Wir suchen dringend Pflegestellen🐾

Wir suchen dringend Pflegestellen🐾 Schon jetzt beherbergen wir zwei tragende Katzen. Und immer wieder nehmen wir Katzen auf, die dringend einen sicheren Ort brauchen, bis sie vermittelt werden können.   Als Pflegestelle schenkst du einer Katze vorübergehend einen sicheren Platz, bis sie in ihr für-immer-Zuhause ziehen kann. Futter-, Streu- und Tierarztkosten werden von uns übernommen! Neue Pflegestellen werden selbstverständlich sachkundig begleitet.   💛Melde dich bei uns, wenn du dir vorstellen kannst zu helfen – jede Pflegestelle rettet Leben!   Sende uns eine Nachricht oder rufe uns gerne an:  📩 info@katzenschutzfreunde.de 📞 02646 / 915928 Zurück zur Übersicht

Ein Blick hinter die Kulissen der unermüdlichen Tierschutzarbeit der Katzenschutzfreunde


Ein Blick hinter die Kulissen der unermüdlichen Tierschutzarbeit der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel Herzenssache – Warum der Katzenschutzverein so wichtig ist „Wenn Sie die Katze nicht nehmen, wird sie ausgesetzt!“ – Solche Ultimaten und dramatischen Anfragen sind keine Seltenheit. Der Alltag im Katzenschutz und an der Hotline ist weit entfernt von entspannenten Stunden.    📱📧 Unser engagiertes Team am anderen Ende der Telefonleitung und des Mail-Postfachs der Katzenschutzfreunde ist in der Regel 6 Tage in der Woche von 9 bis 18 Uhr erreichbar – wenn möglich auch darüber hinaus – für die Anfragen und Notfälle unserer Samtpfoten. Es ist ein Kraft-Akt, der täglich einiges abverlangt und hinter dem auch an dieser Stelle unermüdlicher Einsatz mit viel Tierliebe, Organisationstalent und Engagement steckt, das oft an die Grenzen der Belastbarkeit geht – oft auch seelisch..   Neben der Beratung von Anrufern und Hilferufen stehen wir oft vor der Herausforderung von dramatischen Anfragen und Notfällen. Meist muss es schnell und kurzfristig geschehen und wir versuchen alles, um die Versorgung und Aufnahme der Katze(n) in Not zu ermöglichen. Es ist oft ein Balance-Akt, bei dem wir fast täglich an die Grenzen des Machbaren und unsere (Kapazitäts-)grenze kommen. Aber wir versprechen euch, dass unsere Ehrenamtler alles versuchen, das Mögliche (und manchmal auch Unmögliche) möglich zu machen.   Bitte wendet euch an uns, wenn ihr mitbekommt, dass eine Katze Hilfe braucht. Entweder per E-Mail an info@katzenschutzfreunde.de oder telefonisch unter 02646/915928.   Wenn ihr uns unterstützen wollt, z.B. als Pflegestelle, Helfer/in in unserem Katzenhaus in Schalkenbach, als Katzenstreichler/in, bei Events auf Märkten oder z.B. für Tierarztfahren, freuen wir uns sehr, von euch zu hören 😻🤗 Zurück zur Übersicht

Katzenhaus Teambesprechung

Katzenhaus Teambesprechung Gestern fand die jährliche Katzenhaus Teambesprechung statt. Momentan kümmern sich 10 Helfer um das Wohlbefinden der Katzen. Danke an Annette, Inge, Tamara, Petra, Jana, Monika, Maike, Manuela, Brigitte und Andrea. Zurück zur Übersicht

