutter, Streu, Decken, Handtücher, Schlafbettchen und auch Katzentoiletten hatten alle Schüler stolz zusammen getragen.

Mit Freuden übergaben die Schüler zusammen mit Frau Paffrath, Chief Instructor der Academy, ihre eingesammelten Kostbarkeiten an die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel.

Die 1. Vorsitzende des Vereins, Andrea Brezina, sprach ein herzliches Dankeschön an die Kinder und auch an Frau Pfaffrath aus, für die tolle Idee, den Tieren zu helfen.

Solch ein Engament bei jungen Menschen ist etwas Wunderbares und zeichnet auch die Pil Sung Plack Belt Academy aus, die junge Menschen darin bestärkt, sich voller Selbstvertrauen für ein Ziel einzusetzen.

Noch einmal „Vielen Dank“ an die Schüler und auch an Frau Pfaffrath. Solche Aktionen helfen uns sehr und bestärken auch uns, unseren Weg, Katzen zu schützen, konsequent weiter zu gehen.

Großer Bücherflohmarkt in Heppingen am 13.05.2018

Was war das gestern für ein regnerischer Tag. Das 24-Stunden-Rennen musste unterbrochen werden. Muttertagsausflüge konnten nicht stattfinden. Aber unser Bücherflohmarkt in Heppingen fand trotz des Regens statt und war einigermassen gut besucht. Es wurde gestöbert, gelesen und bei netten Gesprächen wurde so manche Tasse Kaffee mit einer Waffel versüßt. Viele Fragen zu den eigenen Katzen wurden fachkundig beantwortet und auch so manch nette Geschichte von den Fellnasen machte die Runde. Alles in allem, trotz des schlechten Wetters, eine gelungene Veranstaltung. Viele Bücher -alle waren neuwertig oder sogar neu- mussten dennoch wieder in die Kisten zurück, schade. Aber vielleicht beim nächsten Flohmarkt….
Der Erlös von stolzen 370€ kommt den Katzenschutzfreunden zu Gute und wird für das benötigte Klimagerät verwendet, da das alte leider seinen Geist aufgab.
Vielen Dank an alle Besucher, Leserratten und Spender.

Liebe Katzenfreunde,

am 13.Mai 2018 haben wir einen großen Bücherflohmarkt in

Bad Neuenahr- Ortsteil Heppingen

Martinusstraße 9

von 11 bis 18 Uhr

Leseratten und solche die es werden wollen – aufgepasst!

Wir haben sehr viele neuwertige und aktuelle Büchern gespendet bekommen, keine „alten Schinken“

Garantiert sind viele nette Gespräche in gemütlicher Atmosphäre incl. Sitzgelegenheiten

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt:
Kaffee, kalte Getränke und frischgebackene Waffeln je 1,-€
Alles zu Gunsten der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Unser Katzenhaus braucht ein neues Klimagerät

Wir freuen uns sehr auf Euch!

Am Samstag war unser Arbeitstag rund ums Katzenhaus, um den Frühling ein zu läuten. Obwohl nicht alle wie versprochen erschienen waren, liessen sich die Ehrenamtler des Vereins nicht von all der Arbeit abschrecken und packten feste an. Es wurde dabei viel gelacht und manch flotter Spruch machte seine Runde. Vor allem aber wurde für die Katzen gesorgt und mit viel Power sich gekümmert, das es ihnen und ihrem zeitweiligen Zuhause an nichts fehlte.
Nun ist alles wieder gepflegt und gerichtet. Zum Auspannen nach all der Arbeit gab es noch eine schöne Runde mit leckeren Salaten, Mettbrötchen und auch fantastischem Kuchen. Auch so etwas gehört zum Ehrenamt. Das freundliche und aufgeschlossene Miteinander in froher Runde.

Einen interessanten Samstagnachmittag hatten die Pflegestellen der Katzenschutzfreunde.

Die Vereinsvorsitzende Andrea Brezina informierte über artgerechte Katzenhaltung, Erkrankungen und wie man sie behandelt, wobei auch die Homöopathie nicht zu kurz kam.

Zum 25. Mai des Jahres tritt eine neue EU-Verordnung, die Datenschutzgrundverordnung ((DSGVO) in Kraft welche auch für Vereine gültig ist. Dies hat zur Folge, dass unter anderem alle unsere Verträge angepasst werden mussten, was den Assistent der Geschäftsstelle Carsten Jachowski wie auch die Geschäftsführerin Gisela Prämassing, viel Zeit und Kraft gekostet hat. Die Teilnehmer wurden über den hohen Stellenwert des Datenschutzes aufgeklärt und wie wichtig es ist, die neuen Verträge mit grosser Sorgfalt auszufüllen. Diese Sorgfalt ist aber nicht nur aus datenschutzrelevanten Gründen von Nöten sondern auch aus Steuerrechtlichen: Das Finanzamt kontroliert diese Dokumente, machte Andrea Brezina noch einmal deutlich.

Natürlich kamen auch die Pflegekatzen nicht zu kurz: bei leckerem Kuchen, Kaffee und kalten Getränken sprachen die Damen über ihre Pfleglinge. Von den „alten Hasen“ gab es den ein oder anderen Tipp dazu, wie man es schaffen kann, auch scheuen Tieren, die den Menschen noch nicht kennen, die Angst zu nehmen und Vertrauen zu schaffen.

Drei Stunden später war man sich einig: Es war ein netter, mit vielen Informationen bespickter Nachmittag und der ein oder andere hatte wieder etwas dazu gelernt.

Am 16. März 2018 fand im Bürgerhaus Heppingen die 9. Mitgliederversammlung der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.statt

Die Vorsitzende Andrea Brezina hieß die Mitglieder des Vereins im Bürgerhaus in Heppingen herzlich willkommen.

Unsere neue Geschäftführerin Frau Gisela Prämassing und die neue Schriftführerin Frau Sonja Wudel stellten sich der Versammlung vor. Frau Wudel wurde gewählt, Frau Prämassing wurde im Januar 2018 durch den Vorstand nachbesetzt. Herr Carsten Jachowski unterstützt als Assistent der Geschäftsstelle den Vorstand. Als Kassenprüfer wurden Frau Michaela Schmickler und Herr Gerd Philipp durch die Versammlung gewählt.

Frau Brezina als Vorsitzende des Vereins verlas den Bericht über die Tierschutzarbeit, die von den Ehrenamtlern 2017 geleistet wurde.

Das Jahr 2017 war von vielen Fangaktionen begleitet.

Unter anderem wurden in Wehr, Cassel, Heckenbach, Retterrath, Spessart, Weibern, Müllenbach, Borler, Pomster, Kelberg und auch im Bereich Bad Neuenahr, Nierendorf und Heppingen Fangaktionen durchgeführt.

Zu aller Letzt noch die großen Fangaktionen in Gelsdorf und Gierschnach. Insgesamt wurden 119 Katzen kastriert.

In Gelsdorf/ Grafschaft und auch in Gierschnach fanden die KSF viele Kitten, die sich in einem sehr schlechten Zustand befanden.

Alle Kätzchen haben mit Hilfe der sehr aktiven Pflegestellen des Vereins überlebt.

Durch die große Fangaktion in Gierschnach retteten die KSF von 2015 bis 2017 insgesamt 65 Katzen vor dem Elend. Die tierärztlichen Behandlungen der kranken und unkastrierten Katzen hat viel Geld verschlungen.

Die Kastrations- und Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht in der Verbandsgemeinde Maifeld wurde ebenso durch das Durchhaltevermögen des KSF und dem ortsansässigen Ortsbürgermeister erwirkt. Unterstützt bei der Öffentlichkeitsarbeit wurden die KSF von den örtlichen Zeitungen wie Krupp Verlag, Wittich Verlag, aber auch der Generalanzeiger, Rheinzeitung, Andernacher Kurier, Focus online und zu guter Letzt durch das SWR Radio.

Durch die Präsenz auf Facebook konnte eine große Bandbreite der Bevölkerung erreicht werden. Viele Menschen halfen mit Streu- und Futterspenden, aber auch Kratzbäume, Kuschelbettchen wurden gespendet. Sogar zwei Dampfreiniger bekamen die Ehrenamtler gespendet. Gepflegt wird die FB Seite des Vereins hauptsächlich von der Geschäftsführerin Gisela Prämassing. 

Eine neue Homepage des Vereins wurde innerhalb von 6 Wochen ebenso von Gisela Prämassing kreiert.

Das Katzenhaus in Schalkenbach ist Dreh- und Angelpunkt von tierlieben Menschen, die an der Tierschutzarbeit des Vereins interessiert sind. So konnten wir 83 neue Mitglieder 2017 begrüßen. Auch hatten die KSF das erste Mal einen Helfertag, 11 Ehrenamtler waren vor Ort um allerlei rund um das Katzenhaus zu erledigen. Natürlich wurde sich auch ausgetauscht und Sonja (Schriftführerin) versorgte uns mit einer warmen Suppe. Einige der Ehrenamtler brachten leckeren Kuchen mit.

Als Dankeschön für die Ehrenamtsarbeit 2016 lud der Vorstand im Januar 2017 die Ehrenamtler zu einem Büffet ein. Auch dies war wieder ein netter, gemütlicher Tag unter Gleichgesinnten.

Unsere Events 2017 wurden in Adenau, das Frühlingsfest, 750 Jahr Feier in Sinzig, Lichterfest in Hain, Sommerfest des Futterhauses in Andernach mit viel Liebe und Begeisterung ausgeführt.

Unser Grill -Sommerfest mit einer tollen Tombola fand ebenso Anklang bei den Mitgliedern. Zwei wunderbare Hauptgewinne wurden von Familie Schumacher spendiert. Nämlich eine Fahrt mit dem Oldtimer, einer Corvette.

Die Eröffnung der neuen Fressnapffiliale in Ahrweiler konnten die KSF mit einem Waffelstand beiwohnen. Auch kamen hier wieder viele Mitglieder und ließen sich bei einem netten Gespräch die Waffeln schmecken.

Die Fressnapf Klinger KG in Erftstadt unterstützte gemeinsam mit der Futterfirma Happy Cat auch 2017 wieder unsere Katzen mit insgesamt 160 kg Trockenfutter.

Futterspendensammlungen bei Rewe in Adenau und bei Edeka in Kempenich waren ebenso ein großer Erfolg.

Durch eine großzügige Spende der Familie Hennrichs konnten die Katzenschutzfreunde der Eventgruppe einen Anhänger zur Verfügung stellen. Dadurch wird die Arbeit der Eventgruppe erleichtert.

Durch unserer Katzenhaus, dass 2017 durch zwei neue Quarantänehäuser erweitert wurde, konnten die Tierschützer viele schwerkranke und auch verwildere tragende Katzen versorgen. Diese tollen Q-Häuser wurden von Familie Höfer gespendet.

Nun noch einige Zahlen: mittlerweile werden die Katzenschutzfreunde von 530 Mitglieder passiv und aktiv unterstützt.

Insgesamt 266 Katzen fanden im Jahr 2017 durch die Pflegestellen des Vereins und das Personal des Katzenhauses ein neues Heim. Allein aus dem Katzenhaus wurden 138 Katzen vermittelt.

Von den 266 Katzen waren es 180 Fundtiere, die die Tierschützer aufnahmen, zum Teil mit Fallen einfingen, da scheu oder teilweise wild.

93 Abgabetiere kamen noch hinzu, die aus den verschiedensten Gründen ein neues Zuhause brauchten.

Die Tierarztkosten betrugen insgesamt 35.196,74 €, an Spenden bekamen die KSF 21.000,00€

Futter- und Streukosten für das Katzenhaus und die Pflegestellen schlugen weitaus weniger zu Buche als 2016, nur 7.456,00€. Durch die Sammelaktionen in den Edekamärkten in Ahrweiler und Kempenich, den Rewemärkten in Sinzig und Adenau, sowie in der Fressnapf Filiale in Ahrweiler halbierte sich fast der Betrag.

Durch Mitgliedsbeiträge konnten wir 13.795,00€ einnehmen. Der Jahresbeitrag ist bewusst klein gehalten dennoch stimmte die Versammlung zu, ab 2019 den Mitgliedsbeitrag um 2,00 € zu erhöhen.

Für 2018 plant der Vorstand den Bau eines Carportes für den gespendeten Hänger und zur Unterbringung einiger anderer Dinge. Auch die Renovierung des Katzenhauses wird vorgenommen. Eine Zusage für einen Zuschuss vom Kreis Ahrweiler liegt dem Vorstand bereits vor.

Der Vorstand bedankt sich bei allen, die die Tierschützer bei ihrer Arbeit, egal in welcher Weise unterstützt haben, ganz herzlich.

Unterstützung wird nach wie vor noch im Pflegestellenbereich gebraucht, ebenso werden Helfer für das Katzenhaus gesucht, für den Telefondienst und natürlich Menschen, die die Katzenschutzfreunde mit Spenden unterstützen möchten.

Gedanken eines Katzenschützers am frühen Morgen

Ich setze mich an den Kaffeetisch , freue mich auf ein ruhiges und gemütliches Frühstück. Es ist Samstag, ich muss nicht los, kann mir Zeit lassen. So nebenbei blättere ich durch die Zeitung, an einem Artikel bleibe ich hängen, was lese ich da?

Viele Gedanken ziehen durch meinen Kopf. Da haben wir wohl in ein Hornissennest gestochen und bekommen nun die Quittung dafür. Aber……..

Moment mal.

Tiere leiden nicht? Und diese Tiere ganz bestimmt nicht, die haben ja nur Flöhe und Ohrmilben, das ist der Lauf der Natur, das kennen die doch schon seit Adam und Eva. Wie weit muss man sich emotional von anderen Lebewesen entfernt haben, um so etwas auch nur zu denken?

„Je nach Anzahl und Art der Milben kommt es zu entzündlichen Hautreizungen. In der Folge können durch Aufkratzen der betroffenen Stellen großflächige Wunden entstehen.

Ein starker Befall mit Ohrmilben wird bei der Katze auch als Ohrräude bezeichnet. Die Ohrräude tritt zunächst als sichtbare Hautveränderung mit Sekretbildung im Katzenohr auf. Über entzündliche Prozesse kann sie in seltenen Fällen auch auf das Innenohr und die Hirnhaut übergreifen.“

(http://www.katzen-tipps.com/parasiten/ohrmilben.html)

Im Gegensatz zum Menschen leidet eine Katze unter einem entzündlichem Prozess im Ohr also nicht? Was ist mit den Katzen, deren Innenohr und die Hirnhaut bereits angegriffen waren? Das kommt, Gott sei Dank, nur selten vor, dennoch haben wir in der Vergangenheit schon Tiere erlösen müssen, die so schwer befallen waren.

„Flöhe können bei der Katze unterschiedlich starke Symptome verursachen. Bei manchen Katzen rufen sie keine oder nur wenig Symptome hervor und bleiben zunächst unentdeckt. Flohbisse sind für die Katze unangenehm und verleiten sie dazu, sich zu kratzen. Durch die Bissstellen und Kratzwunden können Krankheitserreger in die Haut der Katze eindringen und zu Entzündungen führen. Flöhe können bei der Katze unter anderem Gurkenkern-Bandwürmer und bestimmte Bakterien übertragen. Vor allem der Speichel der beißenden Flöhe sowie deren Kot werden für die Katze schnell zum Problem – viele Tiere reagieren allergisch. Es kommt dann zu Allergie-Erscheinungen wie starkem Juckreiz, Schwellungen und Hautveränderungen (Flohspeichel-Allergie, Flohspeichel-Dermatitis). Als Folge des ständigen Kratzens zum einen und allergischen Abwehrreaktionen zum anderen sind schwere Hautentzündungen (Feline Miliare Dermatitis) und Haarausfall (Alopezie) bei der Katze als Symptome bei Katzenflöhen möglich. Bei starkem Befall können Flöhe bei jungen Katzen zu Abmagerung und Blutarmut führen.“ (Wir erinnern an Henry!)

(http://www.tiermedizinportal.de/tierkrankheiten/katzenkrankheiten/flohe-bei-der-katze/010001)

Was lassen sich diese dummen Katzen denn auch von Flöhen befallen? Hat sie doch keiner dazu aufgefordert und es sind ja schließlich nur Flöhe. Oder es sind nur einfache Ohrmilben, das ist ja nix!

Es sollte man kurz erwähnen werden, dass Flöhe oder Ohrmilben auch den Menschen befallen können. Ja, Sie haben richtig gelesen; auch der Mensch kann von diesen Parasiten befallen werden. Flöhe springen, wenn sie hungrig sind, auch den Menschen an, stechen und saugen sich am Blut des Menschen satt. In der Folge entsteht Juckreiz. Tierflöhe können Bakterien, Würmer oder Viren übertragen. Durch Kratzen können die unter die Haut gelangen und können Schwellungen oder Entzündungen verursachen. Was macht man dann als Mensch? Man leidet und geht zum Arzt. Der verschreibt dann eventuell Antihistaminika oder sogar ein Antibiotikum.

Ohrmilben können Entzündungen im Gehörgang auslösen welche dann vom Facharzt behandelt werden müssen.

Vielleicht könnte man nun fragen: Was lässt sich der Mensch denn auch von Flöhen befallen? Hat ihn doch keiner dazu aufgefordert und es sind ja schließlich nur Flöhe. Oder es sind nur einfache Ohrmilben, das ist ja nix!

Es macht mich wütend zu lesen, das Tierschutzgesetz sehe nur vor, den Tieren zu helfen, die erheblich leiden oder großen Schmerzen ausgesetzt seien. Hier sei das nicht der Fall gewesen, sonst hätte ja man ja eingegriffen.

Wer hat denn die Katze gefragt, ob sie Schmerzen leidet? Wer war so nahe an ihr dran, dass er sie hätte auf den Arm nehmen oder auf einen Untersuchungstisch legen können um an ihrem Verhalten festzustellen, ob sie leidet? Was laufen die armen Biester auch scheu weg? Können die sich nicht in Positur setzen und klar und deutlich sagen: Hilf mir Mensch, ich habe Schmerzen!!!

Ein Katzenschützer hat schon vielen Katzen geholfen und erlebt wie sie sich fühlen, hautnah, da er sich um sie kümmert, ihnen hilft und ihre Schmerzen lindert. Ihm braucht das Tier nicht zu erklären, dass ein lang anhaltender Floh- und Ohrmilbenbefall nicht zu verharmlosen ist und es enorm leidet und auch Schmerzen hat.

Was braucht es denn noch für eine Wegnahme?

Leider hat man manchmal den Eindruck, die Behörden will es nichts angehen.Sie wollen gar nicht aktiv werden. Und dann kostet das auch noch Geld, viel Geld, wenn sie ihrer Verantwortung gerecht werden wollen. Aber für ein Tier…

Man hat uns mehrfach aufgefordert zu helfen, mündlich, telefonisch, sogar schriftlich.

Und wir haben geholfen!

Unter großen Mühen und auch hohem Kostenaufwand. Und nun versucht man uns zu diffamieren, behauptet wir würden uns über NICHTS aufregen? Wir griffen die Behörden unberechtigt an, in dem wir behaupten, es sei nicht genug geschehen?

Fakt ist, wir haben 12 Tiere gerettet und uns um sie gekümmert und Fakt ist, es befinden sich mindestens noch einmal so viele Tiere dort.

Aber gut: Da nun doch alles schon so gut geordnet, abgesprochen und geplant ist, lehnen wir uns gerne zurück, warten ab und schauen zu.

Aber wollen und vor Allem dürfen wir das?

Wir haben unseren Artikel, der auch bei Focus online erschien, am 16.02. 2018 in der Rheinzeitung gelesen und waren doch etwas erstaunt, wie man unseren Artikel umgestaltet hatte.
Legt man die Arbeitszeit von Ämtern oder Behörden zu Grunde, die Sonntags nicht oder selten arbeiten, war es tatsächlich eine private Fangaktion. Der Verein war allerdings von der Kreisveterinärin, Frau Nesselberger, ausdrücklich autorisiert, dort aktiv zu werden. Das Tierheim Mayen sollte bei der anderen Dame aktiv werden, wir bei dieser älteren Dame. Für uns einzig möglicher Tag für eine solche Fangaktion war der Sonntagmorgen. Da es aber nicht einfach ist, einen Arzt zu finden, der sich Sonntags bereit erklärt, zu unterstützen, musste die Aktion kurzfristig statt finden. Wir wissen von wenigstens einer angekündigten Kontrolle. Nach der Ankündigung wurde das Haus aufgeräumt und machte einen ansehnlichen Eindruck. So wirkten wir unglaubwürdig und man meinte,  die Augen schließen zu können: Alles nicht so schlimm Eingreifen nicht notwendig.
Natürlich ist nun eine Katzenschutzverordnung erlassen worden, woran wir, so glauben wir, nicht ganz „unschuldig“ waren, und vermutlich war auch das Ordnungsamt da vor Ort. Und es erreichten uns immer wieder Anfragen, wann WIR denn nun endlich aktiv würden. Dass wir das aber nicht einfach alles aus dem Ärmel schütteln können und dass wir uns auch noch um andere Katzen in Not kümmern müssen, scheint dort niemand zu bedenken oder zu interessieren. Wir widmen einen großen Teil unserer Zeit dem Schutz aller Katzen in Not. Einige Leute werden vielleicht sagen: Euer Problem, braucht ihr doch nicht zu machen. Stimmt, bräuchten wir nicht. Aber tun wir dennoch: Weil uns der Schutz von Tieren und insbesondere von Katzen am Herzen liegt. Wir alle sind Ehrenamtler, wir verlangen für uns persönlich weder Geld noch Anerkennung. Was wir aber verlangen ist: Konstruktive Hilfe für unsere Arbeit und Anerkennung bezüglich der finanziellen Aufwendungen die wir erbringen müssen. Verlangen wir noch etwas? Ja, das tun wir: wir verlangen, dass man uns bei unserer Arbeit keine Steine in den Weg legt oder uns mit Worthülsen kommt.

  

Ehrenamtlertreffen 2018 der Katzenschutzfreunde

Der Vorstand der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e. V., lud am Sonntag, 4. Februar 2018, unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu einem geselligen Austausch mit gemeinsamem Essen in die Pistenklause in Nürburg ein.

Ein auf rein ehrenamtlicher Basis agierender Verein ist abhängig von der vielseitigen ehrenamtlichen Arbeit, die viele hilfsbereite Menschen in Form ihrer gespendeten Zeit und Arbeitskraft im Sinne der gemeinsamen Sache investieren. Uns helfen Menschen, die sich unserer Katzen als Pflegestelle annehmen, um insbesondere die scheueren oder arbeitsintensiveren Tiere zu betreuen, derer wir in unserem Katzenhaus nicht gerecht werden können. Unsere Helfer im Katzenhaus sorgen hier für Ordnung. Sie kümmern sich um das leibliche und seelische Wohl unserer Schützlinge, aber auch um die Beseitigung ihrer Hinterlassenschaften. Unser Eventteam hilft, uns auf Veranstaltungen zu präsentieren und unsere Arbeit mehr Menschen bekannt zu machen. Im Hintergrund arbeiten fleißige Hände, um uns beim Füllen unserer Kasse z. B. mit dem Nähen von Katzenminze Kissen und dem Häkeln von Schlüsselanhängern zum Verkauf zu unterstützen.

