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Unfassbar: Fundkitten im Müllsack entsorgt

Zwei ca. 4-5 Wochen alte Katzenbabys wurden heute Morgen gegen 7 Uhr von einem tierlieben Angestellten einer Firma in Mülheim-Kärlich in einem Müllsack vorgefunden. Zartes Rufen der Kitten machte ihn aufmerksam, so wurde der Sack aufgeschnitten und die Kleinen purzelten zum Glück unversehrt heraus. Wie gut, dass es aufmerksame Menschen gibt.

Sofort setzte der Retter sich, auf Anraten eines Kollegen, mit den Katzenschutzfreunden in Verbindung und so konnten die Kleinen in das 50 km entfernte Katzenhaus gebracht werden. Die Babys wurden direkt versorgt und zum Glück fressen sie Aufzuchtmilch und Hipp Hühnchen. Es sind zwei kleine Mädchen.

Momentan sind sie k.o. und liegen jetzt satt und zufrieden auf ihrer Wärmematte in einem Kuschelbettchen und schlafen.

Wir werden weiter berichten. Bitte von Vermittlungsanfragen absehen.

Ein Appell an alle Menschen, die nicht wissen wohin mit tragenden Katzen oder Kitten.

WIR HELFEN und haben für alle Lebenslagen Verständnis, bitte entsorgt keine Kitten oder tragende Katzen.

Hotline 02646/915928 oder info@katzenschutzfreunde.de

Was gibt es Neues bei den Katzenschutzfreunden?

Katzeninteressierte werden bemerkt haben, dass sich nicht wie so oft Unmengen an Katzen, die vermittelt werden können, auf unserer Homepage tummeln. So werden Sie sich vielleicht fragen, was die Ehrenamtler des Vereins eigentlich sooo viel zu tun haben. 

Doch vor allem im Hintergrund passiert derzeit sehr viel:

Im Katzenhaus werden momentan 12 Katzen versorgt. Zwei von ihnen sind frisch kastriert und leider krank, acht Katzen sind nicht anfassbar und müssen mit viel Geduld und Zuwendung betreut und gezähmt werden. Hierfür braucht es viel Einfühlungsvermögen, Geduld und vor allem Zeit. 

Außerhalb des Katzenhauses kommen zudem regelmäßig noch drei Fellnasen zum Fressen. Ihre Schlafplätzchen haben sie in mehreren Schlafhäuschen, die regelmäßig gesäubert und mit Kuschelbettchen ausgestattet werden. 

Auf drei Pflegestellen des Vereins werden tragende Katzen verwöhnt. Vergangene Woche kamen endlich, nach langem Bangen, 6 schwere Kitten auf die Welt. Die Mama hatten wir vor Wochen als Fundkatze übernommen und laut Ultraschall – von zwei verschiedenen Tierärzten bestätigt – sollten die Kitten schon eine Woche früher geboren werden. Die Katze war so prall gefüllt, dass wir schon dachten, sie platzt.  Zum Glück ist alles gut gegangen – dank unserer versierten Pflegestelle. Denn die Katzenmutter war nach der anstrengenden Geburt des fünften Kittens so schwach, dass sie es nicht mehr alleine schaffte, das letzte Neugeborene zu versorgen. Die Pflegestelle konnte es retten, indem sie es aus der Eihülle befreite und die Nabelschnur, die um das Kitten herumgeschlungen war, zu entwirren. Den Kleinen geht es gut, sie wogen alle zwischen 120 und 130 Gramm. Die Mama scheint sehr erfahren zu sein und so denken wir, dass dies nicht ihr erster Wurf war. Ihre Babys versorgt sie vorbildlich. 

Eine weitere Pflegestelle in Ahrweiler kümmert sich seit Monaten liebevoll um einen Abgabekater, der sehr krank ist. Vorerst wird er leider noch nicht in ein neues Zuhause einziehen können, da ihm sehr wahrscheinlich noch eine große Zahnoperation bevorsteht. Momentan holen wir uns eine zweite Meinung eines weiteren Tierarztes ein, da nach Einschätzung einer Praxis alle Zähne von dem armen, jungen Kater gezogen werden sollen und wir uns so einen großen Eingriff erst noch von einem anderen Tierarzt bestätigen lassen wollen.

Auf sechs weiteren Pflegestellen sitzen Katzen, die nicht anfassbar sind und einfach Zeit und Geduld der betreuenden Personen brauchen. Es ist immer eine sehr große Herausforderung für die Pflegestellen, auf solche traumatisierten Katzen einzugehen. Sicherlich werden sich auch diese Fellnasen an die Menschen gewöhnen und ihnen irgendwann vertrauen, aber bis dahin haben sie leider kein neues Zuhause, da sich die meisten Menschen lieber Katzen wünschen, die sofort kuscheln und schmusen. Dabei werden gerade solche ehemaligen „Problem-Katzen“ anhänglich, wenn sie einmal ihren Zweibeiner gefunden haben, dem sie vertrauen können und der ihnen die Zuneigung und Sicherheit schenkt, die sie in ihrer Vergangenheit nie hatten. Sicherlich ist es besser, solche „Angsthäschen“ zu einer bestehenden, zutraulichen Katze zu vermitteln, so kann sich der Neuankömmling alles Positive abschauen.

Wir brauchen viel Hilfe bei vielerlei Aufgaben. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn sich tierliebe Menschen bei uns melden, die Zeit und Lust haben, uns zu unterstützen – also vielleicht Sie?! 😊 

Melden Sie sich gerne bei uns, unsere Hotline 02646/915928 ist Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr erreichbar oder schreiben Sie eine E-Mail an info@katzenschutzfreunde.de.

Nicht nur in Zeiten von Corona:

Vergessen Sie Ihre Tiere nicht!

 Die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. bitten um Vor- und Fürsorge für Ihre Tiere

                                                                                                                                                                             weiter  –>

Solange Menschen denken,
dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken.

Zitat von:

wird Arthur Schopenhauer (1788-1860) zugeschrieben

deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer