8 gerettete Katzen von eBay Kleinanzeigen: Warum der Online-Kauf von Tieren gefährlich sein kann

8 gerettete Katzen von Kleinanzeigen (früher eBay): Warum der Online-Kauf von Tieren gefährlich sein kann Wir möchten heute mit euch teilen, was wir in den letzten drei Monaten erlebt haben. Wir möchten betonen: Wir generalisieren nichts, wir berichten von unseren Erfahrungen und machen auf mögliche Risiken bei Online-Verkäufen aufmerksam.  Ende letzten Jahres haben wir ein Siam-Kätzchen gerettet, das von einem Mitbürger bei uns abgegeben, der sie über Ebay Kleinanzeigen gekauft hatte. So eine furchtbare Hauterkrankung hatten wir noch nie gesehen, sie muss unendliche Schmerzen gehabt haben! Kürzlich haben wir 7 sehr scheue Katzen bei einem Online-Verkäufer abgeholt, der die Katzen auf Ebay Kleinanzeigen (früher eBay) verkaufen wollte. Diese Katzen waren weder tierärztlich behandelt noch sind sie anfassbar.  Diese Fälle zeigen die Risiken des Tierkaufs über Online-Plattformen wie z.B. Kleinanzeigen. Hinter Inseraten können Verkäufer stehen, die weder kontrolliert noch qualifiziert sind. Krankheiten, schlechte Haltungsbedingungen, fehlende Impfungen sowie mangelnde Sozialisation können die Folge sein. Käufer unterstützen in diesen Fällen unbewusst illegale Vermehrung oder skrupellose Händler, die den finanziellen Aspekt über das Tierwohl stellen.  Die Käufer und Tierschutzvereine baden dann das aus, was anderen egal ist! Wir lassen die Katzen tierärztlich behandeln und kümmern uns intensiv um sie. Kastration und chippen ist selbstverständlich. Ein verantwortungsvoller Kauf oder Adoption erfolgt transparent, mit Besichtigung der Tiere und ihrer Umgebung. Kitten sollten nur zu Zweit oder zu einer Zweitkatze vermittelt werden und frühestens mit 10-12 Wochen von der Mutter getrennt werden.  Bitte informiert euch vor einer Anschaffung/Kauf eines neuen Familienmitglieds vorab genau, um unseriösem Handel auf Kosten des Tierwohls keine Chance zu geben! Worauf sollte man achten?  Kitten sollten immer zu Zweit oder zu einer Zweitkatze vermittelt werden Kitten sollten mit frühestens 10-12 Wochen ins neue Zuhause einziehen, solange brauchen sie ihre Mutter   Zurück zur Übersicht

Wir suchen dringend Pflegestellen🐾

Wir suchen dringend Pflegestellen🐾 Schon jetzt beherbergen wir zwei tragende Katzen. Und immer wieder nehmen wir Katzen auf, die dringend einen sicheren Ort brauchen, bis sie vermittelt werden können.   Als Pflegestelle schenkst du einer Katze vorübergehend einen sicheren Platz, bis sie in ihr für-immer-Zuhause ziehen kann. Futter-, Streu- und Tierarztkosten werden von uns übernommen! Neue Pflegestellen werden selbstverständlich sachkundig begleitet.   💛Melde dich bei uns, wenn du dir vorstellen kannst zu helfen – jede Pflegestelle rettet Leben!   Sende uns eine Nachricht oder rufe uns gerne an:  📩 info@katzenschutzfreunde.de 📞 02646 / 915928 Zurück zur Übersicht

Ein Blick hinter die Kulissen der unermüdlichen Tierschutzarbeit der Katzenschutzfreunde