Wir benötigen aber auch Hilfe bei Fangaktionen, bei Fahrten zum Tierarzt, den Transfer ins neue Zuhause, bei handwerklichen Arbeiten am und ums Katzenhaus, etc. etc… Für all‘ das haben wir schon viele Helfer, ohne die unsere Arbeit gar nicht zu stemmen wäre. Wir nehmen aber gerne jeden auf, der uns unterstützen kann und möchte.

Am Sonntag trafen die ehrenamtlichen Helfer bei strahlend blauem Winterhimmel in Nürburg ein. Treffpunkt war das von Familie Schmitz geführte traditionsreiche Lokal Pistenklause. Unsere Gastgeberin, Frau Ursula Schmitz, unterstützt die Katzenschutzfreunde schon seit langer Zeit. Auch ihr danken wir für ihre Unterstützung und Gastfreundschaft ganz herzlich!

Gemeinsam genossen wir ausgiebig ein vielseitiges und schmackhaftes Mittagessen in den gemütlichen Räumlichkeiten der Pistenklause.

Im Anschluss nutzte Andrea Brezina, 1. Vorsitzende der Katzenschutzfreunde, die Gelegenheit, um neue Helfer vorzustellen und auf die Arbeit der vielen Ehrenamtler im Einzelnen einzugehen. Das Treffen wurde genutzt, um sich persönlich kennenzulernen und auszutauschen.

Über Stunden wurden Geschichten und Anekdoten ausgetauscht. Der Tag klang am späten Nachmittag mit der Gewissheit aller Beteiligten aus, Teil einer tollen Gemeinschaft zu sein, in der so viele Menschen sich einbringen für das gemeinsame Ziel, Gutes zu tun für die vielen Katzen, die unsere Hilfe dringend brauchen.

 

Am 7. Januar 2018 war Vorstandssitzung im Katzenhaus. Bei dieser Gelegenheit stellte sich Gisela Prämaßing zur Wahl als künftige Geschäftsführerin des Vereines.
Viele von Euch werden sie kennen durch den Telefondienst oder der Bearbeitung der Facebookseite. Gisela Prämaßing war schon einige Monate die Assistentin der Geschäftsstelle und hatte so Gelegenheit sich langsam mit allem vertraut zu machen. Unser neuer Internetauftritt wurde von ihr allein innerhalb von sechs Wochen konzipert und online gestellt.
Einstimmig wurde sie als Geschäftsführerin für den Rest der laufenden Legislaturperiode gewählt.
Am 14. Januar 2018 traf sich die Geschäftsführung des Vereines, Andrea Brezina – Gisela Prämaßing – Rudi Brezina, um anstehende Aufgaben zu besprechen und mit der Planung von Projekten zu beginnen , welche auf der Vorstandssitzung beschlossen wurden.
Wir freuen uns auf eine gute gemeinsame Zeit zum Wohle des Vereins.

Wunschkugelaktion beim Fressnapf in Ahrweiler

Wie schon soviele Jahre, nahmen wir auch dieses Jahr an der Wunschkugelaktion im Fressnapf teil und wurden reichlich beschert.

Vielen lieben Dank sagen wir an alle Spender, die uns so reichlich bedacht haben.

Wir begrüßten heute das 100.Mitglied in unserer Gruppe bei Facebook

Wir durften heute Artgerecht Tiernahrung als 100.Mitglied in unserer Gruppe für Mitglieder und Freunde der Katzenschutzfreunde begrüßen.❤️
Wir freuen uns sehr,wie diese Gruppe so nach und nach gewachsen ist und hätten uns nie vorstellen können, dass wir in dieser doch nur kurzen Zeit 100 Mitglieder haben könnten.
Vielen Dank euch Allen❤️

Wir wünschen Allen einen besinnlichen Advent.

Auch bei unseren Katzen im Katzenhaus ist der Advent eingekehrt.

Endlich!

Die Verbandsgemeinde Maifeld hat am 24.11.2017 eine Katzenschutzverordnung erlassen, die ab dem 01.01.2018 in Kraft tritt.

Diese Verordnung soll dem Schutz freilebender Katzen dienen und ist Bestandteil des Tierschutzgesetzes.

Dieses Gesetz ist zu dem Zweck erlassen worden, „aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen“.

Der Grundsatz des Tierschutzgesetzes lautet: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen“.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. atmen auf!

War doch all unser Mühen und Plagen, bis die Mühlen der Obrigkeit sich endlich in Bewegung setzten, nicht umsonst.

Frau Andrea Brezina, Vorsitzende der Katzenschutzfreunde e.V., war am 12.07.2017 bei der VG Maifeld vorstellig, um die Problematik des Katzenaufkommens in Gierschnach noch einmal eindringlich zu schildern. Schon damals beriet Frau Brezina die Anwesenden der VG bezüglich der Kastrations- und Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.

Leider gingen Monate ins Land und nichts geschah.

Anfang Oktober lief bei uns das sprichwörtliche Fass über!

Durch einen für uns besonderen Fall der Tiervernachlässigung in Gierschnach.

Wir mussten damals erleben, das sowohl wir als Katzenschützer, als auch der Kreis Maifeld, zu dem die Gemeinde gehört, in dieser Angelegenheit nicht viel bewirken konnten.

Denn es fehlte in der VG Maifeld immer noch die Katzenschutzverordnung!

Wir stellten uns damals die Frage, warum wurde nicht längst eine Katzenschutzverordnung erlassen, wie z.B. in der VG Brohltal?

Wir wollten dieses Schweigen, das Hinhalten und nicht handeln, nicht mehr hinnehmen und informierten die Öffentlichkeit, die Ämter und viele örtliche Medien.

Zur Seite stand uns neben vielen empörten Katzenschützern, die Kreisveterinärin der Ortsbürgermeister Herr Görgen und auch die örtliche Presse.

Wir lösten eine Welle der Empörung, aber auch des Nachdenkens, aus.

Es ist immer leicht gesagt, dieses und jenes muss nun endlich passieren.

Aber dann lehnt sich mancher doch lieber in seinem Sessel zurück und lässt andere handeln.

Es ist sehr schade,dass die Verordnung erst jetzt kommt, da ihr Fehlen unsere Tierschutzarbeit in der Vergangenheit schwer blockiert hat.

Wir hätten so manche Katze vielleicht doch noch retten können.

Aber besser spät wie nie, können wir nur erleichtert sagen.

In der Vergangenheit haben wir allein in der Verbandsgemeinde Maifeld, Gemeinde Gierschnach über 35 Tiere eingefangen um sie zu kastrieren und medizinisch zu versorgen.

Und nun werden es noch mehr werden.

Mit der Kreisveterinärin Frau Dr. Nesselberger haben einen Termin in naher Zukunft vereinbart, für eine weitere große Aktion.

Für uns ehrenamtliche Tierschützer wird es immer schwieriger solche Aktionen alleine zu stemmen. Sowohl in personeller als auch finanzieller Hinsicht. Die Zahl der Bitten um Hilfe, Handeln und auch übernehmen der Verantwortung für viele Tiere, erhöht sich im Moment drastisch. Im Laufe eines Jahres helfen wir mehreren hundert Katzen. Wir versuchen immer zu helfen, doch manchmal gelangen auch wir an unsere Grenzen.

Bisher haben die Katzenschutzfreunde die Kosten für die Kastrationen und die medizinische Behandlung der Tiere selbst getragen. Nicht unerhebliche Summen sind dabei auf den gemeinnützigen Verein zugekommen, der sich größtenteils aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

Wir hoffen, dass der Verein auch von anderer Stelle noch Unterstützung und Rückhalt erfährt, um die aus unserer Sicht katastrophalen Zustände zu beseitigen.

Die Kommunen stehen auch in der Pflicht!

Denn wir brauchen endlich Hilfe, um unsere Arbeit weiter fortsetzen zu können.

Um Katzen ein würdiges Leben ermöglichen zu können.

Immer mehr Gemeinden werden wach und aktiv wie im Kreis Unna oder dem Brohltal und nun der Verbandsgemeinde Maifeld.

Aber noch längst nicht genug.

Noch viel zu wenige!

Nehmen sie sich ein Beispiel und werden aktiv.

Tierschutz funktioniert nicht von alleine.

Es braucht viele mitfühlende und auch aktive Hände!

 

Hey zusammen, wir haben am 2.12. ab 9.30Uhr vor, rund um und im Katzenhaus aufzuräumen.
Unter anderem möchten wir die Sträucher schneiden, Unkraut entfernen und evtl noch etwas Schotter auf dem Parkplatz verteilen.
Der Speicher wird ausgemistet und im Winterhaus müssen wir richtig sauber machen.
Ein weiteres Winterhaus für unsere „Wildlinge“ soll noch aufgebaut und gestrichen werden.
Frisch gekochter Kaffee wird mitgebracht und es wird noch Kuchen gebraucht.
Am besten etwas,das man auf die Hand nehmen kann.
Irgendetwas haben wir bestimmt vergessen…hm,eigene Handschuhe mitbringen oder auch Gartenschere.
Viele Hände…eine schnelles Ende.
Wir freuen uns über jede Unterstützung, bitte bis Dienstag Bescheid sagen auf der Hotline oder unter info@
Vielen Dank, eure Katzenschutzfreunde

 

Ein Artikel über uns in der Rheinzeitung- 2017

 

Die Rheinzeitung hat am 23.10 einen wunderschönen Artikel über unsere beiden Kaiserschnittbabys Rudi und Trudi veröffentlicht.
Da wird erzählt wie zwei kleine Babys, die dem Tod von der Schippe gesprungen sind, mit aufopferungsvoller Pflege durch ihre Pflegemama überleben konnten.
Nun sind sie 9 Wochen alt und wiegen 750gr.
Das ist Katzenschutz von seiner schönsten Seite.

Waffelbacken beim Fressnapf in Ahrweiler 2017

Nicht nur das wir einen wunderschönen Tag in Ahrweiler verbrachten, sondern wir,
einige der Eventgruppe sorgten dafür, dass die Kaufinteressenten von dem neu eröffneten Fressnapf in Ahrweiler von unseren leckeren Waffelduft angelockt wurden. Der frische Kaffee und der Waffelverkauf ergaben eine Spende von 307,88 €, noch dazu wurden fünf neue Mitglieder für den Verein geworben. Die Katzenschutzfreunde sind stolz darauf nun 514 Mitglieder als Unterstützung für die notleidenen Katzen zu haben.
Unser herzliches Dankeschön!
Von links nach rechts Mell, Andrea, Lea, Marlene und Jürgen

 

Hauptgewinn beim Sommerfest 2017

Erstmalig habe ich, Timothy K. dieses Jahr am Sommerfest der Katzenschutzfreunde am 26. August 2017 in Sinzig-Löhndorf teilgenommen. Neben gutem Wetter gab es ebenso gutes Essen und es bot sich die Möglichkeit, die Katzenschutzfreunde
näher kennenzulernen. Alle waren sehr herzlich und Erfahrungen konnten ausgetauscht werden.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Tombola, mit zahlreichen großen und kleinen Gewinnen, gespendet von Mitgliedern und Unternehmen aus der Region. Einer der Hauptgewinne war eine Oldtimerfahrt durch die Eifel. Die Auslosung der Gewinne
war an Spaß und Spannung kaum zu übertreffen und ich konnte es kaum glauben, einer der glücklichen Hauptgewinner zu sein.