Fundkatzen Prozedere

Fundkatzen Prozedere Heute möchte euch unsere Vorsitzende eine Geschichte über Fundkatzen erzählen:  Leider erleben wir es sehr oft, dass Anwohner die Katze/n, die sie gefunden haben, einfach behalten möchten. Doch was kann passieren, wenn Tierheime, auch wenn sie eine Fundtierzulage von den Kommunen bekommen,  den Findern einfach die Fundkatze überlassen?…Es war vor 11 Jahren, ich schaute bei Fundkatzen auf eine Seite eines Tierheims und entdeckte aus einer kleinen Ortschaft eine Katze, wo stand, dass sie beim Finder geblieben sei. Durch Mitglieder, die in der Ortschaft wohnten, erfuhr ich, um welche Familie es sich handelte. Ich telefonierte mit dem Finder und fragte ihn, wie es der Fundkatze ginge und ob er sie uns nicht übergeben möchte, da wir Platz zur Aufnahme hätten. Er wollte es nicht. Ich klärte ihn über Fundtiere auf und erfuhr, dass die Katze tragend gewesen ist und Kitten unter einem Busch bekommen hatte. Einige hatten die Kälte nicht überlebt. Ich fuhr umgehend zu der Adresse und sprach mit Engelszungen auf ihn ein, er solle uns die Katze und die Kitten herausgeben. Bei dem Gespräch kam heraus, dass die Katze über ein gekipptes Kellerfenster in den Keller zum Fressen kam und nur noch ein Kitten draußen versorgte. Er erzählte mir ebenso, dass die Kitten sich wegen der Kälte in seinem Radkasten versteckt hatten und jedes Mal, wenn er wegfuhr, klopfte er an das Auto, dann sprangen sie heraus und er konnte wegfahren. Er gab zu, wenn er in Eile war, vergaß er es, schon mal zu klopfen. Mit wurde ganz schlecht bei der Vorstellung, was mit den Kitten passiert sein könnte. Da er gestern noch zwei Kitten gesehen hatte, meinte er, dass vielleicht ein Kitten irgendwo auf der Fahrt herausgefallen war. Ich mobilisierte Helfer und wir durchkämmten zwei Tage und auch nachts die Umgebung. Wir fanden leider nichts. Ich setzte mich durch und nahm das einzige überlebende Kitten und die Mutter mit ins Katzenhaus. Einige Wochen später wurde das Kitten zu einem anderen Kitten nach Bad Neuenahr vermittelt und die Mutter, wir nannten sie damals Ute, lebt heute glücklich (natürlich kastriert) bei einem Ehepaar in Vallendar. Wir haben nach so vielen Jahren heute noch Kontakt und regelmäßig bekomme ich wunderschöne Bilder von Ute, die jetzt Luna heißt.Wenn besagte Katze „Ute“ sofort in die Hände des Tierschutzes gegangen wäre, hätte man noch die anderen Kitten retten können. Zurück zur Übersicht

Katzenstreichler gesucht

Katzenstreichler gesucht Allgemein bekannt ist die Arbeit der Gassigänger, damit Tierheimhunde auf ihre regelmäßigen Spaziergänge nicht verzichten müssen.Was viele nicht wissen – auch Katzenstreichler spielen eine wichtige Rolle im Tierschutz. Denn unsere Fellnasen benötigen viel Liebe und Zuwendung. Die ungewohnten Umstände führen bei vielen Samtpfoten zu Stress und Rückzug, oder sie hatten noch keinen Kontakt zu Menschen und müssen erst lernen, wie schön es ist, gekrault zu werden. Die Arbeit der Katzenstreichler hat daher viele wichtige Funktionen:Oft kommen scheue, verängstigte Katzen zu uns, die dadurch kaum eine Chance auf ein eigenes Körbchen im eigenen Zuhause haben. Mit viel Geduld und Aufmerksamkeit der Katzenstreichler werden diese Fellis zutraulicher und schmusiger.Auch Katzenbabys brauchen besonders viel Zuwendung. In der Prägephase ist es wichtig, dass die Kitten viel Zeit mit dem Menschen verbringen und sozialisiert werden. Hier setzt die so wichtige Arbeit der Katzenstreichler an.  Wer kann mitmachen? Katzenstreichler sollten mindestens 16 Jahre alt sein – Kinder ab zehn Jahren nur zusammen mit mindestens einem Elternteil. Katzen lieben – natürlich nicht zu zaghaft oder unsicher sein; die Tiere spüren, wenn man ihnen nicht ganz vertraut. Nicht gleich aufgeben, wenn die Katze mal nicht schmusen will – vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Und mindestens zweimal wöchentlich Zeit finden und mobil sein, da unser Katzenhaus mit ÖPNV nicht gut erreichbar ist. Teamgeist mitbringen Whatsapp nutzen, da viele unserer Absprachen über dieses Medium stattfinden Eine Mitgliedschaft im Verein aufgrund der Abdeckung einer Versicherung  Wer möchte Katzenstreichler in unserem Katzenhaus werden?Unsere Hotline freut sich auf Deinen Anruf: 02646/915928 oder eine kurze Vorstellung mit Deinen Kontaktdaten auf info@katzenschutzfreunde.de VIELEN DANK!! Wir und unsere Schützlinge würden uns sehr freuen, von Dir zu hören😻😻 Zurück zur Übersicht