Ein Blick hinter die Kulissen der unermüdlichen Tierschutzarbeit der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel Herzenssache – Warum der Katzenschutzverein so wichtig ist „Wenn Sie die Katze nicht nehmen, wird sie ausgesetzt!“ – Solche Ultimaten und dramatischen Anfragen sind keine Seltenheit. Der Alltag im Katzenschutz und an der Hotline ist weit entfernt von entspannenten Stunden.    📱📧 Unser engagiertes Team am anderen Ende der Telefonleitung und des Mail-Postfachs der Katzenschutzfreunde ist in der Regel 6 Tage in der Woche von 9 bis 18 Uhr erreichbar – wenn möglich auch darüber hinaus – für die Anfragen und Notfälle unserer Samtpfoten. Es ist ein Kraft-Akt, der täglich einiges abverlangt und hinter dem auch an dieser Stelle unermüdlicher Einsatz mit viel Tierliebe, Organisationstalent und Engagement steckt, das oft an die Grenzen der Belastbarkeit geht – oft auch seelisch..   Neben der Beratung von Anrufern und Hilferufen stehen wir oft vor der Herausforderung von dramatischen Anfragen und Notfällen. Meist muss es schnell und kurzfristig geschehen und wir versuchen alles, um die Versorgung und Aufnahme der Katze(n) in Not zu ermöglichen. Es ist oft ein Balance-Akt, bei dem wir fast täglich an die Grenzen des Machbaren und unsere (Kapazitäts-)grenze kommen. Aber wir versprechen euch, dass unsere Ehrenamtler alles versuchen, das Mögliche (und manchmal auch Unmögliche) möglich zu machen.   Bitte wendet euch an uns, wenn ihr mitbekommt, dass eine Katze Hilfe braucht. Entweder per E-Mail an info@katzenschutzfreunde.de oder telefonisch unter 02646/915928.   Wenn ihr uns unterstützen wollt, z.B. als Pflegestelle, Helfer/in in unserem Katzenhaus in Schalkenbach, als Katzenstreichler/in, bei Events auf Märkten oder z.B. für Tierarztfahren, freuen wir uns sehr, von euch zu hören 😻🤗 Zurück zur Übersicht

Fundkatzen Prozedere

Fundkatzen Prozedere Heute möchte euch unsere Vorsitzende eine Geschichte über Fundkatzen erzählen:  Leider erleben wir es sehr oft, dass Anwohner die Katze/n, die sie gefunden haben, einfach behalten möchten. Doch was kann passieren, wenn Tierheime, auch wenn sie eine Fundtierzulage von den Kommunen bekommen,  den Findern einfach die Fundkatze überlassen?…Es war vor 11 Jahren, ich schaute bei Fundkatzen auf eine Seite eines Tierheims und entdeckte aus einer kleinen Ortschaft eine Katze, wo stand, dass sie beim Finder geblieben sei. Durch Mitglieder, die in der Ortschaft wohnten, erfuhr ich, um welche Familie es sich handelte. Ich telefonierte mit dem Finder und fragte ihn, wie es der Fundkatze ginge und ob er sie uns nicht übergeben möchte, da wir Platz zur Aufnahme hätten. Er wollte es nicht. Ich klärte ihn über Fundtiere auf und erfuhr, dass die Katze tragend gewesen ist und Kitten unter einem Busch bekommen hatte. Einige hatten die Kälte nicht überlebt. Ich fuhr umgehend zu der Adresse und sprach mit Engelszungen auf ihn ein, er solle uns die Katze und die Kitten herausgeben. Bei dem Gespräch kam heraus, dass die Katze über ein gekipptes Kellerfenster in den Keller zum Fressen kam und nur noch ein Kitten draußen versorgte. Er erzählte mir ebenso, dass die Kitten sich wegen der Kälte in seinem Radkasten versteckt hatten und jedes Mal, wenn er wegfuhr, klopfte er an das Auto, dann sprangen sie heraus und er konnte wegfahren. Er gab zu, wenn er in Eile war, vergaß er es, schon mal zu klopfen. Mit wurde ganz schlecht bei der Vorstellung, was mit den Kitten passiert sein könnte. Da er gestern noch zwei Kitten gesehen hatte, meinte er, dass vielleicht ein Kitten irgendwo auf der Fahrt herausgefallen war. Ich mobilisierte Helfer und wir durchkämmten zwei Tage und auch nachts die Umgebung. Wir fanden leider nichts. Ich setzte mich durch und nahm das einzige überlebende Kitten und die Mutter mit ins Katzenhaus. Einige Wochen später wurde das Kitten zu einem anderen Kitten nach Bad Neuenahr vermittelt und die Mutter, wir nannten sie damals Ute, lebt heute glücklich (natürlich kastriert) bei einem Ehepaar in Vallendar. Wir haben nach so vielen Jahren heute noch Kontakt und regelmäßig bekomme ich wunderschöne Bilder von Ute, die jetzt Luna heißt.Wenn besagte Katze „Ute“ sofort in die Hände des Tierschutzes gegangen wäre, hätte man noch die anderen Kitten retten können. Zurück zur Übersicht

Katzenstreichler gesucht

Katzenstreichler gesucht Allgemein bekannt ist die Arbeit der Gassigänger, damit Tierheimhunde auf ihre regelmäßigen Spaziergänge nicht verzichten müssen.Was viele nicht wissen – auch Katzenstreichler spielen eine wichtige Rolle im Tierschutz. Denn unsere Fellnasen benötigen viel Liebe und Zuwendung. Die ungewohnten Umstände führen bei vielen Samtpfoten zu Stress und Rückzug, oder sie hatten noch keinen Kontakt zu Menschen und müssen erst lernen, wie schön es ist, gekrault zu werden. Die Arbeit der Katzenstreichler hat daher viele wichtige Funktionen:Oft kommen scheue, verängstigte Katzen zu uns, die dadurch kaum eine Chance auf ein eigenes Körbchen im eigenen Zuhause haben. Mit viel Geduld und Aufmerksamkeit der Katzenstreichler werden diese Fellis zutraulicher und schmusiger.Auch Katzenbabys brauchen besonders viel Zuwendung. In der Prägephase ist es wichtig, dass die Kitten viel Zeit mit dem Menschen verbringen und sozialisiert werden. Hier setzt die so wichtige Arbeit der Katzenstreichler an.  Wer kann mitmachen? Katzenstreichler sollten mindestens 16 Jahre alt sein – Kinder ab zehn Jahren nur zusammen mit mindestens einem Elternteil. Katzen lieben – natürlich nicht zu zaghaft oder unsicher sein; die Tiere spüren, wenn man ihnen nicht ganz vertraut. Nicht gleich aufgeben, wenn die Katze mal nicht schmusen will – vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Und mindestens zweimal wöchentlich Zeit finden und mobil sein, da unser Katzenhaus mit ÖPNV nicht gut erreichbar ist. Teamgeist mitbringen Whatsapp nutzen, da viele unserer Absprachen über dieses Medium stattfinden Eine Mitgliedschaft im Verein aufgrund der Abdeckung einer Versicherung  Wer möchte Katzenstreichler in unserem Katzenhaus werden?Unsere Hotline freut sich auf Deinen Anruf: 02646/915928 oder eine kurze Vorstellung mit Deinen Kontaktdaten auf info@katzenschutzfreunde.de VIELEN DANK!! Wir und unsere Schützlinge würden uns sehr freuen, von Dir zu hören😻😻 Zurück zur Übersicht

