2025 – Jahresrückblick der Katzenschutzfreunde- Eine Reise durch ein ereignisreiches Jahr mit vielen Herausforderungen, viel Hoffnung und grenzenloser Tierliebe🐾💚🐱

Wir nehmen euch auf eine Reise durch das Jahr 2025 mit, was wieder einmal gezeigt hat, wie viel Engagement, Herzblut und Zusammenhalt in unserer Tierschutzarbeit stecken – und wie wichtig jede einzelne helfende Hand ist und was wir gemeinsam erreichen können❣️ 

Beginnen wir mit der schönsten Nachricht und das Ergebnis von 365 Tagen vollem Einsatz für unsere Schützlinge: 385 Katzen durften in ein liebevolles Zuhause ziehendarunter 146 Kitten. In dieser Summe waren 207 Abgabekatzen dabei, sie kamen aus privaten Haushalten zu uns und 178 Fundkatzen wurden gesichert.

Und schon das erste Quartal war für uns sehr bewegend: Erinnert ihr euch an Momo, der schwer krank und angeschossen mit Gewehrkugeln im Körper und mit nur einem Auge zu uns kam?

Er benötigte weiterhin intensive medizinische Betreuung und Pflege, aber es ging aufwärts. Zudem übernahmen wir 15 Katzen aus einem Vermehrer- Haushalt und eine schwer kranke Katze von Ebay Kleinanzeigen, die mit schlimmer Gebärmuttervereiterung sofort notoperiert werden musste. So retteten wir ihr das Leben.

Frühjahrszeit ist Kittenzeit? Nein. Das ganze Jahr war Kittenzeit.

Der Frühling brachte neben Sonnenschein vor allem auch viel Nachwuchs. Wir nahmen wieder viele tragende Fund- und Abgabekatzen auf und die ersten Kitten kamen auf die Welt. Bereits im April zählten wir 22 Katzenbabys, vier tragende Katzen und zahlreiche erwachsene Notfellchen, die unsere Hilfe brauchten. 

Mitte Mai kümmerten wir uns um 28 Katzenkinder mit ihren Müttern, darunter auch Flaschenbabys, die rund um die Uhr von unseren Pflegestellen versorgt wurden. Zudem 3 tragende Kätzinnen und viele, weitere erwachsene Katzen. 

Im Juni ging die Kittenwelle weiter: Alleine in den ersten drei Juniwochen brachten 3 Katzen (davon 2 Fundkatzen) 15 Babys zur Welt: Änni mit 5 Kitten, Piri mit 6 Babys und Cookie mit 4 Kindern.

Der Juli verzeichnete 5 tragende Fundkatzen, die zusammen 19 Kittenzur Welt brachten. Der Jahreshöchststand war im Juli mit 93 Katzen, um die wir uns um diese Zeit kümmerten, aber noch nichterreicht

Die hohe Geburtenrate zeigt, wie wichtig Prävention und die Katzenschutzverordnung mit Kastrations- und Kennzeichnungspflicht ist. Gemeinsam mit dem Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e. V. machten wir in der Presse und bei der Stadt auf den dringenden Handlungsbedarf bzgl. Katzenschutzverordnung aufmerksam. Alle kämpfen gegen die Katzenschwemme und sind durchweg am Limit. Trotz vieler tierlieber, freiwilliger Helfer sind es immer noch nicht genug, um die große Zahl der Katzen, die Hilfe brauchen, unterzubringen.

Weitere Notfälle zeichneten das Jahr, wie die Aufnahme von weiteren 18 Katzen aus einem Vermehrer-Haushalt und einem Animal-Hoarding-Fall mit 26 Katzen. Wirbrauchten und suchten dringend neue Pflegestellen, die mit uns gegen das große Katzenleid ankämpften und die Versorgung der vielen Katzen ermöglichten. 

Die Sommermonate brachten uns viele Schicksale und Anstrengungen, aber auch Hoffnung und kleine Wunder🌟

Der Sommer bescherte uns viele neue Samtpfoten: Hilflose, verwahrloste und kranke Katzen konnten wir retten, einige von ihnen in sehr schlechtem Zustand. Wir sagten immer wieder „Ja“, nahmen auf und versuchten jedes Mal, das Unmögliche möglich zu machen.