Am 10.September ging es dann los. Startpunkt war der Bahnhof in Ahrbrück und los ging es mit einer weinroten Corvette, an Stil und Klasse kaum zu übertreffen, zum US-Car-Treffen nach Weilerswist. Hier konnten viele alte und neue amerikanische Modelle bewundert werden und die Zeit verging wie im Flug. Auf dem Heimweg dann noch ein Stop in einem American Diner. Ein unbeschreibliches
Erlebnis!

Um so mehr liegt es mir am Herzen, mich bei den Katzenschutzfreunden und vor allem bei Marlene Schumacher zu bedanken, die diesen tollen Preis gespendet und mir als Beifahrer einen unvergeßlichen Tag bereitet hat.

Timothy K.

 

Sommerfest 2017 der Katzenschutzfreunde

In diesem Jahr luden die Katzenschutzfreunde ihre Mitglieder am Samstag, 26. August 2017, zum Sommerfest ein. Wir verbrachten einen schönen und harmonischen Nachmittag miteinander.

Es war sehr schade, dass von über 500 eingeladenen Mitgliedern nur 50 unserer Mitglieder die Einladung annahmen. Treffpunkt war das Schützenhaus St. Hubertus in Sinzig-Löhndorf, wo wir schon einmal unser Sommerfest veranstaltet haben.

Andi, der zukünftige Schwiegersohn der Familie Brezina warf den Grill an, um allen Gästen ein leckeres Steak, eine saftige Wurst oder einen Maiskolben zu kredenzen. Manch einer ging nochmal zum Grill oder an dem liebevoll dekorierten Büffet vorbei. Für das leibliche Wohl gab es dort viele leckere Salate, Dips und phantasievolle Desserts.

Dank vieler Sachspenden war es uns möglich, eine Tombola durchzuführen. Es waren 100 Gewinne gespendet worden. Es gab zwei tolle Hauptpreise: Je eine einstündige Mitfahrt in einem Oldtimer von Marlene und Jürgen Schumacher durch die schöne Eifel. Es war dann wohl kein Wunder, dass 260 Lose verkauft wurden. Heike Schwenn und ihrer Tochter Stephanie hatten die Tombola hervorragend vorbereitet und auch durchgeführt. Mit viel Humor und Witz führten die Glücksfeen mit ihrem Helfer Timothy Knightly durch die Preisvergabe.

Auch unsere Pflegestellen nutzten das Fest um sich einmal wiederzusehen und auszutauschen. Es wurden so manche Katzengeschichten erzählt und viele Fotos von unseren ehemaligen Pfleglingen gezeigt.

Der Vorstand bedankt sich besonders bei allen Helfern für ihre Unterstützung. Ob es die Eventgruppe war oder der Meister des Grills, den Feen der Tombola und allen vielen guten Geistern, die geholfen haben, die Feier vorzubereiten und durchzuführen. Auch sei viel Dank allen helfenden Händen ausgesprochen, die nach dem Fest aufräumten und am anderen Tag die Halle putzten, damit zur Schlüsselübergabe alles fertig war. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, diesen unterhaltsamen Nachmittag mit den Gästen und vielen interessanten Gesprächen zu verbringen.

 

Gelungene Events in Hain und Andernach 2017

Lichterfest in Hain am 29. Juli 2017 und Sommerfest am Futterhaus Andernach am 12. August 2017

Anlässlich des Lichterfestes Hain waren die Katzenschutzfreunde mit einem Stand vor Ort. Dank der fleißigen Eventhelfer und ihrer Bereitschaft, private Zeit in den Dienst der guten Sache zu investieren, konnten wir für unsere Schützlinge 900,00 Euro einnehmen.
Neben dem Glücksrad, das über 200 x gedreht wurde, kamen Salate, Frikadellen, 14 Kuchen und Getränke gut an.

Neben vielen Mitgliedern und Interessierten waren auch die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und der Verbandsbürgermeister Johannes Bell zu Besuch an unserem Stand und nutzten die Gelegenheit, unsere Tierschutzarbeit zu loben.

Viele Besucher kamen auf uns zu, um sich Rat rund um ihre vierbeinigen Freunde bei uns zu holen.
Zum Abschluss genossen wir gemeinsam mit den Besuchern des Lichterfestes das wunderschöne Feuerwerk.

Wir haben bisher leider keine Fotos vom Event in Hain bekommen. Sollte jemand schöne Fotos unseres Standes gemacht haben, freuen wir uns, wenn sie uns an info@katzenschutzfreunde.de zugeschickt werden.

Der Wettergott hatte am Tag des Sommerfestes des Futterhauses Andernach nicht ganz so gute Laune, so dass wir sehr froh waren über unseren Pavillon. Trotz Regen fanden sich jedoch zahlreiche Besucher ein, die sich mit unseren Waffeln und dem gespendeten Kuchen stärkten. So konnten wir hier 241,50 Euro an Spenden einnehmen.

Besonders freuen wir uns über treue Mitglieder, die selten eines unserer Events auslassen und uns damit sowohl finanziell als auch mental unterstützen.

Gelungenes Event der KSF anlässlich 750 Jahre Sinzig 2017

Es hätte kaum heißer sein können am Sonntag, 11. Juni 2017, in Sinzig. Aber die Eventhelfer der KSF hielten die Stellung und boten den Gästen selbstgebackenen Kuchen und frischen Kaffee an. Zum Glück war ein Kühlschrank mit dabei und so konnten die Sahnetorten nicht weglaufen. Gegen eine beliebige Spende konnten sich die Katzenfreunde an dem von Mitgliedern und Gönnern des Vereins gebackenen Kuchen stärken oder mit zum heimischen Kaffeetisch nehmen. Auf den mitgebrachten Bänken im Schatten wurde sich über vielerlei Katzengeschichten ausgetauscht.

Dank des Oldtimers des Ehepaares Schumacher wurde auch die Aufmerksamkeit der Herren auf unseren Stand gelenkt. Für die Kinder hatten wir unser Glücksrad mit dabei, betreut durch unsere als Kätzchen verkleidete Glücksfee Stefanie.

Über den Besuch unsers Standes durch den Sinziger Bürgermeister, Wolfgang Kroeger, haben wir uns sehr gefreut. Unsere Vorsitzende nahm die Gelegenheit wahr um mit ihm über die Wichtigkeit einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Katzen zu diskutieren.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Kuchenbäckerinnen und Helfern, die durch ihren Einsatz dazu beigetragen haben, dass wir insgesamt fast 400,00 Euro Spenden für unsere Katzenschutzarbeit einnehmen konnten.

 

Kaffee und Kuchen von KSF zum Heimatfest in Adenau

Auch in diesem Jahr spendeten Ramona und Frank Monjour aus Adenau ihren kompletten Flohmarkterlös den Katzenschutzfreunden Rhein-Ahr-Eifel e.V.
Es kam die stattliche Summe von 450,- zustande.
Das Geld wird dringend gebraucht, da die Ehrenamtler momentan 76 Katzen auf den 16 Pflegestellen versorgen.
Fangaktionen von verwilderten Katzen vornehmen, wo anschließend auch die Kastrationskosten übernommen werden.

Mittlerweile gehören 407 Mitglieder zu den Katzenschutzfreunden. Aber helfende Hände werden immer noch
dringend gesucht. So brauchen die Tierschützer einige Leute, die z. B. Futterspenden oder Sonstiges bei Spendern abholen
oder/und an betreute Futterstellen gebracht werden müßten. Wer hat ein Herz, ein bißchen Zeit und möchte den Helfenden helfen?

Futterspenden können auch gerne beim Fressnapf in Ahrweiler abgegeben werden
oder man wirft sie beim Knauber in die Spendenbox.

Vielen Dank!

Es war sehr schön………………….. 1/2017

Der Vorstand der Katzenschutzfreunde lud die fleißigen Ehrenamtler zu einem leckeren Buffet nach Weibern in die Eifelstube ein. Die Vorsitzende Andrea Brezina stellte die Katzenschutzhelfer untereinander vor und erzählte die Begebenheiten wie jeder Einzelne auf den Verein aufmerksam wurde. Stunden später stand fest, dass es noch einige weitere Aufgaben an die Helfer zu verteilen gab und so bekamen die Tierfreunde unter anderem noch eine neue Pflegestelle dazu. Die Gespräche rund um die „Katz“ und um neue Strategien, wie die Tierschützer noch effektiver arbeiten können, endeten am Nachmittag. Für alle Zweibeiner stand fest, “ Wir machen weiter und helfen den Vierbeinern“!

 

Flohmarkt, Kaffee & Kuchen bei den Katzenschutzfreunden in Heppingen 9/2016

Die Katzenschutzfreunde nutzten das schöne Wetter beim Fest der „Guten Laune“ in Ahrweiler und luden zum Waffelessen ein.

So wurden nicht nur Mitglieder des Vereins, sondern auch Passanten und Einkäufer beim Fressnapf durch den Duft der Waffeln angelockt.

Eigenlich bleibt wenig Zeit zwischen Fangaktionen, Tierarztbesuche, der Katzenpflege, der vielen Vermittlungen und des regelmäßigen Telefondienstes der Tierfreunde.

Aber ein Teil des Vorstandes und einige ehrenamtliche Helfern ließen es sich nicht nehmen und klärten interessierte Katzenliebhaber über Katzenerkrankungen, Unsauber- und Futterunverträglichkeiten auf.
Auch der nette Filialleiter Patrick Krummbein und seine Kollegin wurden mit leckeren Waffeln ebenfalls verwöhnt, denn er hatte es den Ehrenamtlern des Vereins ermöglicht, einen Stand vor dem Fressnapf zu errichten.
Wie der Tag zu Ende war, wurden 22 Liter Waffelteig und 80 Tassen Kaffee von Birgit Deutschmann-Rönn und der Vorsitzenden Andrea Brezina an den „Mann“ gebracht. Jeder konnte für den Verein spenden was der Geldbeutel her gab.
So kam eine gespendete Summe von 250,28 € für die Katzen der Katzenschutzfreunde zusammen. Spät abends gab es noch eine Herausforderung für Birgit Deutschmann- Rönn und Andrea Brezina.
Sie retteten durch geübte Griffe zwei von vier Katzenbabys, die verkehrt herum im Geburtskanal einer gebärenden Katze lagen.
Natürlich sind Mutter und Babys wohl auf und können in 10 Wochen vermittelt werden.
Wenn das kein schöner Tag war!

 

Die Katzenschutzfreunde mit Katzenbabys „on Tour“

Die Eventtruppe des Vereins hatte einen guten Erfolg in Rheinbach. Bei selbstgebacken Kuchen und leckerem Kaffee fanden nette Gespräche mit Katzeninteressierten an diesem Nachmittag vor dem Fressnapf statt.

Hightlight war: fünf kleine Katzenbabys, sie mussten auch mitgenommen werden, da die Vorsitzende Andrea Brezina, die ebenfalls bei dem Event half, die Flaschenbabys versorgen musste. Die Kleinen wurden gefunden und hatten schweren Katzenschnupfen und vereiterte Augen. Wären sie nicht in professionelle
Hände gekommen, hätten sie sehr wahrscheinlich ihr Augenlicht verloren.