Pflegestellentreffen der Katzenschutzfreunde

Pflegestellentreffen der Katzenschutzfreunde Das heutige Pflegestellentreffen im Gatsby in Oberwinter am Yachthafen verlief sehr unterhaltsam und harmonisch.Die fleißigen Mädels des Vereins hatten einen regen Austausch über das Prozedere der Vermittlungen, der Verträge, mit denen gearbeitet wird und die anfallenden Arbeiten rund um die Versorgung der Pflegekatzen. Der Vorstand lädt jedes Jahr die Ehrenamtlerinnen als Dankeschön für ihre geleistete Arbeit ein, denn ohne diese Pflegestellen würden nur halb so viele Katzen gerettet werden können. Man lernte sich noch besser kennen und was in einem Verein sehr wichtig ist, ist der positive Zusammenhalt, der durch solche Treffen entsteht. Es  wurde gefachsimpelt und natürlich auch gelacht.Unsere Mädels der Hotline waren auch mit von der Partie und erklärten den neuen Pflegestellen, wie die Erstgespräche von den interessierten Anrufern für Vermittlungskatzen oder sonstige Anliegen an der Hotline bearbeitet werden. Nach fünf Stunden Beisammensein war man sich einig, die Zeit verging wie im Flug und die Tierschützerinnen freuen sich auf ihre Pflegekatzen und neue Herausforderungen rund um die Katz. Hast auch du Lust, die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. als Pflegestelle zu unterstützen?Ruf uns an unter 02646/915928 oder schreibt uns eine E-Mail unter info@katzenschutzfreunde.de. Zurück zur Übersicht

Wir werden volljährig – 18 Jahre im Einsatz für Katzen in Not

Wir werden volljährig – 18 Jahre im Einsatz für Katzen in Not Was damals mit viel ehrenamtlichem Engagement und begrenzten Mitteln begann, ist heute eine feste Institution im regionalen Tierschutz. Vor 18 Jahren wurde unser Katzenschutzverein mit einer Vision gegründet: Katzen in Not Schutz, Fürsorge und die Chance auf ein behütetes Leben zu geben. Wir nehmen verletzte, verwilderte, ausgesetzte oder ungewollte Katzen auf. Ebenso jene, die aus anderen Gründen nicht mehr in ihrem Zuhause bleiben können. Mit viel Liebe kümmert sich unser engagiertes Team um sie und sucht liebe Menschen, die ihnen ein schönes für-immer-Zuhause schenken. Seit der Gründung im Februar 2008 haben sehr viele Tiere bei den Katzenschutzfreunden Zuflucht gefunden. „18 Jahre Vereinsbestehen bedeutet für uns 18 Jahre Verantwortung“, so Andrea Brezina, 1. Vorsitzende. „Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, aber auch immer wieder Momente des Glücks, wenn wieder eine Katze gerettet werden konnte.“ Gleichzeitig bleibt der Blick nach vorne gerichtet: Die Zahl der Katzen in Not reißt nicht ab, im Gegenteil. Die Situation spitzt sich Jahr für Jahr mehr zu, Aufklärungsarbeit und Prävention werden immer wichtiger. Es gibt zu viele verwahrloste, kranke und sich unkontrolliert vermehrende Katzen in unserem Kreis, daher brauchen wir dringend eine flächendeckende Katzenschutzverordnung, denn nur diese Maßnahme kann zu sinkenden Populationen und dem Weg aus dem Elend der vielen, leidenden Haustiere und dem tierschutzwidrigen Zustand führen.  Heute sind wir sehr glücklich über eine starke Gemeinschaft aus Ehrenamtlern, Mitgliedern und Unterstützern. Das 18-jährige Bestehen ist daher nicht nur ein Anlass zum Freuen, sondern auch der Dankbarkeit – gegenüber allen, die den Weg begleitet haben und weiterhin begleiten. Gemeinsam werden wir auch zukünftig alle Kräfte bündeln, um für die Katzen da zu sein, die unsere Hilfe brauchen. Zurück zur Übersicht