Aus verschiedenen Haushalten und Höfen konnten etliche Tiere gerettet werden. Um zwölf kranke, verflohte, verwurmte Kitten von einem Hof kämpften unsere Pflegestellen und das Katzenhausteam Tag aus Tag ein um das Überleben. Ein schrecklicher Animal Hoarding Fall im Kreis Mayen mit insgesamt 19 Katzen erreichte uns, darunter ein kleines Kätzchen von nur fünf Monaten, das wegen eines großen Nabelbruchs und einem Loch im Darm gleich zweimal operiert werden musste. Ein weiterer kleiner Kämpfer unter ihnen war Rusty, er war erst drei Wochen alt und litt an starken Schwindelanfällen, drehte sich hilflos im Kreis und musste intensiv betreut und behandelt werden.

Aber es gab auch Lichtblicke: dieser kleine Kämpfer hat es geschafft und konnte gemeinsam mit seiner Freundin Finchen viele Wochen später in ein liebevolles Zuhause ziehen. Elsa, neun Monate jung, taub, mit Hüftproblemen und verletzter Pfote, stammte aus einer großen Sicherstellung unsererseits mit 44 Katzen. Eine Operation war unausweichlich und so bekam sie eine Hüftkopfresektion und musste 6 Wochen Boxenruhe einhalten. Mittlerweile hat sich Elsa gut erholt und konnte in ein schönes Zuhause vermittelt werden. Derweil brauchte eine junge Mutterkatze mit sechs Babysdringend Hilfe: Sie war so geschwächt, dass sie ihre Kleinen nicht genug stillen konnte. So war wieder unsere Pflegestelle gefragt, die die Babys mit Fläschchen Tag und Nacht alle 2-3 Stunden fütterte. Auch andere, pflegeintensive Katzen forderten unsere volle Aufmerksamkeit – ein täglicher Kraftakt, den unser Team mit großem Einsatz und viel Herzblut leistete.

Weitere Katzenmütter wie Minka und Nicky brachten ihren Nachwuchs zur Welt und das Einfühlungsvermögen unseres Teams war wieder gefragt, besonders bei den kleinen „Fauchis“ – den scheuen Katzenkindern – die Vertrauen erst behutsam lernen mussten. Viel Geduld und liebevolle Menschen halfen zum Beispiel Chili & Peppa, Jonny & Gipsy und einigen weiteren Kätzchen, langsam aufzutauen. Moritz & Matti– anfangs panische Angsthasen – konnten endlich über ihren Schatten springen und haben ein schönes Zuhause gefunden. 

Nach diesen intensiven Sommermonaten waren wir an unserer Belastungsgrenze angelangt. Doch die Not riss nicht ab, viele Rettungs- und Fangaktionen hielten uns ebenfalls auf Trab: 

Beispielsweise die Rettung von Mausi, die ihre Babys in einem Hochbeet in Bad Neuenahr zur Welt bringen musste und mit ihren zwei verbliebenen Babys um ihr Überleben kämpfte, bis sie von uns gesichert wurde. Es folgte eine sehr ufwändige Fangaktion mit einer Mutterkatze und 4 Kitten. Fünf Fundkitten wurden auf einer Mülldeponie entdeckt und von uns aufgenommen. Und als eine Katze plötzlich alleine war, weil ihr Besitzer ins Krankenhaus musste, halfen wir innerhalb weniger Stunden auch hier. Weitere Anfragen und Aufnahmen folgten, alle waren am Limit, so viele kranke und scheue Katzen mussten versorgt werden. 

Sunshine war eine von ihnen: sie kam mit großen Wunden (Autoimmunerkrankung) am gesamten Körper zu uns und auch hier war die Behandlung sehr langwierig, aufwändig und vor allem kostenintensiv, aber Sunshine hielt mit uns tapfer durch und ihre Genesung schreitet langsam voran. 

Alle kämpften tapfer weiter und gleichzeitig mussten wir versuchen, Schicksalsschläge zu verkraften und zu verarbeiten, um für die anderen Katzen nach vorne zu schauen. 

Wir mussten Abschied nehmen von den beiden Katzenbabys Mehmet und Olga, die mit schweren Fehlbildungen auf die Welt kamen und trotz aller Bemühungen keine Chance hatten. Und von Charlie, der zu spät bei uns abgegeben wurde und dem wir leider nicht mehr helfen konnten. Unseren treuen Wildling Karli aus dem Katzenhaus mussten wir gehen lassen, er wurde 16 Jahre alt. Tränen rollten.