Diese Babys stammen aus einer Fangaktion: Karin Hennrichs, eine Pflegestelle des Verein war mit Lebendfallen über Wochen beschäftigt und fing an einer Stelle im Kreis Ahrweiler 31 verwilderte Katzen ein. Alle Katzen wurden auf Kosten des Vereins kastriert, entwurmt und gechipt. Viele Kitten wurden an dieser Fangstelle tot vorgefunden, und einige mussten wegen schlimmen blutenden, vereiterten Augen eingeschläfert werden.
Ein grausames Bild, das die Tierfreunde nicht vergessen werden.
Die Katzenschutzfreunde haben eine Bitte an die Bevölkerung: „Sollten Sie Kitten sehen, die alleine oder krank sind, sofort bei der
Hotline, welche von Petra Mosblech, Carsten Jachowski oder Andrea Brezina bedient wird, melden“.


 

Waffelessen und Kaffee für einen guten Zweck beim Fressnapf 5/2016

Die Katzenschutzfreunde nutzten das schöne Wetter beim Fest der „Guten Laune“ in Ahrweiler und luden zum Waffelessen ein.

So wurden nicht nur Mitglieder des Vereins, sondern auch Passanten und Einkäufer beim Fressnapf durch den Duft der Waffeln angelockt.

Eigenlich bleibt wenig Zeit zwischen Fangaktionen, Tierarztbesuche, der Katzenpflege, der vielen Vermittlungen und des regelmäßigen Telefondienstes der Tierfreunde.

Aber ein Teil des Vorstandes und einige ehrenamtliche Helfern ließen es sich nicht nehmen und klärten interessierte Katzenliebhaber über Katzenerkrankungen, Unsauber- und Futterunverträglichkeiten auf.
Auch der nette Filialleiter Patrick Krummbein und seine Kollegin wurden mit leckeren Waffeln ebenfalls verwöhnt, denn er hatte es den Ehrenamtlern des Vereins ermöglicht, einen Stand vor dem Fressnapf zu errichten.

Wie der Tag zu Ende war, wurden 22 Liter Waffelteig und 80 Tassen Kaffee von Birgit Deutschmann-Rönn und der Vorsitzenden Andrea Brezina an den „Mann“ gebracht. Jeder konnte für den Verein spenden was der Geldbeutel her gab.
So kam eine gespendete Summe von 250,28 € für die Katzen der Katzenschutzfreunde zusammen. Spät abends gab es noch eine Herausforderung für Birgit Deutschmann- Rönn und Andrea Brezina.
Sie retteten durch geübte Griffe zwei von vier Katzenbabys, die verkehrt herum im Geburtskanal einer gebärenden Katze lagen.
Natürlich sind Mutter und Babys wohl auf und können in 10 Wochen vermittelt werden.
Wenn das kein schöner Tag war!

 

Jahresrückblick der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. 12/2015

Wieder einmal kein einfaches Jahr, welches die Katzenschutzfreunde hinter sich gebracht haben. Allein die Aufnahmezahlen der Fundkatzen sprechen Bände. Insgesamt wurden 219 Fundkatzen in mehr oder weniger schlechtem Zustand aufgenommen, versorgt, je nachdem ausgewildert und wenn sich kein Halter fand, wieder nach Genesung oder Zähmung vermittelt.
Der Verein setzt sich auch für Katzenhalter ein, die nicht mehr in der glücklichen Lage sind, für ihre Katze sorgen zu können, so wurden 218 Abgabekatzen aufgenommen. Auffallend viele Katzenmütter mit Babys oder verwilderte tragende Katzen mussten von den Pflegestellen aufgenommen werden. Natürlich wurden auch Kitten gefunden, die nicht einmal mehr als 150 Gramm wogen. Mit viel Mühe und Fürsorge konnten auch diese kleinen Wesen gerettet werden. Fangaktionen von verwilderten Katzen im gesamten Kreis Ahrweiler gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Katzenschutzfreunde, die mittlerweile über 450 Mitglieder haben. Im September 2014 wurden insgesamt 74 Katzen aus einem Animal Hoarding Haushalt befreit, mit Hilfe vom Tierheim Andernach sowie der Koblenzer Katzenhilfe konnten die fleißigen Tierschützer viele der „armen Socken“ auch noch 2015 in gute Hände vermitteln. Der Großteil der tierärztlichen Kosten trug der Kreis Ahrweiler. Herzlichen Dank!
Unsere Events bei Fressnapf, Knauber, noch unter der Leitung von R.R. und das Sommerfest der Mitglieder waren ein voller Erfolg. Die Spendenaktion, wie jedes Jahr in Nürburg von Mitgliedern initiiert, trug auch dazu bei, Tierarztrechnungen und weitere Unkosten zu bezahlen. Natürlich sollte man auch die vielen kleinen und großen Spendenbeträge der tierlieben Bevölkerung nicht unerwähnt lassen. Tausend Dank dafür! Die Mitglieder, die immer noch treu an der Seite der Vorsitzenden und des neuen Vorstandes sind, haben ebenfalls ein großes Dankeschön verdient. Schön, dass dieses Vertrauen nach den letzten Monaten nicht antastbar war und ist.
Leider haben die Katzenfreunde nicht viele Möglichkeiten, Futterspendenboxen aufstellen zu können. So bietet uns der Fressnapf in Ahrweiler an, Futterspenden für uns zu sammeln. Bei Edeka in Ahrweiler steht auch seit kurzem eine Futterspendenbox. Die Box bei Knauber mussten wir nach Wechsel der Filialleitung entfernen, schade!
Dieses Futter kommt nicht nur unseren Pfleglingen zu Gute, sondern auch verwilderten Katzen an den eingerichteten Futterstellen, die von älteren Leuten gefüttert werden, diese tierlieben Menschen haben oftmals keinen allzu großen Geldbeutel. Bitte helfen SIE auch diesen Katzen.
Geplant für 2016 ist, weiterhin für die hilfesuchende Bevölkerung in Sachen Katzen da zu sein. Die Hotline 02646/915928 der Katzenschutzfreunde wird sehr gut von der Bevölkerung frequentiert. Der Verein möchte in Zukunft auch das ganze Jahr mit einem Zuschuss die Menschen unterstützen, die nicht in der Lage sind, hohe Kastrationskosten zu zahlen. Sprechen Sie uns an, wir helfen gerne.
Momentan haben wir ca 30 Katzen auf den Pflegestellen, natürlich auch etwas scheuere Tiere, die dringend ein schönes Zuhause brauchen. Helfende Hände, die die Vereins- und Katzenschutztätigkeit unterstützen möchten, sind immer herzlich willkommen.

 

Bei Knauber das Waffel- und Kuchenessen war ein Erfolg- 12/2015Wieder wurden die Katzenschutzfreunde durch nettes Beisammensein tierlieber Menschen im Freizeitmarkt Knauber
belohnt. Einige Mitglieder des Vereins spendeten insgesamt 12 Kuchen und die nette Fillialleiterlin Frau Regine Reichmann hatte 10 Liter leckeren Waffelteig für den Verkauf vorbereitet.
So lockte der Duft von frischgebackenen Waffeln und gutem Kaffee die Kunden und Interessierten zu den Katzenschutzfreunden.
Katzeminzekissen und Knotenbettchen von der Nähgruppe (gegründet und geleitet durch Jessica Koch) wurden ebenfalls verkauft.
Der Erlös von knapp 400,-€ kann somit wieder für Tierarztkosten, Futter und Streu der mittlerweile über 400 aufgenommen Pflegekatzen im Jahr 2015 verwendet werden.
Herzlichen Dank an ALLE, die mitgeholfen haben!!

 

Sommerfest der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. 6/2015

Rund 100 Mitglieder, Pflegestellen, Freunde und Förderer feierten passend zum Sommeranfang, am Sonntag, den 21. Juni 2015, das alljährliche Sommerfest der KSF in der Schützenhalle in Sinzig-Löhndorf. Petrus ist wohl auch ein Katzenfreund, denn pünktlich zu Beginn des Festes stellte er den Regen ein und ließ die Sonne herauskommen. So konnten in gemütlicher Atmosphäre und vor allem trocken, die Würstchen und Steaks von den fleißigen Helfern gegrillt werden. Dazu gab es viele leckere Salate und Nachspeisen, die allgemein großes Lob erhielten und so wurden neben vielen Katzengeschichten auch fleißig Rezepte ausgetauscht. Jeder fand schnell Anschluss und Gesprächspartner.

Für die Pflegestellen ist das Sommerfest immer eine gute Gelegenheit neues von ihren ehemaligen Schützlingen zu erfahren. Viele Menschen, die einer oder zwei unserer Pfleglinge ein neues Zuhause gegeben haben, sind Mitglieder geworden und berichten uns gerne von den Taten und Untaten ihrer Samtpfoten.

Momentan warten natürlich auch immer noch liebe Katzen auf neue Besitzer. In diesem Jahr sind es so viele junge Katzenmütter wie noch nie vorher. 15 kleine Familien sind in unseren Pflegestellen untergebracht, deren Mamas sich sicherlich ein sorgenfreies Leben nach der Aufzucht ihrer Babys mehr als verdient haben. Aber auch ältere Katzen und Katzenbabys möchten in ein liebevolles Heim vermittelt werden.

Wer gerne eine Katze bei sich aufnehmen möchte, kann sich auf unserer Homepage www.katzenschutzfreunde.de umsehen. Unser Telefondienst berät jeden gerne ausführlich, hilft das passende Tier zu finden und gibt dann die Telefonnummer der Pflegestelle weiter. Dort kann man dann alle noch bestehenden Fragen in Ruhe besprechen und auch nach der Vermittlung stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. und besonders der Vorstand, der komplett vertreten war, möchten sich ganz herzlich bei allen bedanken, die wieder geholfen haben, ein gelungenes Fest zu veranstalten. Viele fleißige Hände ermöglichten einen entspannten Tag und die zahlreich erschienen Mitglieder sorgten für interessante Gespräche und eine harmonische Atmosphäre.

 

Ein großes Dankeschön an alle Helfer!! Sommer 2015

Unsere Truppe hat gestern beim Gewerbeparkfest in Heimersheim eine stolze Summe erwirtschaftet.
Es wurden 24 Kuchen (ca 350 Stücke) verkauft und etliche Tassen Kaffee (ca 250 Tassen.)
Einnahmen aus diesem Verkauf und des Glücksrates incl. Spenden waren über 750,-€.

Der Verkauf von unserem Shop- Katzenminzekissen, Katzenbücher und Knotenbettchen betrugen 140,-€

Der Vorstand bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung der vielen Kuchenbäckerinnen,
sowie für die tatkräftige Hilfe unserer Ehrenamtler am Stand.

Unserer Mitglieder Martina und Norbert Weyers (Autolackiercenter) gilt ebenso unser Dank für die Möglichkeit, dass wir an diesem Fest teilnehmen konnten.

Als Vorsitzende muß ich ehrlich sagen : “ Mir hat es Spaß gemacht mit Euch wieder etwas für die Katzen bewirkt zu haben“!