Danke an die Kunden des Fressnapf und Zoo & Co.🎄😻

Mit den Wunschbäumen im Fressnapf Ahrweiler und Zoo & Co. Mayen wurden Träume wahr🎄😻 Die Katzen unseres Vereins wurden von den Kunden des Fressnapf in Ahrweiler und Zoo & Co. Mayen reichlich beschenkt💝 Wir haben viele wundervolle Spenden bekommenen und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die unsere Schützlinge bedacht haben❣️  Ebenfalls ein großes Dankeschön geht an das gesamte Fressnapf- und Zoo & Co.-Team und den Marktleitern/innen, die uns die Weihnachts-Wunschbaum-Aktion ermöglicht haben🎄🎁😻  Besonders gefreut haben wir uns über eine großzügige Spende der Angestellten des Zoo & Co. Mayen, sie haben uns eine große Kratztonne geschenkt, die unseren Katzen sehr viel Freude machen wird!  Von ❤️en DANKE! Fressnapf Ahrweiler: Zoo & Co. Mayen: Zurück zur Übersicht

Happy-End Geschichte von Kater Max – mit Lerneffekt

Happy-End Geschichte von Kater Max – mit Lerneffekt Hier eine Neujahrs-happy-End-Geschichte vom ehemals vermissten Kater Max aus der Sicht seines Besitzers💫🐈 Die Geschichte (…mit Lerneffekt) beginnt 2024, als wir aus dem Tierschutz zwei Maine-Coon-Kater namens Max und Moritz übernehmen. Die Brüder fühlen sich auf Anhieb wohl bei uns🐈🩵🐈 Aufgrund unserer Wohnlage war sofort klar, dass die beiden nach der Eingewöhnungszeit in den Freigang dürfen. Max und Moritz genießen das sehr und bleiben im nahen Umfeld unseres Hauses. Dann kommt Dienstag, der 9. Dezember 2025. Kurz nach 19.00 Uhr tritt Max seine gewohnte Abendrunde an. Bei der Mitternachtsfütterung bemerken wir, dass Max noch nicht da ist. Die „Nachtfütterung“ stellte bislang sicher, dass die Katzen spätestens zur Fütterung nach Hause kommen und dann auch drinnen bleiben. Das Konzept geht eineinhalb Jahre auf, aber heute ändert sich alles – warten und rufen hilft nichts, Max bleibt verschwunden. 💬Als er um 03.00 Uhr noch nicht aufgetaucht ist, mache ich mich auf zur ersten Suchrunde. Am Mittwochmorgen läuft bei Tageslicht die Suchmaschinerie an: 📱💻Meine Frau telefoniert herum, stellt Bilder und Text für eine Tasso-Suchmeldung sowie Facebook, etc. zusammen und ich klappere die Nachbarschaft, Gärten und angrenzenden Weinberge ab – alles ergebnislos.
Immerhin: Im Rahmen der Absuche finden sich keine Blut- oder Unfallspuren auf der Straße und auch die Anrufe bei Polizei und Tierheim liefern keine Anhaltspunkte für Schlimmeres. 🏘️🏘️Am Mittwochabend schwärmen wir zu dritt zum „Klingelputzen“ in der Nachbarschaft aus, führen viele Gespräche und verteilen Zettel mit Foto und Daten zum vermissten Max. Auch ein weiterer Spaziergang in der Nacht zum Donnerstag führt nicht zum Erfolg (Denkansatz: Nachts sieht man weniger, aber die Geräuschkulisse des Alltags ist weg und Katzengeräusche/miauen sind eher zu hören, wenn die Katze die eigenen Rufe hört und darauf reagiert.). Am Donnerstag gehe ich erneut von Haus zu Haus, insbesondere