Zu Besuch im Katzenhaus

Zu Besuch im Katzenhaus Im Rahmen eines Tagespraktikums war heute die 15-jährige Margareta bei den Katzenschutzfreunden im Katzenhaus zu Gast. Sie besucht das Gymnasium und ihr Berufswunsch ist Tierärztin. Margareta hat das Katzenhausteam heute tatkräftig unterstützt: Sie half bei der Pflege der Katzen, bei der Säuberung der Gehege und bei den Quarantäneeinrichtungen. Außerdem nahm sie Kontakt zu einigen der eher scheuen Katzen auf; Rufus und Marla-Sophie ließ sie sich mit einer verlängerten Angel streicheln. Besonders viel Freude bereitete ihr unser Becks, der die Maus ganz schön bearbeitete und dafür sogar aus seiner Höhle herauskam.Darüber hinaus informierte Margareta sich umfangreich über die Tierschutzarbeit der Katzenschutzfreunde. Wir waren sehr zufrieden mit ihrer Unterstützung im Katzenhaus und freuen uns auf einen weiteren Besuch von ihr.Im Verlauf eines weiteren Gesprächs stellte sich heraus, dass die Familie eine ehemalige Katze (Hope) von uns nach der Flut adoptiert hatte – wie klein ist doch die Welt! 😊 Zurück zur Übersicht

Pflegestellentreffen der Katzenschutzfreunde

Pflegestellentreffen der Katzenschutzfreunde Das heutige Pflegestellentreffen im Gatsby in Oberwinter am Yachthafen verlief sehr unterhaltsam und harmonisch.Die fleißigen Mädels des Vereins hatten einen regen Austausch über das Prozedere der Vermittlungen, der Verträge, mit denen gearbeitet wird und die anfallenden Arbeiten rund um die Versorgung der Pflegekatzen. Der Vorstand lädt jedes Jahr die Ehrenamtlerinnen als Dankeschön für ihre geleistete Arbeit ein, denn ohne diese Pflegestellen würden nur halb so viele Katzen gerettet werden können. Man lernte sich noch besser kennen und was in einem Verein sehr wichtig ist, ist der positive Zusammenhalt, der durch solche Treffen entsteht. Es  wurde gefachsimpelt und natürlich auch gelacht.Unsere Mädels der Hotline waren auch mit von der Partie und erklärten den neuen Pflegestellen, wie die Erstgespräche von den interessierten Anrufern für Vermittlungskatzen oder sonstige Anliegen an der Hotline bearbeitet werden. Nach fünf Stunden Beisammensein war man sich einig, die Zeit verging wie im Flug und die Tierschützerinnen freuen sich auf ihre Pflegekatzen und neue Herausforderungen rund um die Katz. Hast auch du Lust, die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. als Pflegestelle zu unterstützen?Ruf uns an unter 02646/915928 oder schreibt uns eine E-Mail unter info@katzenschutzfreunde.de. Zurück zur Übersicht

Wir werden volljährig – 18 Jahre im Einsatz für Katzen in Not

Wir werden volljährig – 18 Jahre im Einsatz für Katzen in Not Was damals mit viel ehrenamtlichem Engagement und begrenzten Mitteln begann, ist heute eine feste Institution im regionalen Tierschutz. Vor 18 Jahren wurde unser Katzenschutzverein mit einer Vision gegründet: Katzen in Not Schutz, Fürsorge und die Chance auf ein behütetes Leben zu geben. Wir nehmen verletzte, verwilderte, ausgesetzte oder ungewollte Katzen auf. Ebenso jene, die aus anderen Gründen nicht mehr in ihrem Zuhause bleiben können. Mit viel Liebe kümmert sich unser engagiertes Team um sie und sucht liebe Menschen, die ihnen ein schönes für-immer-Zuhause schenken. Seit der Gründung im Februar 2008 haben sehr viele Tiere bei den Katzenschutzfreunden Zuflucht gefunden. „18 Jahre Vereinsbestehen bedeutet für uns 18 Jahre Verantwortung“, so Andrea Brezina, 1. Vorsitzende. „Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, aber auch immer wieder Momente des Glücks, wenn wieder eine Katze gerettet werden konnte.“ Gleichzeitig bleibt der Blick nach vorne gerichtet: Die Zahl der Katzen in Not reißt nicht ab, im Gegenteil. Die Situation spitzt sich Jahr für Jahr mehr zu, Aufklärungsarbeit und Prävention werden immer wichtiger. Es gibt zu viele verwahrloste, kranke und sich unkontrolliert vermehrende Katzen in unserem Kreis, daher brauchen wir dringend eine flächendeckende Katzenschutzverordnung, denn nur diese Maßnahme kann zu sinkenden Populationen und dem Weg aus dem Elend der vielen, leidenden Haustiere und dem tierschutzwidrigen Zustand führen.  Heute sind wir sehr glücklich über eine starke Gemeinschaft aus Ehrenamtlern, Mitgliedern und Unterstützern. Das 18-jährige Bestehen ist daher nicht nur ein Anlass zum Freuen, sondern auch der Dankbarkeit – gegenüber allen, die den Weg begleitet haben und weiterhin begleiten. Gemeinsam werden wir auch zukünftig alle Kräfte bündeln, um für die Katzen da zu sein, die unsere Hilfe brauchen. Zurück zur Übersicht

Danke an die Kunden des Fressnapf und Zoo & Co.🎄😻

Mit den Wunschbäumen im Fressnapf Ahrweiler und Zoo & Co. Mayen wurden Träume wahr🎄😻 Die Katzen unseres Vereins wurden von den Kunden des Fressnapf in Ahrweiler und Zoo & Co. Mayen reichlich beschenkt💝 Wir haben viele wundervolle Spenden bekommenen und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die unsere Schützlinge bedacht haben❣️  Ebenfalls ein großes Dankeschön geht an das gesamte Fressnapf- und Zoo & Co.-Team und den Marktleitern/innen, die uns die Weihnachts-Wunschbaum-Aktion ermöglicht haben🎄🎁😻  Besonders gefreut haben wir uns über eine großzügige Spende der Angestellten des Zoo & Co. Mayen, sie haben uns eine große Kratztonne geschenkt, die unseren Katzen sehr viel Freude machen wird!  Von ❤️en DANKE! Fressnapf Ahrweiler: Zoo & Co. Mayen: Zurück zur Übersicht

Happy-End Geschichte von Kater Max – mit Lerneffekt

Happy-End Geschichte von Kater Max – mit Lerneffekt Hier eine Neujahrs-happy-End-Geschichte vom ehemals vermissten Kater Max aus der Sicht seines Besitzers💫🐈 Die Geschichte (…mit Lerneffekt) beginnt 2024, als wir aus dem Tierschutz zwei Maine-Coon-Kater namens Max und Moritz übernehmen. Die Brüder fühlen sich auf Anhieb wohl bei uns🐈🩵🐈 Aufgrund unserer Wohnlage war sofort klar, dass die beiden nach der Eingewöhnungszeit in den Freigang dürfen. Max und Moritz genießen das sehr und bleiben im nahen Umfeld unseres Hauses. Dann kommt Dienstag, der 9. Dezember 2025. Kurz nach 19.00 Uhr tritt Max seine gewohnte Abendrunde an. Bei der Mitternachtsfütterung bemerken wir, dass Max noch nicht da ist. Die „Nachtfütterung“ stellte bislang sicher, dass die Katzen spätestens zur Fütterung nach Hause kommen und dann auch drinnen bleiben. Das Konzept geht eineinhalb Jahre auf, aber heute ändert sich alles – warten und rufen hilft nichts, Max bleibt verschwunden. 💬Als er um 03.00 Uhr noch nicht aufgetaucht ist, mache ich mich auf zur ersten Suchrunde. Am Mittwochmorgen läuft bei Tageslicht die Suchmaschinerie an: 📱💻Meine Frau telefoniert herum, stellt Bilder und Text für eine Tasso-Suchmeldung sowie Facebook, etc. zusammen und ich klappere die Nachbarschaft, Gärten und angrenzenden Weinberge ab – alles ergebnislos.
Immerhin: Im Rahmen der Absuche finden sich keine Blut- oder Unfallspuren auf der Straße und auch die Anrufe bei Polizei und Tierheim liefern keine Anhaltspunkte für Schlimmeres. 🏘️🏘️Am Mittwochabend schwärmen wir zu dritt zum „Klingelputzen“ in der Nachbarschaft aus, führen viele Gespräche und verteilen Zettel mit Foto und Daten zum vermissten Max. Auch ein weiterer Spaziergang in der Nacht zum Donnerstag führt nicht zum Erfolg (Denkansatz: Nachts sieht man weniger, aber die Geräuschkulisse des Alltags ist weg und Katzengeräusche/miauen sind eher zu hören, wenn die Katze die eigenen Rufe hört und darauf reagiert.). Am Donnerstag gehe ich erneut von Haus zu Haus, insbesondere zu den bisher nicht erreichten Anwohnern. Ich stoße durchweg auf sehr viel Verständnis und in fast allen Fällen darf ich auch die Grundstücke und Gärten absuchen.Hervorzuheben ist hier der Geschäftsführer eines Gewerbebetriebes in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Er nimmt sich fast eine halbe Stunde Zeit, mit mir die zahlreichen Büro-, Verwaltungs-, Werk- und Lagerräume abzugehen. Beim Nachtspaziergang am Donnerstag werde ich unterstützt und begleitet von „Katzenflüsterin“ Evelyn. Neben ergänzenden Suchansätzen und Tipps für das weitere Vorgehen, vermittelt sie uns aufgrund ihrer umfangreichen (positiven) Erfahrungen vor allem wieder Hoffnung. Dennoch endet auch der Donnerstag letztlich ohne Spur von Max.  Am Freitagmorgen klingelt gegen 08 Uhr das Handy. Der bereits angesprochene Geschäftsführer aus der Nachbarschaft teilt mit, dass er soeben in der großen Lager- und Werkhalle der Firma eine Katze gesehen und aufgeschreckt hat. Er sei sich sehr sicher, dass es sich dabei um unseren Kater Max gehandelt haben dürfte.Nach weiteren 10 Minuten des Suchens und Rufens in der unmittelbaren Umgebung höre ich das ziemlich klägliche aber ersehnte Maunzen einer Katze. Max sitzt mitten auf dem Mitarbeiterparkplatz der besagen Firma, vielleicht noch 15 Meter von seinem Zuhause entfernt.Nach drei Tagen hieß es für uns endlich „ENDE GUT, ALLES GUT“.  Max wirkt etwas verstört und das Fell ist etwas mehr verdreckt als sonst, aber er ist körperlich unverletzt. Eine große Lehre und Erfahrungsgewinn war für mich insbesondere Folgendes:Ich hatte die betreffende Werkhalle nicht abgesucht, obwohl bzw. gerade weil sie kaum 50 Meter von unserem Haus entfernt liegt. Die Halle ist zwar über Nacht verschlossen, aber tagsüber bzw. während der Betriebszeit stehen die Tore stundenlang offen. Häufig ist dann keine Menschenseele da und erst recht kein Betriebslärm o.ä.  Angesichts dieser Gegebenheiten erschien es mir undenkbar, dass unser Kater sich tagelang in einer frei zugänglichen Halle verkriecht – nur 50 Meter von seinem zu Hause entfernt. Max muss m.E. am Dienstagabend ein traumatisches Erlebnis gehabt haben, das ihn zu diesem instinktgesteuerten Rückzugsverhalten getrieben und ihn in einer Schockstarre gehalten hat. Scheinbar löste sich die Starre erst nach mehreren Tagen, wenn Hunger und Durst die Oberhand gewonnen und Max wieder reaktionsfähig geworden war. Der positive Verlauf und das beschriebene „Schockstarre-Phänomen“ soll allen Mut machen, die irgendwann in die gleiche Situation kommen.Indes, die durchlebten Sorgen und Ängste während der Tage der Ungewissheit werden auch dieses Wissen und vielfach gemachte ähnliche Erfahrungen nicht verhindern können… Wir sind sehr froh, dass die Geschichte als happy-End-Geschichte ausging und wünschen allen Zwei- und Vierbeinern noch einen guten und gesunden Start in das neue Jahr!  Zurück zur Übersicht