Herzliche Grüße
Andrea Brezina

 

Jahresrückblick der Katzenschutzfreunde 3/2015

Unter diesem Motto trafen sich die hilfsbereiten Tierschützer in Altenahr im Hotel Caspari zu einem leckeren Mittagsbuffet! Anschließend berichtete die 1. Vorsitzende, Andrea Brezina, über die zeitweise regelrecht turbulenten Geschehnisse des vergangenen Jahres und beantwortete diverse Fragen der zum Teil erst seit kurzem helfenden Hände. In entspannter Atmosphäre wurden in größeren und kleineren Gruppen rege Katzenschutzfragen erörtert und diskutiert. Das freundschaftliche Miteinander im Sinne der Katzen war an diesem Tag deutlich spürbar.
Das Jahr 2014 stand für die Katzenschutzfreunde unter dem Stern der großen Hilfsbereitschaft.
Für den Verein arbeiten mittlerweile ehrenamtlich 89 tierliebe Menschen.
Nicht nur das es helfende Hände gab, die die Arbeit der Katzenschutzfreunde unterstützten, sondern auch die Ehrenamtler wuchsen über sich hinaus und retteten 74 Katzen aus unzumutbaren Umständen in nur 5 Tagen. Unterstützung für die folgenden Monate bekam der Verein durch das Kreisveterinäramt, die treuen Tierärzte des Vereins und von den 26 Pflegestellen. Hilfe von tierlieben Menschen in Form von Spenden und die Unterstützung einiger Aushilfspflegestellen machten den Tierschützern die Arbeit leichter. Der deutsche Tierschutzbund (die KSF sind seit 2012 Mitglied) spendete eine Palette Katzenfutter und die Fressnapf Klinger GmbH eine ganze Palette Katzenstreu. Leider sind immer noch Katzen aus dem Animal-Hoarding Haushalt zu vermitteln, da sie entweder chronisch krank sind oder so scheu, dass man sie nicht anfassen kann. Auch hier werden sich nach wie vor noch Tierliebhaber finden müssen.
Insgesamt wurden von den Ehrenamtlern des Vereins im Jahr 2014, 417 Katzen versorgt. Davon wurden insgesamt 375 Tiere vermittelt. Die restlichen Katzen wurden an geschützten Futterstellen der Tierfreunde wieder ausgewildert. Für 8 Katzen kam jede Hilfe zu spät, sie mussten durch den Tierarzt erlöst werden.
Um diese großartige Katzenschutzarbeit leisten und finanzieren zu können, fanden mehrere Events und Futterspendenaktionen beim Knauber Freizeitmarkt und Fressnapf in Ahrweiler statt. Mitglieder machten zu Gunsten der Katzen Flohmärkte und spendeten den Ertrag. Andere Mitglieder spendeten selbstgemachten Kuchen, Einweggeschirr und Kaffee. Knoten-, Katzenminze- Lavendelkissen und Schlüsselanhänger wurden gefertigt und stehen zum Verkauf auf der Homepage des Vereins oder bei vielen Tierärzten der Katzenschutzfreunde.
Ein ganz großes Dankeschön an die vielen Helfer, die nicht im Einzelnen erwähnt werden können. Die Katzenschutzfreunde sind sehr stolz darauf, sagen zu können, auch im Jahr 2014 wieder eine großartige Katzenschutzarbeit geleistet zu haben.
Tausend Dank an den Vorstand und die mittlerweile 435 Mitglieder der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V., ohne diese Menschen wäre das alles nicht möglich gewesen!

 

Kaffee- und Kuchenverkauf am 22.11.2014 bei Knauber Freizeitmarkt in Ahrweiler

Am 22.11.2014 fand der erste von zwei Kaffee- und Kuchenverkäufen beim Knauber Freizeitmarkt in Ahrweiler statt. Es waren sehr schöne Stunden mit netten Gesprächen und wunderbaren Kuchen, die jedem Konditor Konkurrenz machen konnten. Wer das auch gerne einmal miterleben möchte, hat dazu am 29.11.2014, ebenfalls wieder beim Knauber Freizeitmarkt, die Chance.

 

Vielen Dank für Ihre Spende!

Wir möchten uns bei allen Spendern bedanken, die wir nicht einzeln anschreiben konnten.

Ihre Spenden haben uns sehr geholfen, die Aufnahme von 69 Katzen zu organisieren, die wir aus einem Haushalt geborgen haben. Inzwischen sind alle Tiere ärztlich versorgt, auf Pflegestellen untergebracht und die ersten Katzen haben ein neues Zuhause gefunden.

Unser Dank gilt auch den Tierschutzvereinen in der Nachbarschaft, die einzelne Tiere aufgenommen haben und für uns Geld gesammelt haben. So viel Solidarität ist sicher erwähnenswert und hat uns sehr gefreut.

Da auf den meisten Zahlungsbelegen keine Anschriften stehen, konnten wir nicht jedem antworten und auch keine Spendenquittungen ausstellen.

Wer noch eine Spendenquittung für die Steuer oder seine Unterlagen benötigt, der meldet sich bitte bei unserem Kassenwart

 

Großer Erfolg beim Lichterfest in Hain

Wieder einmal hatten sich einige fleißigen Hände der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel für den guten Zweck „Katzenschutz“ nützlich gemacht.
Nachdem Landrat Dr. Pföhler und Johannes Bell die Tierschützer begrüßte und natürlich auch aus der Tombola Lose zog, fing der Nachmittag schon wunderschön an. Die vielen Spenden durch den Losverkauf, das Glücksrad, was super bei den Kindern ankam und der Katzenkuschelkissenverkauf brachte eine Spendensumme von 450,-€ für die Ehrenamtler ein. Mit diesen Geldern werden Fundkatzen oder
Kastrationsaktionen, kranke und alte Katzen finanziert. Der Verein ist auf Spender und Mitglieder angewiesen, sonst könnte man den „armen Socken“ nicht helfen.
Nochmal ein großes Dankeschön an alle Helferlein und an die Verbandsgemeinde Brohltal, die uns den Standplatz zur Verfügung gestellt hat.
Wir kommen wieder, versprochen!

 

Fest der guten Laune auch ein Fest für die Katzen im Mai 2014

Super Wetter, viele Besucher, ein phantastischer Standplatz vor dem Knauber-Freizeitmarkt und gute Laune wohin man blickte. Das waren die perfekten Voraussetzungen für unseren Kuchen und Kaffeeverkauf zugunsten der Katzenschutzfreunde-Katzen. 22 leckere und natürlich selbstgebackene Kuchen und viel frischgebrühter Kaffee wurden in angenehmen Gesprächsrunden verzehrt und wer zu wenig Zeit hatte, nahm sich den Kuchen einfach mit nach Hause. Bei unserem Glücksrad gab es nur Gewinne und auch der Verkauf der handgearbeiteten Katzenminze- und Knotenkissen ermöglichten einen überwältigenden Erlös, der nun unseren Pfleglingen zugutekommen kann.

Frau Regine Reichmann, Filialleiterin bei Knauber, unterstützte uns nicht nur an allen Ecken, sondern sie wurde sogar auch Mitglied unseres Vereines, ebenso wie ihre Kollegin Frau Fuchs. Ohne ihren engagierten Einsatz und die tollen Rahmenbedingungen, die uns der Knauber-Freizeitmarkt bot, wäre ein so reibungsloser Ablauf nicht möglich gewesen.

Die Katzenschutzfreunde freuen sich, dass außerdem noch 6 weitere Mitglieder gewonnen werden konnten, die uns so langfristig und kontinuierlich unterstützen wollen.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützen: bei unseren fleißigen Kuchenbäckerinnen, bei Jessica Koch und ihren emsigen Näherinnen, bei unseren strahlenden Kuchenverkäuferinnen und natürlich bei allen, die den Kuchen gegessen haben.

Vielen Dank, dass wir durch euch so vielen Katzen helfen können!
Versprochen: Wir kommen wieder!

Eure Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

 

Dezember 2013

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel bedankten sich…..

…mit einer Weihnachtsfeier bei allen Pflegestellen und vielen weiteren fleißigen Helfern für die wertvolle geleistete Arbeit im Tierschutz. Dank der großzügigen Spende des Haus Caspari in Altenahr konnte wieder in deren gemütlichen Räumen das leckere Essen genossen werden.

Die 1. Vorsitzende Frau Andrea Brezina bedankte sich bei allen Anwesenden mit einem kleinen Geschenk, das u.a. ein Glas mit, von ihr selbstgekochter, Weihnachtsmarmelade und ein Katzenminzekissen enthielt. Diese Katzenminzekissen werden von einer Arbeitsgruppe, initiiert von Jessica Koch, genäht und in verschiedenen Tierarztpraxen zum Verkauf angeboten. Der Erlös dieser Kissen kommt zu 100 % den Katzenschutzfreunden zu Gute. Iris Frenger, die fleißigste Näherin, hat schon über 2500 Kissen für den Katzenschutz genäht und wurde mit einer Ehrenmitgliedsurkunde geehrt.

Nach dem offiziellen Teil fanden alle schnell Gesprächsthemen und der Nachmittag verlief in angenehmer und auch oft lustiger Atmosphäre.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. wünschen allen eine besinnliche und entspannte Adventszeit, eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit in irgendeiner Weise unterstützt und gefördert haben, vor allem bei den Medien, die mit ihren Artikeln und Sendungen die Vermittlungschancen unserer Katzen enorm verbessern. Momentan warten immer noch ca. 20 Katzenkinder von 4-7 Monaten auf unseren Pflegestellen auf ein neues Zuhause und natürlich auch viele erwachsene Katzen.

 

Dezember 2013

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. auf den Weihnachtsmärkten in Altenahr, Sinzig und Koblenz

Erstmalig in diesem Jahr hatten Jessica Koch und unsere Assistentin der Geschäftsstelle, Vera Maurer, die Idee, dass sich die Katzenschutzfreunde mit Ständen auf verschiedenen Weihnachtsmärkten präsentieren sollten.
Gesagt – getan- und nach vielen Telefonaten und E-Mails der beiden bekamen wir die Möglichkeit bei den Altenahrer Sternstunden sowie den Weihnachtsmärkten in Sinzig und Koblenz einen Stand zu betreiben.

Was nun folgte war ein schierer Kraftakt an Organisation: Betreuer für die Stände mussten gefunden werden, die Dinge, die zum Verkauf angeboten werden sollten, mussten hergestellt, gebacken, gekocht, gebastelt, genäht und vor allem auch an Ort und Stelle gebracht werden. Dafür, dass alles so reibungslos geklappt hat und wir so viele schöne Dinge anbieten konnten, möchten wir folgenden Helfern ganz besonders danken:
Familie Caspari ( Gästehaus und Hotel in Altenahr) besorgten kurzfristig für unseren Stand in Altenahr eine Kabeltrommel. Jessica Koch, die in Sinzig und Altenahr die Stände schichtweise betreute und Danke auch ihrer lieben und fleißigen Nähgruppe, die wieder etliche der begehrten Katzenminzekissen und andere schöne Dinge genäht hat. Des Weiteren danken wir Petra Bauer, Andrea Brezina, Kirsten Brenner, Iris Frenger, Sonja Jähn, Eva und Jo Groß, Daniel Klein, Gottfried Koch, Yvonne Kohzer, Elke Laupsien, Antonia Mies, Heidi Müller, Jenny Nettekoven, Anne Ostermann, Gerlinde Schuy, Anna Schüssler, Petra Vendel und Jessica Wolf für ihren unermüdlichen Einsatz in den Ständen und drumherum sowie fürs Backen, Kochen und werkeln. Und nicht zu vergessen natürlich ein dickes Dankeschön an Sabine Krupp und ihrem Freund Uwe, die ganz viele dieser wundervollen und dekorativen Holzscheiben, gefüllt mit Vogelfutter, hergestellt haben. Diese schönen Holzscheiben können übrigens auch ohne Weihnachtsmarkt direkt von den Katzenschutzfreundenbezogen werden. Ebenso die Katzeminzekissen, die sehr begehrt bei den Katzen sind. Bei Interesse schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@katzenschutzfreunde.de oder rufen Sie uns an unter 02646-915928.

Zum Schluss möchten wir an dieser Stelle auch allen anderen, die hier nicht namentlich genannt sind, für die kleinen und größeren Dinge, die mit zum Gelingen dieser Weihnachtsmarkt-Aktion beigetragen haben, ganz herzlich
Danke sagen und können jetzt, da alles zum Abschluss gekommen ist feststellen, dass die viele Arbeit und die Mühen sich gelohnt haben und wieder etwas mehr Geld da ist, um einige mehr herrenlose Katzen versorgen,
tierärztlich behandeln und füttern zu können. Also herzlichen Dank auch im Namen unserer samtpfotigen Pfleglinge! Ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen.

 

Herbst 2013

Wir sagen mal wieder HERZLICHEN DANK

Ramona und Frank Monjour wird das Ehrenamt für die Katzen der Katzenschutzfreunde nicht zuviel. Sie sammelten fleißig Futter und Streu acht Stunden lang im REWE in Adenau. Einfach war es für das Ehepaar nicht, manche Leute fühlen sich belästigt, wenn man sie anspricht und ihnen die Not der Katzen schildert. So leisteten die Tierliebhaber durch ihre nette Art eine gute Überzeugungsarbeit.
Das Ergebnis: 80 Liter Streu, 34 KG Trockenfutter, 122 KG Feuchtfutter und eine Geldspende von 100 €. Auch vielen Dank an die Chefin vom REWEMARKT in Adenau !

 

Gelungenes Sommerfest der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. Sommer 2013

Trotz Regens und gesunkener Temperaturen fanden über 100 Mitglieder, Pflegestellen, Freunde und Förderer der KSF am Samstag den Weg in die Westumer Schützenhalle zum Sommerfest. Bei Kaffee und Kuchen kam man schnell ins Gespräch, tauschte Geschichten und Anekdoten über Katzen aus und lernte nette Leute kennen. In guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge, es wurde viel gelacht und durch das gemeinsame Interesse an Katzen, ging auch der Gesprächsstoff nie aus. Ein leckeres Buffet mit Fleisch und vielen mitgebrachten Salaten rundete den Abend ab.
Erwähnenswert ist die Spende des Ehepaares Monjour. Ein herzliches „Danke schön“ gilt an diese Mitglieder aus Adenau, die den Erlös ihres Flohmarktverkaufes komplett den KSF spendeten. So konnte während des Sommerfestes ein symbolischer Scheck in Höhe von 540,- Euro überreicht werden.

Ebenso möchten die Katzenschutzfreunde einer sehr tierlieben Bürgerin aus Bad Neuenahr danken, die zwei Tage vorher 5 Einkaufswagen voll mit Futter gefüllt hatte. Damit konnten wieder viele Pflegestellen mit Vorräten ausgestattet werden. Besonders begehrt war natürlich das Kittenfutter, das im Sommer zur Babyzeit meist knapp wird und besonders teuer ist.

Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. und insbesondere der Vorstand, der komplett vertreten war, möchten hiermit ausdrücken, wie wichtig es ist, Menschen zu finden, die in eine Richtung blicken. Denn nur „Gemeinsam sind wir stark“ und können so den Katzen helfen. So ermöglichten viele fleißige Hände, den Mitgliedern, einen unvergesslichen Tag in einer harmonischen und entspannten Atmosphäre

 

Weihnachtsfeier der Ehrenamtler

Am 2. Advent trafen sich die ehrenamtlichen Helfer der KSF in Altenahr im Haus Caspari zu einer gemütlichen Weihnachtsfeier. Rückblickend betrachtet war das Jahr 2012 von vielen positiven Veränderungen geprägt.

Zahlreiche helfende Hände kamen dazu, vor allem neue Pflegestellen, aber auch Hilfe beim Telefondienst, beim Bau und der Betreuung unseres Außengeheges und die Idee und Umsetzung einer Arbeitsgemeinschaft, die uns mit Katzenminze-Kissen und deren Erlös als Spende unterstützt. Frau Brezina, 1. Vorsitzende der KSF, bedankte sich natürlich auch bei allen treuen alten Helfern und Pflegestellen, ohne deren Tatkraft die ganze Arbeit nicht zu schaffen wäre. Fleißige Hände, die die Kastrationsverträge der Katzenbabys kontrollieren; die gute Seele, die die Registrierung der vermittelten Katzen und deren Anmeldung bei Tasso erledigt. Kleinanzeigen und Artikel müssen für die Zeitungen geschrieben und die Homepage muss fast täglich bearbeitet werden, um auf dem neuesten Stand zu sein. Vor- und Nachkontrollen müssen organisiert und auch in rechtlichen Sachen, die ein oder andere Frage geklärt werden. Viele Wildlingsfutterstellen müssen täglich betreut werden, dazu kommt die ganze offizielle Arbeit des Vorstandes und vor allem des Kassenwartes.

Positiv fiel auf der Weihnachtsfeier die harmonische Stimmung auf. Obwohl so viele Ehrenamtler das erste Mal dabei waren, fanden alle sofort Anschluss und Gesprächsstoff. Die Besitzer des Haus Caspari in Altenahr sind Mitglieder der KSF und in den Räumen des Haus Caspari fanden wir eine gemütliche, weihnachtliche Atmosphäre vor, das Personal verwöhnte uns mit tollem Service und der Koch mit besonders leckerem Essen. Abschließend bleibt uns nur noch ein großes Danke-Schön zu sagen, an alle, die mit großen und kleinen Taten, ebenso wie mit großen und kleinen Spenden die KSF auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt natürlich allen Redakteuren der regionalen und überregionalen Zeitungen, die immer wieder unsere Artikel und unsere Vermittlungskatzen veröffentlichen. Ohne diese breite Präsenz wäre Katzenschutz in solchem Umfang nicht realisierbar.

Vielen Dank, frohe und gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr euch allen!

 

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns gewählt haben!

Andrea Brezina, 1.Vorsitzende der Katzenschutzfreunde, wurde letzten Monat im Blick aktuell mit ihrer und unserer Arbeit im Katzenschutz für den „Helden im Alltag“ vorgestellt. Heute war der Tag, an dem die Platzierungen und somit die Höhe der Spende für ein Projekt bekannt gegeben wurde. Dank ihrer aller Unterstützung erreichten die Katzenschutzfreunde einen hervorragenden 2.Platz und so können wir 1000 Euro dem Schutz der Katzen zu Gute kommen lassen.

Vielen Dank!

 

Helden im Alltag – Ein weiterer Artikel über unsere Arbeit in der „Blick aktuell“

Region. Wie vielfältig die Arbeit rund um den Schutz von Katzen ist, davon weiß Andrea Brezina ein Lied zu singen. Vor fünf Jahren gründete sie den Aktivkreis Katzenschutzfreunde Brohl- und Vinxtbachtal; ein Jahr später, im März 2009 entstand daraus der Verein der Katzenschutzfreunde Ahr-Rhein-Eifel. Seither ist Andrea Brezina mit ihrem Team rund um die Uhr im Einsatz, um verwilderte, verwahrloste, kranke, herrenlose, verletzte, ausgesetzte oder sonst wie hilfebedürftige Katzen zu retten, chippen, kastrieren und impfen zu lassen, zu kurieren, zu pflegen, aufzupäppeln. Auf die Frage, wie sie der Anstrengung täglich Herr wird lächelt Andrea Brezina und sagt: „Ich kann kein Tier leiden sehen. Es ist mir ein Bedürfnis, dafür zu sorgen, dass es einfach allen Katzen gut geht. Und wenn man sieht, was man bewirken kann, dann kommt man einfach nicht mehr los.“ Doch bei aller Liebe musste sie selber lernen, auch mal „Nein!“ zu sagen. „Man muss auch auf sich selbst acht geben“, sagt sie. „Denn nur wenn es einem selber gut geht, kann man auch anderen helfen.“ In ihrem Haus wohnen derzeit „nur“ zwei Katzenbabys. Es ist Ende Oktober und die beiden Kleinen würden ohne die warme Unterkunft im Hause der Familie Brezina nicht überleben. Zwei eigene Stubentiger hat Andrea Brezina auch. Die fühlen sich sichtlich wohl, genauso wie die beiden Hunde, die ebenfalls keine reinrassigen sondern „gestrandete“ nun aber wohlbehütete sind.

Ein großes Herz

Andrea Brezinas Herz ist groß – sehr groß! „Vor Kurzem rief eine alte Dame bei uns an, völlig hilflos war sie“, erzählt Andrea Brezina. „Ihre Katze war krank und sehr alt. Doch die Rente der alten Dame reichte einfach nicht, um dem Tier zu helfen, einen leichten Tod zu finden. Wir Menschen haben das Glück, den armen Tieren die Erlösung zukommen zu lassen. Also hat der Verein der Katzenschutzfreunde die Frau finanziell unterstützt. Sie zahlt nun in Raten, Stück für Stück den geliehenen Betrag zurück.“ Oft rufen auch ratsuchende Menschen bei Andrea Brezina oder bei einer der anderen 14 Pflegestellen an, weil sie mit ihren Katzen Sorgen haben. Auch da hilft Verein der Katzenschutzfreunde gerne weiter. „Oft ist viel mehr an Hilfe möglich – mehr, als die meisten Menschen wissen“, sagt Andrea Brezina. „Wir geben jedem Ratsuchenden Tipps, wie Tierarztkosten finanzierbar werden. Da gibt es beispielsweise die Ratenzahlung. Wichtig ist, dass alle Katzen gechippt werden. Dann können sie zugeordnet werden, für den Fall sie würden weglaufen und später in einem Tierheim aufgenommen werden.“

Intensive Gespräche und zeitintensive Fangaktionen

Andrea Brezina schenkt ihre Zeit nicht allein den Tiere, sondern auch den Menschen. Durch intensive Gespräche lernt sie diejenigen kennen, die eine Katze bei sich aufnehmen oder eine abgeben möchten. „Wichtig ist mir immer, welche Einstellung die Menschen zu Tieren haben“, sagt sie. „Wenn wir eine Katze vermitteln, wollen wir sicher gehen, dass es dem Tier bei den Menschen auch wirklich gut geht.“ Noch zeitintensiver als alles andere sind Fangaktionen. „Fangaktionen sind die wichtigste aber auch die schwierigste Katzenschutzarbeit“, erklärt Andrea Brezina. „Es gibt viele Wildlinge, die überall zur Welt kommen. Wildlinge sind Hauskatzen, die verwildert sind. Das muss gestoppt und dafür müssen alle Katzen kastriert werden. Und das kostet unendlich viel Zeit.“ Doch bei aller Mühe, die Andrea Brezina und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unentgeltlich aufbringen, die Tierarztkosten für die Kastrationen und die Markierung der Tiere, Futter und Streu und nicht zuletzt das Benzin für die vielen Fahrten – all das muss finanziert werden.

Katzenschutz allen Menschen nahe bringen

Andrea Brezina ist eine Frau der Tat. Sie war ihr Leben lang aktiv – die gelernte Arzthelferin arbeitete in vielen Bereichen: in einer Bank und irgendwann waren es Immobilien, mit denen sie ihren Lebensunterhalt bestritt. Ihre Mutter war Gemeindeschwester und so kam Andrea Brezina schon als Kind mit vielen Menschen in Kontakt. Sehr wichtig sind ihr die Kinder. Selber hat sie fünf Kinder großgezogen und heute engagiert sie sich an Schulen; organisiert Projekte, wo sie Katzenschutz den Jüngsten nahe bringt. „Den Katzenschutz an Menschen weiter zu geben, liegt mir sehr am Herzen“, sagt sie. „Wir sind immer bestrebt, dass unsere Pflegestellen in Eigenregie arbeiten, da sehe ich ebenfalls meine Arbeit im Weitergeben von Wissen.“ In den Schulen sind es die Fünft- und Sechstklässler, vor denen Andrea Brezina von den Fangaktionen berichtet. „Ich habe viele Pläne“, sagt sie. „Derzeit arbeite ich an einigen Projekten, die ich ins Leben rufen möchte, doch dafür braucht der Verein der Katzenschutzfreunde ebenfalls Geld.“ Zu ihren Plänen gehört unter anderem Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung zu Themen: „Wie behandle ich ein Tier?“, „Wie gehe ich mit Tierliebe um?“ und anderen.