zu den bisher nicht erreichten Anwohnern. Ich stoße durchweg auf sehr viel Verständnis und in fast allen Fällen darf ich auch die Grundstücke und Gärten absuchen.Hervorzuheben ist hier der Geschäftsführer eines Gewerbebetriebes in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Er nimmt sich fast eine halbe Stunde Zeit, mit mir die zahlreichen Büro-, Verwaltungs-, Werk- und Lagerräume abzugehen. Beim Nachtspaziergang am Donnerstag werde ich unterstützt und begleitet von „Katzenflüsterin“ Evelyn. Neben ergänzenden Suchansätzen und Tipps für das weitere Vorgehen, vermittelt sie uns aufgrund ihrer umfangreichen (positiven) Erfahrungen vor allem wieder Hoffnung. Dennoch endet auch der Donnerstag letztlich ohne Spur von Max.  Am Freitagmorgen klingelt gegen 08 Uhr das Handy. Der bereits angesprochene Geschäftsführer aus der Nachbarschaft teilt mit, dass er soeben in der großen Lager- und Werkhalle der Firma eine Katze gesehen und aufgeschreckt hat. Er sei sich sehr sicher, dass es sich dabei um unseren Kater Max gehandelt haben dürfte.Nach weiteren 10 Minuten des Suchens und Rufens in der unmittelbaren Umgebung höre ich das ziemlich klägliche aber ersehnte Maunzen einer Katze. Max sitzt mitten auf dem Mitarbeiterparkplatz der besagen Firma, vielleicht noch 15 Meter von seinem Zuhause entfernt.Nach drei Tagen hieß es für uns endlich „ENDE GUT, ALLES GUT“.  Max wirkt etwas verstört und das Fell ist etwas mehr verdreckt als sonst, aber er ist körperlich unverletzt. Eine große Lehre und Erfahrungsgewinn war für mich insbesondere Folgendes:Ich hatte die betreffende Werkhalle nicht abgesucht, obwohl bzw. gerade weil sie kaum 50 Meter von unserem Haus entfernt liegt. Die Halle ist zwar über Nacht verschlossen, aber tagsüber bzw. während der Betriebszeit stehen die Tore stundenlang offen. Häufig ist dann keine Menschenseele da und erst recht kein Betriebslärm o.ä.  Angesichts dieser Gegebenheiten erschien es mir undenkbar, dass unser Kater sich tagelang in einer frei zugänglichen Halle verkriecht – nur 50 Meter von seinem zu Hause entfernt. Max muss m.E. am Dienstagabend ein traumatisches Erlebnis gehabt haben, das ihn zu diesem instinktgesteuerten Rückzugsverhalten getrieben und ihn in einer Schockstarre gehalten hat. Scheinbar löste sich die Starre erst nach mehreren Tagen, wenn Hunger und Durst die Oberhand gewonnen und Max wieder reaktionsfähig geworden war. Der positive Verlauf und das beschriebene „Schockstarre-Phänomen“ soll allen Mut machen, die irgendwann in die gleiche Situation kommen.Indes, die durchlebten Sorgen und Ängste während der Tage der Ungewissheit werden auch dieses Wissen und vielfach gemachte ähnliche Erfahrungen nicht verhindern können… Wir sind sehr froh, dass die Geschichte als happy-End-Geschichte ausging und wünschen allen Zwei- und Vierbeinern noch einen guten und gesunden Start in das neue Jahr!  Zurück zur Übersicht