🌟Aber zwischen all den Sorgen gab es auch viele Hoffnungsschimmer: Ehemals scheue Katzen wie FrancoRamboAntoniaAri oder Lulu fassten dank unserer Katzenstreichler langsam Vertrauen. Ein besonders emotionaler Moment war für uns, als Momo und Pedro und Antonia und Lulu gemeinsam in ein liebevolles Zuhause ziehen konnten😻

Alle zeigten unermüdlichen und großartigen Einsatz: 

  •  😻💪Das gesamte Katzenhaus- und Pflegestellen-Team inklusive unserer Katzenstreichler
  • 📞💻Unser engagiertes Team an der Hotlinesteht 6 Tage in der Woche von 9 – 18 Uhr (und länger) Anrufern zur Seite und auch hier wurde großartige Arbeit geleistet
  • 📱👩‍💻Unser Social Media- und Homepage-Team war ebenfalls täglich im Einsatz, um unsere Katzen und ierschutzarbeit in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und unsere Katzen in den Fokus zu rücken, damit liebe Menschen auf sie aufmerksam werden. So feierten wir über 10.000 Follower bei Facebook
  • 🚗🐈 Unsere Ehrenamtler, die bei Notfall-EinsätzenTierarztfahrten, Fangaktionen oder sonstigen Einsätzen für unsere Schützlinge sofort zur Stelle sind
  • 🌱🛠🏠Im März fand unser erster Helfertagstatt, an dem wir unser Außengehege „Joanas Cat Home“ frühlingsfit machten, sodass unsere Schützlinge wieder frisches Gras unten den Pfoten genießen konnten🐾 Unser engagiertes Team traf sich fortan monatlich, um das Katzenhaus und das Gelände gepflegt und instand zu halten.
  • ☀️DasEvent-Team war auf verschiedenen Veranstaltungen im Einsatz und konnte auf diese Weise die Arbeit unseres Vereins und unsere Katzen bekannter machen und die vielen tollen selbstgemachten Sachen zu verkaufen.
  • Verschiedene Teamtreffen im Laufe des Jahres stärkten den Zusammenhalt und den Austausch unter unseren Ehrenamtlern.
  • Zu Guter Letzt darf man den gesamten Vorstand, der seine Arbeiten zuverlässig und ehrenamtlich ausführte, nicht vergessen. Ohne ihn wäre dies alles nicht möglich gewesen.

Wir danken besonders

  • allen wundervollen, unsagbar tollen Ehrenamtlern, die für unsere Schützlinge täglich alles geben – ihr seid einfach wunderbar, DANKE dass es euch gibt!
  • unseren wertvollen Mitgliedern und Unterstützern, ohne die unsere Arbeit und Versorgung nicht möglich wär
  • den glücklichen Adoptivfamilien für die vielen, schönen Bilder unserer ehemaligen Schützlinge, die zeigen, dass sie nun ein wundervolles Leben führen können
  • unseren Tierärzten, die wieder sehr oft unsere Notfälle dazwischengeschoben und behandelt haben
  • allen Spendern, die unsere Schützlinge bedacht haben
  • dem gesamten Team des Fressnapf Ahrweiler und Mülheim-Kärlich sowie ZOO & Co. in Mayen, die uns z.B. die Oster- und Weihnachts-Wunschbaum-Aktionen ermöglicht haben
  • den Veranstaltern der Events, auf denen wir vertreten sein konnten
  • den Zeitungs-Verlagen, die unsere PR-Beiträge und Katzen, die ein Zuhause suchten, abdruckten 
  • dem Team von Hund-Katze-Maus für den schönen und emotionalen Beitrag 
  • allen, die wir nicht genannt haben, aber die für uns und damit für unsere Schützlinge da sind! 

 

Das Jahr 2025 zeigte, was Tierschutz bedeutet: Nächte ohne Schlaf, kein freies Wochenende und Feiertage – dafür unglaubliches Glück und größte Freude, wenn sich aus Notfellchen glückliche Katzen entwickeln und am Ende ihrer Reise durch uns ein liebevolles Zuhause mit lieben Menschen finden🐾✨ Und genau dafür kämpfen wir jeden Tag💪

Unser gesamtes Team an Ehrenamtlern wuchs über sich hinaus: Nur DANK EUCH waren und sind wir in der Lage, diesen vielen Katzen in Not rechtzeitig zu helfen und wir danken euch von Herzen für diese grenzenlose, selbstlose Tierliebe

und freuen uns darauf, auch in 2026 vielen Fellnasen zu helfen, die unsere Unterstützung brauchen❣️🐈🐈