Die Hand reichen

„Wir reichen immer die Hand für Hilfe“, betont Andrea Brezina. „Andererseits ist Katzenschutz ohne die Mitarbeit der Bevölkerung gar nicht möglich. Darum sind wir auch für die Menschen da. Unser Katzenschutztelefon ist rund um die Uhr zu erreichen. Hier nehmen wir nicht nur Hilferufe entgegen, sondern geben auch Informationen und Auskünfte verschiedenster Art weiter.“ Im Gegenzug ist der Verein der Katzenschutzfreunde angewiesen auf Spenden, Beiträge und Mitglieder.

Quelle: Blick aktuell Sinzig vom Mittwoch, 14. November 2012

 

Artikel über die Arbeit unseres Vereins im Blick Aktuell

Täglich 14 Stunden für die Katz
Viele Tiere bekommen durch die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel ein neues Zuhause

Rhein-Ahr-Eifel. Die Katzen sind in einem schrecklichen Zustand: abgemagert, zerzaust, Ungeziefer im struppigen Fell, trübe und entzündete Augen. 18 der verwahrlosten Tiere leben in der gerade mal 50 Quadratmeter großen Wohnung mit einer drogenabhängigen und behinderten Frau. Sie kann sich nicht mehr um die geschundenen Kreaturen kümmern, die sich – da weder kastriert noch sterilisiert – stets vermehrt haben.
Ein Fall von vielen, zu denen die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel gerufen werden. Ein anderer Fall: Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses beschweren sich beim Veterinäramt über Gestank im Treppenhaus. Die polizeiliche Untersuchung ergibt: In einer Zwei-Zimmer-Wohnung leben ein Ehepaar, elf Katzen. Auch diese Tiere werden von den Mitgliedern des ausschließlich ehrenamtlich tätigen Vereins versorgt und aufgepäppelt. Und das Wichtigste: sie werden vom Facharzt untersucht und kastriert/sterilisiert.
„Das alles ist ein großer zeitlicher und finanzieller Aufwand. Die Katzen werden in Pflegefamilien aufgenommen und später in gute Hände gegeben. Wildchen, also Katzen, die nicht bei Menschen sondern draußen lebten, müssen erst einmal an uns gewöhnt werden, was unter Umständen eine lange und sehr intensive Behandlung mit den Tieren voraussetzt.
Erst wenn sie nicht mehr ängstlich sind, können wir sie guten Gewissens abgeben“, erklärt Andrea Brezina, die Vorsitzende der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel.
Das Telefon von Andrea Brezina steht nicht still. Eine Pflegemutter ruft an, gerade wurden in einem Ort im Kreis Ahrweiler vier kleine Wildchen gefunden. Die Pflegemutter wird das heimatlose Quartett erst einmal aufnehmen, es folgt der Arztbesuch. „Vorsorglich lassen wir alle Fund- und Wildtiere sofort untersuchen, sie könnten ja ansteckende Krankheiten haben, wenn sie alt genug sind, werden sie auch gleich unfruchtbar gemacht“, berichtet Andrea Brezina. Sie selbst hat gerade zwei Wildchen aufgenommen. Fotografieren kann ich sie nicht: Wenn ein Fremder den Raum betritt, verstecken sich die Kleinen sofort in der dunkelsten Ecke unter dem Sofa, lediglich die neue „Katzenmutter“ kann sie füttern. Und inzwischen sogar auf den Arm nehmen. Das System mit den Pflegefamilien hat sich bestens bewährt, ist die Vorsitzende stolz auf das Engagement ihrer 30 Ehrenamtlichen, 14 Pflegestellen sind in der Region verteilt. Der Einzugsbereich reicht von Bonn bis Koblenz. „Die Pflegestellen sind private Haushalte, die Katzen werden integriert. Oft leben dort andere Haustiere und Kinder. Die Kosten tragen viele Pflegeeltern selbst. Arztrechnungen und größere Ausgaben werden über den Verein abgerechnet. Wir betreuen alte und junge Tiere, kranke, Babys, Wildlinge.
Viel Geduld, Zeit und Liebe müssen die Mitglieder aufbringen, um kranke Tiere wieder gesund zu machen oder wilde zu domestizieren“, weiß Andrea Brezina. Kosten entstehen für die Kommunen durch die Arbeit des Vereins nicht. Was die Vorsitzende ärgert, denn die Tierheime bekommen erhebliche Zuschüsse von Kreis und Kommunen. Aber auch nicht genug, denn der Gesetzgeber behandelt die Tiere nach wie vor als „Sache“ und lässt den Verein zum Beispiel bei den Kastrationen der Katzen im Regen stehen. „Das kostet pro Eingriff 60 bis 110 Euro, die wir bezahlen. Entwurmen und Entflohen bei Bedarf kommen hinzu. Und den Tieren wird ein Chip eingesetzt, dass sie immer identifiziert werden können. Wir geben nur gesunde Tiere ab.“ Ganz oben auf der Liste der Forderungen steht die Forderung, dass alle Tiere sofort unfruchtbar gemacht werden. Das fordert Brezina von allen Besitzern. Selbst Hauskatzen sollten diesem kleinen Eingriff unterzogen werden: „Schließlich kann ein Tier auch weglaufen. Das gilt auch für den Chip. Büchst das Tier aus, kommt es dennoch schnell wieder nach Hause. Jeder Tierarzt kann direkt die Daten auslesen. Das Kastrieren sei in vielerlei Hinsicht wichtig. Unkastrierte Katzen haben eine deutlich geringere Lebenserwartung, kastrierte Katzen streunern weniger, sind nicht aggressiv, das Ansteckungsrisiko verringert sich erheblich. Und es gibt keine Babys, die dann irgendwo unter schwierigsten Umständen leben. „Gerade im ländlichen Raum vegetierten viele Wildchen in verlassenen Gehöften oder im Wald mehr schlecht als recht. Und brächten natürlich wieder neue Wildchen zur Welt.
Wenn man sich mit Andrea Brezina über den Katzenschutz unterhält, schaut man in leuchtende Augen und hört manchmal auch harsche Kritik. So kann sie die Zuschüsse für die Vereine nicht verstehen, die Tierheime betreiben, wenn gleichzeitig ihr Verein nicht berücksichtig wird. Tausende von Euro investieren die Mitglieder, wobei das ehrenamtliche Engagement in den Pflegestellen oder der Vorsitzenden („Täglich 14 Stunden für die Katz“) gar nicht eingerechnet werden. Lediglich 470 Euro spende der Kreis Ahrweiler jährlich. „Eigentlich ist es doch Aufgabe der öffentlichen Hand, sich um streunende und kranke, wild geborene und alte Tiere zu kümmern Aber man lädt Arbeit und Kosten auf uns ab. Und wir funktionieren, weil es uns um das Wohl der Tiere geht. Hätten wir nicht so engagierte Mitglieder und immer wieder Spender, die uns helfen, könnten wir das alles gar nicht leisten“, blitzt in den Augen der Vorsitzenden auch ein wenig Wut auf. Dass sie und ihre Freunde auch noch viel Aufklärung bei Katzenhaltern betreiben, Fragen verzweifelter Besitzer beantworten und auch sonst immer zur Verfügung stehen, erwähnt die bescheidene Vorsitzende nur am Rande. Der Gesetzgeber müsste endlich die Tiere so behandeln, wie sie es verdienen, fordert sie. Intern wünscht sie noch mehr Mitglieder, die sich als Pflegefamilien zur Verfügung stellen. Und hofft natürlich, dass Hunderte von Katzen, die jedes Jahr aufgenommen werden, auch immer in gute Hände vermittelt werden.
Eine Vielzahl von Aktivitäten, aber auch wichtige Informationen zur Katzenhaltung und zu den Voraussetzungen, ein Tier zu bekommen, finden Interessenten auf der Homepage www.katzenschutzfreunde.de; bei der Vorsitzenden Andrea Brezina unter Tel. (02646) 915928 oder Mail: info@kazenschutzfreunde.de. Die Homepage des Vereins wird ständig aktualisiert, dort sind auch die aktuell zu vermittelnden Tiere vorgestellt.

 

Tolles Sommerfest der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Bei größtenteils strahlendem Sonnenschein trafen sich über 60 Mitglieder nebst Familien der Katzenschutzfreunde in Sinzig/Westum in der Schützenhalle zu ihrem ersten Sommerfest. Bei Kaffee und Kuchen unterhielt man sich über die bereits geleistete Arbeit im Katzenschutz und die weiteren geplanten Projekte. Viele aktive Pflegestellen waren angereist, z.T. aus der näheren Umgebung, aber auch aus Kaisersesch, Forst, Nürburg, Koblenz und Kobern-Gondorf. Zwei Pflegestellen hatten sogar ihre Flaschenbabies mitgebracht, da die Kleinen zwischendurch gefüttert werden mussten. Dabei wurden viele aufkommende Fragen zur Pflege der Babies beantwortet.
Am Abend gab es dann zum Ausklang des Festes noch ein Buffet mit Spießbraten und vielen mitgebrachten Salaten und leckeren Nachtischen.
Als Fazit eines tollen Tages wurde deutlich, dass noch mehr Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden muss, um eine klarere Abgrenzung zu den Tierheimen und den anderen Tier- und Katzenschutzorganisationen der Region um Bad Neuenahr-Ahrweiler zu erreichen. Mit über 50 Katzen, davon fast 30 Katzenbabies, auf 14 Pflegestellen; unserem Außengehege für verwilderte Katzenmütter mit ihren Babies und den zahlreichen Fang- und Kastrationsaktionen der letzten Jahre leisten die Katzenschutzfreunde einen riesigen Anteil der anfallenden Arbeit. Unser Telefondienst ist täglich über viele Stunden im Einsatz und hat damit eine wesentlich größere Erreichbarkeit als andere Organisationen. Leider kommt es immer noch häufig zu Verwechslungen mit anderen alteingesessenen Vereinen.
Wir möchten uns bei allen angereisten Mitgliedern für einen tollen Tag bedanken. Besonders für das hilfsbereite und unkomplizierte Miteinander, bei dem jeder mit anfasste und sich die anfallenden Arbeiten wie von selbst erledigten. So blieb für alle genügend Zeit für interessante Gespräche.

 

Weihnachtsbrunch für die ehrenamtlichen Helfer

Am 19.12.2010 war es soweit. Ein Katzenfreund spendierte den Ehrenamtlichen der Katzenschutzfreunde einen wunderschönen Weihnachtsbrunch. Es wurde in netter Runde von 10 bis 15 Uhr nach Herzenslust gegessen und Erfahrungen ausgetauscht.

30 Katzenfreunde zum großen Teil die Pflegestellen und andere freiwilligen Helfer waren eingeladen. Es wurde nicht nur über Katzen geredet, sondern auch die Gemeinschaft durch das Zusammensein bestärkt. Um die Mittagszeit kam der Weihnachtsmann und lobte die Tierfreunde. Ein großes Dankeschön wurde an alle die sich engagieren, Menschen, die sich mit anderen zusammentun, um neue Ideen zu verwirklichen, ausgesprochen.
(Wie auch schon unser Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache, die Wichtigkeit für ehrenamtliche Helfer, genannt hat).