Jahresrückblick 2025 – Eine Reise durch ein ereignisreiches Jahr

2025 – Jahresrückblick der Katzenschutzfreunde- Eine Reise durch ein ereignisreiches Jahr mit vielen Herausforderungen, viel Hoffnung und grenzenloser Tierliebe🐾💚🐱 Wir nehmen euch auf eine Reise durch das Jahr 2025 mit, was wieder einmal gezeigt hat, wie viel Engagement, Herzblut und Zusammenhalt in unserer Tierschutzarbeit stecken – und wie wichtig jede einzelne helfende Hand ist und was wir gemeinsam erreichen können❣️  Beginnen wir mit der schönsten Nachricht und das Ergebnis von 365 Tagen vollem Einsatz für unsere Schützlinge: 385 Katzen durften in ein liebevolles Zuhause ziehen, darunter 146 Kitten. In dieser Summe waren 207 Abgabekatzen dabei, sie kamen aus privaten Haushalten zu uns und 178 Fundkatzen wurden gesichert. Und schon das erste Quartal war für uns sehr bewegend: Erinnert ihr euch an Momo, der schwer krank und angeschossen mit Gewehrkugeln im Körper und mit nur einem Auge zu uns kam? Er benötigte weiterhin intensive medizinische Betreuung und Pflege, aber es ging aufwärts. Zudem übernahmen wir 15 Katzen aus einem Vermehrer- Haushalt und eine schwer kranke Katze von Ebay Kleinanzeigen, die mit schlimmer Gebärmuttervereiterung sofort notoperiert werden musste. So retteten wir ihr das Leben. Frühjahrszeit ist Kittenzeit? Nein. Das ganze Jahr war Kittenzeit. Der Frühling brachte neben Sonnenschein vor allem auch viel Nachwuchs. Wir nahmen wieder viele tragende Fund- und Abgabekatzen auf und die ersten Kitten kamen auf die Welt. Bereits im April zählten wir 22 Katzenbabys, vier tragende Katzen und zahlreiche erwachsene Notfellchen, die unsere Hilfe brauchten.  Mitte Mai kümmerten wir uns um 28 Katzenkinder mit ihren Müttern, darunter auch Flaschenbabys, die rund um die Uhr von unseren Pflegestellen versorgt wurden. Zudem 3 tragende Kätzinnen und viele, weitere erwachsene Katzen.  Im Juni ging die Kittenwelle weiter: Alleine in den ersten drei Juniwochen brachten 3 Katzen (davon 2 Fundkatzen) 15 Babys zur Welt: Änni mit 5 Kitten, Piri mit 6 Babys und Cookie mit 4 Kindern. Der Juli verzeichnete 5 tragende Fundkatzen, die zusammen 19 Kittenzur Welt brachten. Der Jahreshöchststand war im Juli mit 93 Katzen, um die wir uns um diese Zeit kümmerten, aber noch nichterreicht.  Die hohe Geburtenrate zeigt, wie wichtig Prävention und die Katzenschutzverordnung mit Kastrations- und Kennzeichnungspflicht ist. Gemeinsam mit dem Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e. V. machten wir in der Presse und bei der Stadt auf den dringenden Handlungsbedarf bzgl. Katzenschutzverordnung aufmerksam. Alle kämpfen gegen die Katzenschwemme und sind durchweg am Limit. Trotz vieler tierlieber, freiwilliger Helfer sind es immer noch nicht genug, um die große Zahl der Katzen, die Hilfe brauchen, unterzubringen. Weitere Notfälle zeichneten das Jahr, wie die Aufnahme von weiteren 18 Katzen aus einem Vermehrer-Haushalt und einem Animal-Hoarding-Fall mit 26 Katzen. Wirbrauchten und suchten dringend neue Pflegestellen, die mit uns gegen das große Katzenleid ankämpften und die Versorgung der vielen Katzen ermöglichten.  Die Sommermonate brachten uns viele Schicksale und Anstrengungen, aber auch Hoffnung und kleine Wunder🌟 Der Sommer bescherte uns viele neue Samtpfoten: Hilflose, verwahrloste und kranke Katzen konnten wir retten, einige von ihnen in sehr schlechtem Zustand. Wir sagten immer wieder „Ja“, nahmen auf und versuchten jedes Mal, das Unmögliche möglich zu machen. Aus verschiedenen Haushalten und Höfen konnten etliche Tiere gerettet werden. Um zwölf kranke, verflohte, verwurmte Kitten von einem Hof kämpften unsere Pflegestellen und das Katzenhausteam Tag aus Tag ein um das Überleben. Ein schrecklicher Animal Hoarding Fall im Kreis Mayen mit insgesamt 19 Katzen erreichte uns, darunter ein kleines Kätzchen von nur fünf Monaten, das wegen eines großen Nabelbruchs und einem Loch im Darm gleich zweimal operiert werden musste. Ein weiterer kleiner Kämpfer unter ihnen war Rusty, er war erst drei Wochen alt und litt an starken Schwindelanfällen, drehte sich hilflos im Kreis und musste intensiv betreut und behandelt werden. Aber es gab auch Lichtblicke: dieser kleine Kämpfer hat es geschafft und konnte gemeinsam mit seiner Freundin Finchen viele Wochen später in ein liebevolles Zuhause ziehen. Elsa, neun Monate jung, taub, mit Hüftproblemen und verletzter Pfote, stammte aus einer großen Sicherstellung unsererseits mit 44 Katzen. Eine Operation war unausweichlich und so bekam sie eine Hüftkopfresektion und musste 6 Wochen Boxenruhe einhalten. Mittlerweile hat sich Elsa gut erholt und konnte in ein schönes Zuhause vermittelt werden. Derweil brauchte eine junge Mutterkatze mit sechs Babysdringend Hilfe: Sie war so geschwächt, dass sie ihre Kleinen nicht genug stillen konnte. So war wieder unsere Pflegestelle gefragt, die die Babys mit Fläschchen Tag und Nacht alle 2-3 Stunden fütterte. Auch andere, pflegeintensive Katzen forderten unsere volle Aufmerksamkeit – ein täglicher Kraftakt, den unser Team mit großem Einsatz und viel Herzblut leistete. Weitere Katzenmütter wie Minka und Nicky brachten ihren Nachwuchs zur Welt und das Einfühlungsvermögen unseres Teams war wieder gefragt, besonders bei den kleinen „Fauchis“ – den scheuen Katzenkindern – die Vertrauen erst behutsam lernen mussten. Viel Geduld und liebevolle Menschen halfen zum Beispiel Chili & Peppa, Jonny & Gipsy und einigen weiteren Kätzchen, langsam aufzutauen. Moritz & Matti– anfangs panische Angsthasen – konnten endlich über ihren Schatten springen und haben ein schönes Zuhause gefunden.  Nach diesen intensiven Sommermonaten waren wir an unserer Belastungsgrenze angelangt. Doch die Not riss nicht ab, viele Rettungs- und Fangaktionen hielten uns ebenfalls auf Trab:  Beispielsweise die Rettung von Mausi, die ihre Babys in einem Hochbeet in Bad Neuenahr zur Welt bringen musste und mit ihren zwei verbliebenen Babys um ihr Überleben kämpfte, bis sie von uns gesichert wurde. Es folgte eine sehr ufwändige Fangaktion mit einer Mutterkatze und 4 Kitten. Fünf Fundkitten wurden auf einer Mülldeponie entdeckt und von uns aufgenommen. Und als eine Katze plötzlich alleine war, weil ihr Besitzer ins Krankenhaus musste, halfen wir innerhalb weniger Stunden auch hier. Weitere Anfragen und Aufnahmen folgten, alle waren am Limit, so viele kranke und scheue Katzen mussten versorgt werden.  Sunshine war eine von ihnen: sie kam mit großen Wunden (Autoimmunerkrankung) am gesamten Körper zu uns und auch hier war die Behandlung sehr langwierig, aufwändig und vor allem kostenintensiv, aber Sunshine hielt mit uns tapfer durch und ihre Genesung schreitet langsam voran.  Alle kämpften tapfer weiter und gleichzeitig mussten wir versuchen, Schicksalsschläge zu verkraften und zu verarbeiten, um für die anderen Katzen nach vorne zu schauen.  Wir mussten Abschied nehmen von den beiden Katzenbabys Mehmet und Olga, die mit schweren Fehlbildungen auf die Welt kamen und trotz aller Bemühungen keine Chance hatten. Und von Charlie, der zu spät bei uns abgegeben wurde und dem wir leider nicht mehr helfen konnten. Unseren treuen Wildling Karli aus dem Katzenhaus mussten wir gehen lassen, er wurde 16 Jahre alt. Tränen rollten. 🌟Aber zwischen all den Sorgen gab